Artikel-Schlagworte: „Fotocollage“

Urlaub – Tag eins

Gar nicht so leicht, wirklich Urlaub zu machen. Weil ich morgens nicht wirklich rechtzeitig die Kurve gekratzt habe, hat mich der Anruf meiner Hausbank doch noch ereilt. Der Filialleiter höchstselbst wollte mich von meinem geplanten Vorhaben der Umsiedlung meines Riestervertrages zu einem anderen Anbieter abbringen.

Immerhin kam man mir bei den horrenden StrafVerwaltungsgebühren ein kleines Stück entgegen. Statt 100 € sind jetzt nur noch 75 € fällig, wohlgemerkt, nur fürs Übertragen des Riestervertrages samt Zulagen zum neuen Anbieter. Im Vertrag war zwar von einem “angemessenen Betrag” die Rede, aber im Zweifelsfall ist das eben ein dehnbarer Begriff…

Besonders schön war die ganze Palette der vielen, verkäuferisch glattpolierten Argumente:

  • Ich könne ja auch einen zweiten Riestervertrag parallel laufen lassen… ja? und warum? Damit die Verträge und die Beantragung der Zulagen so richtig schön transparent werden?
  • Dann wurden die Bandagen härter. Ich solle doch mal meinen Berater fragen, was er bei dem neuen Vertrag verdienen würde…
  • …und überhaupt würden ja jetzt neue Abschlußgebühren fällig… und das ist ja dann erst mal negatives Guthaben, sprich Kosten… das würde ja bei dem bestehenden Vertrag wegfallen.
  • Und überhaupt wäre es ja wohl sehr positiv, dass ich nur so wenig an eigenem Beitrag einzahlen musste, um in den Genuss der Zulagen zu kommen…

An dieser Stelle wäre mir beinahe der Kragen geplatzt: Erst gestern gab es im Radio die Meldung über das angedachte Begrüßungsgeld für ausländische Fachkräfte.

Und ich als studierte Akademikerin und entschiedene Mutter – weil sich mit dem deutschen Schulsystem leider kaum eine Berufstätigkeit beider Elternteile vereinbaren lässt – sitze mit meiner gesammelten Qualifikation zu Hause und darf dankbar sein, dass ich per Anhängsel-Riester-Vertrag in den Genuß der staatlichen Zulagen komme. Grrrrr.

Nun, ich habe mich dennoch dafür entschieden, die Kündigung und den Übertrag auf den neuen Vertrag aufrecht zu erhalten und mit den klärenden Gesprächen und dem ganzen Briefkram hat das alles auch wieder ein Stündchen gedauert…

Das Blöde an der ganzen Sache: Immer noch kein Urlaub in Sicht. Und leider auch keine Ahnung, was ich wirklich machen will heute…

Das Klumpertal bei Pottenstein bot sich noch als restlicher Gedankenfetzen aus dem Gespräch mit meiner Freundin gestern an… Vorher noch Besorgungen erledigen, den Brief zur Post bringen.

Entenstein

Dann tatsächlich: ich stehe auf dem Wanderparkplatz, parke das Auto. Das Wetter ist traumhaft, schöner könnte es gar nicht sein.

Ich nehme die Markierung “Gelbe Raute” geradeaus. Ganz allein stehe ich in dem sonnendurchfluteten Wald und mir wird mulmig. Mein Strudelwürmli fühlt sich gerade überhaupt nicht mehr wohl. Ich marschiere den kleinsten möglichen Rundweg und kurz vor Ende des Wanderweges, schon in Sichtweite des Parkplatzes habe ich dann doch noch meinen erholsamen Moment gefunden.

Distel

Wieder einmal das Fotografieren. Diesmal ist es eine riesige Distel, die meine eigenen Einssiebzig locker überragt. Und im warmen Sonnenschein sind die Blüten voller summender Insekten.

2010-08-04-Distel

Gelernt:

  • Ich bin wohl doch kein Naturmensch, der Gefallen an einsamen Wanderungen hat.
  • Fotografieren ist für mich *immer* eine Freude.
  • Es gibt kein *banales* oder *schlechtes* Motiv.
  • Ich brauche keine tollen Ausflüge, um mich zu erholen. Mindestens ganauso viel Spaß – wenn nicht mehr – habe ich beim Zuschneiden der Fotos (Welcher Ausschnitt bringt das Motiv so richtig zum leuchten?), am Zusammenstellen der Fotocollage, und am Schreiben dieses Artikels.
  • Ich bin heute früh ohnehin mit diesem Gefühl aufgewacht, dass es ein richtiger Spaß sein könnte, die Blogkategorien zu sortieren und auszumisten! So ganz falsch liege ich dann mit meinem Hobby, der Bloggerei wohl doch nicht. ;-)
  • Rausgehen ist immer gut. Da gibt es besonders viele Fotomotive. Aber dazu braucht es keine aufwendigen Unternehmungen – nur einen etwas bewegteren und aktiveren Alltag (und eine Kamera in der Handtasche)

Den restlichen Urlaubstag verbringe ich mit Limonade und einem guten Buch auf der sonnigen Dachterrasse. Vielleicht werde ich auch wieder etwas zeichnen, bloß für das Lab 9 fehlen mir meine Kiddos – es wären nämlich “wrong handed portraits” gefragt. Ich kann zwar mit Rechts zeichnen, aber wer allein zu Hause hockt, hat niemanden zum Portraitieren…

Mittelmühle

Fotocollagen mit Picasa erstellen

Seit ich Ende April bei dem “ewiml“-Projekt mitgemacht habe ( -> Eine Woche in meinem Leben – fotografisch dokumentiert) haben sich die Anfragen gehäuft, wie ich denn diese Fotocollagen erstellen würde.

Wenn ich dann Picasa erwähne, ernte ich meist ungläubige Blicke:

  • “Was? Picasa? Das kann sowas?” ist die erste Hälfte der Reaktionen
  • …und die zweite Gruppe sagt: “Ohje, Picasa, das ist mir zu schwierig. Ich hab es wieder vom Rechner runtergeschmissen.”

2010-04-picasa 2

Da ich nach wie vor von diesem Programm begeistert bin, weil es einfache und schnelle Lösungen für die meisten Alltagsaufgaben hat, habe ich mich hingesetzt und meine Erfahrungen in punkto Fotocollagen mit Picasa in ein e-Book gegossen.

Picasa ist ein umfangreiches Programm und ich habe bei der ersten Anwendung auch so den ein oder anderen Schrecken bekommen (“… warum scannt Picasa jetzt meinen Computer?”).

Wenn man allerdings einmal verstanden hat, wie Picasa strukturiert ist und die ersten Schritte mit dem Programm gegangen ist, möchte man es meist nicht mehr missen.

2010-picasa 3

Ich hatte großen Spaß beim Schreiben des e-Books und ich hoffe, dass Ihnen als Leser oder Leserin das ein oder andere Licht im Umgang mit Picasa aufgeht.

Thema des e-books sind ausdrücklich nur die absoluten Essentials, um Picasa zum Laufen zu kriegen: Download, Installation, erster Programmstart. Dazu einige allgemeine Infos zur Struktur einer Fotoablage und schließlich NUR das Thema Fotocollagen.

Picasa kann natürlich auch Geotagging, Gesichtserkennung, Bildverwaltung, Publishing im Web und Bestellen von Produkten, Abzügen und mehr. Picasa hat auch ein ganzes Bündel an Funktionen, um Bilder schnell zu optimieren, aufzuhellen, einzufärben, geradezurücken und so weiter…

Aber das wäre ein dickeres Buch geworden. Ich habe mich auf die Fotocollagen beschränkt, weil ich diese Funktion am häufigsten nutze und sehr schätze. Viel Spaß beim Lesen!

Support independent publishing: Buy this e-book on Lulu.

Bei Lulu ist das e-book als PDF erhältlich.

Der Einführungspreis beträgt bis zum 31. Mai 4,99 €, danach wird das e-book 5,99 € kosten.

Inhalt: 56 Seiten, Screenshots, Erläuterungen

2010-04-picasa 1

Ganz besonders freut es mich, dass die Firma HARIBO in Bonn die Verwendung der Fotos von Verpackung, Goldbär und Haribo-Schrift in dem e-book genehmigt hat, denn diese sind alle patentierte und geschütze Marken.

Vielen Dank nochmals an die dortige ausgesprochen nette Abteilung für Unternehmenskommunikation!

Hier eine Vorschau des E-books: :-)

Wunderschöner Projektausklang…

Heute Nachmittag fand in der Weißenbrunner Wallfahrtskirche ein Konzert des KSB-Werksorchesters statt.
Schöner kann das Projekt “Eine Woche in meinem Leben” nicht ausklingen

#weekinthelife-day7-2010-04-25

Tag 6

Heute war es zunächst schwierig, neun Fotos zu finden, die sich für eine stimmige Collage angeboten hätten… Es schlaucht ein bisschen und ich bin ganz ehrlich froh, dass das Projekt nur über eine Woche geht. Vielleicht braucht es auch mal einen Durchhängertag.

#weekinthelife-day6-2010-04-24

Mit diesen Bildern bin ich jedoch schon seeehr zufrieden. Mir sind heute auch ein paar richtig schöne Selbstportraits gelungen, das ist mit meiner Hosentaschen-Kamera nicht immer ganz leicht.

In einem zweiten Durchgang ist mir dann als verbindende Gemeinsamkeit eine gewisse Häufung der Farbe Gelb aufgefallen. Das ist irgendwie witzig und so konnte ich sogar noch eine zweite Tagescollage machen – doch nicht so übel, das Ergebnis.

#weekinthelife-day6-2010-04-24-yellow

Manchmal ist es einfach auch nur so ein Gefühl … dass es durchhängt … heute nicht richtig klappt … alles ein bisschen zu viel ist … ich nur Schrottfotos mache (heute ist wirklich viel Müll dabei ;-) - aber den seht Ihr ja nicht *zwinker*)

Ich glaube, da sind ganz viele innere Stimmen am Werk, denen ich ja nicht unbedingt zuhören muss :-)

… Portrait einer Kaffeepause

#weekinthelife-day3-2010-04-21 -III

Ich sitze echt hier und freue mir ein Loch in den Bauch, weil es so viel Spass macht, mit den Bildern zu arbeiten.

Kennt Ihr das Gefühl? Dieses Kribbeln? Bei welcher Arbeit oder bei welcher Gelegenheit *überfällt* Euch dieses Kribbeln?

Kategorien
Archive
Mein Dawanda
Mein Flickr

By Erik Rasmussen
Mein Twitter

follow me: indivisuell

Ich lese gerade…
my clock
Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

Momox.de - Einfach verkaufen.

Eine Komplettlösung mit kostenlosem Versand und fairer Erstattung.

Hier testen, ob das Buch angekauft werden kann: einfach die ISBN-Nummer eingeben und Preisangebot ermitteln:

(Affiliate-Link)