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Warmes Nektarinenfrühstück
Inspiriert durch @DeDitte habe ich heute eine weitere Variante des warmen Frühstücks ausprobiert.
Der Vorteil bei diesem Rezept ist, dass es insgesamt keine 5 Minuten zur Herstellung dauert und es schmeckt super-super-köstlich.
Rezept:
1 Nekatarine in Stücke schneiden,
in der Pfanne mit etwas Butter andünsten.
1 EL Haferflocken
2 EL Amaranth-Pops
1 EL Rohrzucker darübergeben
noch etwas weiterdünsten, bis der Zucker leicht karamelisiert.
Fertig.
Auf den Teller, fertig, los.
Da brauch ich keine Marmeladensemmel mehr
Im nächsten Schritt werde ich verschiedene Müslimischungen und andere Obstsorten testen und vielleicht auch endlich wieder mal die verschiedenen Elemente heraussuchen. Unter Fünf-Elemente-Küche habe ich es jetzt hauptsächlich wegen dem “warm” einsortiert.
Warmes Hirsefrühstück
Vor einiger Zeit habe ich mich sehr intensiv mit der Ernährung nach den Fünf Elementen befasst. Aus dieser Zeit habe ich die Idee des warmen Frühstücks herübergerettet und nachdem mir zur Zeit der klassische Toast mit Marmelade nicht mehr so recht schmecken mag habe ich mich wieder der Hirse zugewendet.
Über die tollen Inhaltsstoffe der Hirse habe ich schon an anderer Stelle geschrieben, damals habe ich eine Serie von ziemlich unmöglicher Anzeigenwerbung sprachlich untersucht und die Effekthascherei entlarvt – (Myrtillus) (Perlhirse) (Basilicos).
Haupthindernis, sich wirklich jeden Morgen Hirse zum Frühstück zu kochen war für mich die lange Ausquellzeit, bis die Hirse tatsächlich fertig ist (es dauert insgesamt 30 min) und das umständliche Abwiegen, das dann doch immer zuviel war und Reste produziert hat.
Jetzt habe ich das Verfahren ziemlich optimiert.
Hier meine ultimative Anleitung inklusive Sparschweinchenzeit
Man nehme:
Hirse, Topf, Küchenwecker, Teesieb und eine Espresso-Tasse (!)
Zuerst wird in der trockenen Tasse die Hirse abgemessen. Die Espressotasse hat die ideale Größe für genau eine Frühstücksportion.
Die Hirse wird in das Teesieb gekippt und mit sanftem Wasserstrahl abgebraust. Diesen Schritt kann man auch weglassen, dann schäumt die Hirse aber beim Kochen, was ich auf anhaftenden Getreidestaub zurückführe.
Die Hirse kann noch etwas abtropfen, derweil werden mit der Espresso-Tasse zwei Tassen Wasser abgemessen…
…und in den Topf gekippt. Das Verhältnis Hirse zu Wasser ist also 1 zu 2.
Die Hirse dazugeben.
Fünf (!) Minuten aufkochen. Erst die Platte auf höchster Stufe aufheizen, sobald die Hirse kocht, die Hitze auf ganz klein reduzieren.
Während des Kochens den Topfdeckel einen Spalt offen lassen, dann ist die Gefahr des Überkochens nicht so groß. Nach Fünf Minuten die Platte ganz ausschalten und den Deckel schliessen.
Die restlichen Zutaten (hier Birne und Walnüsse) vorbereiten.
Jetzt kommt die Sparschweinchen-Zeit: Ich schreibe jeden Morgen Morgenseiten (na ja – fast jeden Morgen) – und die 25 Minuten, die die Hirse jetzt noch im Topf liegt und vor sich hin quillt, sind ideal, um die obligatorischen drei Seiten zu schreiben – wunderbar. So kann der Tag gut beginnen.
Mit Morgenseiten und gleich danach einem warmen Frühstück.
Variationen für ein warmes Frühstück
Ich habe in der letzten Zeit ein paar verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Mir behagt die Kompott-Variante, weil sie superschnell geht und ich mag Grießbrei und Haferschleim nicht so sehr.
Also:
- Ein Stück Obst klein schnippeln. Ich liebe Nektarinen und Pfirsiche, da die Saison jedoch vorbei ist, gibt es jetzt eben eine Handvoll Zwetschgen (Pflaumen) oder einen Apfel oder eine Birne.
- Im Topf mit wenig Wasser ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten. In die Müslischale geben.
- Ich nehme noch eine Handvoll meiner Lieblings-Nuss-Mischung (selbstgemachtes Studentenfutter): Walnüsse, Mandeln, Cashew, Pistatien und eine ordentliche Portion ungeschwefelte Rosinen (idealerweise alle Zutaten aus dem Bio-Laden).
- Dann noch ein gehäufter Löffel Haferflocken, fertig. Sehr lecker.
Warmes Frühstück, an besonders kalten Tagen noch wärmender mit einer Prise Zimt. Da kommt fast schon Weihnachts-Stimmung auf
Die Zutaten können nach Gusto variiert werden, dann ist es niemals so eintönig wie ein Marmeladenbrötchen.
Zur Nachahmung sehr ans Herz gelegt…einfach mal ein paar Tage ausprobieren!











