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Hilfe für Japan

Es waren Faschingsferien und wir waren auf Reisen, als das Erdbeben in Japan stattfand. Die Bilder und Meldungen holten mich erst nach und nach ein, es ist schlicht unmöglich, sich eine umfassende Vorstellung von dem Weltuntergang zu machen, der dort für viele Tausend Menschen gerade stattfindet.

Ich habe in den letzten Tagen gezielt nach positiven Meldungen gesucht, um mich nicht in den Abgrund der Negativität ziehen zu lassen und nach Möglichkeiten, was wir in unserer sicheren Entfernung für die Japaner tun können – Spenden finde ich da vor allem sehr geeignet.

Ich habe hier drei Aktionen ausgewählt, bei denen ich mich selbst beteiligt habe:

Aktion Deutschland Hilft ist eine Dachorganisation von zehn deutschen Hilfsorganisationen, die sich zusammengeschlossen haben, um im Katastrophenfall schnelle und effektive Hilfe leisten zu können. Damit muss ich nicht jedesmal aufs neue entscheiden, an welche Organisation ich jetzt am am geschicktesten spenden sollte…

Hier geht es zum superbequemen Spenden per Bankeinzug: Klick

Andrea Juchem hat in ihrem Blog hier über das Spendenprojekt berichtet, das sie bei betterplace.org gestartet hat: sie sammelt Spenden, um Shelterboxen zu bezahlen.

Diese Shelterboxen bieten, was den Menschen dort in der Not fehlt:

Ein provisorisches Dach über dem Kopf, Thermodecken, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage… Dazu kommen weitere praktische Ausrüstungsgegenstände, die den Menschen ein Stück Selbsthilfe möglich machen: ein Herd, Töpfe, Geschirr, Werkzeug und Kinderspielzeug sind z.B. weiterer Inhalt der Boxen. Eine Box unterstützt zehn Menschen bei ihrem Weg zurück in ein halbwegs normales Leben.

Hier geht es zum Spendenprojekt “Shelterbox 2″ bei betterplace.org: Klick

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Kindermund tut Wahrheit kund.

#Filius kann nicht schlafen: “Mama, wenn man Strahlen fürs Strommachen braucht, warum nehmen die nicht die von der Sonne?” #koennsteheulen

Das twitterte @manomama (Sina Trinkwalder) gestern und die Resonanz war überwältigend. So überwältigend, dass es diesen Spruch heute als T-Shirt gibt. Und zwar ganz nach @manomamas Werten: 100% Öko und 100% Fair.

Vom Erlös jeden T-Shirts gehen 5 € ebenfalls an die Japan-Projekte bei betterplace.org – und so ein T-Shirt ist eine angenehme Art und Weise, einerseits seine Meinung zu alternativer Energiegewinnung kundzutun und andererseits hier vor Ort fairen Lohn und Arbeit für Näherinnen und Bekleidungsfertiger zu menschenwürdigen Bedingungen zu unterstützen.

Positive Dinge:

Heute habe ich z.B. diesen Brief einer japanischen Autorin in der FAZ-Online (via @dankeschoen und @handelundwandel) gefunden:

Man darf seine Angst ruhig ausdrücken, aber man darf sich nicht von ihr beherrschen lassen. Dann lernt man, mit der Situation umzugehen. Die japanische Schriftstellerin Akira Teruda schreibt, warum sie trotz der Gefahr in Tokio bleibt…

Dieser Klick führt zum Brief.

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1000 Kraniche für Japan

Via Facebook bin ich noch auf eine rührende Aktion gestossen: Tausend Bilder von gefalteten Papierkranichen sollen auf ein Banner gedruckt werden und vor die japanische Botschaft in Düsseldorf gelegt werden.

In Japan gilt der Kranich als Symbol der Langlebigkeit und des Glücks. Eine alte japanische Legende besagt, dass wer 1000 Kraniche faltet von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekommt. Gemeint sind damit Origami oder Papierkraniche, die heute noch für Hochzeiten, Geburtstage oder zu anderen besonderen Anlässen gefaltet werden um Glück zu bringen.

Die gefalteten Kraniche nehmen ebenfalls Bezug auf die Geschichte von Sadako Sasaki, dem weltweit bekanntesten Opfer des Atombomben-Abwurfes von Hiroshima.

Hier ist mein Kranich:

2011-03-17

Hilfe gesucht: Bloggerin in Not

Edit 13.7.2010: Jetzt ist eine Hilfeseite online! Bitte macht mit!

http://www.abgebrannt-wir-helfen.de/

Diesen Hilfsaufruf habe ich von Holy Fruit Salad übernommen, bitte weiterleiten, verteilen und wenn möglich igendwie helfen!

2010-07-11
Hilfe für Melody von Moving Target!

Habe ich Leser in Düsseldorf oder Umfeld? Könnt Ihr, wenn Ihr Zeit und Möglichkeit habt zu helfen, bitte Melody (Carola Heinze) und ihrer Familie vielleicht aktiv vor Ort unter die Arme greifen? Ihr und ihrer Familie ist am 9.7.2010 die Wohnung ausgebrannt – zum Glück sind fast alle (ihr Mann musste kurzfristig ins Krankenhaus), auch die Katzen, unverletzt geblieben und konnten noch rechtzeitig vor dem Feuer flüchten – aber es wird jetzt Hilfe benötigt. Das Dachgeschoss, das Carola mit ihrer Familie bewohnte und das sie in letzter Zeit mit viel eigener Kraft unter schwierigen Bedingungen ausgebaut haben, war als Altersvorsorge gedacht!

Melody ist schwer krank, sie hat akut gerade mit einer Thrombose zu kämpfen. Es werden Mannkraft, Kartons, vielleicht Dinge, die ersetzt werden müssen, gebraucht. Es gibt leider wohl erste Anzeichen, dass die Versicherung sich querstellen möchte. (Kennt jemand eine Anwaltskompetenz in Versicherungsfällen?) Wer Hilfe anbieten kann, bitte mailt ihr. So ich das mitbekommen habe, kann sie derzeit nur sporadisch ins Internet. Sie wird sich sicherlich bei Euch melden, wenn akut Einsatz gefordert ist. Sie wird sich nicht bei allen melden können, bitte daher nicht traurig sein!

Carolas Ehemann Oliver hat auf seiner Homepage für Freeware, die er entwickelt, einen Donate-Button. Bitte helft! Finanzielle Unterstützung ist zur Zeit wirklich eine große Hilfe für die ganze Familie! Und jeder Euro zählt! Wer mit PayPal nicht arbeiten kann, kann mir [edit. gemeint ist Creezy] mailen (creezy[]gmx[]de), ich werde heute versuchen die Kontonummer von Carola zu ermitteln.

Carola ist immer eine, die selber sofort gegeben hat, wenn Not war. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Sie verdient unsere Hilfe! Gerne auch in Euren Blogs!
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[Anmerkung: bitte verfolgt die Entwicklung auf Creezys Blog Holy Fruit Salad weiter!]

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Soweit der Aufruf zur Hilfe. Bitte verbreitet diesen Artikel über Twitter oder in Euren Blogs. Das ist doch etwas, was uns als web 2.0 auszeichnet.

Sachspenden und Zeitspenden

Free Image Hosting at allyoucanupload.comHeute treten mein alter Drucker und mein nicht mehr benötigter Scanner eine Reise an, die Gottseidank nicht ihre letzte Reise ist.

Ein dreiviertel Jahr sind sie unbenutzt in einer Ecke gestanden. Ihr einziger Fehler bestand darin, dass sie durch ein anderes Gerät ersetzt wurden – was für eine Verschwendung! Und es hat mich geschmerzt, dass die einzige Möglichkeit der “Ent-Sorgung” der Weg zum Sperrmüll sein sollte…

Glücklicherweise hat sich in diesem Fall die Aufschieberitis gelohnt, denn über irgendwelche Kanäle bin ich auf das Spendenportal gestoßen.

Dort kann man nicht nur klingende Münzen loswerden, sondern eben auch Sachspenden und es gibt eine Menge gemeinnütziger Organisationen, die gerade auch nach gebrauchten Druckern oder Scannern (und vielem mehr) suchen.

Der Link “Spendenbörse” oben im Menü führt weiter zu einer Seite, wo man Sachspenden (und Zeitspenden) loswerden kann. Über die Suchfunktion kann man auch ganz gezielt nach den gewünschten Gegenständen suchen, z.B. Drucker, PC, Büroausstattung, Möbel, Geschirr, Baumaterial – es wird wirklich eine Menge gebraucht.

  • Ich finde diese Idee sehr schön und möchte auf diesem Weg dazu beitragen, dass das Portal etwas bekannter wird.

Wohin meine beiden Freunde reisen? Ich habe mich für das Gesuch des Bundesverbandes Verwaister Eltern in Deutschland e.V., VEID entschieden. Dort werden trauernde Eltern, die ein Kind verloren haben, auf ihrem schweren Weg unterstützt und begleitet. Weitere Informationen, wie Sie ganz gezielt dieser Organisation helfen können, finden Sie hier: Die Arbeit der Verwaisten Eltern unterstützen.

Noch eine Anregung zu den Zeitspenden: Stöbern Sie mal – sie werden staunen, was alles gebraucht wird:
Sind Sie Grafiker? Oder können Sie Bürofenster einbauen? Können Sie einen Computer bedienen und Briefe schreiben? Haben Sie Ahnung von Marketing, Öffentlichkeitsarbeit oder von Steuerrecht? Beherrschen Sie Fremdsprachen und können Sie übersetzen? … es gibt viel zu tun.

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

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