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Hyazinthen als Nahrung für die Seele
und in deinem kargen Speisenlager
nur noch über zwei Brote verfügst,
verkauf das eine und mit der kleinen Gabe
besorg dir Hyazinthen als Nahrung für die Seele.
Dieses Zitat und die folgende Geschichte dazu stammt aus dem Buch Was du heute kannst besorgen … von Rita Emmet:
(…) Eine Woche vor der Hochzeit wanderten Robb, Michelle und ich [Rita Emmet] mit einem Picknikkorb ausgerüstet um einen See. Es war ein traumhafter Oktobertag mit einem strahlend blauen Himmel, purpurrot und golden gefärbten Bäumen und klarer Herbstluft und die Braut murmelte, beim Laufen den Blick auf die Füße gerichtet: “Nur noch sechs Tage bis zur Hochzeit. Ich habe so viele Listen, was ich noch erledigen muss, das sich eine riesige Liste mit den Listen gemacht habe, und ich gehe hier picknicken.
Robb sagte, du wirst mir erklären, warum wir das machen, es soll etwas mit Hyazinthen zu tun haben. Ich lachte und erzählte ihr von dem Gedicht und was es mir bedeutet und dann packten wir das Picknik aus. Es war ein wirklich erholsamer, “re-generierender” Nachmittag und Michelle erzählte mir dass sie sich, als sie für den Endspurt der letzten paar Tage vor der Hochzeit nach Hause kam, viel sicherer und ausgeglichener fühlte und ihr wieder richtig bewusst geworden war, dass es bei der Hochzeit in erster Linie um ihre Eheschließung ging und nicht um den Festsaal oder andere Einzelheiten.
Einige Zeit später bekamen Robb und Michelle einen Sohn. Als Connor drei Monate alt war, lernte Michelle – neben der ausfüllenden Beschäftigung mit einem Neugeborenen – für ihre Abschlussprüfung an der Schwesternschule. Irgendwann rief sie mich an und fragte, ob ich mit ihr und Connor ein Mittagspicknick im Park machen wolle.
Ich sagte: “Aber du hast so viel zu tun, mit dem Lernen und dem Baby und allem”. “Ich weiß”, erwiderte sie. “Wir machen eine Pause und das hat etwas mit Hyazinthen zu tun.” (…)
Vor einigen Tagen gab es dann auch noch im täglichen Simplify-Mail diesen Hinweis:
Lichttherapie für Wohnung und Seele
Holen Sie sich leuchtend bunte Blumen (und damit verfrühte Frühlingsgefühle) in Ihre Wohnung. Im Fachhandel erhalten Sie jetzt Frühblüher wie Tulpen, Krokusse oder Narzissen. Arrangieren Sie die Pflanzenzwiebeln in kleinen Körben oder Blumenschalen zu Energie spendenden Frühlingsinseln. Pflanzen sind Leben und erfreuen das Herz – auch das von Menschen, die sich »eigentlich« nichts aus Blumen machen.
Und zu guter Letzt “stolperte” ich dann doch tatsächlich im Supermarkt auf eine kleine Auswahl recht preiswerter Blumenzwiebeln, die schon ein gutes Stück ausgetrieben hatten und prächtige Blütenansätze zeigten…
Jetzt beginnen gerade die rosa Hyazinthen ihre Blüten zu öffnen und einen unglaublichen Duft zu verbreiten. Es ist eine ganz andere Stimmung in dem Raum, seit die beiden Töpfe dort stehen.
Vielleicht sind Ihnen diese Geschichten ein letzter notwendiger Stups, um ebenfalls einen Topf mit Frühlingsblumen vom Einkauf mit nach Hause zu nehmen.
Die Reichtumsecke
In der populären Feng-Shui Literatur wird ja ausführlich das Drei-Türen-Bagua erläutert und verwendet. Es ist schön einfach anzuwenden. Hinten links in der Ecke des Raumes liegt dann nach dieser Theorie die sogenannte Reichtumsecke.
Viele Feng-Shui-Anwender wünschen sich mehr Reichtum und dann werden erst mal da die Zimmerbrunnen aufgestellt. So in dieser Form funktioniert es nur meistens dann nicht. Es ist nicht damit getan, einfach irgendeine “Ecke” zu aktivieren.
Es gibt eine Tatsache, die prinzipiell die Voraussetzung für Wohlstand ist.
Dazu ein kleiner Exkurs in unsere schöne und aussagestarke Sprache. Die sprachliche Wurzel für wohl liegt in den alten indogermanischen Verben für wollen (ganz viel früher sagte man zum Beispiel wellen, wiljan, vilja uns so weiter). Also bedeutet wohl im eigentlichen Sinne erwünscht und nach Wunsch. Das beinhaltet natürlich viel mehr als nur Geld, daher ist es wichtig, für die erwünschten Reichtümer im Leben auch diese ganz wichtigen immateriellen Dinge mit einzubeziehen:
Freunde, Familie, Kinder, Gesundheit, Gelassenheit, Freude, Zeit – das alles sind unbezahlbare Reichtümer.
Nun zur Praxis: Wie ist es um Ihren Wohl-Stand bestellt? Schauen Sie sich in Ihrer Wohnung um. Können sie sich bewegen, ohne über irgendwelche Dinge zu stolpern? Ist Ihr Fußboden frei und aufgeräumt? Gibt es Stapel mit unerledigten Dingen? Können Sie in Ihren Räumen bequem stehen und auch verschiedene Stand-Punkte einnehmen?
Räumen Sie den Fußboden frei!
Das ist die allererste Voraussetzung für Wohl-stand, denn erst dann können Sie sich wieder frei bewegen (und mit Ihnen kann die Energie zirkulieren). Dann kann sich Reichtum und Fülle ein-stellen.
Unerwartete Fülle
Ich ging gestern wie immer Donnerstags zur Posaunenchorprobe und hatte meinen Geldbeutel zu Hause gelassen, denn mit 1,70 Euro brauche ich nicht danach in die Eisdiele zu gehen – meinen Mann konnte ich auch nicht mehr ausräubern, er hatte noch ungefähr 3 Euro im Geldbeutel…
Dort in der Probe erhielten die Teilnehmer unserer Juni-Englandfahrt einen recht ordentlichen Zuschuss zu den Reisekosten von der Landeskirche ausbezahlt.
Ein unerwartetes Geschenk von unerwarteter Seite. Den Walnuss-Becher habe ich dem Universum gewidmet
Du sollst nicht töten
Tja, nun hab ich mich endlich aufgerafft und die Andacht geschrieben, mit der ich diesen Monat dran bin. Zu der Arbeit im Öffentlichkeits-Ausschuss bin ich irgendwie auch gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Nebeneffekt ist, dass sogar ich kleines Würstchen jetzt neben den ganzen “großkopferten” Theologen Andachten schreiben darf. Für mich ein schier unglaublicher Schritt, hier vor der ganzen Gemeinde meine Meinung kundzutun.
Redaktionsschluss für die April-Ausgabe unseres Kirchenboten ist der 6. März (ich bin ja richtig früh dran
Themenreihe ist dieses Jahr “Die zehn Gebote” und ich hab mir das fünfte ausgesucht. Nicht ganz unbeeinflusst vom letzten Sonntag – ich hab ein Fülleseminar besucht – hier nun der Text:
Das fünfte Gebot
„Du sollst nicht töten“. Klar, denke ich, das ist einfach. Schließlich bin ich weder Soldat noch Terrorist und gehöre auch nicht zu den Kriminellen, den Mördern. Dieses Gebot ist einfach zu erfüllen, denn ein normaler Mensch würde es ja niemals fertig bringen, einen anderen Menschen zu töten.
Bevor ich mich jedoch entspannt zurücklehnen kann, frage ich mich: Töte ich wirklich nicht? Auch nicht ein kleines bisschen?
Was ist mit meinem Mitschüler auf dem Pausenhof – wenn ich mich einreihe, in die Zahl der Spötter, die ihn aus nichtigem Grund auslachen. Töte ich da nicht ein kleines Stück seiner Würde durch meinen Spott?
Was ist mit der allzu verrückten Idee meines Kollegen, wenn ich die durch herbe Kritik mit einem Streich vom Tisch wische. Töte ich nicht da ein kleines Stück seiner Kreativität?
Was ist mit meinem quengelnden Kind, wenn ich es völlig genervt anschreie, weil mir dieses letzte Fünkchen Kraft heute einfach fehlt? Töte ich da nicht ein kleines Stück seines Selbstvertrauens?
Was ist mit dem Autofahrer, der hinter mir zu schnell fährt, der mich mit der Lichthupe von der Straße drängen will? Den ich dann wüst beschimpfe – töte ich da nicht durch meinen Zorn ein kleines Stück seines gottgewollten Wesens?
Das Gebot verlangt von mir, meine Mitmenschen nicht bereits durch meine Worte und Gedanken zu verletzen, da muss ich gar nicht bis zur äußersten Grenze, bis zum letzten Schritt gehen: Töten fängt bereits mit den Gefühlen, Gedanken und Worten an, die letztlich dorthin führen: Hass, Zorn, Wut, Spott, Hohn.
Ich darf diese negativen Gefühle haben, sie gehören zum Leben. Jedoch kann ich mich in jedem Moment neu entscheiden, sie meinem Nächsten nicht vor die Füße zu werfen.
Wie anders klingt doch da das Wort „Du sollst ein Segen sein“. Vielleicht ist mir das eine Hilfe, dieses schwierige Gebot zu verwirklichen.
Spar Dich reich
3 – 2 – 1 -meins! Ha! ich habe es tatsächlich ersteigert. Jetzt kann ich endlich das Leihexemplar auf die Reise schicken ![]()
Und ich bin wieder bei ebay aktiv geworden: zwei uralte Bücher wurden schon verkauft, Einnahmen (inkl. Porto) 7,00 €
Wenn das so weiter geht, dann kommen viele, viele Münzen auf das Konto, denn das Geldspiel für dieses Konto heißt: “gefundenes Geld und ebay/amazon-Einnahmen.”
Für alle, die hier nur Fragezeichen sehen: Spar Dich reich von Carol Keeffe (erzielt am freien Markt heftige Preise, bei amazon gab es sogar ein Exemplar, das über 60 Euro kosten sollte!) beschreibt ein sehr einfaches Konzept, mit dem Sparen vergnüglich wird:
Jenseits aller Budgetierung existieren tief in uns Wünsche und Träume… diese Motivation wird genutzt und es funktioniert!
Ich habe innerhalb von 3 Wochen fast 40 Euro gespart, nur das Kleingeld aus dem Geldbeutel, ohne 1 und 2-Euro-Münzen. Ich kann nur empfehlen:
Nimm eine Dose, schreib Deinen sehnlichsten (käuflichen) Wunsch drauf und schmeiss jeden Tag die Cents und Pennies hinein!
Das Geld wird hin und wieder in den Zählapparat der Bank gekippt und auf ein Tagesgeldkonto überwiesen. So wächst es von allein. Es ist erstaunlich, wie schnell die Dose voll ist!
alles weitere im Buch oder (hoffentlich bald) auf Alexandras Geld-Seminar…



