Artikel-Schlagworte: „Körper“

Ergänzungsformular für den Wochenplan

Der Platz im Wochenplan ist recht knapp, wenn ich bedenke, dass es doch sehr viele Massnahmen braucht, um sich wirklich um das “Schärfen der Säge” – sprich sein eigenes Wohlbefinden zu kümmern.

Ich habe heute ein provisorischesErgänzungs-Formular (Überprüfung Säge) entwickelt.

Vorschlag zur Benutzung:

  • erste Spalte: ein eher generelles Ziel für den jeweiligen Bereich
  • zweite Spalte: konkrete, mess- und zählbare Ziele! z.B. 10 Minuten Trampolin morgens
  • dritte Spalte: für jedes Ziel zwei Zeilen für die Häkchen (z.B.: morgens und abends)
  • vierte Spalte: die Überprüfung am Ende der Woche:
    Habe ich etwas nicht gemacht und wenn, warum habe ich etwas nicht gemacht?

Dem ersten – körperlichen – Bereich habe ich eine Extra-Zeile spendiert, weil da erfahrungsgemäß sehr viel Verbesserungspotential liegt.

Ich werde die Datei jetzt erst einmal testen und gelegentlich noch verbessern und anpassen, die jeweils aktuellste Verison finden Sie dann oben im Menü “Angebot”

Bitte passen Sie die Druckränder in der Seitenumbruch-Vorschau bzw. Seitenansicht an!


Shiatsu

Ich komme gerade von meiner zweiten Shiatsu-Behandlung. Shiatsu ist eine Massagetechnik, die durch Drücken und Dehnen entlang der Körpermeridiane Energieblockaden aufspürt und auflösen kann. Und das Beste: Shiatsu beruht ganz und gar auf der Weisheit der Fünf-Elemente-Lehre, bzw. natürlich ursächlich auf den komplexen Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Jeder Körpermeridian wird in der TCM einem Organfunktionskreis und einem der Elemente zugeordnet, so ist z.B. der Lunge-Dickdarm-Funktionskreis dem Metallelement zugeordnet. Das ist quasi angewandtes Feng Shui für den Körper. Oder eben eine weitere Möglichkeit, die komplexen Zusammenhänge zwischen den fünf Elementen zum eigenen Wohl zu nutzen.

Ich habe heute am eigenen Leib erfahren, wie sich Blockaden des Blase-Nieren-Meridians anfühlen können, einige der Druckpunkte waren verflixt schmerzhaft. Jedoch ist das Wohlgefühl danach unbeschreiblich gut.

Der Blase-Niere Meridian wird dem Wasserelement zugeordnet und ein seelisches oder mentales Thema, das hier unmittelbar dazugehört, ist das Loslassen.

Loslassen von alten Angewohnheiten oder auch ganz banal: Loslassen von allem Zuviel in der Wohnung, im Leben.

Miriam Weber, die Shiatsu-Therapeutin hatte in ihrer Praxis auch ein wunderschönes Buch von Louise Hay stehen, in dem sich ganz viele schöne Texte und Affirmationen zu diesem Thema finden: Meditation für Körper & Seele
Hier die Seite zum Thema Loslassen:

Hay-Loslassen_0001

Ein Auszug aus dem Stichwortregister:

Akzeptanz, Angst, Bewusstsein, Einkommen, Erfolg, Erwartungen, Familie, Finanzen, Gedanken, Geduld, Geschäft, Hausarbeit (!), Immunsystem, Kinder, Klarheit, Kontrolle, Lernen, Liebe, Macht, Meditation, Ordnung, Problemlösung, Rechnungen, Reisen, Religion, Schmerz, Schönheit, Schuldgefühle, Trauer, Tun, Unterstützung, Verantwortung, Verdauung, Verdienst, Verlust, Vorurteile, Wandel, Wahlfreiheit, und, und, und…

Wie man sieht, sind die elementaren Stichworte des Lebens hier versammelt. Ich denke, wenn man es schafft, sich mit diesen Texten zu beschäftigen, gerade bei den Themen, die bei einem selbst gerade “anbrennen”, dann erreicht man eine positive Sicht auf die Dinge und diese “Saat” wird einen Wandel im Leben, eine Entwicklung hin zu mehr Lebensqualität bewirken.

Meditation für Körper & Seele


Wo soll ich nur anfangen?

Ich habe mir lange hin und her überlegt, mit welchem Raum in der Wohnung ich denn beginnen soll. “Entrümpeln, Unordnung beseitigen und ein bisschen schöner gestalten”, das waren so schwammige Vorstellungen im Kopf. “Wenn möglich, auch ein bisschen die Feng Shui-Regeln nach den 5 Elementen beachten”, alles nur sehr vage definiert…

… das Ende vom Lied war, das ich nirgendwo angefangen habe und es überall unbefriedigend ausgeschaut hat.

Letzte Woche habe ich dann einfach mit dem kleinen Bad im Obergeschoss angefangen. Dort hat mich immer gestört, dass man möglicherweise zum Fenster hineinsehen kann – also musste eine neue Lösung für den kürzlich kaputt gegangenen Rollo her. Das war ein guter Auslöser, denn jetzt ist es richtig nett geworden: ein neuer Sichtschutz, zwei Teelichter auf der Ablage, in Kürze kommen noch schöne rote Handtücher und ein roter Badteppich. Passend zum Süden (Feuer).

Erkenntnis des Tages:
Einfach mit dem Punkt anfangen, der am meisten nervt. (hier der fehlende Sichtschutz).

    Nebenbei kann man dann noch…

    • in diesem Raum ein wenig Überflüssiges aussortieren und die Ablageflächen etwas entschlacken (15 Minuten)
    • Fenster putzen (nur diesen einen Raum, eventuell sogar nur EIN Fenster, das sind 10 Minuten)
    • und eine farbliche Grundrenovierung mit neuen Handtüchern (gibt es immer wieder mal im Set billiger – einfach mal in den Versandkatalogen blättern)

    Wenn man erst mal angefangen hat, kommen die Ideen ganz von alleine:

    • Welches Möbelstück würde noch fehlen?
    • Gibt es ein Stauraum-Problem?
    • Gibt es ein nettes Deko-Stück, das schon immer hierher gehört hätte?
    • Was ist mit ein, zwei frischen Pflanzen?
    • Haben Sie eine Duftlampe, die an anderer Stelle verkümmert?

    Das Bad ist auch aus einem weiteren Grund der ideale Anfangspunkt: Hier beginne ich morgens meinen Tag und hier pflege ich meinen Körper. Hier sollte ich mich zuallererst wohlfühlen!

    Aus diesem Grund kommt dann gleich als Nächstes das Schlafzimmer dran :-)


Das Kiefergelenk

Im letzten Herbst ist es etwas ruhig um die Berichterstattung dieser Zahnepisoden geworden. Leider nicht, weil sich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat, sondern leider, weil das Chaos ausgebrochen ist.

Mein Zahnarzt und ich waren gerade dabei, den Biss mittels kleiner Schleif-Korrekturen anzupassen und störende Erhebungen zu beseitigen, als ich von jetzt auf nachher das Gefühl hatte, dass plötzlich gar nichts mehr passt.

Der Zahnarzt empfahl dann, eine Knirscher-Schiene anzupassen, um die Bewegungen im Zahnraum durch eine eventuelle nächtliche Überlastung abzufangen. Wir planten den Termin und dann kam die Nebenhöhlenentzündung, die sich ja bis heute hinzieht.

Irgendwann im Herbst kam dann meine Heilpraktikerin darauf, dass ich mir irgendwie den Unterkiefer ausgerenkt hatte. Nur ein ganz kleines bisschen, nicht so, dass es geschmerzt hätte oder gar runter gehangen wäre – nein, nur der Drehpunkt saß nicht an der Stelle, an die er hingehört hätte. Sie konnte den Kiefer wieder an Ort und Stelle platzieren, und siehe da: der Biss war wieder wesentlich besser.

Übrigens laufen ganz viele Menschen mit so einem leicht verschobenen Unterkiefer herum und wissen es gar nicht. Auch eine mögliche Ursache von Zahnproblemen und über die verbindenden Muskelketten eine mögliche Ursache von Wirbelsäulen-Problemen oder anderen orthopädischen Befunden – wie z.B. unerklärlicher Schulter-, Knie-, Hüft- und Fußschmerz.

Heute habe ich von meinem Zahnarzt eine Erklärung bekommen, was da im Kiefergelenk so alles passiert:

So sieht das in etwa in Ruhestellung aus:

Free Image Hosting at allyoucanupload.com

Beim Öffnen des Mundes dreht sich der Unterkiefer normalerweise nur im Drehpunkt. Das sieht dann so aus:

Free Image Hosting at allyoucanupload.com

Öffnet man den Mund etwas weiter als normalerweise, dann rutscht der Drehpunkt des Kiefergelenkes auf der dafür vorgesehenen Gleit-Ebene nach vorne. Das ist völlig normal. Jetzt werden die Bänder gedehnt und ziehen dann den Kiefer beim Schließen des Mundes wieder in die Ruhestellung. Das sieht etwa so aus:

Free Image Hosting at allyoucanupload.com

Die beiden kleinen schwarzen Pfeile zeigen den normalen Verlauf einer Öffnungs-Bewegung: zuerst nur im Drehpunkt drehen, dann den Drehpunkt nach vorne verlagern und weiter drehen. Dann geht der Mund richtig weit auf.

Schlangen können an dieser Stelle den Unterkiefer aushängen, dann passt auch ein ganzes Kaninchen rein. Das brauchen wir Gottseidank nicht.

Dummerweise haben sich viele Menschen (so auch ich) einen Bewegungs-Ablauf beim Öffnen des Mundes angewöhnt, der durch den größeren schwarzen Pfeil symbolisiert wird:
Beim kleinsten Öffnen des Mundes rutscht der Drehpunkt automatisch nach vorne. Das führt dazu, dass die Bänder, die den Kiefer wieder in Position ziehen, mit der Zeit ausleiern. Dann kann es es relativ leicht passieren, dass der Unterkiefer mal eben so einfach verrutscht.

  • So. Die gute Nachricht ist: Es ist eine Angewohnheit und aus der kann man auch eine Abgewohnheit machen.

Mein Zahnarzt sagt, man müsse nur etwa 3 Wochen vermeiden, die ganz große Öffnungsbewegung zu machen, denn es ist ein Unterschied, ob ich am Tag fünf oder zehn mal diese kleinen Bänder dehne, oder tausend mal.

Der Körper kann die Bänder leicht regenerieren und man gewöhnt sich in den berühmten 21 Tagen auch wieder an, den Mund nur drehend zu öffnen und nicht dreh-schiebend.

Er hat mir eine Übung gezeigt, die dem Körper das richtige Öffnen des Mundes wieder beibringt, die macht man dreimal täglich ein paar Minuten, dann werden auch die zugehörigen Nervenverknüpfungen für die korrekte Bewegung wieder im Gehirn verlegt.

Den Drehpunkt des Unterkiefers kann man neben dem Ohr tasten, auch das Vorwärtsgleiten des Kiefers.

Bitte zeigen Sie diesen Artikel Ihrem Zahnarzt oder Heilpraktiker, wenn Sie vermuten, dass Sie ebenfalls betroffen sind -
und lassen Sie sich den korrekten Tastpunkt und die korrekte Bewegung für den Unterkiefer zeigen!!!!!

Dieser Artikel dient NUR der Sensibilisierung für die Thematik und ist in keinster Weise eine Anleitung zur Selbst-Therapie!

  • Erkenntnis des Tages: Nie aufgeben. Es gibt immer einen, der auch in den wildesten Zahngeschichten helfen kann.

Zeit für einen Ölwechsel

Welches Öl benutzen Sie zum Kochen? Welches Fett essen Sie?

Free Image Hosting at allyoucanupload.com

Fette und Öle sind lebenswichtige Bausteine, die unser Körper für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt. Beinahe jeder hat schon von essentiellen und ungesättigten Fettsäuren gehört. Diese sind nur in naturbelassenen und kaltgepressten Ölen drin. Fett und Öl, das über 42°C erwärmt wird, beginnt, sich chemisch zu verändern.
In der Nahrungsmittelindustrie werden Speise-Öle in etwa so hergestellt: Die Rohstoffe (Samen und Nüsse) werden auf Temperaturen von 80 bis 120°C erhitzt. Dadurch wird die Molekularstruktur entscheidend verändert zerstört. Die warme Saat wird gepresst, um möglichst viel Öl aus den Rohstoffen heraus zu quetschen. Dann wird aus dem nach der Pressung verbleibenden Presskuchen das letzte bisschen Öl mithilfe von Lösungsmitteln ausgewaschen. Ziel ist die maximale Ausbeute an Öl aus dem Pflanzen-Rohstoff.

Jetzt folgt die Raffination: Entschleimung, Neutralisierung, Bleichung, Desodorierung, Filtration, Wiedereinfärbung und Abfüllung. Die sekundären Pflanzenstoffe und Vitamine gehen auf diesem industriellen Weg größtenteils verloren.

Solche Fette und Öle sind für den Organismus wertlos.

“Schlechtes” Fett kann nur unter großen Schwierigkeiten verstoffwechselt werden und verbleibt im Körper. Die berühmte Cellulite entsteht unter anderem durch solche Ablagerungen im Zellzwischenraum. Dazu kommen dann noch Schlacken und andere Depots mit Abfallprodukten eines überforderten Stoffwechsels.

Ich denke, es ist essentiell wichtig, wieder verstärkt gutes, kaltgepresstes Öl zu verwenden (bitte nicht erhitzen!) – das gibt dem Körper die Chance, seine Depots aus “schlechtem Fett” langsam wieder aufzulösen.

Kaltgepresstes Öl kann leicht über den Salat gegossen werden oder auch hinterher über das noch warme fertige Essen geträufelt werden. So muss es nicht mitgekocht werden.

So schlecht ist übrigens unsere Butter in dieser Hinsicht nicht: sie ist zumindest nicht erhitzt.

Und zum Thema “das ist ja alles so teures Öl“: Ich habe mal bei ölscheich24 recherchiert, welches Motoren-Öl mein Auto brauchen würde: TITAN Supersyn ECOFLEX – SAE 5W-30. Da kostet der Liter 15,10 €. Probieren Sie es aus, es gibt dort einen Ölfinder, geben Sie die Marke Ihres Autos ein und schauen Sie, was das Öl für Ihr Auto kosten würde..

Diesen Betrag kann ich doch leicht für das Öl ausgeben, das ich in in meinen Körper fülle, oder?

Foto: mattmaxx – pixelquelle 


Karotte…

…statt Riegel. Mich hat der kleine Hunger gepackt und die bessere Wahl war die Karotte. Zusammen mit dem heissen Wasser (= Tee ohne Beutel. Probiert es ruhig aus, das tut wirklich gut. Die Idee war aus dem Simplify-Kalender und stammt ursprünglich aus dem Ayurveda) tut mir das alles richtig gut. Nächstes Thema wird der Konsum von Weizenmehl sein. Ich kann nicht mehr diese Mengen Brot essen, wie früher. Nicht, ohne Magenschmerzen zu bekommen. Mein Körper spricht wieder mit mir, wie schön :-)


Mein Flickr

By Erik Rasmussen
Mein Twitter

follow me: indivisuell

Kategorien
Archive