Artikel-Schlagworte: „Musik“
Rückblick auf Karfreitag
Ich habe mit dem Dienst Storify eine Rückschau auf die Ereignisse des Karfreitags zusammengestellt. Um die ganze Geschichte zu lesen, muss man hin und wieder auf *Load more* am unteren Ende drücken
Zeitreise
Via Alexandra bin ich auf eine sehr nette Zeitreise gestoßen – ein Stöckchen mit der Frage: Welches Lied war an Deinem Geburtstag die Nummer Eins der deutschen Charts?
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Nun ist es erst zwei Tage her, dass im Radio “Das verrückte Achtziger-Wochenende” gespielt wurde und ich bin noch richtig hin und weg von den vielen schönen alten Liedern. Mein Geburtsdatum reicht jedoch noch weiter zurück und somit ergibt sich in meinem Fall der Chart-Hit:
In The Year 2525 von Zager & Evans
für 6 Wochen
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So kann man es herausfinden:
- Geh auf http://www.nr1finder.de
- Wähle bei der Songrecherche die Suchoption Datum aus
- Dein Geburtsdatum eingeben und auf Suche klicken
- Dann erscheint dein Lied…
Das kann man…
- … mitsamt der Wochenanzahl der Chartplatzierung in einen Blogpost kopieren …
- … eventuell noch ein Youtube Video hinzufügen …
- … optional kann man sich dich dann noch über das Lied auslassen
Dazu fällt mir nur ein: welches Lied würde sich noch besser für das Thema “Zeitreise” eignen als ausgerechnet dieses?? Wohl kaum eines…
Da ich das Stöckchen ungefragt aufgesammelt habe, reiche ich es an jeden weiter, der Lust hat, das auch auszuprobieren
Ökumenische Wallfahrt 2009
Bei strahlendem Sonnenschein hat unser Pegnitzer Posaunenchor heute bei der Ökumenischen Wallfahrt nach Pottenstein mitgewirkt. Das war eine wunderschöne Veranstaltung.
Mehr Bilder hier
Kirchentag in Köln

Am Mittwoch geht es los: Der Deutsche Evangelische Kirchentag beginnt in Köln.
Ich freue mich auf 5 Tage voller Begegnung und Inspiration.
Da ich mit meiner Posaune in Köln zugegen sein werde, wird sich hier im Blog nix tun.
Sehen wir uns in Köln?

flying wood
Hier fliegen wieder mal Stöckchen durch die Gegend. *grätsch* Autsch, danke Martin, ich hab´s gefangen.
1. Wieviele gigantische Bytes an Musik sind auf deinem Computer gespeichert?
Musik? öhem, also wenn die Frage gelautet hätte, wieviele Gigantische Bytes an Bildern…
also, die Musik muß ich jetzt erst mal suchen gehen, wartet mal solange….
….so, wieder da. 1,71MB – es ist tatsächlich nur ein Lied. Dazu ein CD-Image für eine Sicherungskopie. Ich lade Euch mal das eine Lied rauf, das ich auf meiner Festplatte gefunden habe…: Vorspiel (wma, 1.760 KB)
2. Die letzte CD, die du gekauft hast…
Eric Clapton, Back Home. Geburtstagsgeschenk für meinen Schatz.
3. Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?
zählt das Summen des Lüfters auch als Lied?
4. Fünf Lieder, die mir viel bedeuten oder die ich oft höre.
- “Wir setzen uns mit Tränen nieder”, Schlußchor der Matthäuspassion, Johann Sebastian Bach
- “Kanon”, Pachelbel, zuletzt gehört in Covent Garden, London, gespielt von Straßenmusikanten
- “Dona nobis pacem” – und sämtliche anderen Gesänge aus Taizé
- “Behold the Lamb of God” und “Surely, he hath borne our Griefs”, Chöre aus dem Messias (die zentrale Aussage), Georg Friedrich Händel
- “Denn es sollen wohl Berge weichen” – Arie aus dem Elias, Felix Mendelssohn-Bartholdy
… diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Natürlich habe ich auch Favoriten aus der moderneren Musik, da gibt es Hunderte von Ohrwürmern… ich kann mir bloß die Titel nicht merken. Wenn ich sie höre, geht mir das Herz auf und wenn sie vorüber sind, schwingt noch die Freude an der Musik, aber ich weiß den Titel das nächste mal wieder nicht mehr.
Diese bedeutungsschwangeren Klassiker kann ich mir ja nur deshalb merken, weil ich ja mindestens ein halbes Jahr an solchen Werken probe.
5. Wem wirfst du dieses Stöckchen zu (3 Leuten) und warum?
- Alexandra Weil sie es noch nicht hatte? Weil ich ihren Musikgeschmack auch nicht so genau kenne…
- Kinkerlitzch3n weil sie nett ist (oder sollte man solchen Leuten besser kein Stöckchen zuwerfen?) und weil ich sie gerne näher kennenlernen würde.
- Nati, mist geht ja nicht, die hatte es ja schon
- Windrider weil ich da schon ewig nicht mehr war und den Lesekontakt gerne wieder vertiefen möchte.
- Ich würde das Stöckchen auch gerne raksha zuwerfen, aber die hat ja leider noch keinen Blog
Was für eine wunderbare Reise!
Es war so gigantisch schön in England! Wer hätte jemals davon gehört, dass man sich auch in England einen Sonnenbrand holen kann? Nun – wir alle kamen leicht gerötet vom Strand in Brighton nach Hause…
Es war das perfekte Wetter: nicht so glühend heiß wie in Deutschland, angenehme 25 Grad, stahlblauer Himmel, Sonne, laue Abende, wunderbare Tage.
Was kann ich berichten? Die Fortführung einer alten Freundschaft, seit 20 Jahren fahren jetzt bereits die Chöre der beiden Gemeinden zu gegenseitigen Besuchen.
Unsere Freunde und Gastgeber sind so sehr lieb gewesen. Wir haben uns alle rundum wohl gefühlt und der Abschied am Sonntag ist sichtlich schwer gefallen.
Irgendwie sind mir die Einzelheiten entfallen. Ich habe nur noch so ein wohliges warmes Gefühl im Bauch, wenn ich an die Reise zurückdenke.
Auch solche unangenehmen Dinge wie die katastrophale Hauptprobe am Donnerstag erscheinen im Nachhinein in einem anderen Licht, denn diese völlig in die Hosen gegangene Probe hat dazu geführt, dass unser Chor seine Angst im Konzert vergaß und das wirklich schwierige “Das ist je gewißlich wahr” von Heinrich Schütz tatsächlich ohne Orgelbegleitung in a capella gesungen hat – so wie es eigentlich auch gedacht ist… Wir sind über uns hinausgewachsen und haben brilliert.
Ich habe auf meinen Entdeckungsreisen in dem kleinen alten Dorf, in dem wir wohnten, in einer Seitenstraße eine Künstlerin in ihrem Atelier gefunden, habe “elderflower“- Limonade getrunken und mich aufs Köstlichste mit ihr unterhalten. So viel Kreativität auf kleinstem Raum! (Denn die Häuser sind alle sehr winzig in England).
Mein Englisch habe ich mit etwas Mut gleich von Anfang an gut anwenden können, spannend war auch unsere Suche nach den diversen Bach-Blüten, die ja in England angeblich wirklich billiger sind. Da braucht man dann plötzlich mitten in London in einer pharmacy relativ spezielles Vokabular… tja, man wächst mit seinen Aufgaben.
Die Kirche am Wegesrand, die wir für eine kurze Auszeit auswählten – es war die erste Kirche in London, der wir über den Weg liefen – entpuppte sich als “St. Martin in the Fields” – für alle Nicht-Insider: da gibt es eine famous academy für klassische Musik und einen ebenso famous choir, dessen CDs hier auf dem Kontinent die Bach-Interpretationen und alle anderen klassischen Meister in den Musikgeschäften anführen.
In der dortigen Krypta ist ein zauberhaftes Café, mit preiswertem Lunch (traumhaft: Auberginensandwich mit Hoummous!) und ganz entrückter Atmosphäre.
Ach, was kann ich noch erzählen? Es waren soviele Eindrücke… So zauberhaft, so lebendig… eine Traum-Reise.
Die Pubs, die hervorragende Küche! seriously! wirklich! ich habe nicht eine Mahlzeit gehabt, die nicht wundervoll geschmeckt hätte. Ich kann mir nicht erklären, wo das Märchen mit der horrible british kitchen herstammt.
Hoffentlich kriege ich es noch gebacken, bei flickr ein paar meiner Bilder hochzuladen…

