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Tag 2 – Eine Woche…
Ich fotografiere zu viel. Aber es macht riesigen Spaß. Niemand sollte sich entmutigen lassen, weil er oder sie *weniger* fotografiert. Hier ist meine Collage, die meinen Morgen zusammenfasst:
Ich entdecke gerade sehr, sehr hübsche Dinge im Alltäglichen und nur, weil mir regelmäßig der Zeigefinger am Auslöser meiner Kamera festklebt, heißt das nicht, dass jemand anderer nicht auch diese Gabe hätte, die Poesie im Alltag zu sehen.
Es ist ein neues Sehen.
Das nehme ich auf jeden Fall aus diesem Projekt mit.
Mehr Achtsamkeit.
Tag 1 – Eine Woche…
Heute ist Tag eins. Ich habe gerade einige der Bilder hochgeladen und eine schnelle Collage gemacht. Wie auch schon bei meinem Probelauf am Freitag habe ich einige überraschende Tagesansichten entdeckt, Alltägliches, das ich *sonst* nie im Leben fotografieren würde.
Besonders gut gefällt mir, was Ali Edwards heute zum Projektstart geschrieben hat:
Wähend es Mut braucht, Großartiges zu erreichen, braucht es noch mehr Mut, um Erfüllung im Gewöhnlichen zu finden.
Marilyn Thomsen
Ein Appetithäppchen zum Probelauf
Hier noch ein kleines Appetithäppchen
Diese auf die Schnelle mit Picasa erstellte Collage zeigt mein bisheriges Ergebnis aus meinem morgendlichen Probelauf.
Gedanken zum Probelauf finden sich hier: Probelauf
Eine allgemeine Erklärung (auf Deutsch
) zu dem von Ali Edwards inspirierten Projekt, eine Woche in meinem Leben detailliert zu dokumentieren findet sich hier: Eine Woche in Deinem Leben.
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Probelauf
Heute früh habe ich mich ein bisschen über meine eigene Courage über meinen gestrigen Entschluss erschrocken und mich natürlich -aus Gewohnheit – gefragt: kann ich das überhaupt durchhalten? Habe ich mir mit diesem Projekt nicht zu viel aufgeladen? Macht das alles Sinn?
Daher habe ich mich entschlossen, heute bereits mal einen Probelauf zu starten und einfach mal zu testen, wie leicht oder schwer sich das Fotografieren in den Alltag integrieren lässt.
Dabei merke ich dann schon erste Schwächen im System… die Kamera, eine Lumix DMC-TZ5 ist zwar kompakt, aber in der Hosentasche doch sperrig. Zudem ist die Batterie fast leer. Ich leihe mir also kurzfristig die wesentlich kleinere Kamera meiner Tochter aus.
Dann die Frage: Muss ich wirklich jeden Augenblick dokumentieren? Auch den Blick in meinen Kühlschrank? Vorerst ja, weil es ja heute darum geht, ein Gefühl für den Aufwand zu bekommen.
Da ich mich erst heute früh für diesen Probelauf entschieden habe, fehlt natürlich schon mal der Teil mit dem Bad… von daher ist es also wirklich auch wichtig, eine kleine, mitnehmbare Kamera zu haben und sie wirklich auch abends mit ins Bett zu nehmen (*glucks*)
Witzigerweise war *das hier* der erste Artikel, den ich im Reader heute früh aufgemacht habe – und das ist ja wohl ein gutes, bestärkendes Zeichen:
- Zitat (sinngemäß):
“Genug Inspiration und Information gesammelt. An irgendeinem Punkt – vorzugsweise JETZT – ist es Zeit den Hintern hinzusetzen und etwas zu machen.”
Und wenn es bei dem Probelauf bleibt, dann heißt das Projekt eben “Ein Tag in meinem Leben” – ich habe beschlossen, es zu versuchen und mitzumachen, aber ich werde mir auf keinen Fall irgendeinen Druck machen.






