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Ein bunter Kalender
Gestern habe ich mich hingesetzt und in meinem Jahreskalender die anstehenden Termine der nächsten Zeit markiert. Farblich sortiert nach Rubriken: Kinder, Gesundheit, Ehrenamt etc.
In unserer Zeitung gibt es da jedes Jahr im November als Beilage ein A4 großes Teil, das den unschätzbaren Vorteil hat, das die für uns relevanten Schulferien bereits grau hinterlegt sind und nicht mehr mühsam angemalt werden müssen.
Bei der ganzen Aktion ist mir aufgefallen, dass eine bestimmte Farbe derzeit sehr stark überhand nimmt, was bedeutet, dass ich sehr viel Zeit und Aufwand in dieses Thema gesteckt habe und noch hineinstecke… Das ist ja erst mal weiter nicht schlimm.
Dann habe ich aber in meinem Taschenkalender am 17. Dezember den Termin “Jahresrückblick” entdeckt, den ich mir deutlich vor den diesjährigen Weihnachtsferien eingetragen habe, damit er nicht schon wieder unter den Tisch fällt. Plötzlich brauchte ich noch eine neue Buntstiftfarbe für diesen persönlichen Bereich. Warum gibt es erst diesen einen Termin? Und warum NUR diesen einen Termin?
Ich habe mir jetzt in jedem Quartal noch persönliche Termine nachgetragen, für einen Rückblick, für ein Überdenken meiner Richtung und zum Nachdenken über Ziele und Wünsche – denn ohne diese Zeit habe ich nur die Möglichkeit, auf den Alltag zu re-agieren.
Ich merke, dass mir viele gute Vorsätze aus der Kur schon wieder abhanden gekommen sind und letzte Woche habe ich einfach ein paar externe Dinge zu viel gehabt. Zahnarzt, Kieferchirurgie, Nachkontrolle, Fäden ziehen… ja, klar muss das sein, doch wenn ich dabei jedesmal einen ganzen Vormittag drangeben muss, für die Fahrt nach Bayreuth und zurück, dann passiert eben sonst nicht viel in so einer Woche…
Eigentlich alles banale Erkenntnisse. Mir hat es sehr geholfen, die Termine mal nach Bereichen farbig aufzuschlüsseln, das entlarvt ein eventuelles “Übergewicht” sehr leicht.
Zwischenbilanz
Der März neigt sich dem Ende zu. Am Mittwoch ist Frühlingsanfang und am Sonntag werden die Uhren umgestellt. Das erste Quartal für 2007 ist fast vorbei. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz:
Ich habe mich mit meinen guten Vorsätzen für dieses Jahr befasst. Einiges läuft bereits schon ganz gut – auch wenn mir eine Erkältung und der Schnee(!) heute einen Strich durch meinen Minimal-Spaziergang gemacht haben – grundsätzlich klappt das mit der täglichen Runde um unsere Altstadt schon ganz gut.
Auch mein zweiter Jahreswunsch geht bereits gut voran. Natürlich könnte ich unzufrieden sein, weil alles nur in winzigsten Schritten und extrem langsam vorwärts geht.
An dieser Stelle unterbreche ich dann meine kritischen Gedanken und freue mich, dass ich überhaupt endlich in die richtige Richtung gehe. Dann bin ich sehr zufrieden mit dem Erreichten.
Nehmen Sie sich doch auch mal Ihre guten Vorsätze für 2007 zur Hand und schauen Sie, was Sie bis jetzt davon verwirklichen konnten…
- Was haben Sie sich vorgenommen? Mehr Bewegung? Ausmisten? Abspecken? Wie lautet Ihr Ziel?
- Konnten Sie kleine Schritte in die richtige Richtung machen? Sehr gut! Freuen Sie sich an jedem winzigen Schritt und schalten Sie die inneren Kritiker aus, die immer nur meckern wollen.
- Gibt es noch ein paar zusätzliche Ideen, die Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen könnten? Was könnte Ihnen auf dem Weg zum Ziel noch dienlich sein?
- Haben Sie ein paar hilfreiche Freunde, die mit Ihnen gemeinsam zum Ziel unterwegs sein können?
- Können Sie heute noch eine zusätzliche Anregung anschubsen? Ein Telefonat? Informationen suchen? Ein Volkshochschul-Prospekt besorgen? Eine Adresse heraussuchen?
- Hat es trotz aller Vorsätze noch nicht geklappt, anzufangen? – Heute ist ein guter Tag dafür! Machen Sie heute einen winzigen ersten Schritt.
- Freuen Sie sich über jeden noch so winzigen Erfolg!


