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Ein Bild am Tag – Woche zwei

Wider Erwarten bin ich auch nach der Woche zwei noch dabei – offensichtlich hat dieses Projekt gerade den richtigen Umfang, um es gut in den Alltag einbauen zu können.

Hier meine Bilder der zweiten Woche:

Woche 02

Die Bilder mit einem jeweiligen Kommentar zum Tag finden sich alle in meinem Fotostream bei Flickr, einsortiert habe ich sie in das Album DreiSechsFünf

Der Vollständigkeit halber hier die Bilder aus der ersten Woche, diesmal auf einen Blick:

Woche  01

Buchführung

KassenzettelIch habe schon im letzten Jahr damit begonnen, über meine Ausgaben Buch zu führen. Das ist erst mal gar nicht schwer, wenn man sich angewöhnt, wirklich überall einen Kassenzettel zu verlangen, auch an der Metzgertheke oder beim Bäcker, wo das eher nicht so üblich ist.
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Manchmal ist mir dann auch noch eine Ausgabe durch die Lappen gegangen, z.B. der Cappuchino in der Eisdiele. Doch mit ein wenig Disziplin lassen sich die Belege schon schön sammeln… und damit bin ich routinenscheues Wesen an einem Punkt gelandet, wo sich das Ganze dann verstopft hat.
WISO Mein Geld 2008 Professional
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Wenigstens einmal in der Woche sollte man diese ganzen Belege dann nämlich in das Buchführungsprogramm seiner Wahl eintippen (ich verwende WISO “Mein Geld”), sonst geschieht das, was mir gerade passiert: Ein Berg ungebuchter Belege ist in einer Kiste gelandet, ich verbuche gerade Ausgaben von Mitte März und der Berg ist immer noch riesig.
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Wenn man solche Altlasten abbauen will, helfen zwei Methoden:
  1. der Gewaltakt - gefühlte zehn Stunden am Stück (wahrscheinlich sind es effektiv weniger), aber das ist eh´ nicht mein Fall.
  2. Die Salamitaktik.
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Hier ist es erst mal ganz wichtig, dass der Berg nicht wächst. Also habe ich jetzt zwei Routinen eingeführt:
  • Erstens wird jeden Abend der Geldbeutel ausgeleert, die kleinen Münzen kommen in die Spardose und die Kassenzettel kommen (nein – nicht auf den Berg!) an die festgelegte Sammel-Stelle, von der aus ich…
  • Zweitens – einmal in der Woche (bei mir derzeit am Donnerstag vormittag) alle Ausgaben eintippe.
Zusätzlich werden immer wieder mal ein paar Minuten eingeschoben. Timer auf 8 Minuten – und es sind wieder 10 oder 15 Zettel weniger. Das läppert sich zusammen und ich bin auch irgendwann fertig. (Vieleicht ist es mir dann sogar einen Extra-Artikel wert *grins*)
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Erklärtes Ziel dieser doch eher lästigen Aktion ist, genau zu wissen, wohin mein Geld verschwindet. Zusammen mit dem einmal im Monat durchgeführten Kontocheck ergibt sich dann ein genaues Abbild meiner finanziellen Situation (und die ergibt sich halt erst, wenn auch in der untersten Zeile der Excel-Tabelle die Zahlen im Haushalts-Kassenbuch stimmen…*grmpf*).
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Die Kontrolle über meine Finanzen zu haben und den Entwicklungstrend über die Monate zu sehen ist mir mittlerweile enorm wichtig geworden. Ich merke einfach überhaupt (und in Zukunft auch schneller), dass sich Löcher auftun und wo sie sich auftun und – am Wichtigsten: WIE ich gegensteuern kann.
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Meine erste Maßnahme ist, die Ausgaben für Bücher für das verbleibende Restjahr zurückzufahren… auf Null… *ups* – und die Wünsche erst mal auf meinem Wunschzettel zu parken ;-)
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Routinen

MetallIn meinem Artikel zum Thema “Ferien” habe ich über die Bedeutung von festen Regeln und einer festen Struktur nachsinniert. Diese werden nach dem Verständnis der Fünf Elemente der Wandlungsphase Metall zugeordnet..Wer kennt nicht diese Tage, an denen “alles aus den Fugen gerät”?

Die Sprache ist verräterisch: “aus den Fugen” meint, dass sonst fest zusammen Gefügtes nicht mehr zusammenhält. Die Fugen klaffen auseinander und die Struktur zerfällt.

  • Wie kann ich dieses so notwendige “Metall”-Element nun auch wieder in den Tagesablauf hineinbringen?

Die schlichte Antwort lautet: Routinen.

Flylady hat es vorgemacht und ich habe an jedem einzelnen Tag, an dem ich meine “Morgenroutine” durchgezogen habe und mir nichts in die Quere gekommen ist, gemerkt, um wieviel besser der Tag läuft. Es ist einfach von Anfang an Struktur und ein fester Rahmen in allen Dingen.

Interessant finde ich auch aus Feng-Shui-Sicht den Zusammenhang mit den sogenannten “Perioden”.

Die schlauen Chinesen haben ihre Zeitrechnug in Zyklen und Perioden und und Ären strukturiert. Im Jahr 2004 fand nun der Wechsel von der Periode 7 in die Periode 8 statt. Der 7 ist das Metall-Element zugeordnet und die 8 ist Erde.

Was also in den 20 Jahren (so lange dauert eine Periode) vor 2004 schon einmal einfach von Natur aus da war, nämlich das Metall der Periode 7, muss in diesen Jahren erst einmal wieder neu beachtet werden.

Vielleicht legen Sie auch einmal Ihren Fokus auf das Metall-Element in Ihrem Leben: Schauen Sie doch mal, wie Ihr Tag, Ihre Woche, Ihr Jahr, Ihr Leben strukturiert (Metall) ist. Dann bekommen Sie vielleicht wieder mehr Luft zum Atmen (die Lunge wird ebenfalls dem Metall zugeordnet).

Die Projekt-Pumpe

Free Image Hosting at allyoucanupload.comWas ist denn das schon wieder? (werden Sie vielleicht fragen…)

Es hat ganz viel mit Selbstorganisation und “Dinge geregelt kriegen” zu tun.

Jetzt habe ich endlich eine Möglichkeit gefunden, im Sinne von “Getting Things Done” (GTD) einen Überblick über meine Projekte zu behalten.

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Eine einfache Liste in Excel war bei mir leider nie auf dem aktuellsten Stand, so dass es mir schon mal passiert ist, dass im Explorer plötzlich zwei Ordner die gleiche Nummer hatten. :-(
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Den Durchbruch habe ich mit folgender Methode erzielt:
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Projekte nach Auftraggeber sortieren
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Die bisher an den Jahren orientierten Projektnummern (z.B. 07-003) habe ich durch “Kunden-Nummern” ersetzt, die sich jetzt auf den Auftraggeber beziehen. Ich selbst bin mein größter Auftraggeber und alles, was Familie, Business oder Haushalt und Verwaltung desselbigen betrifft, bekommt jetzt die “Kundennummer” 001 vorangestellt. Nun kann ich auch endlich die verschiedenen Mehrfachaufträge oder die doch eher zahlreichen Gemeindeprojekte ordentlich im Laptop verstauen und mein Explorer sieht deutlich aufgeräumter aus.Umbruch-grafik weiß

Projekt-Datenblatt
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Für jedes so in die Übersichts-Liste einsortierte Projekt erstelle ich eine Projektnotiz in Evernote (Tausend Dank an den Tool-Blog! – was habe ich nur früher ohne Evernote gemacht?) – In dieser Evernote-Projekt-Notiz stehen alle relevanten Daten zum Projekt, wie z.B.:

  1. Start-Datum
  2. nächste Schritte
  3. Ablageort der verschiedenen Unterlagen
  4. Ideen
  5. Projektverlauf
  6. und natürlich die Kunden-Projekt-Nummer! Spätestens über diese finde ich die Notiz dann auch wieder, denn die geniale Suchfunktion von Evernote hilft mir da ganz leicht beim Finden.

Aufgrund der chronologischen Struktur des Programms sind die Projekte natürlich erst mal zwischen all den anderen Notizen verteilt… Ein Glück, dass man in Evernote auch so feine Schlüsselbegriffe bzw. Kategorien vergeben kann, dann habe ich die Suchfunktion auf der einen Seite und den Strukturbaum auf der anderen Seite. Denn ein numerisches Sortieren wie bei Excel geht in Evernote leider nicht. Trotzdem sind bereits zwei wichtige Kriterien erfüllt: Wiederfindbarkeit und eindeutige Zuordnung.
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Überblick behalten
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Was ist jetzt diese ominöse Projektpumpe?
Ich habe mir auf einen Stapel (veralteter) Visitenkarten-Rückseiten die Projektnummer und den Titel geschrieben. Dieser Stapel wird jetzt nacheinander durchgeblättert, wie man es von Vokabel-Karteien kennt:

  1. Oberstes Blatt anschauen, kurz reflektieren, ob dieses Projekt gerade akut ist.
  2. Dann das Projekt-Datenblatt eventuell ergänzen
  3. oder die Zuordnung diese Projektnotiz auf den GTD-Schritte-Listen verändern (sprich z.B. das Projekt von der “Telefonieren-Liste” auf die “Warten-auf-Liste” verschieben)
  4. und schon bin ich mit jedem Projekt wieder up to date.

Die Schritte-Listen habe ich mir auch in Evernote angelegt, somit ist dieses Programm gerade mein ultimatives GTD-Werkzeug!
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Praktische AnwendungUmbruch-grafik weiß

  1. Diese Umwälzpumpe kann ich manchmal nur für 5 Minuten “einschalten”, dann komme ich halt nicht durch alle 40 (oder 100?) Karten durch, sondern nur durch drei. Aber ich komme einen Schritt voran. Ein andersfarbiges Trennblatt am Anfang signalisiert mir: Jetzt ist ein ganzer Durchlauf geschafft und der Zyklus beginnt von vorne.
  2. Manchmal fliegt eine Karte heraus, weil das Projekt abgeschlossen ist. Die Projektnotiz aus Evernote wird in ein kurzes Resumée verwandelt (was habe ich gelernt? was kann ich besser machen? was ist optimal gelaufen? was sollte ich verändern? …) und alles wird ordentlich entrümpelt und archiviert und abgelegt. Dann noch ein Projektfest, juhu, fertig.
  3. Man kann neue Karten superleicht einfach an eine x-belibigen Stelle einfügen, denn es ist völlig egal, ob die Projekte in einer alphanumerischen Reihenfolge abgearbeitet werden oder nicht.
  4. Und der Stapel ist handlich. Zur Not passt er ins Reisegepäck und ich könnte zumindest gedanklich meine Projekte “durchpumpen“, denn so eine mehrtägige Abwesenheit hat mir bisher meistens ein Chaos beschert, was den Überblick über die Projekte angeht. Da waren dann meist einige Tage der Aufarbeitung nötig. Jetzt nehme ich den Stapel, klinke mich gedanklich kurz in das Projekt ein und ein eventueller Geistesblitz wandert dann nach der Rückkehr per Zettel und Eingangskorb spätestens beim wöchentlichen Routine-Check in die Projektbeschreibung. Die Idee, die “geistigen Schubladen” auch im Urlaub offen zu halten, stammt übrigens von Vera F. Birkenbihl…
  5. Ein weiterer Vorteil der Karten: ich kann auch mal nach Prioritäten sortieren oder die Karten auf dem Fußboden verteilen, eine Mindmap oder einen Cluster legen, sie an eine Pinwand heften oder auf ein Flipchart kleben und mit der Digitalkamera eine kurze “Notiz” festhalten. (…irgendwann leiste ich mir auch die Kaufversion von Evernote, dann erkennt Evernote sogar den Text auf diesen Fotos!)
  6. Noch eine weitere Anregung: Ziehen Sie aus dem Stapel ein x-beliebiges Projekt und tun Sie heute einen Schritt dafür (Wenn möglich, sollte man natürlich die hässlichste Kröte schlucken *grins*).

Für mich ist die Projekt-Pumpe eine faszinierende Lösung und ein weiterer Beweis, dass man mit ordentlichem Werkzeug (Evernote, GTD) auch gute Arbeit machen kann. Nochmals tausend Dank an die vielen Ideengeber und Helfer, die mich (manchmal auch unwissentlich) unterstützt haben, allen voran der Wissensagentur und dem Tool-Blog.

Datensicherung

Wie lange liegt die letzte Datensicherung auf Ihrem PC zurück?

Heute ist mein persönlicher “Tag der Datensicherung” und ich habe heute früh meine externe Festplatte angeworfen und alles gesichert.
Und weil ich beim letzten Formatieren der Festplatte (das mache ich nicht so oft ;-) ) vergessen hatte, meinen Favoriten aus dem Internetbrowser mitzunehmen, habe ich mir heute eine Checkliste geschrieben:
  • Checkliste Datensicherung:
Outlook:
  • Kontakte sichern
  • Kalender sichern
  • Persönliche Mailordner sichern
  • Sicherungsdateien in D:/Save ablegen
Favoriten aus Browser
  • Favoriten-Datei exportieren: Lesezeichen-Manager
  • “bookmarks.html” in D:/Save abspeichern
Verzeichnis D:
  • komplett auf externe Festplatte verschieben
  • ohne die “blassen” Ordner: Papierkorb und System-Infoordner
Ordner “Eigene Dateien” in C:
  • Ordner lässt sich nicht verschieben – es wird sonst eine Verknüpfung erstellt
  • relevante Unterordner gezielt auswählen

Nächsten “Tag der Datensicherung” festlegen und Termin im Kalender eintragen

Frage des Tages: Wann ist Ihr persönlicher Tag der Datensicherung und wie häufig findet er statt?

Der kleinste mögliche Schritt

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In verschiedenen Seminaren habe ich einige sehr schöne Meditationen erlebt. Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut und sinnvoll, jeden Tag zu meditieren, jedoch habe ich es bis heute noch nicht geschafft, mich jeden Tag eine halbe Stunde hinzusetzen und zu meditieren.

Ich habe auch noch nicht herausgefunden, wo der eigentliche Engpass ist: Liegt es an einem fehlenden Platz oder daran, dass ich erst CD-Player, Musik und einen bequemen Teppich zusammentragen müsste? Ist es die “fehlende” Zeit?
Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass die wirklich wichtigen Dinge immer Platz und Raum und Zeit bekommen.
Der erste und kleinste mir jetzt mögliche Schritt ist hier ein Satz aus Louise Hays Erfahrungs-Schatz:
Ich geniesse meine täglichen Meditationszeiten.
Die selbstsichere Gelassenheit, nach der ich suche, ist bereits in mir.

Das werde ich mir, so oft ich daran denke, vorsagen.

Vielleicht ist ja dann bereits in Kürze der nächste Schritt, jeden Tag eine kurze Fünf-Minuten-Atemübung zu machen. Und dann wird demnächst diese kleine Routine bereits so wertvoll sein, dass sie einen eigenen Platz in der Wohnung verdient… und schon ist das Rad in Gang gesetzt!

Ich habe nicht mehr vor, an meinem Perfektionismus zu scheitern. Ich suche nach dem kleinsten mir möglichen Schritt. Wenn die tägliche halbe Stunde nicht funktioniert, dann eben nur eine tägliche Minute.

  • Welcher kleinste mögliche Schritt ist Ihnen heute möglich?
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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

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