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Das Mini-Trampolin


Allerorten liest man ja, dass es mehr Bewegung bräuchte, damit man gesund bleibt. Ich habe auch schon von dem Konzept berichtet, jeden Tag 15 Minuten um den Block zu laufen, doch da ist der innere Schweinehund immer noch riesengroß (momentan schaue ich gerade auf ein ungemütliches Regenwetter).

  • Was also tun, um endlich mehr Bewegung in meinen Alltag und in mein Leben zu integrieren?
Die Lösung kam in Form einer begeisterten Empfehlung: Meine Freundin erzählte mir, dass sie sich ein Mini-Trampolin gekauft habe – und zwar ein medizinisches. Wegen der Rückenschmerzen.
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Zunächst habe ich das nur am Rande registriert und die innere Stimme flüsterte: “Naja, das hatten wir ja auch schon, so ein Trampolin. Das war damals vom Sportgeschäft. Stand auch nur in der Ecke. Dieses Trampolin hast du dann irgendwann verschenkt. Du hast es eh` so gut wie nie benutzt. Und überhaupt weiß man ja, was mit diesen ganzen tollen Fitnessgeräten so passiert, die man sich so anschafft… in der Regel nichts.”
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Jedoch, es gibt einen Unterschied: die Aussage über das Trampolin nistete hartnäckig in meinem Hinterkopf und irgendwann habe ich dann nochmal nachgehakt. Hab meine Freundin nochmal gefragt: “Du sag mal, wie war das mit dem Trampolin? Ist das was?” Und die begeisterte Anwenderin hat mich durch ihr Schwärmen dazu gebracht, mir die Infos ganz gezielt im Internet nachzuschlagen.
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Ich surfe also los und besuche die Internetpräsenz von Bellicon. Sieht alles sehr nett aus, und dann finde ich diesen Artikel: “Besser falsche Ernährung als zuwenig Bewegung” – und darin eine Aussage, die mich elektrisiert hat:
„Es ist besser sich falsch zu ernähren als sich zu wenig zu bewegen”. Die Ernährung liefere zwar die Chemie für den Stoffwechsel, aber ohne Bewegung gebe es keinen Stoffwechsel. „Da nützt dann auch die beste Ernährung nichts.”
Meine mehrjährige Erfahrung mit Heilpraktikern hat mir im Lauf der Zeit schon meine Basisprobleme aufgezeigt: Übersäuerung, mangelnder Fluß der Lymphe, Stoffwechselstörung, Allergien. Nichts Ungewöhnliches für einen westlichen Menschen mit ausgeprägtem Hang, sich am Computer aufzuhalten.
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Sollte hier der Hund begraben sein? Ich habe viele Jahre von der falschen Seite her versucht, die Tür zu öffnen. Alle möglichen Ernährungskonzepte habe ich ausprobiert. Ein geschlagenes dreiviertel Jahr habe ich mich sogar streng vegan ernährt und gebessert hat sich NIX! Die vielen einzelnen Schritte haben sicher meine Gesundheit sehr verbessert, meine Wahrnehmung von Ernährungs- und Gesundheits-Themen hat sich geschärft und eine Basis-Entsäuerung ist immer eine gute Idee, doch das alles ist nichts, wenn nach wie vor die Bewegung fehlt. Ohne Bewegung keinen Stoffwechsel.
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Das war Anfang Januar. Ich habe mir das Belli-Swing bestellt und seitdem bin ich beinahe jeden Tag mindestens 10 Minuten auf dem Trampolin. Und was das Wichtigste ist: ES MACHT SPASS!
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Das weiche Trampolin hat eine harmonische Schwingung und anders als bei den landauf, landab verbreiteten Exemplaren bekommt der Körper nicht auch noch einen Schlag in die Wirbelsäule, wenn er auf der Matte nach unten schwingt.
  • Das Belliswing macht einfach nur gute Laune, lockert Verspannungen und macht wach.
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Es gibt ein Begleitbüchlein, in dem die vielen Vorzüge des Trampolin-Schwingens ausführlich dargestellt sind: “Kleiner Aufwand – große Wirkung”. So trainieren z.B. die Astronauten der NASA auf dem Trampolin und interessanterweise haben die Sportler mit Trampolintraining signifikant bessere Trainingsergebnisse als eine Vergleichsgruppe ohne Trampolintraining.
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Ein bisschen schwierig ist es für Perfektionisten wie mich, zu akzeptieren, dass diese Form der Bewegung, die Kunhardt als “subjektive Unterforderung” bezeichnet, wirklich wirken soll, doch auf der Bellicon-Seite gab gibt es ein sehr überzeugendes Video, in dem man einen kleinen Test sehen kann, der beweist, dass durch das Trampolin-Schwingen wirklich jeder Muskel im Körper bewegt wird. Ich habe diesen Test selbst durchgeführt – es stimmt!
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Na, genug der Worte, ich habe endlich eine Bewegungsform gefunden, die mir Spaß macht (das scheint der entscheidende Faktor zu sein!) und die ich durchhalten kann. Und die darüberhinaus noch hocheffektiv ist! Ich habe das Trampolin sogar mit auf die Reise genommen, denn mit einem Meter Durchmesser passt es gut in den Kofferraum und ich muss nicht tagelang ohne mein Belliswing darben…
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Der Anschaffungspreis von 309,00 €, der im ersten Moment eine Hürde darstellen könnte, hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht, denn nichts ist so teuer als ein Gerät, das nicht benutzt wird.
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Wenn Sie das Trampolin erst mal ausprobieren wollen, dann schauen Sie doch mal, ob es einen Trampolin-Laden in der nächsten größeren Stadt gibt – die sind mittlerweile schon relativ verbreitet. Ich verspreche Ihnen, dass Sie den Unterschied sofort merken werden und nie wieder so ein anderes Dingens anrühren wollen!
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In meinem Wochenplan habe ich meine täglichen Übungen verankert und mein derzeitiges Ziel ist, die Übungseinheiten von einmal täglich auf zweimal täglich auszudehnen. Ich bewege mich in kleinen Schritten in die richtige Richtung, das minimiert die Gefahr, mit allzu großen Vorsätzen zu scheitern.
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Sollten Sie sich auch die Anschaffung eines Trampolins überlegen, würde ich mich freuen, wenn Sie in der Rubrik “empfohlen durch…” meinen Namen nennen würden :-)
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Ich gönne Ihnen von Herzen, dass Sie auch endlich den Spass an der Bewegung entdecken!
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Bildquelle: Trampolin “Belliswing” – mit freundlicher Genehmigung durch Bellicon.de
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15 minutes

Zeit für einen Ölwechsel

Welches Öl benutzen Sie zum Kochen? Welches Fett essen Sie?

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Fette und Öle sind lebenswichtige Bausteine, die unser Körper für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt. Beinahe jeder hat schon von essentiellen und ungesättigten Fettsäuren gehört. Diese sind nur in naturbelassenen und kaltgepressten Ölen drin. Fett und Öl, das über 42°C erwärmt wird, beginnt, sich chemisch zu verändern.
In der Nahrungsmittelindustrie werden Speise-Öle in etwa so hergestellt: Die Rohstoffe (Samen und Nüsse) werden auf Temperaturen von 80 bis 120°C erhitzt. Dadurch wird die Molekularstruktur entscheidend verändert zerstört. Die warme Saat wird gepresst, um möglichst viel Öl aus den Rohstoffen heraus zu quetschen. Dann wird aus dem nach der Pressung verbleibenden Presskuchen das letzte bisschen Öl mithilfe von Lösungsmitteln ausgewaschen. Ziel ist die maximale Ausbeute an Öl aus dem Pflanzen-Rohstoff.

Jetzt folgt die Raffination: Entschleimung, Neutralisierung, Bleichung, Desodorierung, Filtration, Wiedereinfärbung und Abfüllung. Die sekundären Pflanzenstoffe und Vitamine gehen auf diesem industriellen Weg größtenteils verloren.

Solche Fette und Öle sind für den Organismus wertlos.

“Schlechtes” Fett kann nur unter großen Schwierigkeiten verstoffwechselt werden und verbleibt im Körper. Die berühmte Cellulite entsteht unter anderem durch solche Ablagerungen im Zellzwischenraum. Dazu kommen dann noch Schlacken und andere Depots mit Abfallprodukten eines überforderten Stoffwechsels.

Ich denke, es ist essentiell wichtig, wieder verstärkt gutes, kaltgepresstes Öl zu verwenden (bitte nicht erhitzen!) – das gibt dem Körper die Chance, seine Depots aus “schlechtem Fett” langsam wieder aufzulösen.

Kaltgepresstes Öl kann leicht über den Salat gegossen werden oder auch hinterher über das noch warme fertige Essen geträufelt werden. So muss es nicht mitgekocht werden.

So schlecht ist übrigens unsere Butter in dieser Hinsicht nicht: sie ist zumindest nicht erhitzt.

Und zum Thema “das ist ja alles so teures Öl“: Ich habe mal bei ölscheich24 recherchiert, welches Motoren-Öl mein Auto brauchen würde: TITAN Supersyn ECOFLEX – SAE 5W-30. Da kostet der Liter 15,10 €. Probieren Sie es aus, es gibt dort einen Ölfinder, geben Sie die Marke Ihres Autos ein und schauen Sie, was das Öl für Ihr Auto kosten würde..

Diesen Betrag kann ich doch leicht für das Öl ausgeben, das ich in in meinen Körper fülle, oder?

Foto: mattmaxx – pixelquelle 


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