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Zahnstein
Seit einiger Zeit benutze ich mein basisches Badesalz auch zum Zähneputzen. Jedenfalls dann, wenn ich drandenke. Den Tipp habe ich von einer Freundin bekommen. Sie sagte, das wäre ihr ultimatives Mittel gegen Zahnstein.
Also, das wollte ich unbedingt ausprobieren. Wer mag schon diese unsägliche Zahnstein-
Entfernung beim Zahnarzt wirklich gut leiden?
Ich habe mir also einen kleinen Salzstreuer (mit Deckel – praktisch auf Reisen) mit dem Badesalz gefüllt und an einigen Abenden in der Woche nehme ich dieses Salz, statt der Zahnpasta.
Es ist unbedingt wichtig, nur einige wenige Körnchen auf die feuchte Zahnbürste zu streuen, denn das basische Salz ist wirklich wie eine Lauge und könnte bei falscher Dosierung das Zahnfleich angreifen!
Erstaunlicherweise produziert auch diese winzige Menge Salz eine ganze Menge an – ich sag jetzt mal – “gefühltem Schaum”, denn Schaumbildner, wie in der Zahnpasta, sind in dem Salz nicht drin. Wahrscheinlich wird die Speichelproduktion angeregt. Trotzdem ist der Putzeffekt gut und das Gefühl bzw. der Geschmack im Mund höchstens am Anfang etwas ungewohnt.
In diverser Zahnpasta- und Zahnpflege-Kaugummi-Werbung wird ja betont, dass das Umgebungsklima in der Mundhöhle ein basisches ist – und die viele Säure (z.B. vom vielen Zucker in der Nahrung) dieses Mund-Klima beeinträchtigt und die Entstehung von Karies begünstigt.
Ich bin kein Fachmann, ich kenne nur solche Werbebilder und ich hab das mit dem Salz selbst ausprobiert. Früher hat man ja auch Natron zum Zähneputzen genommen, und Natron ist ebenfalls basisch.
Mein Zahnarzt hat diese Woche den obligatorischen Jahres-Check (Bonus-Heft und so) durchgeführt. Dass dabei ein Inlay herausmusste, weil es nach der langen Zeit undicht geworden war, ist zwar unschön gewesen…
…jedoch: Er hat mit keiner Silbe das Wort “Zahnstein” erwähnt und auch das sonst obligatorische Kratzen mit diesen unsäglichen Ultraschallgeräten ist ausgeblieben!
Ich werte das als vollen Erfolg.
Wer bei Google die beiden Suchworte “Natron” und Zähneputzen” eingibt, findet viele interessante Erfahrungsberichte, z.B. hier und hier gibt es jede Menge Tipps über das weite Anwendungsspektrum von Natron.
Ich möchte noch betonen, dass das basische Badesalz noch einmal etwas anderes ist als Natron, wer jedoch kein basisches Badesalz zu Hause hat, kann mit dem preiswerten Natron in der Zahnpflege sicher einen guten Effekt erzielen.
Das Kiefergelenk
Im letzten Herbst ist es etwas ruhig um die Berichterstattung dieser Zahnepisoden geworden. Leider nicht, weil sich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat, sondern leider, weil das Chaos ausgebrochen ist.
Mein Zahnarzt und ich waren gerade dabei, den Biss mittels kleiner Schleif-Korrekturen anzupassen und störende Erhebungen zu beseitigen, als ich von jetzt auf nachher das Gefühl hatte, dass plötzlich gar nichts mehr passt.
Der Zahnarzt empfahl dann, eine Knirscher-Schiene anzupassen, um die Bewegungen im Zahnraum durch eine eventuelle nächtliche Überlastung abzufangen. Wir planten den Termin und dann kam die Nebenhöhlenentzündung, die sich ja bis heute hinzieht.
Irgendwann im Herbst kam dann meine Heilpraktikerin darauf, dass ich mir irgendwie den Unterkiefer ausgerenkt hatte. Nur ein ganz kleines bisschen, nicht so, dass es geschmerzt hätte oder gar runter gehangen wäre – nein, nur der Drehpunkt saß nicht an der Stelle, an die er hingehört hätte. Sie konnte den Kiefer wieder an Ort und Stelle platzieren, und siehe da: der Biss war wieder wesentlich besser.
Übrigens laufen ganz viele Menschen mit so einem leicht verschobenen Unterkiefer herum und wissen es gar nicht. Auch eine mögliche Ursache von Zahnproblemen und über die verbindenden Muskelketten eine mögliche Ursache von Wirbelsäulen-Problemen oder anderen orthopädischen Befunden – wie z.B. unerklärlicher Schulter-, Knie-, Hüft- und Fußschmerz.
Heute habe ich von meinem Zahnarzt eine Erklärung bekommen, was da im Kiefergelenk so alles passiert:
So sieht das in etwa in Ruhestellung aus:
Beim Öffnen des Mundes dreht sich der Unterkiefer normalerweise nur im Drehpunkt. Das sieht dann so aus:
Öffnet man den Mund etwas weiter als normalerweise, dann rutscht der Drehpunkt des Kiefergelenkes auf der dafür vorgesehenen Gleit-Ebene nach vorne. Das ist völlig normal. Jetzt werden die Bänder gedehnt und ziehen dann den Kiefer beim Schließen des Mundes wieder in die Ruhestellung. Das sieht etwa so aus:
Die beiden kleinen schwarzen Pfeile zeigen den normalen Verlauf einer Öffnungs-Bewegung: zuerst nur im Drehpunkt drehen, dann den Drehpunkt nach vorne verlagern und weiter drehen. Dann geht der Mund richtig weit auf.
Schlangen können an dieser Stelle den Unterkiefer aushängen, dann passt auch ein ganzes Kaninchen rein. Das brauchen wir Gottseidank nicht.
Dummerweise haben sich viele Menschen (so auch ich) einen Bewegungs-Ablauf beim Öffnen des Mundes angewöhnt, der durch den größeren schwarzen Pfeil symbolisiert wird:
Beim kleinsten Öffnen des Mundes rutscht der Drehpunkt automatisch nach vorne. Das führt dazu, dass die Bänder, die den Kiefer wieder in Position ziehen, mit der Zeit ausleiern. Dann kann es es relativ leicht passieren, dass der Unterkiefer mal eben so einfach verrutscht.
- So. Die gute Nachricht ist: Es ist eine Angewohnheit und aus der kann man auch eine Abgewohnheit machen.
Mein Zahnarzt sagt, man müsse nur etwa 3 Wochen vermeiden, die ganz große Öffnungsbewegung zu machen, denn es ist ein Unterschied, ob ich am Tag fünf oder zehn mal diese kleinen Bänder dehne, oder tausend mal.
Der Körper kann die Bänder leicht regenerieren und man gewöhnt sich in den berühmten 21 Tagen auch wieder an, den Mund nur drehend zu öffnen und nicht dreh-schiebend.
Er hat mir eine Übung gezeigt, die dem Körper das richtige Öffnen des Mundes wieder beibringt, die macht man dreimal täglich ein paar Minuten, dann werden auch die zugehörigen Nervenverknüpfungen für die korrekte Bewegung wieder im Gehirn verlegt.
Den Drehpunkt des Unterkiefers kann man neben dem Ohr tasten, auch das Vorwärtsgleiten des Kiefers.
Bitte zeigen Sie diesen Artikel Ihrem Zahnarzt oder Heilpraktiker, wenn Sie vermuten, dass Sie ebenfalls betroffen sind -
und lassen Sie sich den korrekten Tastpunkt und die korrekte Bewegung für den Unterkiefer zeigen!!!!!Dieser Artikel dient NUR der Sensibilisierung für die Thematik und ist in keinster Weise eine Anleitung zur Selbst-Therapie!
- Erkenntnis des Tages: Nie aufgeben. Es gibt immer einen, der auch in den wildesten Zahngeschichten helfen kann.
Bastelbogen für Schnupfen
Eine weitere Episode meiner Berichterstattung zur Zahnsanierung. Ich breite das hier so detailliert aus, weil ich mitbekomme, dass viele ähnliche Probleme haben und leider noch keinen guten Weg gefunden haben. Mögen meine Berichte zu dieser Geschichte einen Beitrag leisten, dass die Bisskorrektur und Entzündungs-Herd-Entstörung etwas bekannter werden.
Heute das Kapitel Mikro-Strom-Therapie bei meiner Heilpraktikerin. Eine echte Alternative zur Neuraltherapie, die ja genau betrachtet nur aus einer Abfolge von Lidocain-Spritzen besteht. Zwar ist die gefäss-erweiternde Nebenwirkung erwünscht, ob sich jedoch schnell und dauerhaft ein Erfolg einstellt, weiß ich nicht. Der Clinic-Master kann jedenfalls alle Arten von Entzündung aufs Wunderbarste eliminieren.

Mit diesem Clinic-Master habe ich schon seit zwei Jahren ausgesprochen gute Erfahrung bei der Entgiftung gemacht. Nun also eine Behandlung der Kopfhöhlen, um die dort vorhandenen Entzündungen zu reduzieren.
Nach der Behandlung noch eine Dosis Ozon in jedes Nasenloch und dann hat man erst mal einen astreinen Schnupfen, für etwa eine halbe Stunde – ein Beweis mehr, dass da ziemlich viel aus-schneuzens-wertes in den Nebenhöhlen lagert. Schnupfen zum Selber-Basteln
Neuraltherapie – die Fortsetzung
Heute war ich erneut bei meinem Zahnarzt. Weitere Spritzen in die gestern beim Herdtest ermittelten und betroffenen Zahnwurzel-Regionen.
Der Maßstab “Schulterschmerz” hat sich nach den Spritzen auf der Skala von vorher 3 auf danach 1 verbessert. Folglich hängt der Schulterschmerz mit den entzündeten Regionen zusammen. Die Dauer der Verbesserung ist Indikator für die weiter erforderliche Neuraltherapie, bei Verschlechterung wäre theoretisch eine weitere Sitzung angezeigt.
Das Röntgenbid des Schneidezahns (das war ja gestern ein überraschender Stör-Herd) ergab einen Parodontal-Spalt. Sprich, der Schneidezahn wackelt bereits stärker als seine Nachbarzähne. Die mutmaßliche Ursache ist ebenfalls in der Überbelastung durch den Fehlbiss zu suchen, denn so ein Unterkiefer-Schneidezahn kann recht leicht nach hinten ausweichen, wo der Backenzahn sich dann eher den Weg nach unten sucht, um der Über-Belastung auszuweichen – leider entstehen dort dann entzündete Wurzelhäute. Der Schneidezahn wurde ein wenig abgeschliffen und die Verbesserung im Biss unmittelbar danach zeigt an, dass es vorher schlecht war – ansonsten wäre ja keine Veränderung zu spüren.
Damit wurde eine weitere Ursache für chronische Entzündungen und Störherde ursächlich ausgeschaltet.
Ich staune, wie fragil und beweglich die Faktoren im Mund zusammenspielen und bin einmal mehr dankbar, endlich an einen Arzt geraten zu sein, der diese Zusammenhänge überhaupt erst einmal kennt und dann auch noch behutsam steuernd und regulierend eingreifen kann!
Auch wenn die ganze Aktion in ein vielschichtiges Detektiv-Spiel ausartet, es macht jedenfalls deutlich mehr Spaß als einfach nur schlicht den nächsten schlecht passenden Zahnersatz eingegliedert zu bekommen.
Neuraltherapie für Zähne
Heute war ich wiederum bei meinem (ganzheitlich orientierten) Zahnarzt. Seit der ersten Bisskorrektur sind 4 Wochen ins Land gegangen. So ganz optimal war das Beissgefühl bisher noch nicht, immer noch haben zwei Punkte gestört, die einen “Erstkontakt” hatten. Eigentlich sollen die Zähne ja vollflächig und gleichzeitig aufeinandertreffen.
Diese zwei Stellen waren im Test mit dem Blaupapier dann auch gleich gut zu sehen und mit zwei winzigen Schleifspuren auch sofort angeglichen. Jetzt habe ich ein zu 100% gut passendes Beissgefühl. Wie sagt Dr. Wildner: “Wenn man darüber nachdenken muss, ob der Biss jetzt passt oder nicht, dann passt er nicht.”
Die Überbelastung der Zähne durch einseitigen Biss oder falsch angepasste, herausstehende Inlays, Kronen, usw. sind jetzt nach etwas fummeliger Detailarbeit beseitigt. Damit hatten die Zähne auch bereits zwei Wochen Zeit, um Entzündungen auszuheilen, die durch diese Fehlbelastung entstanden sind.
Jetzt war der Herdtest an der Reihe: Kinesiologisch kann ausgetestet werden, an welchen Zahnwurzeln im Kiefer noch Entzündungen vorhanden sind.
Die gute Nachricht lautet: Ein Quadrant ist völlig unbelastet. Im darüberliegenden Viertel gibt es eine “halbe” – nicht so tragische Belastung. Der linke Oberkiefer ist am Schlechtesten dran: 4 Backenzähne und die Kieferhöhle haben eine chronische Entzündung. Und was keiner erwartet hat: die unteren rechten Schneidezähne. Das wird dann nächses Mal noch per Röntgenbild abgeklärt. Darüberhinaus leider auch die Stirnhöhlen und die Narben der Tonsillen (Mandeln), die mir ja schon im zarten Alter von 3 Jahren entfernt wurden.
Die Neuraltherapie besteht aus Einspritzung von einem leichten Betäubungsmittel in die betroffenen Regionen. Klingt schlimmer als es war, ich mag ja Spritzen auch nicht so gerne und dann gleich 6 bis 8 Einstiche?? Aber die Nadel ist superdünn, die Spritze nicht als Stechen, nur als leichtes Druckgefühl zu spüren.
Die Betäubung wirkt sofort und das Medikament erweitert die Blutgefäße, so können Blut und Immunsystem besser zu den betroffenen Regionen vordringen – und dort der Entzündung zu Leibe rücken.
Danach war interessanterweise der Schulterschmerz auf der Schmerzskala von (vorher) 5 auf etwa 3-4 gesunken, also gibt es auch hier einen Zusammenhang mit den Zähnen (wo eigentlich nicht?)
Das Gefühl im Mund ist dann noch eine Weile wie Muskelkater, aber das gibt sich schnell. Morgen geht es bereits weiter.
Zahnpasta mit oder ohne Fluor?
In den letzten Tagen bin ich ja wieder ein wenig ins Nachdenken geraten, ob denn das Fluor wirklich so schlimm ist …
Vor einigen Monaten habe ich mit meiner Heilpraktikerin darüber diskutiert und die Recherche im Internet ergab den Artikel “Fluor – wie aus einem Gift ein Medikament wurde“.
Seitdem verwende ich persönlich nur noch die Zahnpasta von Weleda aus der Apotheke und meine Kinder bekommen die fluoridfreie Nenedent, auch aus der Apotheke. Zahnpasta ohne Fluor kann man NUR in der Apotheke kaufen, weil die freundlichen Angestellten angewiesen sind, einen möglichen Fehler des Kunden beratend zu korrigieren (“Sie wissen schon, dass da kein Fluor drin ist…?”)
Beim Sichten eines Krankenkassen-Ordners auf der Suche nach alten Heil- und Kostenplänen und alten Zahnarztrechnungen (Zähne-Episode…) habe ich einen älteren Artikel aus der Zeitschrift Öko-Test gefunden (11/93), in dem es heißt:
Auch die Verwendung von Fluoriden hat die Fachleute in zwei verfeindete Lager gespalten. Die Auseinandersetzung geht wohl ins vierte [jetzt sechste] Jahrzehnt, ist aber inzwischen weitgehend zugunsten der Fluor-Befürworter entschieden. (…) Die Fluorid-Gegner führen an, dass der Stoff hochgiftig ist. Deshalb dürfen Zahnpasten nicht mehr als 0,15 % Fluor enthalten. Außerdem muss Fluor deklariert werden. Die Zahnpasta-Industrie wirbt zwar mit diesem Zusatz, ursprünglich war der Hinweis auf Fluor als Warnung gedacht.
Also, ich bin in meiner Entscheidung, auf Fluorid zu verzichten, wieder bestärkt worden. Ein Jeder bilde sich seine eigene Meinung.



