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Der Baumsparvertrag
Nein, es ist kein Druckfehler. Es gibt eine Baumsparkasse. Beim Lesen des Buches “Swing – Lebe im Rhytmus der Schöpfung” bin ich darübergepurzelt.
Es funktioniert so:
Ein ökologisch orientiertes Projekt forstet in Panama Tropenwald auf. In Mischkultur und unter ökologischen Gesichtspunkten. Das Tropenholz wächst, nach 6 Jahren bekommt man bereits erste Ertäge aus dem Verkauf von Samen, nach 10 Jahren wird durchforstet und erstes Holz verkauft und nach 25 Jahren erfolgt die endgültige Holzernte. Der Erlös von Tropenholz verspricht recht gute Renditen, da es ein sehr wertvoller Rohstoff ist, der durch den Raubbau an den Regenwäldern eher noch im Wert steigen wird.
Durch das Forstprojekt entstehen auch vor Ort Arbeitsplätze und durch das Aufforsten von Sekundärwald wird auch ein positiver Beitrag zur CO² Bilanz erbracht. (Der Ur-Regenwald ist leider unwiederbringlich verloren, die Wälder in Deutschland sind auch fast alle Sekundärwälder und keine Urwälder mehr) – selbst wenn es also nur wäre, um das Gewissen zu beruhigen, ich finde das Projekt genial.
Zur Geldanlage: Es gibt verschiedene Größen von Anlagepaketen. Am einfachsten ist das Baumsparbuch. Jeden Monat 30 Euro, als Gegenwert wird ein Baum gepflanzt. Wer die 360 Euro in einem Paket bezahlt, erhält 30 Euro Rabatt, also 12 Bäume für 11 mal bezahlen. Der Sparvertrag läuft mit Jahresfrist und kann mit 3 Monaten Kündigungsfrist gekündigt werden. Die Renditen sollen bei 8 bis 10% p.a. liegen.
So und hier ein paar weiterführende Links zum Selber Informieren:
Futuro Forestal ist das Projekt vor Ort in Panama.
Down to Earth ist der Online-Shop der Autorin Kerstin Hack (“Swing”), dort gibt es ebenfalls das Angebot mit dem Baumsparvertrag, hier sogar mit dem besonderen Bonus: 12 Bäume bezahlen (360 Euro) und 13 bekommen! Also auch 30 Euro “Rabatt”, aber mit mehr Rendite am Ende!
Forest Finance ist das Gegenstück zu Futuro Forestal hier in Deutschland, das die finanzielle Abwicklung managt. Quasi die Baumsparkasse. (Übrigens kommt das Informationsmaterial von dieser Bank in phantastischen Direkt-Recycling-Briefumschlägen: die werden aus alten Landkarten geschnitten… schon allein dier Briefumschlag ist es wert, das Infomaterial anzufordern!)
Forest Finance bietet übrigens auch noch weitere Anlagemöglichkeiten an: Das Wald-Sparbuch und den WoodStockInvest. Bei diesen Möglichkeiten wird zusätzlich zu den Bäumen gleich noch das zugehörige Land miterworben, einmal ein Viertelhektar und bei der großen Variante sogar ein ganzer Hektar Wald! – und “Immobilien” in Form von Grundbesitz sind allemal eine gute Geldanlage (die sich auch vererben lassen!)
Die Risiken? Panama ist ein politisch relativ stabiler Staat, ob das so bleibt, weiß in Mittelamerika niemand. Naturkatastrophen können überall auf der Welt Wälder beeinträchtigen. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und entscheiden Sie selbst (wie sowieso IMMER in allen Finanzdingen!) – ich denke, das Risiko, alles Geld nur in vestverzinslichen Anlagen zu belassen, beinhaltet auch die Gefahr eines Totalverlustes… Da würde ich schon eine Risiko-Streuung bevorzugen. Mehr dazu in meinem Artikel: Finanzen sind Chefsache. Ich meine, diese Investment-Möglichkeit ist grundsätzlich eine attraktive und interessante Geldanlageform und zumindest beim Baumsparbuch ist das Risiko überschaubar.
Zum Schluß noch ein Zuckerl: Der Geschenkbaum. Ideal beispielsweise für Ihr Patenkind. Meine werden es dieses Jahr zum Geburtstag bekommen. Kostet 60 Euro, ist ein Baum, 5% Rendite. Inklusive: Besitzurkunde in Zedernholzkiste und Rosenholz-Schlüsselanhänger.
Finanzen sind Chefsache
Hier war es in den letzten Tagen sehr ruhig. Ich habe mich mit einem Überblick über meine Finanzen beschäftigt. Es kam ganz ungeplant, weil ich beim Entrümpeln im Büro über meine Bank-Ordner gestolpert bin und es mich diesmal so sehr genervt hat, dass die Verwaltung der verschiedenen Konten bis jetzt so umständlich und ohne Überblick war.
Das hat mich an das Denkmodell von simplify your life erinnert: Die Basis und erste Stufe der “Lebenspyramide” sind die Dinge - wenn dort eine Schneise im Chaos in Form von Entrümpelung oder Vereinfachung geschlagen wurde, dann sind wir in der Lage, zur nächsthöheren Ebene aufzusteigen und dort Ordnung zu schaffen.
Die zweite Ebene beinhaltet die Finanzen. Alles, was sich um das liebe Geld dreht. (Bei simplify gibt es auch ein schönes Bild dieser Pyramide). Erst, wenn auch dort ein schmaler Trampelpfad der Ordnung angelegt wurde, wird es möglich sein, meine Zeit (die dritte Stufe) zu vereinfachen und zu strukturieren.
Soweit das Denkmodell der simplify-Pyramide. Es klingt aufwendig, aber es ist sehr tröstlich, dass man wirklich nur einen ganz kleinen Bereich der jeweiligen Stufe bearbeiten und vereinfachen muss, um dann gleich zu den anderen Stufen voranschreiten zu können.
Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung – es ist nicht erforderlich, eine Stufe abschliessend und perfekt aufzuräumen und zu ordnen. Alles, was man überhaupt tut, wirkt als kleine, ansteckende Keimzelle der Ordnung
Nun zu den Finanzen. Ich habe da mal ein paar Fragen:
- Haben Sie einen Überblick über Ihre Konten?
- Wissen Sie, wo welches Geld angelegt ist und welche Rendite es erwirtschaftet?
- Wissen Sie, ob Ihre Freistellungsaufträge nach der Beinahe-Halbierung der Sparer-Freibeträge noch passen?
- Finden Sie auf Anhieb alle Zugangsdaten zu Online-Konten? PIN-Nummern, Passwörter, TAN-Listen? Sind diese an einem einzigen Ort griffbereit?
- Kennen Sie die Höhe der monatlichen Fixkosten? Wissen Sie, wieviel Geld Sie im Monat für Miete oder Kredittilgung, Nebenkosten, Versicherungen und so weiter benötigen?
- Wissen Sie, wofür Sie jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr Ihr Geld ausgeben? Gibt es in der Liste dieser Ausgaben unnötige Posten? Können Sie irgendwo einsparen? Vielleicht an überflüssigen Abonnements oder Mitgliedschaften?
- Gibt es überraschende Ausgaben, die ein immer wiederkehrendes Loch jedes Jahr zur gleichen Zeit in das Girokonto schlagen: ein Jahresbeitrag zur Kfz-Versicherung, die GEZ-Gebühr oder ein nur einmal jährlich fälliger Beitrag zu einer Lebensversicherung?
- Kennen Sie die Höhe Ihrer Schulden? Wissen Sie, wann diese abbezahlt sein werden?
- Haben Sie eine oder mehrere Kreditkarten? Haben Sie dort alles im Griff?
Das ist der Anfang. Diese Tatsachen zu kennen, verschafft ein unbezahlbar gutes Gefühl. Geld ist in unserer westlichen Gesellschaft ein Synonym für Energie. Nehmen Sie Ihre eigene Energie, Ihr eigenes Leben und Ihre Finanzen selbst in die Hand!
Nun Teil zwei:
- Haben Sie eine Vorstellung, was Sie mit Ihrem Geld machen möchten? Welche Wünsche soll es für Sie erfüllen? Möchten Sie ein Eigenheim? Eine sichere Altersvorsorge? Oder gar finanzielle Freiheit, so dass Sie von den Erträgen Ihres Vermögens leben können?
- Welches finanzielle Ziel haben Sie? Ist es erstrebenswert? Haben Sie sich auch mit den Risiken Ihrer Ziele auseinandergesetzt?
Beispielsweise könnte die derzeit gängige Form der Altersvorsorge mit Fonds und Lebensversicherungen vielleicht nur eine Blase sein, die in einer Weltwirtschaftskrise leicht platzen könnte. Auch ein Eigenheim sollte nur der anstreben, der einen innigen und tiefen Wunsch nach den eigenen vier Wänden hat – billiger und flexibler ist es, zur Miete zu wohnen. Mit dem „eigenen Häuschen“ schafft man sich über Jahrzehnte Verbindlichkeiten. - Können Sie Durststrecken oder unvorhergesehene Notfälle überstehen oder leben Sie „am Limit“? Diese Schicksalsschläge können von einer banalen Waschmaschinenreparatur über ein erforderliches neues Auto bis hin zur Arbeitslosigkeit reichen.
- Haben Sie eine finanzielle Schwimmweste oder vielleicht sogar ein Rettungsboot?
- Haben Sie einen Master-Plan für Ihre finanziellen Ziele? Können Sie beschreiben, auf welchem Konto welcher Betrag für welchen Zweck arbeitet?
Sie könnten beispielsweise mehrere Online-Tagesgeld-Konten haben, für die verschiedenen Zwecke: Notfälle oder liquide Reserve, Urlaub und Reisen, Gesundheit und Wellness, Rücklagen für die Steuer (v.a. für Selbstständige!), Weiterbildung, finanzielle Freiheit. Von jedem Einkommen wird dann ein festgelegter Prozentsatz auf diese Konten verteilt. - Haben Sie Ihre Geld-Anlage auf verschiedene Standbeine aufgeteilt? Ich habe seit längerem ein ungutes Gefühl, alles Geld nur in eine Anlageform, wie z.B. festverzinsliche Sparbriefe anzulegen. Es gibt Empfehlungen, sein Geld zu einem bestimmten Prozentsatz auch in Immobilien, Aktien oder Rohstoffen (beispielsweise Gold) anzulegen. Finden Sie eine für Sie passende Aufteilung!
Erkenntnis des Tages:
Noch nie waren Informationen so leicht zugänglich wie heute. Informieren Sie sich! Nehmen Sie Ihre Finanzen und Ihr Leben selbst in die Hand! Finanzen sind Chefsache!
Sie (und ich) tragen die Verantwortung selbst, das kann Ihnen kein Finanzmakler abnehmen. Zudem sind diese auch darauf angewiesen, eigene Interessen zu vertreten, die sich möglicherweise nicht mit Ihren Interessen decken.
- Lesen Sie, informieren Sie sich und glauben Sie nicht alles. Überprüfen Sie die Fakten und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Vor allem: Denken Sie selbst und lassen Sie sich das NIE von jemandem abnehmen!
Ein sehr lesenswertes Buch ist beispielsweise Der Crash kommt von Max Otte. Er beschreibt sehr anschaulich und auch für wirtschaftswissenschaftliche Laien verständlich die Anzeichen, die für das Kommen einer Weltwirtschaftskrise sprechen.
Es gibt derzeit leider zu viele Parallelen zu der Zeit der „Goldenen Zwanziger Jahre“ des letzten Jahrhunderts. Trotz aller Schwarzmalerei zum Platzen der Globalisierungs-Blase gibt es im zweiten Teil des Buches auch Empfehlungen, sich eine finanzielle Schwimmweste oder ein Rettungsboot zu schaffen.
Weitere Buchempfehlungen:
- Das Konzept mit dem Masterplan stammt aus Spar Dich reich von Carol Keefe. Ein sehr lesenswertes Buch!
- George S. Clason hat Der reichste Mann von Babylon geschrieben, das anhand von Parabeln aus der reichsten Stadt des Altertums die Grundsätze des Umgangs mit Geld erklärt.
Befassen Sie sich mit diesem Thema selbst und überlassen Sie es nicht jemandem anderen, für Sie zu denken!
Neue Gewohnheit für November: Menü-Planung
Es ist ja erstaunlich, dass Flylady genau weiß, welche Dinge bei mir absolut im Argen liegen: Ein funktionierender Plan, was an welchen Tagen gegessen wird, wäre nicht schlecht. Das schiebe ich schon eine ganze Weile vor mir her.
Jetzt gibt es die neue Gewohnheit für November. Erstellen eines Menü-Plans oder Mahlzeiten-Plans. Prima. Ein ganzer Monat voller kleiner Baby-steps, um sich so einen Plan zu erstellen. Nach 21 Tagen geht sowas Neues dann ja in Fleisch und Blut über…
Die erste Mission lautet: Lege Papier und Bleistift bereit, nimm Deinen Timer, stelle ihn auf 15 Minuten und fang an. Ich sage nicht, dass Du alle Deine Kochbücher herausziehen sollst. Wir arbeiten nur an einem Plan. Mach einen Wochen-Basis-Plan.
Es könnte ein “Ethno-Thema” sein: Montags Italienisch, Dienstags Mexikanisch, Mittwochs Chinesische Küche…
oder Du nimmst ein anderes Thema: Montags Huhn, Dienstags Rind, Mittwochs Schwein… Donnerstags Reste, Freitags Kinder-Koch-Tag, Samstags Picknick und Sonntags das Festessen.
Ich werde versuchen, einen Ess-Plan mit Fünf-Elemente-Rezepten zu erstellen.
Ich bin es so leid, mich jeden Tag aufs Neue zu fragen: “und was koche ich heute?” Dieses Thema ist ganz eng mit der gesunden Ernährung verknüpft. Ich kann nur essen, was ich im Haus habe. Ansonsten ist nur noch die Fast-Food-Falle offen. Und nur, wenn ich vernünftige Dinge im Haus habe, kann ich vernünftige Dinge essen. Banale Weisheit.
So ganz nebenbei wird so ein Plan auch jede Menge Geld sparen, weil nicht immer wieder Verdorbenes weggeworfen wird. Und Zeit sparen, weil man nicht jeden Tag zum Einkaufen rennen muss.
nochmal das liebe Geld…
Es mag ja verrückt klingen, aber vorhin habe ich meine Kontoauszüge abgeholt. Es waren fast nur Buchungen auf der “Haben”-Seite, was sicherlich auch und vor allem an den zahlreichen ebay-Aktivitäten liegt.
Jedoch ist seit zwei Wochen auch unsere stets tropfende Dusche repariert und die Armatur ausgetauscht. Diese Dusche lag im Obergeschoss im sogenannten “Reichtums-Bagua” – und sorry, die Abgänge auf dem Konto im Dezember und Januar (Einzug in die neue Wohnung war ja am 1. Advent) habe ich mir leider nicht eingebildet. Natürlich sind diese ebay-Einkünfte im Vergleich zu den anderen Summen ja “Peanuts”. Mir macht es jedoch mächtig viel Spass, einen Kontoauszug in der Hand zu halten, auf dem nur Einzahlungen verbucht sind – und was zählt ist die Richtung: Plus, gell?
Und ist jetzt wirklich was dran an dem Feng-Shui? Ich denke: ja.
Spar Dich reich! – Erfolgsmeldungen
Heute ist mein bei ebay ersteigertes Exemplar von Spar Dich reich! endlich angekommen *freu*
Und das Konzept funktioniert bestens: Ich habe am 13. Januar eine “Dreambox” gestartet, um mein Kleingeld (alle Münzen kleiner als ein Euro) jeden Abend in die Box zu werfen und damit ein Tages-Seminar zu bezahlen. Ich mag das Geld nicht jedesmal vom Haushaltskonto abheben müssen. Jetzt ist es so nebenbei gespart worden und heute habe ich auf der Bank 51,21 € eingezahlt. Zusammen mit den Verkäufen bei ebay bei der letzten Aktion habe ich jetzt 85% der Seminargebühr in etwas mehr als vier Wochen angespart. Wow!
Gleich mal überlegen, welches neue Kurzziel auf meine Dreambox draufgeklebt wird, wenn nächste Woche das Seminar vorbei ist… mmmh… *runzel* … ach, da wird mir schon was einfallen.
Spar Dich reich
3 – 2 – 1 -meins! Ha! ich habe es tatsächlich ersteigert. Jetzt kann ich endlich das Leihexemplar auf die Reise schicken ![]()
Und ich bin wieder bei ebay aktiv geworden: zwei uralte Bücher wurden schon verkauft, Einnahmen (inkl. Porto) 7,00 €
Wenn das so weiter geht, dann kommen viele, viele Münzen auf das Konto, denn das Geldspiel für dieses Konto heißt: “gefundenes Geld und ebay/amazon-Einnahmen.”
Für alle, die hier nur Fragezeichen sehen: Spar Dich reich von Carol Keeffe (erzielt am freien Markt heftige Preise, bei amazon gab es sogar ein Exemplar, das über 60 Euro kosten sollte!) beschreibt ein sehr einfaches Konzept, mit dem Sparen vergnüglich wird:
Jenseits aller Budgetierung existieren tief in uns Wünsche und Träume… diese Motivation wird genutzt und es funktioniert!
Ich habe innerhalb von 3 Wochen fast 40 Euro gespart, nur das Kleingeld aus dem Geldbeutel, ohne 1 und 2-Euro-Münzen. Ich kann nur empfehlen:
Nimm eine Dose, schreib Deinen sehnlichsten (käuflichen) Wunsch drauf und schmeiss jeden Tag die Cents und Pennies hinein!
Das Geld wird hin und wieder in den Zählapparat der Bank gekippt und auf ein Tagesgeldkonto überwiesen. So wächst es von allein. Es ist erstaunlich, wie schnell die Dose voll ist!
alles weitere im Buch oder (hoffentlich bald) auf Alexandras Geld-Seminar…


