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Sachspenden und Zeitspenden

Free Image Hosting at allyoucanupload.comHeute treten mein alter Drucker und mein nicht mehr benötigter Scanner eine Reise an, die Gottseidank nicht ihre letzte Reise ist.

Ein dreiviertel Jahr sind sie unbenutzt in einer Ecke gestanden. Ihr einziger Fehler bestand darin, dass sie durch ein anderes Gerät ersetzt wurden – was für eine Verschwendung! Und es hat mich geschmerzt, dass die einzige Möglichkeit der “Ent-Sorgung” der Weg zum Sperrmüll sein sollte…

Glücklicherweise hat sich in diesem Fall die Aufschieberitis gelohnt, denn über irgendwelche Kanäle bin ich auf das Spendenportal gestoßen.

Dort kann man nicht nur klingende Münzen loswerden, sondern eben auch Sachspenden und es gibt eine Menge gemeinnütziger Organisationen, die gerade auch nach gebrauchten Druckern oder Scannern (und vielem mehr) suchen.

Der Link “Spendenbörse” oben im Menü führt weiter zu einer Seite, wo man Sachspenden (und Zeitspenden) loswerden kann. Über die Suchfunktion kann man auch ganz gezielt nach den gewünschten Gegenständen suchen, z.B. Drucker, PC, Büroausstattung, Möbel, Geschirr, Baumaterial – es wird wirklich eine Menge gebraucht.

  • Ich finde diese Idee sehr schön und möchte auf diesem Weg dazu beitragen, dass das Portal etwas bekannter wird.

Wohin meine beiden Freunde reisen? Ich habe mich für das Gesuch des Bundesverbandes Verwaister Eltern in Deutschland e.V., VEID entschieden. Dort werden trauernde Eltern, die ein Kind verloren haben, auf ihrem schweren Weg unterstützt und begleitet. Weitere Informationen, wie Sie ganz gezielt dieser Organisation helfen können, finden Sie hier: Die Arbeit der Verwaisten Eltern unterstützen.

Noch eine Anregung zu den Zeitspenden: Stöbern Sie mal – sie werden staunen, was alles gebraucht wird:
Sind Sie Grafiker? Oder können Sie Bürofenster einbauen? Können Sie einen Computer bedienen und Briefe schreiben? Haben Sie Ahnung von Marketing, Öffentlichkeitsarbeit oder von Steuerrecht? Beherrschen Sie Fremdsprachen und können Sie übersetzen? … es gibt viel zu tun.


Die eigene Welt verändern

Mich selbst kennen lernen – das ist die Voraussetzung dafür, dass ich mir selbst helfen kann. Es bedeutet, den Heiler in mir selbst zu entdecken.

Birgitta Meinhardt

(aus dem Buch “Jin Shin Jyutsu für die Seele”)

Jin Shin Jyutsu für die Seele

Es dreht sich wieder einmal alles um die eigene Klarheit.

Wer weiß, was er will, wird bei sich selbst eine große Weisheit entdecken.

Das ist in gesundheitlichen Fragen so, bei allen Themen der Kindererziehung oder in der Perspektive “Lebensweg/Karriere”. Wenn ich selbst klar weiß, was ich will, bin ich in der Lage, meinem Kind Grenzen zu setzen. Oder meine Arbeit nach Prioritäten zu sortieren. Egal, auf welchen Lebensbereich ich schaue, ich stoße immer wieder auf den (oft fehlenden) Kontakt zu meinem Selbst.

Dort finde ich auch alle anderen Begriffe: Selbstbewußtsein, Selbstwert(gefühl), Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und Selbstheilungskräfte…

  • Wer die (eigene) Welt verändern will muss bei dem Selbst anfangen, denn dort liegt die Landkarte, die Marschroute. Und die unbequemste aller Fragen lautet: “was will ich wirklich?”

Das Buch, aus dem ich das Zitat entnommen habe, ist ein schöner Leitfaden durch die Welt der Emotionen. Jin Shin Jyutsu ist eine japanische Heilkunst, die dem Shiatsu eigentlich nicht unähnlich ist, insofern sie sich ebenfalls der Meridiane und Körperströme bedient.Anders als im Shiatsu ist hier jedoch eine Selbstanwendung sehr leicht möglich, denn es werden die Körperströme durch einfaches Auflegen der Hände auf bestimte Schlüsselpositionen entlang der Meridiane harmonisiert.

Heilende Berührung. Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln.Das erleichtert eine Selbsthilfe sehr – man ist von keinem Therapeuten und von Terminen abhängig, die Termine sind lediglich mit einem selbst zu vereinbaren ;-)

Ein weiteres empfehlenswertes Buch zum Thema Jin Shin Jyutsu ist (für die körperlichen “Projekte”): “Heilende Berührung” von Alice Burmeister und Tom Monte. Beide Bücher zusammen ergänzen sich hervorragend, das eine hat die körperliche Ebene zum Thema, das andere die emotional-seelische Ebene.


Die große Frage ist nicht, wie ich bekomme, was ich will, sondern zu wissen, was ich wirklich will. Der Weg dorthin ist dann im Vergleich dazu ein Klacks.

Michael H. Buchholz 


Zwischenbilanz

Der März neigt sich dem Ende zu. Am Mittwoch ist Frühlingsanfang und am Sonntag werden die Uhren umgestellt. Das erste Quartal für 2007 ist fast vorbei. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz:

Ich habe mich mit meinen guten Vorsätzen für dieses Jahr befasst. Einiges läuft bereits schon ganz gut – auch wenn mir eine Erkältung und der Schnee(!) heute einen Strich durch meinen Minimal-Spaziergang gemacht haben – grundsätzlich klappt das mit der täglichen Runde um unsere Altstadt schon ganz gut.

Auch mein zweiter Jahreswunsch geht bereits gut voran. Natürlich könnte ich unzufrieden sein, weil alles nur in winzigsten Schritten und extrem langsam vorwärts geht.
An dieser Stelle unterbreche ich dann meine kritischen Gedanken und freue mich, dass ich überhaupt endlich in die richtige Richtung gehe. Dann bin ich sehr zufrieden mit dem Erreichten.

Nehmen Sie sich doch auch mal Ihre guten Vorsätze für 2007 zur Hand und schauen Sie, was Sie bis jetzt davon verwirklichen konnten…

  • Was haben Sie sich vorgenommen? Mehr Bewegung? Ausmisten? Abspecken? Wie lautet Ihr Ziel?
  • Konnten Sie kleine Schritte in die richtige Richtung machen? Sehr gut! Freuen Sie sich an jedem winzigen Schritt und schalten Sie die inneren Kritiker aus, die immer nur meckern wollen.
  • Gibt es noch ein paar zusätzliche Ideen, die Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen könnten? Was könnte Ihnen auf dem Weg zum Ziel noch dienlich sein?
  • Haben Sie ein paar hilfreiche Freunde, die mit Ihnen gemeinsam zum Ziel unterwegs sein können?
  • Können Sie heute noch eine zusätzliche Anregung anschubsen? Ein Telefonat? Informationen suchen? Ein Volkshochschul-Prospekt besorgen? Eine Adresse heraussuchen?
  • Hat es trotz aller Vorsätze noch nicht geklappt, anzufangen? – Heute ist ein guter Tag dafür! Machen Sie heute einen winzigen ersten Schritt.
  • Freuen Sie sich über jeden noch so winzigen Erfolg!

Erkenntnis des Tages

Mit diesen Worten endet jedes Kapitel auf dem Hörbuch “Ich bin dann mal weg” von Hape Kerkeling. Jeden Tag gibt es so ein kurz gefasstes Resumée seiner Erlebnisse und Erfahrungen.
Ich bin dann mal weg. 6 CDs . Meine Reise auf dem Jakobsweg

Hape Kerkeling hat jede Menge von “Erkenntnissen des Tages”. Es sind ja auch einige Tagesetappen nötig, um nach Santiago de Compostela zu gelangen. Seine lustige und gleichzeitig auch beeindruckende Reisebeschreibung des Jakobsweges macht mir Lust, diesen camino auch einmal zu gehen. Zumindest habe ich jetzt endlich mal im Internet nachgeforscht und kenne jetzt endlich die Lage des Weges in Nordspanien. Ich hatte immer gedacht, der Jakobsweg liegt viel weiter südlich.

Ein phantastisches Weihnachtsgeschenk habe ich da bekommen. Es hat mich so gefesselt, dass ich die sechs CDs in nur zwei Tagen aufgesogen habe… Ein Hörbuch zum “immer wieder hören”.

Mein persönliches “Jakobsweg-Erlebnis” hatte ich irgendwo auf der CD 5. Ich war gerade dabei, im Wohnzimmer eine Runde Überflüssiges zu “decluttern” (flylady), als mich wieder mal die totale Unlust überkommen hat. Ich wandere also ziellos durch die Wohnung, auf der Suche nach irgendeiner interessanteren Tätigkeit.

Da stoppe ich plötzlich und denke:

Hape Kerkeling war auf dem Camino auch gezwungen, genau den Weg zu gehen, der jetzt in diesem Moment vor ihm lag. Er konnte auch nicht die übernächste Etappe gehen oder die vorletzte wiederholen, nur weil sie so schön war oder ihm der aktuelle Weg des Tages gerade nicht gefiel.

Genauso kann ich jetzt in diesem Moment genau die Tätigkeit fertigmachen, die ich angefangen habe, ohne mich ablenken zu lassen. Das ist mein ganz privater “Camino”. An dieser Stelle bin ich an die ungeliebte Tätigkeit zurückgekehrt und habe sie beendet.
Ich muss nicht nach Spanien fahren (obwohl ich den Jakobsweg auf meine Vielleicht/irgendwann-Liste gesetzt habe). Der Alltag bietet jede Menge Möglichkeiten, meine ganz persönlichen Herausforderungen zu meistern.

So bekommt ein Ausspruch von Alexandra zum Thema Durchhalten plötzlich auch für mich Sinn:

  • Sitzenbleiben“.

Nicht aufspringen, wegrennen, etwas anderes anfangen. Dranbleiben. Weitermachen. Disziplin. Durchhaltevermögen.

Das sind alles so kühle Worte ohne Leben. Wohl bekannt, oft gehört und nie so richtig in die Praxis umgesetzt, weil sie nicht verinnerlicht wurden.

Das Bild vom Jakobsweg mit seinen schwerigen Etappen hat diese Worte jetzt belebt. Eine Methapher für den Weg im Alltag.

Meine Erkenntnis des Tages:
Der Camino ist überall. Vor allem direkt vor mir.

P.S: Ich finde die Idee mit der “Erkenntnis des Tages” superschön. Das möchte ich mir gerne beibehalten.


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