Artikel-Schlagworte: „Glaube“

Jesus Luxus

JesusLuxus: Die Kunst wahrhaft verschwenderischen Lebens
Hier meine neueste Rezension für ein Buch, das ich trotz Budget-Stopp unbedingt lesen musste…
Ich war in meiner Heimatstadt unterwegs und dort lagen in einer Buchhandlung ziemlich viele (und ziemlich weiße und damit sehr auffällige) Exemplare dieses Buches – sehr ungewöhnlich, aber als Überbleibsel einer Autorenlesung in der Stadt immerhin zu erklären…

Ich habe darin geblättert und das Buch schlägt sich (wegen dem Verlagsprospekt) automatisch an genau der Stelle auf, an der die provokative Überschrift steht: “Gott und Geld passen nicht zusammen” – und das hat mich dann nicht mehr losgelassen. Drei Tage bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, dann habe ich es trotz aller Zweifel gekauft … und nicht bereut.

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  • Hier meine Rezension, wie ich sie auch bei Amazon veröffentlicht habe:

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Wer braucht dieses Buch? Kann man dieses Buch auch dann lesen, wenn man beim Wort “Jesus” schon Pickel kriegt? Ist das nur was für Christen, Kirchgänger, Glaubende oder religiöse Menschen? Oder können das auch Menschen lesen, die mit der “Institution Kirche” hadern?

Die Antwort lautet: Dieses Buch ist für Jeden.

Auch bei einem problematischen persönlichen Verhältnis zu Glaubensthemen werden doch die meisten Menschen hierzulande eine Ahnung von der ein oder anderen biblischen Geschichte haben.

Das Buch nimmt dann auch anhand der Lebensgeschichte Jesu aktuelle Themen ins Visier. Wie ein roter Faden ziehen sich die Geschichten und Gleichnisse von der Krippe bis zur Kreuzigung und Auferstehung durch das Buch und geben den Rahmen vor, in dem eine ganz neue Sicht auf das Leben möglich wird.

Es lohnt sich, sich auf diese alten Geschichten einzulassen und einen ganz neuen Blickwinkel auf das Leben und aktuelle Themen zu finden. Doch das Buch leistet noch mehr: Es gibt einem eine Ahnung von den Dingen, die wirklich wichtig sind, die wirklich zählen.

Es ist alles enthalten: Die wesentlichen Textstellen sind zitiert, die unglaublich liebenswerten Zeichnungen vertiefen und ergänzen die Aussagen und machen vielschichtige Bedeutungen sichtbar, Anregungen (auf optisch besonders hervorgehobenen Seiten) geben konkrete Umsetzungstipps und die wohltuende Deutung von Werner Tiki Küstenmacher bringt neue Tiefe in alle Themen des Lebens.

Wer braucht also dieses Buch?

Haben Sie Sorgen? Können Sie angesichts der Finanzkrise nicht mehr ruhig schlafen? Haben Sie Probleme mit der Gesundheit? Streit mit den Kindern oder dem Partner? Existenzielle Sorgen? Macht Ihnen das Altern Angst? Kennen Sie depressive Verstimmungen? Sind Sie in Trauer? Fühlen Sie sich ausgebrannt? Oder haben Sie “nur” einen ganz gewöhnlichen, langweiligen Alltag? Sind Sie ein Mensch und leben Sie?

Dann ist dieses Buch etwas für Sie.

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Zum Schluss – hier meine persönliche Lieblings-Luxus-Anregung, gleichzeitig ein Beispiel für die innere Gestaltung des Buches (hier eine der orange hervorgehobenen Seiten mit den konkreten Tipps);

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Jesus-Luxus

Aschermittwoch

Free Image Hosting at allyoucanupload.comDer Aschermittwoch ist nach der turbulenten Faschingszeit ein markanter Punkt im Kalender, ein Tag, an dem es sich lohnt, innezuhalten und seine Richtung zu überdenken. Ähnlich wie Neujahr markiert der Aschermittwoch den Beginn eines neuen Zeitabschnittes: der Fastenzeit vor Ostern.

Dies ist eigentlich nur ein kleineres Zeitintervall im Lauf eines Jahres, der Jahreszeiten und des Kirchenjahres. Solche Wendepunkte im Kalender eignen sich aber sehr gut, um einmal die Perspektive zu ändern.

Umbruch-grafik weiß (Bild: www.pixelio.de)

Heute beginnt übrigens – neben vielen anderen Aschermittwochsveranstaltungen – auch wieder die Fastenaktion der evangelischen Kirche: 7 Wochen ohne. Die nächsten 40 Tage bis Ostern kann ganz im Sinne des Fastens der Verzicht geübt werden: Schokolade, Fernsehen, Alkohol stehen auf der Liste ganz oben. Verzicht und Askese sind (wieder mal?) untrennbar mit den Wochen vor Ostern verbunden.

Das diesjährige Motto der Aktion ist jedoch erfrischend anders und erfrischend ungewohnt: Verschwendung – 7 Wochen ohne Geiz.

In der Beschreibung der Aktion heißt es:

“Die Menschen in unserer Welt brauchen dringend einen Frühling der Herzen. Die ständigen Fragen – was bringt es mir? was nützt es? –, die Erwartung, dass man für heute Investiertes schon morgen Erträge bekommen müsse, tötet jede spontane Geste. Eine geizige Welt schliddert in eine zweite, in eine soziale Klimakatastrophe – außen die Erderwärmung, innen die Eiszeit kalter Berechnung. Wenn alle aufhören, mit ihren Gaben zu geizen – seien sie materieller, seelischer oder geistiger Art –, dann taut das Eis in den Herzen” (…)

und weiter: “7 Wochen ohne – das heißt: eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen, die Routine des Alltags zu hinterfragen, seinem Leben möglicherweise eine neue Wendung zu geben oder auch nur wieder zu entdecken, worauf es ankommt.”

Für die nächsten 7 Wochen habe ich mir vorgenommen, auf negative Gedanken zu verzichten. Ich lese gerade wieder einen der ursprünglichsten Klassiker des Positiven Denkens: “Die Macht Ihres Unterbewußtseins” von Dr. Joseph Murphy.

Die Macht Ihres Unterbewusstseins

Ich werde die nächsten 7 Wochen alte, eingeschliffene Denkmuster identifizieren, Glaubenssätze hinterfragen und neue Denkgewohnheiten einüben. Das wird meinem Leben eine neue Wendung geben…

  • …und vielleicht ist das ja die eigentliche Bedeutung von Ostern: Auferstehen von den Toten? – bereits jetzt alte und tote Gewohnheiten ablegen und ein ganz neues, frisches, lebendiges Leben beginnen?

Der Wochenplan (covey-wochenblatt_2.xls) wird mir dabei helfen, diesen Fokus bei meinen “mentalen” oder auch “spirituellen” Zielen im Auge zu behalten. Siehe auch: Wieviel Planung ist gesund?

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Die Jahreslosung

In kirchlichen Kreisen ist es Sitte, sich für bestimmte Zeiten einen Bibelspruch als Motto zu wählen. So gibt es tägliche Losungen, die auf die Herrnhuter Gemeinde zurückgehen; bekannt sind manchem auch die Wochensprüche, die im sonntäglichen Gottesdienst verlesen werden.

Und es gibt natürlich auch eine Jahreslosung, ein Bibelwort, das als Motto über das ganze Jahr gestellt wird. Das ist naturgemäß auch gerade jetzt um diese Zeit aktuell, übers Jahr gesehen ist das Interesse im Sommer dann eher klein.
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Aber gerade um die Jahreswende herum bietet es sich an, das Motto des vergangenen Jahres und das des zukünftigen Jahres als Anlass zur Reflektion zu nehmen.
Darin besteht auch mein persönlicher Bezug zur Jahreslosung, nämlich dass ich mich wieder mal frage, was denn der Spruch für mich persönlich in diesem Jahr bedeutet hat. Manchmal gibt es eine Jahreslosung, auf die man sich schon an Silvester freut und ich denke mir: “Prima, das passt ja gut für mich”.
Im vergangenen Jahr 2007 war es dann ein eher unbekannter Spruch:
  • Siehe, ich will ein Neues schaffen. Jetzt wächst es auf – erkennt ihr es denn nicht? Jesaja 43,19a
Mit diesem spröden Spruch konnte ich nichts anfangen, auch die Geste, dass wir im Silvestergottesdienst (2006) einen kleinen Ableger eines Bubikopfes geschenkt bekamen, war “nur” eine kleine Nettigkeit.
In der Rückschau kann ich jedoch einige zarte Pflänzchen erkennen, die in diesem vergangenen Jahr zu neuen Wegen geführt haben, insofern kann ich dennoch einen persönlichen Bezug zu dem doch sperrigen Bibelzitat herstellen.
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Ein Bibelzitat ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, sich ein Jahresmotto zu wählen. Ich habe damit im vergangenen Jahr begonnen und 2007 war für mich das “Jahr der strahlenden Gesundheit”. Dieses Motto hat mir mehr als alle guten Vorsätze zu Silvester dabei geholfen, den Fokus auf dieses Thema gerichtet zu lassen.
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Ich habe auch für 2008 ein persönliches Motto – es lautet “Raum zum Leben – Lebensraum” und da passt dann die neue Jahreslosung für 2008 auch ganz hervorragend dazu:
  • Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.
    Johannes 14,19
Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und gesundes neues Jahr!
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Bilanz des Kirchentages

Free Image Hosting at allyoucanupload.comFotos: www.kirchentag.net

Eine echte Bilanz werde ich nicht ziehen. Es war sehr individuell und persönlich. Für mich hat sich der Besuch in Köln gelohnt.

Ich habe mir “neue” Impulse gewünscht und ich habe lauter “alte” Impulse bekommen. Die Botschaft lautete: Besinne Dich auf das, was Du bereits kennst.
Es wird spannend bleiben.

Lebendig und kräftig und schärfer.

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Kirchentag in Köln

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Am Mittwoch geht es los: Der Deutsche Evangelische Kirchentag beginnt in Köln.

Ich freue mich auf 5 Tage voller Begegnung und Inspiration.

Da ich mit meiner Posaune in Köln zugegen sein werde, wird sich hier im Blog nix tun.

Sehen wir uns in Köln?

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Und führe uns nicht in Versuchung

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Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
Oscar Wilde (1854 – 1900)

Dieses Zitat beleuchtet in einer witzigen Weise, daß die täglichen Versuchungen ja auch ihre angenehmen Seiten haben: Zarter Schokoladenschmelz auf der Zunge, ein schönes Gefühl, mit der Zigarette in der Hand „dazu zu gehören“ ein angenehm beschwingtes Gefühl nach zwei Gläsern Wein…
Doch diese Versuchungen haben eben auch ihre Schattenseiten: Übergewicht, Abhängigkeit, Sucht, körperlicher und seelischer Verfall.
Versuchung, das Wort enthält ja auch den Versuch – was muß ich denn ausprobieren und versuchen, weil ich meinen Platz im Leben noch nicht gefunden habe? Welchen Mangel, welches Loch muß ich füllen? Welchen Träumen renne ich in dieser ewigen Suche hinterher? Die große Freiheit, die eine Zigarettenlänge lang dauert? Welches Loch stopfe ich mit unmässigen Essen? Wo suche ich mir Bewunderung, indem ich meinen Partner betrüge? Experimente, Versuche, ein Umherirren ohne Ziel…
Ich versuche, im Alltag durch Ausprobieren meinen Platz und meinen Weg zu finden.
Die Versuchung ist Suche, führt zur Sucht. Unser Leben ist voll von Versuchungen: Zigarettten, Alkohol, Schokolade, unmässiges Essen, Sex… überall sehen wir die Trugbilder einer heilen Welt, werden uns Werte vorgegaukelt, die käuflich sein sollen.
Wie finde ich denn trotz der Versuchungen einen festen Platz im Leben? Wie kann ich es denn schaffen, stark zu sein und den Versuchungen zu widerstehen?
Vielleicht kann ich es schaffen, auf Gottes Fülle zu vertrauen, er sorgt für mich. Ich muß es nicht alleine schaffen, er ist bei mir.
Die Bitte aus dem VaterUnser möchte ich ein wenig abwandeln: „… und führe uns in der Versuchung“ – ich kann auf Gottes Führung vertrauen, er nimmt mich an der Hand. In der Besinnung auf die echten Werte kann ich Ruhe finden. Vielleicht lassen sich dann auch die Löcher in der Seele stopfen, vielleicht ist dann die Suche zu Ende. Es gibt eine schöne Geschichte von den Spuren im Sand: Lange Zeit sind zwei Spuren zu sehen, Gott geht neben mir und hält mich an der Hand. Und in ganz schweren Zeiten gibt es nur eine Fußspur – Gott trägt mich.

Ich wünsche Ihnen viel Vertrauen auf die Fülle, die Gott schenkt.

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

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