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Kläranlage des Geistes
vor einiger Zeit habe ich mir mal die Prinzipien der Kläranlage des Geistes auf einem “Merkblatt” verdeutlicht… so sehen also meine Zeichnungen (beispielsweise) aus:
Die Technik ist supereinfach: Man schreibt 10 bis 15 Minuten einfach alles auf, was einem in den Sinn kommt. Ohne Zensur und ohne innezuhalten, wenn gerade nix kommt, dann schreibt man eben “äh -mir fällt nix ein” Dieses Geschreibsel kann in unterschiedlicher Weise weiterverarbeitet werden.
Julia Cameron empfiehlt in ihrem Buch “Der Weg des Künstlers”, es einfach liegen zu lassen, einfach das Ausleeren des Geistes an sich wirkt schon reinigend.
Vera F. Birkenbihl dagegen nimmt den so entstandenen Roh-Text als Basis für eine Weiterbearbeitung, z.B. durch die Vergabe eines Titels, das Unterstreichen wichtiger Aussagen, das schreiben einer Zusammenfassung oder das Selektieren von Kernworten, die ihrerseits dann wieder als Basis für KaWas und andere von ihr entwickelte Kreativtechniken dienen…
Zum Weiterlesen: Analograffiti – geniale und einfache grafische Kreativitätstechniken

… da kann man endlos an einem Thema dranbleiben, je nach Zeit und Laune.
Der Vorteil ist jedoch, ein Thema auf sonst nicht so leicht zugänglichen Ebenen durchdenken zu können.

