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Selbstorganisation mit dem TT und der Oh-Gott-oh-Gott-Liste

Ich habe jetzt schon länger keinen Beitrag mehr geschrieben und das hatte seinen Grund vor allem in der überquellenden Flut an To-Dos, die mich angesprungen und unter sich begraben haben.

Irgendwie war gefühlt mehr los als sonst – oder ich habe es weniger gut als sonst auf die Reihe gebracht.

Ich habe in den letzten Wochen aus akuter Notwendigkeit wieder intensiv verschiedene Systeme zur Selbstorganisation ausprobiert (allein das parallele Führen von drei oder mehr solchen Systemen ist ein Produktivitätskiller erster Güte!)

Was bisher nicht funktioniert hat:

  • Das Zeitplanbuch im klassischen Sinne, mit Kalender, Adressen und A-Z Register für Notizen. Zu dick, zu vollgefüllt und vor allem die Notizen krankten immer daran, dass ich Dinge dann unter anderen Stichworten gesucht und eben nicht mehr rechtzeitig gefunden habe. Ausserdem ist es eine ungute Verknüpfung von ToDo und Terminen gewesen, denn die meisten ToDos sind eben nicht an Termine gebunden.
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  • Das Superbuch. Ein kleines Notizbuch, gebunden, transportabel und immer einen Kuli dazu in der Handtasche. Ich habe viel notiert und wenig erledigt. Zwischen die To-Dos haben sich Ideenskizzen, eine Vortragsmitschrift und Infos zu Projekten eingeschlichen. Das Ende vom Lied: Ein heilloses Durcheinander, das ich auch nicht mit der Kapitelbildung durch Post-Its zähmen konnte.
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  • Die Kontextlisten nach GTD. Irgendwie werden es einfach zuviele verschiedene Kontexte. Und dann fehlt auch ein ansprechendes anfassbares Papiergebundenes System, denn allein im PC ist es für mich nicht machbar. Und die vielen A4-Blätter, die ich mit To Dos in verscheidenen Kontexten beschriftet habe, waren ein ungeliebtes Instrument, ein Grab für die meisten Angelegenheiten. Ich bin nie an den Punkt gekommen, an dem ich mich entspannt zurücklehnen konnte und innerlich das Gefühl hatte: “So, jetzt ist alles geregelt, jetzt kann ich mit der Bearbeitung anfangen”.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit meinen beiden Kids nie genug Zeit am Stück habe, um den chronisch vollen Eingangskorb wirklich leer zu bekommen
    . Nein, ehrlicherweise liegt es an meiner Schwäche, Entscheidungen zu bestimmten Themen treffen zu können. Ich hab den Fragemuskel noch nicht gut genug trainert: “Was brauche ich jetzt noch, um dies hier abschliessen zu können?” wäre eine solche gute Frage.
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  • Karteikarten. GottseiDank habe ich diesen Test auf das Beschriften von zwei Karten beschränkt, dann war mir klar, dass ich kein Typ für den HipsterPDA bin. Auch wenn es gewiss seinen Reiz hat, einfach die heute zu erledigenden Karten auf den Tisch zu legen… Die Karteileiche ist bereits sprichwörtlich.

Das ist also die Ausgangssituation:

  • ein zu voller Eingangskorb,
  • ein ungeliebtes weil unsortiertes und überlastetes Organisationssystem
  • und ständig das beklemmende Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben
  • und dazu in immer kürzer werdenden Zeitabständen der Gedanke im Kopf: “Oh Gott, oh Gott! Das hab ich auch vergessen, das muß ich auch noch erledigen!!!”

Witzigerweise ist genau dieser Satz der Schlüssel zur Lösung. Gott sei Dank hat mich Alexandra gestern auf ihren Beitrag “Selbstorganisation – Ihr täglicher TT und die ohGott-ohGott-Liste” hingewiesen. Und genau in diesem Beitrag ist mein Dilemma (und die Lösung) sehr gut beschrieben. Die Lösung – flugs umgesetzt- für mich lautet:

a) die Oh-Gott-oh-Gott-Liste

  • Ich habe mein bereits zu den Akten gelegtes Zeitplanbuch abgestaubt, es mit einfachen Notizblättern gefüllt und ein vierteiliges Register eingeheftet. Zuoberst liegt jetzt die fortlaufend geführte “Oh-Gott-oh-Gott-Liste“, kurz OGOG.
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  • Das zweite Kapitel sind Ideen. Da ich zu den Scannern gehöre, finde ich ständig irgendwelche Anregungen zu Dingen, die ich auch mal ausprobieren könnte… jetzt habe ich einen Ort, solche Anregungen einfach aufzunehmen.
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  • Im dritten Kapitel sind Listen aller Art, also die Kontexte im klassischen Sinn. Besprechen mit…, Einkaufen in…, Ausgaben, interessante Bücher, Checklisten. Das ist ein überschaubarer Abschnitt und obwohl die Listen darin ungeordnet sind, finde ich sehr schnell, was ich suche. Einzige Ausnahme ist die aktuelle Einkaufsliste, die ist ganz vorne drin, weil ich da sehr oft etwas notiere (“Oh Gott, oh Gott, ich muss noch Eier einkaufen”)
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  • und im letzten Abschnitt sind Informationen zu den aktuell laufenden Projekten und Aufträgen. Dieses Kapitel will ich noch durch eine Übersichtsliste ergänzen, aber vielleicht ist das auch gar nicht nötig, weil es trotzdem eine überschaubare Zahl von einzelnen Blättern ist.
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TT und OGOG

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Eine schlichte, einfache und nicht allzu detaillierte Teilung.

Jetzt habe ich folgende Vorteile vereint:

  • vom Superbuch: alles an einem Ort.
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  • von GTD: eine Andeutung von Kontextbezogener Sortierung und alle Dinge, die ich “done” bekommen will, sind in diesem Buch schriftlich fixiert und somit aus dem Kopf.
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  • vom HipsterPDA: Sehr mobil und leicht transportierbar. Alle Einträge sind wären einzeln entnehmbar und ich kann könnte wie mit Karteikarten einen großen Überblick auf dem Fußboden auslegen. (Vielleicht mach ich das mal mit den anstehenden Projekten)
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  • vom Zeitplanbuch: edel, transportabel – und bei Bedarf auch mit Kalender und Adressen ergänzbar ;-)
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OGOG-Liste

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Mir reicht im Moment übrigens die grobe Sortierung meiner “Todos” in der OGOG-Liste, ich habe den Kontext durch ein Buchstabenkürzel am Zeilenende dazugeschrieben, das erleichtert das Auffinden gleichartiger Tätigkeiten. Meine Erfahrung ist jedoch eher, dass es kaum wirkliche Zeitblöcke gibt, in denen ich mal wirklich drei Telefonate am Stück erledigen könnte – daher übertreibe ich es jetzt nicht mehr mit den Kontextlisten, in Form der OGOG-Liste reicht es völlig aus.

Und zum Thema Erledigen gibt es noch ein feines Kürzel-System, das ich via Tool-Blog gefunden und sofort übernommen habe; siehe hier: A Simple Index Card GTD System
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Symbole

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b) das Thema des Tages, oder TT.

(Besser als Alexandra kann ich es auch nicht erklären, also bitte nochmal hier nachlesen).

Gestern war das Thema des Tages der Geburtstag meiner Freundin. Eine kreative Bastelei als Geschenk mußte fertig werden wollte ich ihr schenken…

Heute ist es der Blogartikel, der schon seit langem überfällig ist. Und ein paar Datenkopien auf CD, die ich am Wochenende brauche.

Und interessanterweise weiß man immer, was gerade wirklich das Thema des Tages ist, auch wenn es nur so etwas “Unbedeutendes” wie ein Geburtstagsgeschenk ist… - mehr fühlen, weniger beurteilen.

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Natürlich erledige ich noch mehr als “nur” das Thema des Tages – aber dieses eben auch! und damit fällt vor allem eines weg: das ständige Hin- und Herspringen wegen Unklarheit und einer nur im Kopf durchgemischten Oh-Gott-oh-Gott-Liste.

  • Erkenntnis des Tages: Gefühlte Klarheit erhöht die Produktivität.

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Neujahrsvorsätze

Ich habe eine witzige Idee im Netz gefunden: Ein Erinnerungs-Sevice per E-Mail für meine Neujahrsvorsätze. auf der Seite “www.neujahrsvorsätze.de” der Firma Tempus gibt es die Möglichkeit, bis zu 3 Vorsätze einzutragen und dann im 14-tägigen Rhythmus eine augenzwinkernde Erinnerungs-Mail zu bekommen.

Im Begleittext zur Aktion heißt es:

  • 99 % aller Neujahrsvorsätze werden nur mündlich gefasst.
  • 23 % aller Neujahrsvorsätze überdauern nicht einmal die erste Woche im neuen Jahr.
  • 87 % aller Neujahrsvorsätze scheitern.

Schriftlichkeit zwingt zu gedanklicher Klarheit.

Auch wenn mir persönlich die Idee von Alexandra besser gefällt, für 2008 einen Wunschzettel zu verfassen und ich zudem den Spruch im Ohr habe: “Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert”, so denke ich doch, dass man zumindest alle Optionen nutzen kann, die einem angeboten werden – und wenn es “nur” ein Erinnerungsdienst ist.
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Wer allerdings glaubt, dass am 3. Januar die Chance vorbei ist, noch Neujahrsvorsätze zu machen, der erhält eine neue Chance am 31.12.2008 ;-)


Die eigene Welt verändern

Mich selbst kennen lernen – das ist die Voraussetzung dafür, dass ich mir selbst helfen kann. Es bedeutet, den Heiler in mir selbst zu entdecken.

Birgitta Meinhardt

(aus dem Buch “Jin Shin Jyutsu für die Seele”)

Jin Shin Jyutsu für die Seele

Es dreht sich wieder einmal alles um die eigene Klarheit.

Wer weiß, was er will, wird bei sich selbst eine große Weisheit entdecken.

Das ist in gesundheitlichen Fragen so, bei allen Themen der Kindererziehung oder in der Perspektive “Lebensweg/Karriere”. Wenn ich selbst klar weiß, was ich will, bin ich in der Lage, meinem Kind Grenzen zu setzen. Oder meine Arbeit nach Prioritäten zu sortieren. Egal, auf welchen Lebensbereich ich schaue, ich stoße immer wieder auf den (oft fehlenden) Kontakt zu meinem Selbst.

Dort finde ich auch alle anderen Begriffe: Selbstbewußtsein, Selbstwert(gefühl), Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und Selbstheilungskräfte…

  • Wer die (eigene) Welt verändern will muss bei dem Selbst anfangen, denn dort liegt die Landkarte, die Marschroute. Und die unbequemste aller Fragen lautet: “was will ich wirklich?”

Das Buch, aus dem ich das Zitat entnommen habe, ist ein schöner Leitfaden durch die Welt der Emotionen. Jin Shin Jyutsu ist eine japanische Heilkunst, die dem Shiatsu eigentlich nicht unähnlich ist, insofern sie sich ebenfalls der Meridiane und Körperströme bedient.Anders als im Shiatsu ist hier jedoch eine Selbstanwendung sehr leicht möglich, denn es werden die Körperströme durch einfaches Auflegen der Hände auf bestimte Schlüsselpositionen entlang der Meridiane harmonisiert.

Heilende Berührung. Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln.Das erleichtert eine Selbsthilfe sehr – man ist von keinem Therapeuten und von Terminen abhängig, die Termine sind lediglich mit einem selbst zu vereinbaren ;-)

Ein weiteres empfehlenswertes Buch zum Thema Jin Shin Jyutsu ist (für die körperlichen “Projekte”): “Heilende Berührung” von Alice Burmeister und Tom Monte. Beide Bücher zusammen ergänzen sich hervorragend, das eine hat die körperliche Ebene zum Thema, das andere die emotional-seelische Ebene.


Machen Sie sich bewusst, es heißt “Er-folg” und nicht “Er-kämpf” oder “Er-zwing” oder “Er-renn” und auch nicht “Er-bitte” oder “Er-rede”, nicht einmal “Er-handle”.
Mit anderen Worten: Um Erfolg zu haben, muss ich nicht kämpfen, nicht bitten, nicht handeln. Allein ein Gedanke hat schon Folgen.

Kurt Tepperwein

Also, ob ich wirklich ohne jede Handlung Erfolg haben werde, bezweifle ich. Durch Gedanken allein räumt sich nämlich weder mein Büro auf, noch streicht sich durch alleiniges Denken ein Kellerraum von selbst.

Unzweifelhaft ist jedoch: Ohne vorherige Gedanken und ohne Planung und ohne Denken werde ich mit Sicherheit eines nicht haben: Erfolg.

Birkenbihl sagt immer: “Erfolg ist eine Folge” – und das trifft es wohl am besten: Die Folge dessen was ich säe, werde ich ernten. Wenn ich Bohnen säe, werde ich nicht Weizen ernten.
(Und wenn ich ungeduldig bin, werde ich höchstens feuchte Bohnenkeime ernten :-) )
Ich muss mir in Gedanken klar werden, was ich denn als Folge haben will, dann kann es auch er-folgen.

Wenn ich positive Gedanken habe, mir Unmögliches als Machbar vorstellen kann und wenn ich an meinen Träumen festhalte, diese zu Gedanken mache und die Gedanken ins Machbare umsetzt, dann habe ich auf jeden Fall Erfolg.


Weihnachten steht vor der Tür

Unabhängig davon, ob man es gut findet oder nicht, dass die Regale der Supermärkte bereits Ende September mit Lebkuchen vollgestopft werden und was man auch immer über Advent und die ruhige Fastenzeit denken mag, die so kommerzialisiert ausgedeht wird – Weihnachten steht vor der Tür.

In meinem aktuellen Flylady-Mail, das ich gestern endlich wieder mal gelesen habe, gibt es eine Mission, sich ein Feiertags-Kontroll-Journal anzulegen. Das halte ich für eine gute Idee. (den Originaltext der Mission habe ich unten eingefügt)

Besonders tröstlich sind für mich immer die Bemerkungen dieser Art: “Mach es nicht perfekt, nimm einfach einen gebrauchten Karoblock, reisse die beschriebenen Seiten heraus und nutz die restlichen Seiten. Klebe oder klammere einen Briefumschlag hinein, dann kann man lose Zettel darin aufbewahren.”

In diesem Ideen-Journal werden die Weihnachtstage und Ferien geplant.

Damit es so wird, wie ich es gerne hätte – und ich nicht an Heilig Abend feststelle: “Hoppla, der ganze Adventsstreß hat mir leider keine Zeit zum Nachdenken gelassen”.

Das Schöne ist: Ich kann jetzt einen Block A5 nehmen, oder auch kleiner, kann ihn in die Handtasche stopfen und mir immer dann, wenn ich eine Idee zum Thema habe, diese dann dort notieren. Immer dabei. Ich kann dann und wann 5 Minuten nehmen und nachdenken. Ich kann kleine Babysteps machen. Bereits jetzt.

Menü, Gäste, Geschenke, Verreisen, Dekoration, Katalogbestellungen, Gottesdienstzeiten. Natürlich braucht nicht JEDER ALLES – Aber: Es werden Themen kommen! Kinder, Schwiegerfamilie, Partner, Geschenke, Patenkinder, Weihnachtsgrußkarten, “Weihnachten im Schuhkarton“, Briefe, Plätzchen backen, Spenden…. jeder von uns hat “Verstrickungen” ;-) irgendwelcher Art in seinem sozialen Umfeld.

Ich kann mir jetzt darüber Klarheit verschaffen, welche Fäden noch wichtig sind, welche ich abschneiden kann, welche mir von aussen angeknotet werden und welche ich eigentlich gar nicht möchte.

Und dieses Jahr wird Weihnachten so wie ich es mir vorstelle. Wenn ich mir darüber im Klaren bin, kann ich auch mit der Familie über deren Vorstellungen reden. Dann können wir gemeinsam planen.

Und wenn das für jemanden bedeutet, dem Trubel und der Weihnachtshektik komplett zu entfliehen, dann kann auch dieses mit dem “Holiday-Planer” angedacht werden.

Holiday heißt schließlich Ferien aber auch “Heiliger” Tag – Feiertag. Ich denke, es ist eine gute Idee, sich über beides Gedanken zu machen.

Hier ist der Link zur Flylady-Seite, wo die Idee mit dem Holiday-Journal ausführlich erklärt wird. In der rechten Spalte findet man dort auch noch Links für gerümpelfreie Geschenk-Ideen für Women, Men, Children, Grandparents und Those Other Special People Who Touch Your Lives.
Stöbern und lesen lohnt sich!

Leider ist das ganze geniale Flylady-Konzept nur auf Englisch zu haben und es gibt meines Wissens keine annähernd erfolgreiche Methode im deutschsprachigen Raum. Für die, die des Englischen mächtig sind, ist es ein wunderbares Konzept, seine Dinge in den Griff zu bekommen.
Original-Text aus dem Flylady-Mail:

Tue Oct 17, 2006 7:19 am (PST)

Dear Friends:
Today is our Plan and Play day. Your mission for today is to create
a Holiday Planning notebook. Now before you break out the colored
index tabs and sheet protectors DO NOT get caught up in having
the “perfect” holiday planner and think that you need a fancy
notebook or specific type of planner.I have done this for the past few years and I usually go and grab an
old spiral notebook from one of my children and rip out the used
pages. I am able to take this with me shopping and I try to make
sure I take it in the car with me. You can also add some lined
notebook paper to your control journal and make it a holiday
section. Just remember not to get so obsessed over what you use that
you end up not using it because you are spending too much time making
it perfect.You use this notebook to plan ahead for menus, meals, gift lists,
decorating, grocery lists, etc. This is what you can use to keep
track of catalog orders, church schedules, phone numbers and
miscellaneous errands that need to be taken care of. Tape or staple
an envelope in the notebook and this is where you can keep track of
your receipts.For today, grab a notebook and start jotting down some of the basics
that are necessary for the way that you celebrate the holidays.Don’t forget to take some time out just for you today!!We have a 25 page Holiday Control Journal on our website for you to
down load.http://flylady.net/pages/holidaycruising1.asp(Anmerkung: hier gibt es auch ein Beispiel-Journal zum Download) To see yesterday’s WBIR Clip go to this page and click on the green watch video box at the top of the page. To see the Holiday mission scroll toward the bottom of the page on the right and you will see a box for the most watched videos. There you will find the holiday mission

“Steh ab vom Zorn und lass den Grimm…”

…diese Zeile, ich glaube aus dem Oratorium Elias ist mir heute früh durch den Kopf gegangen. Mit “früh” meine ich wirklich früh. Meine beiden Süssen haben gemeint, sie können zwischen 4 und 6 Uhr Zirkus veranstalten, und zwar im Elternbett. Irgendwann haben sie den Bogen überspannt und sind hochkantig rausgeflogen. Resultat: schlechtes Gewissen, weil ich meine Kinder “schlecht” behandle, kurz danach die Erkenntniss, dass ich auch Bedürfnisse habe und das Bedürfnis “ungestörter Schlaf” mit zu den elementarsten gehört. Dannn Erleichterung, denn jetzt gibt es eine Regel: Kein Kind im Elternbett vor 5 Uhr früh, wenn ich es merke, werden sie zurückverfrachtet und wenn ich es nicht merke, dann habe ich ja zumindest mein Ziel “ungestörten Schlaf” erreicht… *zwinker*
- bisher hat vor allem Klarheit gefehlt: es ist nämlich schon ganz schön, mit seinen Kindern zu kuscheln und ich hatte keine klar Regelung … auch keine klare Vorstellung über meine eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse – insofern: gut, dass es so gekommen ist (was ich allerdings mit den Augenringen mache, die mir heute bis zu den Knien reichen, weiß ich noch nicht…)


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