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Fotocollagen mit Picasa erstellen

Seit ich Ende April bei dem “ewiml“-Projekt mitgemacht habe ( -> Eine Woche in meinem Leben – fotografisch dokumentiert) haben sich die Anfragen gehäuft, wie ich denn diese Fotocollagen erstellen würde.

Wenn ich dann Picasa erwähne, ernte ich meist ungläubige Blicke:

  • “Was? Picasa? Das kann sowas?” ist die erste Hälfte der Reaktionen
  • …und die zweite Gruppe sagt: “Ohje, Picasa, das ist mir zu schwierig. Ich hab es wieder vom Rechner runtergeschmissen.”

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Da ich nach wie vor von diesem Programm begeistert bin, weil es einfache und schnelle Lösungen für die meisten Alltagsaufgaben hat, habe ich mich hingesetzt und meine Erfahrungen in punkto Fotocollagen mit Picasa in ein e-Book gegossen.

Picasa ist ein umfangreiches Programm und ich habe bei der ersten Anwendung auch so den ein oder anderen Schrecken bekommen (“… warum scannt Picasa jetzt meinen Computer?”).

Wenn man allerdings einmal verstanden hat, wie Picasa strukturiert ist und die ersten Schritte mit dem Programm gegangen ist, möchte man es meist nicht mehr missen.

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Ich hatte großen Spaß beim Schreiben des e-Books und ich hoffe, dass Ihnen als Leser oder Leserin das ein oder andere Licht im Umgang mit Picasa aufgeht.

Thema des e-books sind ausdrücklich nur die absoluten Essentials, um Picasa zum Laufen zu kriegen: Download, Installation, erster Programmstart. Dazu einige allgemeine Infos zur Struktur einer Fotoablage und schließlich NUR das Thema Fotocollagen.

Picasa kann natürlich auch Geotagging, Gesichtserkennung, Bildverwaltung, Publishing im Web und Bestellen von Produkten, Abzügen und mehr. Picasa hat auch ein ganzes Bündel an Funktionen, um Bilder schnell zu optimieren, aufzuhellen, einzufärben, geradezurücken und so weiter…

Aber das wäre ein dickeres Buch geworden. Ich habe mich auf die Fotocollagen beschränkt, weil ich diese Funktion am häufigsten nutze und sehr schätze. Viel Spaß beim Lesen!

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Bei Lulu ist das e-book als PDF erhältlich.

Der Einführungspreis beträgt bis zum 31. Mai 4,99 €, danach wird das e-book 5,99 € kosten.

Inhalt: 56 Seiten, Screenshots, Erläuterungen

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Ganz besonders freut es mich, dass die Firma HARIBO in Bonn die Verwendung der Fotos von Verpackung, Goldbär und Haribo-Schrift in dem e-book genehmigt hat, denn diese sind alle patentierte und geschütze Marken.

Vielen Dank nochmals an die dortige ausgesprochen nette Abteilung für Unternehmenskommunikation!

Hier eine Vorschau des E-books: :-)

ein magischer Ort

ein magischer Ort

Das Projekt, eine Woche in meinem Leben zu dokumentieren ist zwar zu Ende, nicht jedoch meine Begeisterung fürs Fotografieren. Heute habe ich mir eine Stunde Auszeit genommen und habe einen Lieblingsplatz besucht. Es ist ein wahrhaft magischer Ort… da kann die Seele auftanken.

Wunderschöner Projektausklang…

Heute Nachmittag fand in der Weißenbrunner Wallfahrtskirche ein Konzert des KSB-Werksorchesters statt.
Schöner kann das Projekt “Eine Woche in meinem Leben” nicht ausklingen

#weekinthelife-day7-2010-04-25

Tag 6

Heute war es zunächst schwierig, neun Fotos zu finden, die sich für eine stimmige Collage angeboten hätten… Es schlaucht ein bisschen und ich bin ganz ehrlich froh, dass das Projekt nur über eine Woche geht. Vielleicht braucht es auch mal einen Durchhängertag.

#weekinthelife-day6-2010-04-24

Mit diesen Bildern bin ich jedoch schon seeehr zufrieden. Mir sind heute auch ein paar richtig schöne Selbstportraits gelungen, das ist mit meiner Hosentaschen-Kamera nicht immer ganz leicht.

In einem zweiten Durchgang ist mir dann als verbindende Gemeinsamkeit eine gewisse Häufung der Farbe Gelb aufgefallen. Das ist irgendwie witzig und so konnte ich sogar noch eine zweite Tagescollage machen – doch nicht so übel, das Ergebnis.

#weekinthelife-day6-2010-04-24-yellow

Manchmal ist es einfach auch nur so ein Gefühl … dass es durchhängt … heute nicht richtig klappt … alles ein bisschen zu viel ist … ich nur Schrottfotos mache (heute ist wirklich viel Müll dabei ;-) - aber den seht Ihr ja nicht *zwinker*)

Ich glaube, da sind ganz viele innere Stimmen am Werk, denen ich ja nicht unbedingt zuhören muss :-)

… Portrait einer Kaffeepause

#weekinthelife-day3-2010-04-21 -III

Ich sitze echt hier und freue mir ein Loch in den Bauch, weil es so viel Spass macht, mit den Bildern zu arbeiten.

Kennt Ihr das Gefühl? Dieses Kribbeln? Bei welcher Arbeit oder bei welcher Gelegenheit *überfällt* Euch dieses Kribbeln?

Ordnung in meinen Digitalbildern

p1130559.JPGDa habe ich schon einige Monate ein richtig großes Projekt vor mir her geschoben: Auf meinem früheren Laptop hatte ich nur eine relativ kleine Festplatte zur Verfügung, somit existierten sehr viele Sicherungskopien (CDs und DVDs) von allen meinen Digitalbildern und ich hatte nur noch die absolut neuesten hier auf meiner aktuellen Festplatte.

Ein Teil der älteren Fotos lagert auf einer externen Festplatte, jedoch auch nicht alle und irgendwie beschleicht mich immer wieder das ungute Gefühl, dass da was verloren gehen könnte, zumal eben die glänzenden Scheiben auch nicht das ewige Leben haben.
Einige Digitalfoto-Sicherungen sind jetzt durchaus schon 6 oder 7 Jahre alt und somit erreicht das Speichermedium schon bald das Ende seiner prognostizierten Lebensdauer. Was also tun? Es herrscht ein gewisses Chaos und die Menge der Bilder ist schier unüberschaubar.

Zudem gibt es hier einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema “Archivieren”, in dem genau auch die Problematik kompatibler Formate, begrenzter Lebensdauer von Speichermedien und fortschreitender technischer Entwicklung (ich sage nur Floppy Disk Drei-ein-viertel-Zoll!) diskutiert wird. Der hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Wußten Sie, dass die NASA ganze Lagerhallen voller uralter Computer hat, nur weil diese Geräte die einzigen in der Welt sind, die heute noch die Daten der Mondlandung 1969 lesen können? Das schafft kein BlueRay-Laufwerk heute!

Zurück zu meiner umfangreichen Digitalbild-Sammlung: Die einzige sinnvolle Lösung ist, alles an einem Ort zu vereinen und von diesem Ort aus adäquate Sicherungskopien zu machen. Vor diesem Sortier- und Kopier-Kram habe ich mich wohlweislich lange gedrückt. Eine echte Unlust-Aufgabe.

Wie so oft kommt der Anstoß zum Handeln dann aus einer ganz unerwarteten Richtung. Meine Freundin erzählte mir, dass sie sich mit Picasa, dem kostenlosen Bildverwaltungsprogramm von Google eine Collage gemacht hat. Picasa kannte ich von früher, hatte es aber nicht mehr installiert. Das habe ich nachgeholt und seither darf ich staunen, wo überall auf meinem Rechner sich noch Bilder verstecken!

Es macht zusehends Spass, die alten CDs wieder auf eine speziell angelegte “Foto-” Partition meiner Festplatte aufzuspielen und zuzusehen, wie Picasa alles ver-indext (ich will jetzt nicht “indizieren” sagen – das hat grad so um den Jahrestag der Bücherverbrennungen herum so einen Beigeschmack).

Die einzelnen Schritte:

  • Eine Partition auf der Festplatte nur für Fotos erstellen – möglichst groß ;-)
  • Ordner für die einzelnen Jahre anlegen (die reichen bei mir zurück bis ins Jahr 2000, der Jungsteinzeit der Digitalfotografie)
  • Alle CDs und DVDs werden in der Wohnung zusammengesucht und an einem Ort gesammelt
  • Eine Karteikarte trennt schon kopierte von noch nicht kopierten Datenträgern…
  • Ein durchgängiges Ordnungssystem für die Dateien ist sehr hilfreich, ich benenne die Ordner mit den Fotos grundsätzlich nach dem Schema “Jahr-Monat-Tag der Aufnahme“, evtl. ergänzt durch ein Stichwort, das den Inhalt beschreibt. So wird eine chronologische Sortierung möglich. Wenn Sie das bisher nicht hatten, können Sie die Daten ja ab jetzt so abspeichern, für ältere Daten reicht es sicher, diese grob in Monatsordner zu sortieren.

Jetzt geht es ans kopieren. Picasa erkennt automatisch Duplikate, sehr fein.
Wenn alles geschafft ist, darf geschwelgt werden – Picasa hat eine Zeitstrahl-Funktion, so kann man sehr leicht ein bestimmtes Zeitfenster anwählen (huch, klingt ein wenig wie Stargate *gg*)

Man kann auch chronologisch die einzelnen Ordner anschauen und jetzt kommt der eigentliche Vorteil von Picasa: Ich kann beliebeig viele Alben anlegen und nach Themen sortieren: Mein Heimatort, meine Kinder, Meine Wohnung, Interessantes für den Blog, Blumen, Tiere, Gebäude, Fundsachen, Urlaub hier und Urlaub dort…. alles ist endlich sortierbar und einzelnen Themen zuordenbar.

Die einzelnen Dateien bleiben dabei an Ort und Stelle, aber im Album habe ich trotzdem unmittelbaren Zugriff auf alle zugehörigen Fotos. Und es ist wesentlich weniger aufwendig, als alle Fotos mit “tags” zu versehen, auch wenn “Tag2find” eine fantastische Idee ist…

…mit Picasa geht es für meine Zwecke völlig ausreichend und vor allem schneller. Immerhin spreche ich hier von momentan etwa 22.000 Bilddateien…(und ich bin leider doch noch nicht ganz fertig mit dem Zusammensammeln, weil die Partition doch schneller als erwartet voll geworden ist…)
Mir gefallen auch an Picasa die vielen netten Möglichkeiten, gerade bei der schnellen Bildbearbeitung: schiefe Fotos geraderücken, zuschneiden, drucken, …alles viel schneller und anwenderfreundlicher als z.B. mit dem Micros*ft Picture Manager.

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

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