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Neujahrsvorsätze
Ich habe eine witzige Idee im Netz gefunden: Ein Erinnerungs-Sevice per E-Mail für meine Neujahrsvorsätze. auf der Seite “www.neujahrsvorsätze.de” der Firma Tempus gibt es die Möglichkeit, bis zu 3 Vorsätze einzutragen und dann im 14-tägigen Rhythmus eine augenzwinkernde Erinnerungs-Mail zu bekommen.
Im Begleittext zur Aktion heißt es:
- 99 % aller Neujahrsvorsätze werden nur mündlich gefasst.
- 23 % aller Neujahrsvorsätze überdauern nicht einmal die erste Woche im neuen Jahr.
- 87 % aller Neujahrsvorsätze scheitern.
Schriftlichkeit zwingt zu gedanklicher Klarheit.
Auch wenn mir persönlich die Idee von Alexandra besser gefällt, für 2008 einen Wunschzettel zu verfassen und ich zudem den Spruch im Ohr habe: “Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert”, so denke ich doch, dass man zumindest alle Optionen nutzen kann, die einem angeboten werden – und wenn es “nur” ein Erinnerungsdienst ist.
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Wer allerdings glaubt, dass am 3. Januar die Chance vorbei ist, noch Neujahrsvorsätze zu machen, der erhält eine neue Chance am 31.12.2008
Morgenseiten und GTD
Derzeit schreibe ich jeden Morgen für 15 Minuten die sogenannten “Morgenseiten”. Die Idee ist ja schon bekannt, die stammt aus dem Buch “Der Weg des Künstlers”. Weil es dort relativ starre Regeln gibt, ist es wieder in der Versenkung verschwunden und erst durch das Buch “Geniale Momente” habe ich selbst die Freiheit wiedergefunden, jeden Morgen für “nur 15 Minuten” zu schreiben.
Nur, was mache ich mit den Perlen der Erkenntnis?
Es ergeben sich ja beim Schreiben immer wieder tolle Ideen oder wertvolle Erkenntnisse, sie ja auch für eine gewisse Lebens-Strategie nützlich sind (oder auch für eine Berufs-Strategie).
Bewährt hat sich bei mir im Moment folgendes Prozedere:
- 15 Minuten Schreiben
- Den Text nochmal durchlesen -
und die drei oder vier wichtigsten To Dos oder Erkenntnisse sofort als Stichpunktliste oder in knappen Sätzen hintendran hängen. So besteht die Chance, die Perlen der Erkenntnis auch später wiederzufinden – sie sind dann optisch schon mal als Zusammenfassung zu erkennen.
Weil sich aber im chronologischen Verlauf des täglichen Schreibens die Notizbücher oder College-Blocks schnell füllen, verschwinden viele Ideen einfach in den Untiefen der beschrifteten Seiten. Was also tun?
Ich schreibe mir also diese Stichworte/Sätze noch in mein Evernote, dort gibt es eine Rubrik “Ergebnisse von Genialen Momenten” und diese einzelnen Notizen kann ich dann den weiteren Rubriken aus GTD zuordnen, so kommen die guten Ideen, für die eine schnelle Umsetzung wünschenswert ist, automatisch schon mal auf die “Schritte-Listen”.
Je nach “Fachbereich” kann so eine einzelne Notiz auch noch mit einem weiteren Etikett versehen werden, z.B flylady, simplify, Business-Strategie, Marketing-Idee, Web-Recherche, und, und, und,…
Das erhöht die Chance, die Idee a) wiederzufinden und b) auch zu verwirklichen.
Vielleicht ist das eine Anregung, um die “Morgenseiten” erst mal überhaupt auszuprobieren oder wieder aufzunehmen und die dann entstehenden verwertbaren Ideen auch gleich in ein GTD-System einzupflegen.
- Erkenntnis des Tages: Ich finde, die Verbindung der beiden Ideen Morgenseiten und GTD macht sehr viel Sinn. Könnte zu Synergie-Effekten führen
Wer aber nicht an sich selbst arbeitet, an dem wird gearbeitet.
Wer dauernd Unüberhörbares überhört und Unübersehbares übersieht, der darf sich nicht wundern, wenn ihm eines Tages Hören und Sehen vergehen.Kurt Tepperwein
- Weiter im alten Trott? Alles wie gehabt? Das haben wir doch schon immer so gemacht!
- oder die Chance nutzen?
Nur einmal für 10 Minuten Gedanken auf das Papier schütten und über das innere Wissen staunen. Einen ersten Schritt machen, um sich selbst weiter zu entwickeln. Und weitere Schritte folgen lassen. Erfolg ist eine Folge…
Geniale Momente
… ist der Titel eines besonders feinen Fundstücks, das ich via Wissensagentur empfohlen bekommen habe. Es ist schlichtweg genial, was dieses kleine Buch zum Thema Schreiben bewirkt.
Ich habe einige Bücher zum Thema Schreiben, kreativem Schreiben und Tagebuchschreiben gelesen und eine gute Mischung der Techniken auch immer wieder mal gut und gerne angewendet.
Letztes Jahr habe ich mir dann eine Schreib-Pause verordnet, aus der ich nicht mehr so richtig herausgefunden habe und so ist dieses geniale Denk-Werkzeug einfach brachgelegen. Bis zu diesem Buch: Geniale Momente. Schon der Titel ist unwiderstehlich.
Als ich dann angefangen habe, die höchst einfache Schreibtechnik anzuwenden (man kennt es eigentlich ja bereits von den “Morgenseiten” einer Julia Cameron oder von der “Geistigen Kläranlage” einer Vera F. Birkenbihl), sind die Ergebnisse prompt und durchschlagend gefolgt.
Nur bisher waren mir die Regeln zum Schreiben immer zu starr. “Wer nicht gleich morgens mindestens 30 Minuten schreibt, hat für den Rest des Tages…” – na Sie wissen schon.
Geniale Momente ist anders. Kein Druck, nichts ist Zwang. Marc Levy hat einen überaus angenehmen Schreibstil, der sich in einem Rutsch durchliest und an einigen Stellen ein herzhaftes Lachen produziert.
Schreiben ist in 30-Minuten- aber auch in 3-Minuten-Einheiten sinnvoll. Das finde ich so erleichternd. Wann immer ich will, wo immer ich auch bin und die Zeit, die mir gerade zur Verfügung steht. Mit den wichtigsten Werkzeugen: Papier, Stift und ein Küchenwecker (!) – Das kommt mir doch bekannt vor? Es ist so erleichternd, dass es so einfach gehen kann: gerade so, wie es gerade passt.
Kein Thema ist zu klein, um nicht be-schrieben werden zu können. Folgen auch Sie den Gedanken, die in Ihrem Kopf sind und schütten Sie sie aufs Papier und die genialen Momente werden nicht ausbleiben!
Natürlich beschreibt Marc Levy auch noch weiterführende Techniken, um das Ganze dann zu verfeinern… das ist die Kür. Ich freue mich darauf und habe meine Schreib-Blockade endlich überwunden. Es kommt nicht darauf an, das perfekte Tagebuch zu führen. Es kommt darauf an, den Gedanken mit dem Stift zu folgen.
2007
Gestern kam der Newsletter von Daniela Herzberg und Roger Keller. Sie schreiben über das chinesische Jahreshoroskop für 2007:
Was wird 2007 bringen?
Die Chinesen beginnen ihr neues Jahr erst am 18.02.2007 des westlichen Kalenders. Astronomisch/Astrologisch gesehen beginnt das Neue Jahr aber schon am 4. Februar. Dann beendet das Chinesische Tierzeichen Schwein den 12 Jahreszyklus, bevor 2008 mit einem Rattenjahr eine neue 12 Jahresperiode beginnt. 2007 bietet also vor allem die Gelegenheit, alle angefangenen Dinge zu beenden.
In der chinesischen Astrologie läuft alles in großen Zyklen, so ein 12-Jahreszyklus wird also 2007 wieder komplettiert. Die chinesischen Tierkreiszeichen sind wie unsere “westlichen” Sternzeichen in der Reihenfolge festgelegt. Jedes der Tiere beschreibt dabei eine bestimmte – zunächst einmal jahreszeitlich bedingte – Energiequalität. Da man diese Energiequalitäten aber auch in den großen Zyklen der chinesischen Astrologie wiederfindet, ist das kommende Jahr des Schweines besonders geeignet, Dinge zu einem Abschluß zu bringen.
Damit kommt jetzt so langsam die Zeit, sich zu überlegen, was denn 2007 alles auf mich zu kommt:
- was möchte ich alles machen?
- welche Träume habe ich?
- wo soll mich z.B. mein Urlaub hinführen?
- gibt es Wunschprojekte, die ich in Angriff nehmen will?
- welche angefangenen und immer noch offenen Dinge kann ich 2007 beenden?
Hoffentlich finden auch Sie die Zeit, ein wenig Rückschau halten zu können und ein wenig voraus zu blicken. Schreiben Sie es auf! Eine ganz einfache Liste genügt vollkommen.
Und schauen Sie nächstes Jahr um diese Zeit, was davon Sie wirklich ver-WIRKLICHT haben.
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Weihnachts-Kontroll-Journal
Geht es Ihnen auch so: “Alles ein wenig hektisch grad?”
Bereits im Oktober hatte ich über das Weihnachts-Kontroll-Journal geschrieben.
Wie so oft setze ich solche guten Ideen auch nicht immer um. Dieses Mal habe ich es getan. Zwar nicht im Oktober, wo es richtig sinnvoll gewesen wäre – aber immerhin jetzt im Dezember.
Immer dann, wenn mich in dieser Adventszeit Ereignisse überrascht haben (“Waaas? am 6. Dezember kommt der Nikolaus?”) habe ich mir meinen Block geschnappt und notiert:
- Anfang Dezember kommt dieses,
- dann kommt jenes und
- es haben folgende Personen auch noch im Dezember Geburtstag…
- und, und, und.
Auch die Liste mit den Weihnachtsgeschenken habe ich angelegt. Nachdem ich sie alle gekauft hatte. Sinnvoller ist es freilich, sie vorher anzulegen
Immerhin habe ich sie jetzt und das Beste ist: ich habe sie nächstes Jahr immer noch.
Eine vollständige Liste mit allen Neffen und Nichten und Patenkindern, dann überrascht es mich nicht mehr, dass meine Schwester immer noch ihre Söhne hat *grins*.
Jetzt der Praxistipp: Schreiben Sie doch jetzt noch vor oder an Weihnachten auf, was sie dieses Jahr gut gelöst haben, was Sie nächstes Jahr wieder so oder anders machen möchten.
Darauf können Sie im nächsten Jahr aufbauen. Vielleicht bereits im Oktober, wenn Weihnachten wieder vor der Tür steht.
Ich werde nächstes Jahr den Christbaum für unsere Familie bereits Anfang Dezember kaufen. Ich habe mir nämlich eine gute Idee bei meinem Schwager abgeschaut: Der Christbaum kann drei oder vier Wochen mit einer Außen-Lichterkette auf der Terrasse stehen und dort schon ein bisschen Weihnachtszauber verbreiten. Dann sind es nicht nur die paar Tage im Wohnzimmer, bis dann wieder das schwedische “Knut-Fest” kommt. (Hier gibt es übrigens auch einen schwedischen Wikipedia-Eintrag dazu *grins*)
Kommen Sie gut durch die Feiertage und ins neue Jahr hinüber

