Artikel-Schlagworte: „Listen“

Die Liste

Zurück von England bin ich die ersten drei Tage hier völlig im Chaos versunken. Keinen Überblick über das, was alles so ansteht. Nur Re-aktion, keine selbst verantwortliche Aktion. Ich hab versucht, die Bälle zurückzuschlagen, die mir zugespielt wurden.
Jetzt fange ich an, selbst das Spiel zu gestalten.

Heute morgen (erste Möglichkeit der Kinderbetreuung, es ist einfach ein wenig Ruhe nötig für diese Arbeit) habe ich mir die diversen Projekte vorgeknöpft, die schon halbwegs geordnet in Einsteck-Hüllen auf meinem Schreibtisch lagerten.
Erster Schritt: Anlegen einer Projekt-Liste. Name des Projektes. Wenn vorhanden, habe ich mir noch die bereits bekannten nächsten Schritte dazu notiert und wenn sich der definitiv nächste Schritt bereits abgezeichnet hat, habe ich noch vermerkt, auf welcher Liste der dann landen wird. Vor allem Telefonate oder eMails sind das gewesen.
Bisher alles von Hand auf Papier. Und noch ohne die einzelnen “Schritte-Listen” tatsächlich zu schreiben. Mit meinem Wiki wird sich demnächst ein Systemwechsel ergeben. Doch schon nach der ersten geschriebenen Seite hat sich das Gefühl eingestellt, dass ich die Oberhand gewinne. Zuversichtlich blicke ich auf den Wust an Aufgaben und denke mir, Schritt für Schritt kann ich alles schaffen.
Oh glorious lists!


zwei Eingangskörbe

“Wie ich die Dinge geregelt kriege” basiert ja auf dem System, alle anfallenden Tätigkeiten in einem Eingangskorb zu sammeln und regelmäßig abzuarbeiten, indem sie auf die entsprechenden thematischen Listen gesetzt werden.
Meine Situation ist durch den Umzug so, dass sich der Verwaltungskram von etwa drei Monaten in einem wilden Stapel angesammelt hat und bis ich den abtrage, sind etliche Fristen abgelaufen.
Die – temporäre – Lösung für mich: Zwei Eingangskörbe, einen *heißen* und einen *kalten*. Im heißen Korb landen alle offiziellen Schriftstücke, angefangen vom Kontoauszug, über die Rechnug der Autoversicherung bis hin zur neuen Steurnummer vom Finanzamt.
Damit habe ich die Trennung von den “Vielleicht/Irgendwann”-Themen zu denen, die wirklich erledigt werden müssen.
Vielleicht bewährt sich das ja auch so gut, dass ich es beibehalte…
- jedenfalls sind etliche Rechnungen termingerecht bezahlt worden und das allein war es wert.


Notizbuch-Wiki

Es ist so genial, ich bin total happy. Von Martin hab ich den Link: http://www.wjduquette.com/notebook/ und von Alexandra hab ich ihr selbst angelegtes Notizbuch bekommen (Danke! Mit praktischem Beispiel kommt man viel leichter zurecht.). Das hab ich mir dann umgestrickt und jetzt habe ich schon ein ganz ordentliches Notizbuch, das die geniale Eigenschaft hat, dass alle Listen, Ideen und Projekte, alle ToDo`s und Pläne an einem Ort zusammengefasst sind.

Nachdem ich mich an die Editierfunktion gewöhnt habe, ist es total easy. Ich habe gefunden, wo das Programm mit mir spricht und das Supergeniale ist: Es ist alles verlinkbar und es gibt eine Suchfunktion. Es ist so einfach, dass ich mich als Augentierchen sogar über die wenig attraktive Oberfläche hinwegtrösten kann. Da hat Alexandra schon recht: Hauptsache, es funktioniert. Funktion vor Form.
Jetzt fehlt nur noch der kleine Teil der Arbeit, die Eingangskörbe wieder zu leeren, dann kann es losgehen mit “Getting Things Done”!


Ummelden und Schreibkram

ich sitze am Schleppie (wo sonst? *blinzel*) und mache gerade Online-Überweisungen.
Jetzt werde ich auch mal anfangen, unsere Adressänderung dem Rest der Welt mitzuteilen. Gut, dass ich es so lange vor mir hergeschoben habe, denn gestern habe ich den ultimativen genialen Link für sowas bekommen: https://www.meldebox.de/
Danke Wissensmaus!

Nachtrag: Supergenial, ich habe mindestens 15 Adressen dort im Branchenbuch gefunden, an die ich in hundert Jahren nicht gedacht hätte.
Es ist supereinfach: Registrieren – Änderung der Adresse anlegen – die fraglichen Firmen, Versicherungen etc. anklicken, ein automatisches pdf generieren und dieses ausdrucken oder nur abspeichern und später drucken. Es gibt Merkzettel, alle Adressen samt Öffnungszeiten der Behörden, Umzugschecklisten und Tipps satt.

7 von fünf Sternen! Und einige Firmen bieten sogar schon die online-Änderung an, z.B. Jako-o…
Ich bin platt vor Begeisterung!


neue Anregungen zu “Dinge geregelt kriegen”

Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag.
Getting Things done
- eines meiner Lieblingsprojekte funktioniert für Wissensmaus am besten mit einem Wikiprogramm. Nach dem Umzug werde ich mich diesem Thema wieder verstärkt widmen, ich halte sehr viel von dieser Methode!

Zur Information:

Alle (ALLE!) zu erledigenden Topics werden auf verschiedene Listen sortiert, was nicht sofort in einer der Kategorien landen kann “parkt” im Eingangskorb (der mindestens einmal wöchentlich komplett geleert wird!!). Kategorien sind zum Beispiel: Am Schreibtisch erledigen, im Internet recherchieren, per Telefon klären…
Dieses System funktioniert auf Basis der Bündelung von Aufgabenblöcken. Und mein einziges ungelöstes Problem ist das Format, in dem ich die Listen führe, denn sie müssen a) stets aktualisierbar sein, notfalls auch ohne Computer und b) übersichtlich, denn ich bin ein visuelles Mäuschen und habe gerne alles auf einmal im Blick.
Das Buch, in dem die Methode genauestens erklärt wird:
Wie ich die Dinge geregelt kriege” von David Allen


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