Artikel-Schlagworte: „Gift“

Chrysanthemen gegen Zecken

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Ich verwende als vorbeugenden Schutz gegen Zecken ein Spray aus dem Extrakt von Chrysanthemen-Blüten. Es heißt Bio-Insektal. Dieser Stoff ist ungiftig und lähmt die Zecken, so dass diese sich nicht festbeißen können.

Auf der Packung ist nicht ausdrücklich beschrieben, dass das Spray auf die Haut aufgetragen werden soll. Es wird aber auch nicht davor gewarnt. Ich denke, es ist allemal ungiftiger, als diverse andere “Hautschutzmittel” – diese haben eine ausdrückliche formelle pharmazeutische Zulassung. Ungiftig sind sie deswegen noch lange nicht.
Ich handhabe das so, dass ich vor allem Schuhe und Kleidung einsprühe. Wenn dann die Arme auch was abbekommen, ist es zumindest ein ungiftiges Naturprodukt..
Das Spray ist auch für Tiere gut geeignet. Man muss es ein wenig ins Fell einrubbeln, dann wird es auch nicht sofort wieder abgeschleckt. Auch hier gilt: Lieber ein ungiftiges Spray verwenden, als eines, das wirklich erwiesenermaßen Gifte enthält. Packungsbeilage lesen!
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit: Die Wände und Decken der Schlafzimmer (vor allem rund um die Lampen) einsprühen, das hält auch Schnaken (Stechmücken) fern. Oder beim Camping: gut fürs Zelt…
Da die meisten Zecken sich momentan in den Gärten aufhalten und nicht im Wald, ist es auch – zumindest in kleineren Gärten – denkbar, die Büsche, Hecken, Rosen und andere Zeckenträger mit dem Spray einzusprühen. Ein beobachteter Nebeneffekt bei Rosen: die Läuse waren auch weg.
Das Spray ist zu einem vernünftigen Preis in der 1-Liter-Flasche zu haben, kleinere Einheiten sind relativ gesehen zu teuer. Es gibt jedoch auch kleinere Zerstäuber zu kaufen, so dass man sich eine “mobile” Menge für unterwegs leicht abfüllen kann.
Bitte unbedingt immer schütteln, denn im Spray werden keine Emulgatoren verwendet.

Gefährliche Hygiene

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Ich habe mal wieder das Kleingedruckte auf der Packung gelesen. Meine Freundin verwendete ein Deo, das unter anderem Triclosan beinhaltet. Triclosan wird als ein Desinfektionsmittel gegen die bösen Bakterien eingesetzt. Leider finde ich Triclosan auch im Shampoo, in der Zahnpasta und in Flüssigseifen, ja sogar manche feste Seife wird mit Triclosan versetzt.
Bei Google finden sich weitere Informationen, z.B. von Greenpeace oder vom Labor enius AG.

Dort heisst es unter anderem:

Während des Herstellungsprozesses wird Triclosan in der Regel mit Dioxinen verunreinigt. Es besteht der Verdacht, dass die weite Verbreitung von Triclosan als antimikrobieller Wirkstoff die Widerstandsfähigkeit von Bakterien gegen Antibiotika fördert.

Free Image Hosting at allyoucanupload.comWas ich so erschreckend finde, ist die Tatsache, dass Triclosan in beinahe allen Körperpflegeprodukten vorhanden sein könnte: Zahnpasta, Seife, Deo. Man muss gar nicht so lange in seinen Beständen forsten, um auf diesen netten Zusatzstoff zu stoßen. Es sind zwei, drei sehr bekannte Marken, die in unseren Supermärkten liegen und die Triclosan enthalten. Zur weiteren Suche: Auf der Seite www.zahnpastainfo.de kann in den Kategorien nach Wirkstoffen gesucht werden. Da sind dann auch die Marken aufgeführt.

Der Grenzwert liegt in Deutschland bei 0,3% Triclosangehalt. Das sind ganz genau 0,3% zuviel Triclosan, wenn ich mir die Liste der möglichen Gefahren so anschaue:

  • Gefahr der Hautresorption
  • Triclosan ist als Kontaktallergen einzustufen
  • …ist möglicherweise erbgutverändernd
  • …reizt die Augen und die Haut
  • Schädigung der Leber möglich

Ran an die Beipackzettel, an das Kleingedruckte auf dem Deo, auf der Zahnpasta. Notfalls mit der Lupe.

Lesen und neu entscheiden! Triclosan ist ein vermeidbares Risiko!

Dazu vielleicht noch eine Seite mit Erläuterungen zu gefährlichen Inhaltsstoffen in Kosmetik. Besonders interessant finde ich den Quellenhinweis zu Ökotest am unteren Ende des Artikels…


Zahnpasta mit oder ohne Fluor?

In den letzten Tagen bin ich ja wieder ein wenig ins Nachdenken geraten, ob denn das Fluor wirklich so schlimm ist …
Vor einigen Monaten habe ich mit meiner Heilpraktikerin darüber diskutiert und die Recherche im Internet ergab den Artikel “Fluor – wie aus einem Gift ein Medikament wurde“.
Seitdem verwende ich persönlich nur noch die Zahnpasta von Weleda aus der Apotheke und meine Kinder bekommen die fluoridfreie Nenedent, auch aus der Apotheke. Zahnpasta ohne Fluor kann man NUR in der Apotheke kaufen, weil die freundlichen Angestellten angewiesen sind, einen möglichen Fehler des Kunden beratend zu korrigieren (“Sie wissen schon, dass da kein Fluor drin ist…?”)
Beim Sichten eines Krankenkassen-Ordners auf der Suche nach alten Heil- und Kostenplänen und alten Zahnarztrechnungen (Zähne-Episode…) habe ich einen älteren Artikel aus der Zeitschrift Öko-Test gefunden (11/93), in dem es heißt:
Auch die Verwendung von Fluoriden hat die Fachleute in zwei verfeindete Lager gespalten. Die Auseinandersetzung geht wohl ins vierte [jetzt sechste] Jahrzehnt, ist aber inzwischen weitgehend zugunsten der Fluor-Befürworter entschieden. (…) Die Fluorid-Gegner führen an, dass der Stoff hochgiftig ist. Deshalb dürfen Zahnpasten nicht mehr als 0,15 % Fluor enthalten. Außerdem muss Fluor deklariert werden. Die Zahnpasta-Industrie wirbt zwar mit diesem Zusatz, ursprünglich war der Hinweis auf Fluor als Warnung gedacht.

Also, ich bin in meiner Entscheidung, auf Fluorid zu verzichten, wieder bestärkt worden. Ein Jeder bilde sich seine eigene Meinung.


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