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Variationen für ein warmes Frühstück
Ich habe in der letzten Zeit ein paar verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Mir behagt die Kompott-Variante, weil sie superschnell geht und ich mag Grießbrei und Haferschleim nicht so sehr.
Also:
- Ein Stück Obst klein schnippeln. Ich liebe Nektarinen und Pfirsiche, da die Saison jedoch vorbei ist, gibt es jetzt eben eine Handvoll Zwetschgen (Pflaumen) oder einen Apfel oder eine Birne.
- Im Topf mit wenig Wasser ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten. In die Müslischale geben.
- Ich nehme noch eine Handvoll meiner Lieblings-Nuss-Mischung (selbstgemachtes Studentenfutter): Walnüsse, Mandeln, Cashew, Pistatien und eine ordentliche Portion ungeschwefelte Rosinen (idealerweise alle Zutaten aus dem Bio-Laden).
- Dann noch ein gehäufter Löffel Haferflocken, fertig. Sehr lecker.
Warmes Frühstück, an besonders kalten Tagen noch wärmender mit einer Prise Zimt. Da kommt fast schon Weihnachts-Stimmung auf
Die Zutaten können nach Gusto variiert werden, dann ist es niemals so eintönig wie ein Marmeladenbrötchen.
Zur Nachahmung sehr ans Herz gelegt…einfach mal ein paar Tage ausprobieren!
g5e – Gesellschaft für Ernährung nach den Fünf Elementen
Link: g5e – Gesellschaft für Ernährung nach den Fünf Elementen, Fünf Elemente Ernährung Wien
Diese Seite zur Ernährung nach den 5 Elementen habe ich gerade beim Stöbern im Netz gefunden und was mir ganz besonders gut gefallen hat ist die Zuordnung der einzelnen Phasen der Ernährungsumstellung zu den Fünf Elementen:
Holz: Aller Anfang ist schwer. Die Idee und der Wille, sich gesund zu ernähren sind wie ein kleiner Keimling im Frühjahr.
Feuer: Die Begeisterung wächst, man sollte der Flamme nur genügend Nährstoff zuführen, sich Literatur zum Thema besorgen oder sogar eine Beratung mitmachen.
Erde: Ausprobieren. Beobachten und in der Praxis wachsen. Wie fühle ich mich nach einem 5-Elemente-Rezept? Wie fühle ich mich mit der “bisherigen Ernährung”? Die Pflanze wächst und nimmt gierig alle Nährstoffe auf.
Metall: Habe ich eine Form gefunden, die Ernährungsweise im Alltag umzusetzen? Nimmt es Struktur an? Eine gewisse Regelmäßigkeit wird den Erfolg bringen.
Wasser: Steter Tropfen höhlt den Stein. Dranbleiben und beharrlich die neu gewonnenen Erkenntnisse umsetzen.
Das ist so tröstlich, denn eines kann ich nicht: “Ab heute esse ich nur noch gesund”. Und die Rückfälle sind schmerzlich und von der Sorte “eh alles egal….”
So kann ich mir aber vor Augen halten, dass es ein Prozess ist, die Ernährung umzustellen, ich kann jeden Tag die richtigen Entscheidungen treffen, jeden Tag wieder neu anfangen und einfach immer öfter so essen. Nicht so streng mit mir sein und mehr Graustufen zulassen, nicht so viel in Schwarz und Weiß einteilen.
Kraft-Suppe
Heute gibt es bei uns eine lang gekochte, wärmende und Qi aufbauende Rinderkraftbrühe. Gestern lag nämlich meine Tochter mit Fieber darnieder und da kann alles Aufbauende und Stärkende nur gut sein. Ich finde auch, bei diesem nebligen Wetter mit seinen kuscheligen 5 Grad Celsius ist etwas Wärmendes durchaus auch für Gesunde angebracht.
Rezept (keine Angst, es geht ganz flugs, ich hab grad mal eine Viertelstunde gebraucht – ohne Einkauf):
Die Buchstaben in Klammern bezeichnen das Element
Vorbereitung: Suppenfleisch/ Suppenknochen vom Rind (E) in einem Topf mit kaltem Wasser aufsetzen, kochen, bis sich Schaum bildet und dann die Brühe samt Schaum durch ein Sieb weggießen, das Fleisch/ die Knochen abspülen. Erspart später das Abschäumen der Suppe.
In einem (anderen) großen Topf heißes Wasser (F) aufsetzen, eine Prise Kurkuma (F) dazugeben. Nun alles Erd-Gemüse in den Topf geben: Karotte (E), Sellerie (E), Petersilienwurzel (E), auch das Rind (E) gehört zur Erde, also kommen jetzt die Knochen und das Fleisch wieder in den Topf.
Weiter geht es im Metallelement: Zwiebel (M), Lorbeerblätter (M), Koriander (M), ein Stück frischen Ingwer (M), in Scheiben geschnitten.
Zum Wasserelement gehört dann ein Spritzer Sojasauce (W) oder alternativ ein wenig Salz (W) und für das Holzelement folgt noch ein Stängel frische Petersilie (H).
Alles zusammen aufkochen lassen und dann zurückschalten und auf kleinster Stufe 2 bis 6 Stunden köcheln.
Ergänzung: Ich hab die Brühe gerade probiert, da muß unbedingt Salz (W) hin! – ist aber kein Problem mit dem zyklischen Kochen, denn wir hatten ja mit (H) aufgehört… ein Schritt davor ist ja das (W) angesiedelt.
Danach die Brühe durch ein Sieb gießen, das Gemüse, Fleisch und Knochen wegwerfen. Wer das Fleisch essen will, muss es rechtzeitig aus der Brühe fischen, wenn es gar ist.
- Je länger die Brühe kocht, um so wärmender und nährender ist sie.
- Im Kühlschrank kann die Brühe mehere Tage aufbewahrt werden.
- Bitte NICHT in der Mikrowelle aufwärmen, sonst ist alles Qi futsch.
- Die Brühe kann man heiß trinken oder als Basis für Suppen verwenden
Wirkung:
- erwärmend und nährend
- baut Qi, Blut und Säfte auf
- stärkt die Mitte
- stärkt die Knochen
Achtung: Anderes Fleisch gehört zu anderen Elementen: Huhn ist (H), Lamm ist (F) und Schwein ist (W), aber Lamm und Schwein sind für Kraftbrühen eher untypisch.
Beim Kochen “im Kreis herum” muss man z.B. das Huhn dann direkt als erstes ins heiße Wasser (F) geben, dadurch geht man zurück ins Holzelement und die Prise Kurkuma (F) ist dann der nächste Schritt, bevor es weiter ins Erdelement weitergeht…
Bücher zur Fünf-Elemente-Küche
Dieses Buch von Claudia Nichterl ist schön aufgemacht und vor allem praxisgerecht in die vier Hauptbeschwerdebilder eingeteilt: Kälte (Qi- und Yangmangel), Hitze (Yin-Mangel), Trockenheit (Blut- und Säftemangel) und Feuchtigkeit (Übergewicht und Stagnation). Die Rezepte sind mit einheimischen Zutaten zu kochen.
Überhaupt ist es bei der Fünf-Elemente-Küche mitnichten erforderlich, nur noch chinesisch zu essen! Viele der traditionellen deutschen Klassiker sind sehr ausgewogen in der Verteilung der Elemente (Sauerbraten mit Blaukraut und Kloß). Irgendwo dazwischen liegt wahrscheinlich das individuelle Optimum.
Dieses Kochbuch ist auch sehr empflenswert, auch wenn die Aufteilung eine etwas andere ist, als im oben erwähnten Buch, nämlich nach den Rezeptgruppen. Erster Teil ist eine Einführung in die Ernährung nach den Fünf Elementen, meiner Meinung nach erst mal ausreichend, wenn man anfangen will. Der zweite Teil sind dann Rezepte zu Frühstück, Getreidegerichte, Vegetarische Suppen, Salate und Dips, Gemüsegerichte, Tofu, Hülsenfrüchte, Fleisch, Fisch, Süße Speisen, Kuchen, Brot, Getränke. Für alle Bedürfnisse ist etwas dabei und bei jedem Rezept steht dabei, wo man es verwenden soll und wo nicht, insofern gibt es auch hier eine Zuordnung zu den “Zuständen” Hitze, Kälte, Trockenheit und Feuchtigkeit. Sehr brauchbar.
Dieses Buch ist eine superausführliche Darstellung der Prinzipien, die hinter der Fünf Elemente Ernährungsphilosphie stecken. Für den Anfang vielleicht too much. Im Prinzip steht da soviel drin, dass man erst mal gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Die Schwierigkeit ist in der Tat die Diagnose der eigenen Situation und ich fand zwar das Buch sehr einleuchtend, habe aber für die Praxisanwendung erst mal keinen Zugang gefunden. Jetzt, nachdem ich mich so eingehend mit Feng Shui beschäftigt habe, ist mir der Elemente-Zyklus in Fleisch und Blut übergegangen und nun kann ich mit diesen ganzen Ausführungen sehr viel mehr anfangen. Diese Buch ist wahrscheinlich für alle unabdingbar, die mit dem Gedanken spielen, Ernährungsberater nach den Fünf Elementen zu werden.
Hilfreich für den Anfang: Die Ernährungsabelle bei Daniela Herzberg zu bestellen, da bekommt man eine Seite mit den Lebensmitteln, die nach der Auswertung vom 5-Elemente-Test besonders empfehlenswert oder besonders zu vermeiden sind.
Warmes Frühstück
Das warme Frühstück ist A und O der Fünf Elemente Ernährung. In der Literatur findet man vor allem lang gekochte Getreidebreie, z.B. Reiscongee (das klassische Essen aller Chinesen). Also meins ist das ja nicht so direkt und im Seminar hat uns Daniela Herzberg auch einen wunderbaren Tipp gegeben, wie man warm und schnell frühstückt:
Ein warmes Obstkompott zubereiten und darüber ein selbstgemachtes Müsli streuen.
Die Zutaten des Müsli kann man dann noch nach seinen persönlichen Elemente-Bedürfnissen zusammenstellen, wer die (noch) nicht kennt, nimmt Zutaten (sprich Getreide) aus dem Erdelement, denn die Mitte muss immer gestärkt werden
Kompott:
Eine Nektarine (beispielsweise) oder einen Apfel in Stücke schneiden (Kerngehäuse/Kern entfernen). Die Stücke mit einer Bodendecke Wasser bei geschlossenem Topfdeckel etwa 5 Minuten kochen bis sie die gewünschte Konsistenz haben, nach Belieben pürieren.
Müsli:
- 500g Flocken (Erdelement: Mais, Hirse, Gerste, Weizenkleie, Amaranth, Quinoia – die letzten beiden können auch wie Popcorn in der Pfanne mit Öl aufgepoppt werden; zum Holzelement würde z.B. Dinkel gehören)
- 250g Samen/Nüsse (Mandeln, Sesam, Kürbiskerne, Leinsamen, Walnuss, Pinienkerne…)
- 3 EL Honig und
- 3EL kaltgepresstes Öl und
- 6 EL Wasser verrühren
- mit den Flocken und den Nüssen/Kernen in einer Schüssel mischen
- bei 150°C im Backofen cross backen bzw. rösten, 2 bis 3 mal wenden.
Das Ganze wird im luftdichten Glas aufbewahrt und hält sich einige Wochen.
Frühstück: warmes Kompott, darüber das selbstgemachte Müsli. Geht schnell, ist lecker und entspricht mir persönlich mehr, als ein schlappgekochter Reisbrei.
Die Ernährung nach den Fünf Elementen
Gestern habe ich in Frankfurt das Seminar von Daniela Herzberg besucht. Die Grundlagen der Ernährung nach den 5 Elementen sind:
- die Einteilung der Lebensmittel in die 5 Elemente-Gruppen Wasser-Metall-Erde-Feuer-Holz
- die thermische Wirkung der Lebensmittel von kalt über erfrischend zu neutral, wärmend und heiß.
Anders als in den üblichen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung geht es in dieser östliche Ernährungsphilosophie um die Wirkung der Lebensmittel auf den Körper, nicht so sehr um den Inhalt der Nahrungsmittel (Kalorien oder Vitamine).
Beispiele:
- Die Suppen der 5-Elemente-Küche können nach 3 Stunden Kochzeit kein einziges Vitamin mehr enthalten. Trotzdem kommen Kranke durch eine solche Hühnersuppe schnell wieder auf die Beine.
- Viele traditionelle Hausrezepte lassen sich mit den Regeln der Elemente-Küche erklären: Haferschleim stärkt den Magen, bestes (wenn auch nicht leckerstes) Mittel bei Verdauungsbeschwerden. Hafer wird zu Metall gezählt und das Element Metall hilft bestens, ein gestautes Erdelement auszuleiten. Dem Erdelement wird der körperliche Wirkkreis Magen-Milz-Bauchspeicheldrüse zugeordnet.
- Orangensaft enthält viel Vitamin C, trotzdem schützt er nicht davor, sich eine Erkältung einzufangen. Nach den Regeln der Elemene-Küche wird Orangensaft zum Holz-Element gezählt (weil säuerlich) und hat eine erfrischende Wirkung. Gerade im Winter braucht der Körper jedoch bereits viel Energie, um den Körper auf Temperatur zu halten. Hier wäre der Erkältungsvorbeugung mehr gedient, wenn der Körper bereits wärmende Speisen und Nahrung erhalten würde.
Faszinierende Einblicke in eine faszinierende Lehre.
Völlige Verblüffung über die Teffsicherheit herrschte bei mir, als wir meine Konstitution ermittelt haben und sich alle körperlichen und emotionalen Schwächen und Beschwerden der letzten Zeit wie von selbst in den Zuordnungen ablesen ließen.
Was für ein Potenzial!


