Artikel-Schlagworte: „Lebensinventur“

Die Jahreslosung

In kirchlichen Kreisen ist es Sitte, sich für bestimmte Zeiten einen Bibelspruch als Motto zu wählen. So gibt es tägliche Losungen, die auf die Herrnhuter Gemeinde zurückgehen; bekannt sind manchem auch die Wochensprüche, die im sonntäglichen Gottesdienst verlesen werden.

Und es gibt natürlich auch eine Jahreslosung, ein Bibelwort, das als Motto über das ganze Jahr gestellt wird. Das ist naturgemäß auch gerade jetzt um diese Zeit aktuell, übers Jahr gesehen ist das Interesse im Sommer dann eher klein.
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Aber gerade um die Jahreswende herum bietet es sich an, das Motto des vergangenen Jahres und das des zukünftigen Jahres als Anlass zur Reflektion zu nehmen.
Darin besteht auch mein persönlicher Bezug zur Jahreslosung, nämlich dass ich mich wieder mal frage, was denn der Spruch für mich persönlich in diesem Jahr bedeutet hat. Manchmal gibt es eine Jahreslosung, auf die man sich schon an Silvester freut und ich denke mir: “Prima, das passt ja gut für mich”.
Im vergangenen Jahr 2007 war es dann ein eher unbekannter Spruch:
  • Siehe, ich will ein Neues schaffen. Jetzt wächst es auf – erkennt ihr es denn nicht? Jesaja 43,19a
Mit diesem spröden Spruch konnte ich nichts anfangen, auch die Geste, dass wir im Silvestergottesdienst (2006) einen kleinen Ableger eines Bubikopfes geschenkt bekamen, war “nur” eine kleine Nettigkeit.
In der Rückschau kann ich jedoch einige zarte Pflänzchen erkennen, die in diesem vergangenen Jahr zu neuen Wegen geführt haben, insofern kann ich dennoch einen persönlichen Bezug zu dem doch sperrigen Bibelzitat herstellen.
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Ein Bibelzitat ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, sich ein Jahresmotto zu wählen. Ich habe damit im vergangenen Jahr begonnen und 2007 war für mich das “Jahr der strahlenden Gesundheit”. Dieses Motto hat mir mehr als alle guten Vorsätze zu Silvester dabei geholfen, den Fokus auf dieses Thema gerichtet zu lassen.
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Ich habe auch für 2008 ein persönliches Motto – es lautet “Raum zum Leben – Lebensraum” und da passt dann die neue Jahreslosung für 2008 auch ganz hervorragend dazu:
  • Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.
    Johannes 14,19
Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und gesundes neues Jahr!
Umbruch-grafik weiß

Der Beschluß

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Mancherorts wünscht man sich zu Silvester einen “Guten Rutsch”. Manchmal bekommt man aber auch den Wunsch “Einen guten Beschluß” zu hören. Ich konnte damit bisher nicht soviel anfangen.

Sicherlich ist damit der “Abschluß” gemeint, Jahresabschluß. In den diversen Lieblingsblogs ist auch allerorten zu lesen, dass jetzt die beste Zeit für eine Jahres- oder gar Lebensinventur ist.

Bildquelle: Pixelio.de

Also, ich habe zwei Kinder, die haben jetzt gerade Ferien und daher ist das für mich nur ein Wunschtraum, mir gerade jetzt ein paar Tage Zeit zu nehmen und über das vergangene Jahr zu reflektieren.
Trotzdem halte ich es für eine gute Idee. Wer dazu noch eine Begründung sucht, wird bei Monika Birkner fündig: 7 Gründe für eine Jahresinventur.
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Es gibt im Web eine Menge Anleitungen hierzu und hier ist meine Sammlung der liebsten Methoden:
  • Die Lebensinventur ist eine Anregung von Vera F. Birkenbihl. Bei der Wissensagentur finden Sie die ausführliche Anleitung (Teil 1 und Teil 2) und weiterführende Gedanken. Es klingt sehr sinnvoll, fällt für mich aber momentan in die Kategorie “zu aufwendig”. Vielleicht ist es aber trotzdem für jemanden anderen gut geeignet.
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  • Im Newsletter von Morena Hanisch – Power-Coaching – finden sich ein paar kurze, knackige Fragen:
    • Was waren die wichtigsten Erlebnisse in diesem Jahr für Sie?
    • Welche Erfahrungen und Menschen haben Sie persönlich vorwärts gebracht?
    • Aus welchen Situationen haben Sie viel lernen können?
    • Was ist Ihnen dieses Jahr so richtig gut gelungen?
    • In welchen Situationen sind Sie an Ihre Grenzen gestoßen? Was hätten Sie sich in dieser Situation gewünscht?
    • Zu wie viel Prozent haben Sie Ihre Jahresziele erreicht?
    • Was können Sie im nächsten Jahr noch besser machen?
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  • Jahres-Mindmap. Für visuell veranlagte Menschen gibt es die Möglichkeit, mittels eines Mindmaps die wesentlichen Punkte anzudenken und festzuhalten. Zamyat M. Klein betreibt den Blog “Kreative Geister wecken” und auf ihrer Homepage Zamyat-Seminare findet sich in der Rubrik Newsletter-Archiv ein wunderbares Beispiel einer solchen Mindmap (PDF), das sofort als Grundlage für ein eigenes Map dienen kann. Sie schreibt ja auch, dass sich bei einer Jahres- oder Lebensinventur jeder selbst seine eigene Version zusammenbasteln wird – ihr Mindmap ist eine recht gute Basis, um wenigstens eine Minimal-Inventur zu machen.
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  • Im Sommer habe ich Oliver Fritschs Buch “Alles anders” bearbeitet. Die Übung mit dem Balance-Rad finde ich persönlich besonders gelungen, weil sie mir ermöglicht, die wichtigsten Lebensbereiche in relativ überschaubarer Zeit anzudenken und qualitativ zu bewerten.
    Zusätzlich habe ich als Augentierchen dann auch noch ein mehr oder weniger zerbeultes Diagramm, das eine recht gute Aussage über meine momentane Lebenssituation liefert. Die Übung ist als kostenlose Leseprobe aus dem genannten Buch erhältlich und hier zu finden.
    Das Buch gibt es natürlich auch bei Amazon: Alles anders. 15 Fragen, die Ihr Leben verändern
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Trotz meines zeitlichen Engpasses in den Weihnachtsferien werde ich die eine oder andere Methode herausholen, die eine oder andere Frage beantworten und auch wenn ich nicht die ganze “Lebensinventur” absolvieren kann, so werde ich doch ein paar Stunden der Reflektion haben und Etwas ist besser als Nichts.
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Mein Entschluss lautet für die kommende Zeit, dass die Lebensinventur nicht an die Zeit zwischen den Jahren gebunden sein muss und dass ich diese Zeiten der Reflektion auch in eine wöchentliche “Stunde mit mir selbst” einbringen kann und so gesehen ist dieser Entschluß auch ein “Beschluß” und damit ein gutes Synonym für die “guten Vorsätze”, die man sich ja jedes Jahr wieder fasst.
Mein Ziel für 2008 ist, meinen Entschluß oder Beschluß über den Januar hinaus zu retten und eine tägliche und wöchentliche Gewohnheit daraus zu machen – dann denke ich nicht nur einmal jährlich über mein Leben nach.
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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Beschluß!
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2007

Gestern kam der Newsletter von Daniela Herzberg und Roger Keller. Sie schreiben über das chinesische Jahreshoroskop für 2007:

Was wird 2007 bringen?

Die Chinesen beginnen ihr neues Jahr erst am 18.02.2007 des westlichen Kalenders. Astronomisch/Astrologisch gesehen beginnt das Neue Jahr aber schon am 4. Februar. Dann beendet das Chinesische Tierzeichen Schwein den 12 Jahreszyklus, bevor 2008 mit einem Rattenjahr eine neue 12 Jahresperiode beginnt. 2007 bietet also vor allem die Gelegenheit, alle angefangenen Dinge zu beenden.

In der chinesischen Astrologie läuft alles in großen Zyklen, so ein 12-Jahreszyklus wird also 2007 wieder komplettiert. Die chinesischen Tierkreiszeichen sind wie unsere “westlichen” Sternzeichen in der Reihenfolge festgelegt. Jedes der Tiere beschreibt dabei eine bestimmte – zunächst einmal jahreszeitlich bedingte – Energiequalität. Da man diese Energiequalitäten aber auch in den großen Zyklen der chinesischen Astrologie wiederfindet, ist das kommende Jahr des Schweines besonders geeignet, Dinge zu einem Abschluß zu bringen.
Damit kommt jetzt so langsam die Zeit, sich zu überlegen, was denn 2007 alles auf mich zu kommt:

  • was möchte ich alles machen?
  • welche Träume habe ich?
  • wo soll mich z.B. mein Urlaub hinführen?
  • gibt es Wunschprojekte, die ich in Angriff nehmen will?
  • welche angefangenen und immer noch offenen Dinge kann ich 2007 beenden?

Hoffentlich finden auch Sie die Zeit, ein wenig Rückschau halten zu können und ein wenig voraus zu blicken. Schreiben Sie es auf! Eine ganz einfache Liste genügt vollkommen.

Und schauen Sie nächstes Jahr um diese Zeit, was davon Sie wirklich ver-WIRKLICHT haben.

Den Newsletter der Seite www.chinesischeshoroskop.com können Sie am leichtesten abonnieren, wenn Sie den kostenlosen 5-Elemente-Test durchführen und dort Ihre eMail-Adresse eingeben und auf “Senden” klicken.

Lebensinventur

Da staune ich manchmal über mich selbst, ich kann ja dann tatsächlich Sonntag um halb 7 aufstehen, nur weil ich diese Lebensinventur machen will *gg*

Also, heute früh, draußen alles dunkel, mein Lieblings-Salzkrisall-Teelicht brennt und ich denke über die Fragen der Lebensinventur nach. Interessante Erkenntnis: speziell bei der Frage II-4 hat sich in mir massiver Widerstand geregt. Inwieweit kann ich der Welt etwas zurückgeben und etwas dazu beitragen, dass Andere ihr Potenzial entdecken?

Ich habe kurz vorher meinen Leitstern, den ich 2003 formuliert habe, durchgelesen und mir kommt es so vor, als würde ich in jener Frage den Leitstern von Frau Birkenbihl lesen. Ich denke, es ist nicht mein Ziel, anderen dabei zu helfen, ihr Potenzial zu entwickeln. Ich müsste etwas komplett Neues erfinden, um das zu leisten.

Ich denke, es geht darum, den Fokus darauf zu legen, der Welt überhaupt etwas zurückzugeben, und sich zu überlegen, was das sein kann. “Nutzen bieten” – das muß nicht die Entwicklung des Potentials Anderer sein.

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

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