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2007

Gestern kam der Newsletter von Daniela Herzberg und Roger Keller. Sie schreiben über das chinesische Jahreshoroskop für 2007:

Was wird 2007 bringen?

Die Chinesen beginnen ihr neues Jahr erst am 18.02.2007 des westlichen Kalenders. Astronomisch/Astrologisch gesehen beginnt das Neue Jahr aber schon am 4. Februar. Dann beendet das Chinesische Tierzeichen Schwein den 12 Jahreszyklus, bevor 2008 mit einem Rattenjahr eine neue 12 Jahresperiode beginnt. 2007 bietet also vor allem die Gelegenheit, alle angefangenen Dinge zu beenden.

In der chinesischen Astrologie läuft alles in großen Zyklen, so ein 12-Jahreszyklus wird also 2007 wieder komplettiert. Die chinesischen Tierkreiszeichen sind wie unsere “westlichen” Sternzeichen in der Reihenfolge festgelegt. Jedes der Tiere beschreibt dabei eine bestimmte – zunächst einmal jahreszeitlich bedingte – Energiequalität. Da man diese Energiequalitäten aber auch in den großen Zyklen der chinesischen Astrologie wiederfindet, ist das kommende Jahr des Schweines besonders geeignet, Dinge zu einem Abschluß zu bringen.
Damit kommt jetzt so langsam die Zeit, sich zu überlegen, was denn 2007 alles auf mich zu kommt:

  • was möchte ich alles machen?
  • welche Träume habe ich?
  • wo soll mich z.B. mein Urlaub hinführen?
  • gibt es Wunschprojekte, die ich in Angriff nehmen will?
  • welche angefangenen und immer noch offenen Dinge kann ich 2007 beenden?

Hoffentlich finden auch Sie die Zeit, ein wenig Rückschau halten zu können und ein wenig voraus zu blicken. Schreiben Sie es auf! Eine ganz einfache Liste genügt vollkommen.

Und schauen Sie nächstes Jahr um diese Zeit, was davon Sie wirklich ver-WIRKLICHT haben.

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Termine setzen und die Dinge erledigen

Zurzeit ist meine Zeitplanung von zwei großen Prioritäten beherrscht. Da gibt es wenigstens Klarheit darüber, welche Aufgaben wirklich wichtig und dringend sind. So fällt die Auswahl der Tätigkeiten nicht ganz so schwer. Schön, aber Luxus (?), wenn dann noch eine gepflegte Übersicht dazukommt.

Für mich als freischaffende Selbstständige und Mutter bedeutet Alltag vor allem das Handling von Unvorhergesehenem. Da bleibt nur wenig qulitativ hochwertige Arbeitszeit übrig, in der wirklich Projekte und Aufträge vorangebracht werden können. Und allzuleicht kommt dann noch ein innerer Schweinehund vorbei und plagt mich mit Übersprungshandlungen.

Sehr hilfreich ist es in dieser Situation übrigens, sich wirklich einen festen Termin zum Arbeiten zu setzen und diesen dann einzuhalten. Seit ich tatsächlich in meinem Kalender stehen habe: „P01 – Layout“ oder „P05 – Folien machen“, habe ich um ein Vielfaches mehr gebacken bekommen, als nur mit der Liste, was als nächstes dran ist.

Zu der Frage „Was ist der nächste Schritt?“ gesellt sich untrennbar die Frage: „und wann mache ich diesen Schritt?“ Das darf dann auch morgen sein. Oder eben erst nächste Woche, wenn es anders nicht geht. Der nächste Schritt steht als Termin im Kalender und das ist wichtig. Jetzt muss er nur noch umgesetzt werden, doch die Chancen dafür sind besser, als wenn der nächste Schritt nur auf einer To-Do-Liste stünde.

Was muss ich als nächstes tun und wann tue ich es?


Getting Things Done

Ich schufte heute schon wie wild an meinem Wiki, es ist so genial. Dank Alexandras Anstoß zu mehr Projektmanagement in dieser netten Büro-Kaizen-Aktion (nicht zu verwechseln mit Büro-Harakiri, gerät ja so leicht durcheinander, das asiatische Zeugs) habe ich jetzt bereits eine wunderbare Liste meiner Projekte, in vielen ist sogar schon der nächste Schritt definiert.
Ganz wichtig ist die Trennung in berufliche und private Projekte gewesen, die ich ohne externen Rat so nicht vollzogen hätte, es macht jedoch Sinn: Die beruflichen Projekte sind jetzt überschaubar, gebündelt, auch alphanumerisch durch das “P” von den anderen, privaten Projekten getrennt. Dumm, dass Privat auch mit P anfängt, so habe ich die Privaten oder individuellen Projekte eben mit A01 usw. durchnummeriert. Die beruflichen Projekte sind jetzt auch räumlich in ein und derselben Kiste beisammen, da muss ich nicht erst ein Meer von Mappen durchwühlen, um an die relevanten Mappen zu kommen.
Berufliches Projekt ist alles, was Einkommen bringt oder der Vorbereitung desselben dient, also nach außen orientiert ist.

Meine privaten Projekte sind zum Beispiel meine beiden Patenkinder, denn da lassen sich eine ganze Menge verschiedener Schritte festmachen (das wären eigentlich fast Unterprojekte): Taufkerzen, Geldanlagen, Geschenkideen, …

Privatprojekt sind auch Geldanlageprojekte, Bildersortier- und Nachbestell-Aktionen oder die Zahnsanierung …

Mit zunehmender Leerung meines Eingangskorbes (jetzt neu: Serientermin im Outlook jede Woche) gewinne ich auch immer besser die Übersicht und die Sicherheit in der Unterscheidung:

    • Ist es ein Projekt?
    • Ist es privat oder beruflich?
    • was ist der nächste Schritt?
    • Kann ich es in zwei Minuten erledigen?
    • An welche Stelle gehört dieses verd.. Papier, das da an meiner linken Hand klebt?

Wenn ich noch mehr Fragen-komma-gute finde, dann werde ich sie nachreichen, ansonsten wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Wissensagentur.


Zähne – VI

Wurzelfüllung. Schrecklich, das Röntgenbild zum Vermessen des Wurzelkanals – es stecken irgendwelche Instrumente im Zahnkanal und man darf keinesfalls den Mund bewegen, sonst brechen die ab. Ich hatte echte Panik auf dem Zahnarztstuhl. Schmerzhaft ist auch, wenn der Zahnarzt mit seinen wertvollen Titaninstrumenten ganz oben an der Wurzelspitze ankommt, denn da ist ja noch Leben.

Das Gefühl: ein elektrischer Schlag auf dem ganzen Körper. Zum Glück hat er alles sauber und trocken gekriegt und konnte wenigstens die Wurzelfüllung heute schon einbringen. Sonst wäre das eine weitere Episode geworden. Mich erwarten ca. 35 Euro Zuzahlung für die ach so wertvollen Titaninstrumente.
Schock zum Ende: die allgemeine Begutachtung der anderen Zähne ergab, dass viele Zähne bereits wieder kariös sind und einige der vorhandenen Inlays Spalten haben, nicht ordentlich gearbeitet wurden und somit schnellstens raus müssen.

Das wirft eine Menge Fragen auf:

  • Hat das mein eigentlicher Zahnarzt nicht gesehen?
  • Warum hat er es nicht gesehen?
  • Bin ich deswegen nicht regelmäßig zum Nachschauen? Wofür mache ich das?
  • Karies taucht ja nicht über Nacht auf und Spalten an Inlays auch nicht. War es gut, die Wurzelfüllung bei dem anderen Zahnarzt machen zu lassen?
  • Wieviel davon ist wahr?

Ich bin heulend bei meiner Heilpraktikerin gesessen, die ich ja eigentlich nur wegen eines schmerzenden Handgelenkes aufgesucht habe.
Jetzt werde ich zu einem ganzheitlich orientierten Zahnarzt gehen und mir die ganze Sache von dritter Seite begutachten lassen. Ich bin es so leid, die ständigen Reparaturen an angeblich (?) kariösen Inlays und den ständigen Verlust von Zahnsubstanz.
Heute Früh bin ich über das Buch vom Dahlke gestoßen: Aggression als Chance. Da ist auch ein Zahnkapitel drin und eines über Allergien. Das werde ich mir mal antun.

Aggression als Chance


ich habe Antworten gefunden..

..oder besser gesagt: Fragen. Zur Bewertung von überflüssigen Dingen in meinem Leben. Zum Aussortieren von offenen Enden und zum Abschneiden von Fäden, die meine Energie absaugen (siehe auch: Welches Projekt würden Sie aus heutiger Sicht nicht mehr beginnen? via wissensagentur)
Zum Erkennen von Schuld-en

  • welche inakzeptablen Folgen hat es für mein Leben, wenn ich diese Aufgabe nicht erledige?
  • habe ich mir zuviel zugemutet, zuviel aufgeladen?
  • was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich diese Aufgabe nicht erledige?
  • wie wäre es, wenn ich mir probehalber mal vorstellen würde, diese Aufgabe einfach nicht zu machen. Kann ich damit leben?
  • wie kann ich sorgsamer mit mir umgehen?

Schuld-en

Das Thema Schuld ist größer, als ich dachte. Quintessenz der Predigt gestern war natürlich, dass Jesus für unsere Schuld gekreuzigt wurde.

Und wie bitteschön gebe ich ihm meine Schuld? Er zahlt keine Rechnungen für mich und beantwortet auch keine liegengebliebene, beinahe kompostierte Geburttagskarte.
Ich kann schon auf einen Zettel schreiben, dass ich heute mein Kind verhaut habe. Keine “Undo”-Funktion, leider. Dann kann ich den Zettel verbrennen und ich kann sogar beten. Und das Gefühl der Schuld bleibt trotzdem? Oder nicht? Ist die Schuld dann getilgt? Wie sieht es dann auf meinem “Karma-Konto” aus – so denken andere Kreise, mehr esoterisch, weniger christlich (oder ist das doch auch christlich???)

Wie sehen die Schritte zur Selbst-Vergebung aus, so, dass ich auch die Vergebung der Schuld fühlen kann und er-leicht-ert bin? Reicht es aus, jeden Tag, jeden Moment neu anzufangen und immer mehr und immer beharrlicher zu versuchen, gut zu sein, keine Schuld mehr anzuhäufen?
Und wie lautet die Frage, mit der ich unterscheiden und bewerten kann, ob ich diese Rechnung jetzt doch noch bezahlen muss und die Karte doch noch beantworten muss, weil die Schuld sonst nicht weggeht. Wie unterscheide ich zwischen einem echten “offenen Ende”, das ich noch zu bearbeiten habe und wie bewerte ich Schuld, die ich an Gott oder wen auch immer abgeben darf?
Sorry, wenn das hier etwas beissend geraten ist, ich bewege mich hier gerade an den Kernfragen meiner Existenz, da ist es selten gemütlich.


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