Artikel-Schlagworte: „Realität“
Das Traumkassenbuch
Die Idee zu diesem Spiel stammt aus dem Buch “Wunscherfüllung – die 22 Methoden”
- es ist Methode 5: “Das Wohlstands-Spiel” – und ich hoffe, dass sich ein paar Mitspieler finden (einfach in den Kommentaren die eigenen Ideen für Ausgaben angeben).
Die Situation: ich habe ein imaginäres Konto, auf das jeden Tag Geld eingeht.
Jeden Tag 1.000 € mehr. Also am ersten Tag sind 1.000 € auf dem virtuellen Konto, am zweiten Tag kommen 2.000 € dazu und am dritten Tag kommen 3.000 € herein. Und so weiter…
Das einzige Material, das man zum “Spielen” braucht, ist ein Kassenbuch, ein Heft oder auch eine Excel-Tabelle.
- Aufgabe des Spiels ist, dieses viele Geld möglichst sinnvoll und realitätsnah auszugeben. Also nicht einfach vier Autos einkaufen (außer, man will spielerisch ein Fuhrunternehmen gründen).
- Sinn des Spiels ist, die Vorstellungskraft zu trainieren; denn bei höheren Beträgen gerät man schnell aus der Puste (ich spiele erst seit 5 Tagen und weiß, wovon ich spreche).
Büro-Aktion
Der Begriff “Kaizen” beschreibt in der einschlägigen Literatur die Erhöhung der Effizienz; z.B. im Büro. Vereinfachung von Arbeitsabläufen, Standardisierung der Büroorganisation, Erhöhung von Ordnung und Sauberkeit
Reduzierung von Suchzeiten, das sind so die Schlagworte.
So richtig vorstellen kann ich mir das ja hier in meinem Büro nicht, wenn auch der Wunsch nach einer richtig guten Organisation des ganzen Verwaltungskrams schon sehr stark ist.
Naja, und gestern erhielt ich die Anregung zu einem recht unkonventionellen ersten Schritt: Es wurde nach der Posaunenchorprobe noch etwas spät… ich habe mit J über die universellen Gesetze geredet, eines davon lautet: Deine Gedanken erschaffen die Realität.
Ich habe mir also heute früh meine Gedanken über mein Büro angeschaut und festgestellt, dass da eine ziemliche Nörgelei abgeht:
Ich bin unordentlich. Ich schaffe es nicht, meine Projekte durchzuziehen. Alles ist so chaotisch. Mir fehlt ein Ordnungssystem. Ich habe soviele “Offene Enden”. Mich erdrücken diese Projekte. Ich sollte mal die Fotos einkleben. Da liegen soviele unerledigte Sachen…. Und so weiter.
Jetzt will ich diese Gedanken ändern. Mir ist nicht zu jedem Satz die genaue positive Entsprechung eingefallen, jedoch kann sich die Ausbeute durchaus sehen lassen:
Ich darf Ordnung herstellen. Ich finde ein System, das mir hilft, Ordnung zu halten. Ich kann heute eine Aufgabe abschliessen. Ich kann heute einen Schritt in einem Projekt erledigen. Ich darf einen anderen Weg wählen. Ich kann meine Ideen speichern, aufheben und filtern und setze die wichtigsten um. Ich darf aus den Projekten auswählen. Ich kannn die Fülle der Aufgaben begrenzen. Mein Schreibtisch darf leer sein.
Ich weiss noch nicht, ob das jetzt ein durchschlagender Schritt ist, endlich mal “die Dinge geregelt zu kriegen”, wenn es jedoch wirklich stimmt, dass allein meine Gedanken darüber entscheiden, wie meine Realität um mich herum aussieht (*noch irgendwelche Zweifler hier?*), dann finde ich die zweite Variante der Gedanken jedenfalls um einiges kraftvoller.
Wer weiß? Vielleicht wird ja dadurch diese Entrümpelungs- und Umstrukturierungs-Aktion etwas beschleunigt und unterstützt, das zieht sich nämlich immer ganz schön hin, wenn es nur in Babysteps ablaufen kann.
…. Mehr!
Die Wort-Falle ….mehr…!
Aus dem Buch “Ja, aber…” von Lelia Kühne de Haan stammt folgender Text (gekürzt):
“Ich will mehr Selbstvertrauen.”
“Ich möchte mehr auf meine Gefühle hören.”
Mit mehr tun wir kund, dass das, was wir haben, uns nicht reicht. Deshalb wünschen wir uns mehr davon. Mehr setzt voraus, dass bereits etwas von dem, was wir vermehren wollen, vorhanden ist. Doch nur, weil wir alle z.B. die Fähigkeit haben, uns selbst zu vertrauen, heißt das noch lange nicht, dass wir diese Fähigkeit je verwirklicht haben.
Mit mehr machen wir uns und anderen unbewußt glauben, die Fähigkeiten, die wir vermehren wollen, schon entwickelt zu haben. Und dass wir nun bereit und fähig sind, die Steigerung dieser Fähigkeiten zu erleben. Doch den meisten Fähigkeiten, von denen wir mehr wollen, fehlt jede Grundlage.
Mit mehr drücken wir aus, dass uns etwas fehlt. Mit mehr kreieren wir unbewußt eine nicht vorhandene Basis, reden uns ein, ein Fundament zu haben, auf das wir bauen können. Machen uns vor, schon ein guten Maß an Erfahrung z.B. mit innerer Ruhe oder Selbstvertrauen zu haben und verzweifeln an der Tatsache, dass wir diese Erfahrung nicht erweitern können.
Ob wir eine Fähigkeit haben oder nicht, hängt nicht davon ab, wie viel wir davon haben, sondern davon, wie oft wir sie verwirklichen. Und verwirklichen können wir sie nur, indem wir sie uns bewußt machen und erneuern – und nicht, indem wir daran denken.
Womit wir in Momenten der Mehr-Wünsche in Kontakt sind, ist nicht die Fähigkeit, auf die wir uns beziehen. Es ist unsere Unfähigkeit, die wir spüren und die damit verbundenen Gefühle: Frust, Unzufriedenheit und Unzulänglichkeit. Empfindungen, die durch Mehr-Wünsche nicht besser werden, sondern stärker.
Der erste Schritt: in die Gegenwart kommen und das Wort mehr aus meinen Wünschen streichen:
Ich möchte mehr Selbstvertrauen.
Ich möchte mehr innere Ruhe.
Das Bedürfnis wird konkret.
“Ich brauche mehr Ruhe” hat sich ohne das mehr in eine magische Formel verwandelt, die mich auffordert, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen und mir das zu geben, was ich brauche.

Schnee auf dem Hallendach
Gerade hat die Übungsleiterin vom Kinderturnen angerufen. Die Turnhalle ist gesperrt. Schee auf dem Dach und es sind schon zuviele Hallen eingestürzt. Kinderturnen fällt aus. Das kommt mir sehr gelegen, denn ich komme mit dem Auto schon beinahe nicht zum Hof heraus. Seit gestern abend haben wir einen halben Meter Neuschnee und mir haben die beiden Fahrten zum Kindergarten heute schon gereicht. Blöd ist nur, dass die beiden Kids hier fast durchdrehen. Tochter ist müde, hungrig, klagt über Bauchweh und Kopfweh und schreit nur rum, weil ich den Fernseher nicht anmache. Sohn versucht gerade, mit einem Spielzeug-Space-Shuttle aus Zinkdruckguss Beulen in meine Posaune zu klopfen, da reagiere ich aber grätig.
Ich frage mich gerade, welche Gedanken in der Vergangenheit eine solche Realität heute verursachen. Egal, ich werde jetzt mal was für die Tochter kochen, vielleicht kann ich so die übelsten Brände löschen.
Morgen ist das Schnee von gestern.
