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Es geht los!
Es geht los!
Heute wird der Shop offiziell eröffnet – viel Vergnügen beim Stöbern und Einkaufen!
Ich starte heute mit 6 Bildern – hier eine kleine Vorschau. Ein Klick auf die kleine Voransicht öffnet eine größere Ansicht bei Flickr.
Die Bilder haben das Format 10 mal 15 cm; jedes ist ein Original in Mischtechnik (*mixed media*) und fertig zum Einrahmen in ein Passepartout 18 mal 24 cm montiert.
Jedes Bild kostet 69,95 €.
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Zur Auswahl stehen zwei Versandoptionen:
- per Einschreiben (Übergabe) – Versandkosten 3,50 €
- per Paket (versichert, mit Sendungsverfolgung) – Versandkosten 6,90 €
Bitte die gewählte Option über das Auswahlmenü am PayPal-Button voreinstellen.
Ich freue mich auf Ihren Besuch!
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Manchmal können im Shop natürlich auch keine Angebote vorhanden sein – dann können Sie sich auf mehreren Wegen benachrichtigen lassen, ich werde neue Originale immer wieder nach Verfügbarkeit ankündigen:
Wenn Sie wollen, können Sie unter Kontakt die E-Mail-Benachrichtigung für neue Blogartikel einrichten.
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Von der Inspiration – Teil 1
Woher kommen denn nun die Ideen? Nun, Inspiration lässt sich nicht so 1:1 beschreiben, denn meistens ist es ein langer Prozess, bei dem viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen… Die gemalten und gezeichneten Bilder sind dann irgendwie die Summe vieler verschiedener Inspirationen – ich will mit diesem und einigen weiteren Artikeln meine hauptsächlichen Quellen beschreiben:
1.) Inspiration am Wegesrand
Mir begegnen zum Beispiel auf Spaziergängen gerne mal Schriftzüge, Logos, Graffiti, Schnörkel oder die verwitterte Vielschichtigkeit von übereinandergetackerten und wieder abgerissenen Plakaten.
Es gibt so vieles am Wegesrand zu entdecken und mit der Zeit habe ich einen reichhaltigen Fundus an Bildern gewonnen. So entwickelt sich natürlich auch eine gewisse Formensprache, einfach, weil man gewisse Formen immer wieder bemerkt und registriert und wenn man aufmerksam und achtsam genug ist, auch bewusst in das eigene Werken integrieren kann.
Wenn ich es schaffe, mache ich hin und wieder einen ganz gezielten *Inspirationsspaziergang*, bei dem ich mit der Kamera in der Hand durch einen Ort gehe und versuche, eine möglichst hohe Anzahl an Bildern *einzusammeln*…
Die einzige Regel dabei ist:
Sobald ich ETWAS bemerke, DAS MICH, aus welchem Grund auch immer, INTERESSIERT, muss ich es fotografieren, und zwar ohne darüber nachzudenken, warum es mich interessiert oder was mich daran anspricht oder warum das jetzt doof sein könnte, wenn ich das fotografiere
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So erhalte ich eine beachtliche Anzahl an Fotos, denen allen gemeinsam ist, dass sie mich irgendwo innendrin bewegt haben. Das ist ein guter Anfang, oder nicht?
Die Sehnsucht bemerken…
Wie war das bei mir mit der Kreativität? Ja, als Teenager hab ich gern gezeichnet und dann war irgendwie über lange Jahre nichts mehr los.
Hin und wieder hat sich die unerfüllte Sehnsucht in mir geregt… gemerkt hab ich das immer wieder mal beim Aufräumen, wenn ich wieder einmal über diverse Kisten mit Künstlerbedarf und Bastelzeugs gestolpert bin… ich kann ja an solchen Läden nur ganz schwer vorbeigehen
Gemalt oder gezeichnet habe ich dann dennoch nicht. Oder wenn ich mich aufgerafft habe, ein Bild zu versuchen (meistens mit den doch relativ leicht zugänglichen Wasserfarben), dann war ich superfrustriert, wenn das Ergebnis auf dem Papier nicht annähernd so ausgesehen hat, wie meine Idee im Kopf.
Viele solcher Werke sind im Müll gelandet und haben meiner Sehnsucht nach Kreativität einen Dämpfer verpasst, der dann manchmal jahrelang alle weiteren Versuche unterbunden hat.
Dennoch habe ich doch immer wieder Pinsel, Farben, Bastelmaterial und ähnliches Zeugs nach Hause geschleppt und dort ist es dann erstmal in irgendeiner Ecke gelandet. Es hat lange Jahre gedauert, bis ich bemerkt habe, dass allein der Kauf der Farben noch keine Bilder erschafft, sondern das Material ja nur die MÖGLICHKEIT beinhaltet, kreativ zu werden.
Der wesentliche Schritt ist, tatsächlich aktiv zu werden. Meistens klaffte dann allerdings die oben beschriebene krasse Lücke zwischen meiner Vorstellung und der Realität, die ich aufs Papier zbrachte, so dass ich es oft gleich wieder habe bleiben lassen.
Das hätte ewig so weiter gehen können. Aber es gab jene eine Initialzündung, bei dem ich wie elektrisiert vor einem Foto gestanden habe (siehe oben) und begriffen habe, dass es da diese Sehnsucht gibt, kreativ zu sein.
Auf dem Foto sieht man mitnichten irgendwelche Künstler mit Pinseln oder irgendwelche tollen Kunstwerke – nein, es ist ein Bild von einer Kinderaktion im hiesigen Einkaufszentrum: Indianerthemen, Kinder-Schminken, eine Schale mit Perlen, ein grober Brettertisch als Werktisch.
Was es genau war, das mich so elektrisiert hat, weiß ich nicht mehr, aber ich habe das Bild fotografiert und so mit nach Hause genommen und seither war es eben anders.
Nicht mehr nur das Horten von Farben und Pinseln, sondern auch zaghafte Gehversuche und gleichzeitig die Orientierung an diversen Vorbildern:
- Wie machen das andere Künstler?
- Welche Künstler mag ich überhaupt?
- Welche Bilder und Kunstwerke gefallen mir?
- Warum sieht das bei den anderen immer cool aus und bei mir nicht?
Eine lange Phase des Probierens begann.
Meine Sehnsucht war zum Glück sehr hartnäckig und hat sich deutlich zu Wort gemeldet. Zum Glück habe ich aufgehorcht und habe dann auch die entsprechenden Wege und Mittel gefunden, die es mir ermöglicht haben, auch ohne Frust üben zu können und den inneren Kritiker lange genug auszuschalten, um weiterzukommen.
Treue Leser erinnern sich noch an meine Übungen aus dem wirklich fantastischen und empfehlenswerten Buch Drawing Lab – das mittlerweile auch auf Deutsch
erhältlich ist! Und das ist ja nicht alles, in den Weiten des Web 2.0 gibt es zuhauf wunderschöne Blogs von Künstlern und Künstlerinnen, die einen an ihrer Arbeit und ihrer Entwicklung teilhaben lassen.
Langsam habe ich dazugelernt, habe verstanden, dass die größte Blockade der innere Kritiker ist und habe durch beständiges Üben und Lernen und Nachahmen und Ausprobieren endlich Fortschritte gemacht. Heute bin ich zufrieden mit dem Ergebnis dessen, was ich imstande bin aufs Papier zu bringen. Meistens jedenfalls.
Die Lücke zwischen Vorstellung und Realität gibt es immer noch… nur jetzt mag ich das Ergebnis
Mischtechnik – mixed media
Wie versprochen, gibt es heute einen kleinen Exkurs in meine “Mischtechnik”
Das fertige Werk ist ja ein relativ vielschichtiges übereinandergelagertes Bild mit vielen verschiedenen Elementen. Am besten, wir schauen es uns mal von unten nach oben an:
Der Untergrund besteht aus dickem Aquarellpapier, in einigen Fällen auch andere Papiere als Trägermaterial. Allen gemeinsam ist, dass sie mit verschiedenen Schichten aus Acrylfarbe überlagert werden. In manchen Fällen sind bereits in den Basisschichten gemusterte Papiere eincollagiert.
Für das Motiv nehme ich eine Bildidee, z.B. aus einem meiner Skizzenbücher… *räusper* – ja auch meine Kantoreinoten sind in gewissem Maße Skizzenbücher…
Manchmal gibt es zusätzlich vorher noch ein Scribble in einem Arbeitsheft, damit kläre ich layouttechnische Fragen ab, in diesem Fall fiel mir die Entscheidung für Hoch- oder Querformat nicht so ganz leicht…
Hier sollen auf jeden Fall ein paar Noten ins Bild, denn schließlich ist die Idee ja während der Kantoreiprobe entstanden – natürlich, als gerade andere Stimmen ihre Passagen geprobt haben!!
Dann entsteht die Vorzeichnung des Motivs.
Jetzt beginnt dann der bunte Teil – die Farbe kommt hinzu. In loser Reihenfolge verwende ich Buntstifte, Wachskreiden, farbige Collageschnipsel, Acrylfarben und Lack, um meiner Bildidee Gestalt zu geben.
Work in progress:
Schwierig finde ich, dass ich es mir im Kopf meistens anders vorgestellt habe, als es dann nachher wird. Mit der Zeit kann ich aber auch vorgefasste Bilder und Vorstellungen fallenlassen und mich mehr und mehr auf den Gestaltungsprozess an sich einlassen. Dann kommen die schönen Effekte zutage, die allein durch das Ausprobieren entstehen.
Die allerschwerste Entscheidung ist jedoch immer: Wann ist das Bild fertig? – Wann höre ich auf? – Wann ist jeder weitere Strich einer zu viel?
Hier kann ich mich nur auf das Bauchgefühl verlassen. Manchmal lasse ich ein Bild auch nochmal liegen, schlafe eine Nacht drüber und schau es mir anderntags nochmal an. Doch irgendwann kommt bei jedem Bild der Impuls “jetzt ist es gut” – dann signiere ich das Bild und es ist fertig.
Nicht ganz, denn ein Titel soll ja noch ein bisschen etwas über meine Gedanken und Geschichten hinter dem Bild erzählen. Manchmal drängt sich sofort ein Wort oder ein Satz auf, das ist dann praktisch
und manchmal will mir absolut kein Titel einfallen – dann ist es eben ein Werk ohne Worte… und wie alle Bilder, egal ob mit oder ohne Titel: offen zu eigener Interpretation.
In Kürze gibt es dieses und noch andere Originalzeichnungen hier im Blog zu kaufen
STAY TUNED!
Zurück am Zeichentisch
Nach einer langen Kreativpause bin ich zurück am Zeichentisch und es soll auch hier im Blog wieder Einblick in meine Werkstatt geben.
Ab Mai werde ich einige Originale zum Verkauf anbieten und in den nächsten Artikeln soll es dann auch ein bisschen ergänzende Informationen zu Inspiration und Technik geben – eben ein klassisches *making of* meiner Illustrationen























