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neue Freunde
Manchmal wünsche ich mir, ich hätte mehr Freunde, mit denen ich mich austauschen kann und den ein oder anderen Abend am Küchentisch versacken könnte, vertieft in gute Gespräche, eine Spiele-Abend oder …
Was kann man tun, um neue Freunde zu gewinnen?
Heute habe ich genau 70 Elemente aus meiner Outlook-Kontakt Datenbank gelöscht. – Das ist schon verrückt. Erst mache ich mir eine Riesen-Mühe, die Adressen überhaupt ins Outlook einzutragen, dann lösche ich ein gutes Drittel wieder.
Ich denke, von Zeit zu Zeit lohnt es sich, alte und nicht mehr benötigte Kontakt-Daten zu löschen. Ehemalige Geschäftspartner, Freunde aus Zeiten, die schon lange vorbei sind und Menschen, die man mal gemocht hat, zu denen die Beziehung jedoch leider eingeschlafen ist und nur mit erheblichem Aufwand wieder belebt werden könnte.
Manchmal ist es ganz gut, sich dieser vergangenen Beziehungen klar zu werden. Es hilft, sich nochmal an die positiven Momente mit diesem Menschen zu erinnern und dann kann man ihn loslassen. Eine schwierige Aufgabe.
Doch die vergangenen Zeiten sind vorbei und solche Adressen und ehemalige Beziehungen sollte man ganz bewusst “abschneiden”.
Ein paar Fäden weniger in die Vergangenheit – und schon ist mehr Energie und Zeit und Raum, um in der Gegenwart neue Kontakte zu knüpfen. Dann können gerne neue Kontakte entstehen – der Platz im Adressbuch ist jedenfalls schon mal frei geräumt.
Bleibt noch der Küchentisch. Wie viele Personen haben an ihm Platz? Gibt es am Ende vielleicht nur den einen Stuhl für den Ein-Zimmer-Single-Wohnungs-Inhaber? Wo sollen denn dann die Freunde sitzen? Auch hier gilt: (Sitz-)Platz schaffen. Raum für neue Freunde.
- Erkenntnis des Tages: Schön, wenn man viele Freunde (gehabt) hat und schön, wenn man die Gegenwart von Altlasten befreien kann.
Ganz in meinem Element

Im Feng Shui dreht sich ja vieles alles um die Frage, welchem Element man selbst zugeordnet wird. Darauf gründen sich die ganzen folgenden Maßnahmen, die auf das förderliche Element nach den Wandlungsphasen setzen.
Wer sich mit dieser Lehre näher beschäftigt, wird zwangsläufig auf Widersprüche in der Zuordnung zum persönlichen Element stoßen. Es gibt nicht nur die verschiedenen Feng Shui-Schulen, die das unterschiedlich handhaben – nein, zu allem Überfluss stößt man unweigerlich auch auf die Lehren der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und damit auch auf die Ernährung nach den Fünf Elementen.
Zusätzlich kann man sich noch die verschiedensten psychologischen und astrologischen Richtungen in der Elementelehre aussuchen. Die Schwierigkeit ist, dass jedem der Fünf Elemente so unglaublich viele Entsprechungen auf allen Ebenen des Daseins zugeordnet werden – da kann man schon den Überblick verlieren. Jetzt wird es erst richtig kompliziert.
Auf der Suche, welches Element ich denn nun eigentlich bin, habe ich mich durch die verschiedensten Bücher und Methoden gearbeitet und einige viele Tests gemacht. Ich habe auch mehrere Testpersonen nach diesen Facetten analysiert und bin fast verzweifelt. Je nach Blickrichtung war ein eindeutiger “Erd-Mensch” plötzlich dem Holz zugehörig und ein nach Feng-Shui eindeutiger “Metall-Mensch” war plötzlich Feuer. Mich hat auch die Frage getrieben, wie es denn eigentlich sein kann, dass alle Menschen eines Jahrgangs einem einzigen Element zugeordnet werden können – wo bleibt denn da die Vielfalt? Wo bleibt die Persönlichkeit?
Darüberhinaus geht es ja in der östlichen Weisheit immer um die Harmonie der Elemente. Es soll ja ein Fließen der Fünf Elemente erreicht werden, also sind immer alle Elemente erforderlich.
Wer sich ein wenig in die TCM einliest und das geht ganz leicht, wenn man sich für die Ernährung nach den Fünf Elementen interessiert, der stößt irgendwann auf die Tatsache, dass es ein “angespanntes Holzelement” und eine “Yin-Fülle” und “trockene Hitze” und “Feuchtigkeit” gibt – und noch verwirrend viel mehr.
So. Und was mache ich jetzt?
Immer dann, wenn es um die Persönlichkeit und um den Menschen selbst geht, nehme ich einen Test, der das momentane Zustandsbild nach den Fünf Elementen abbildet. Jetzt fällt die Interaktion mit der Wohnung zunächst mal weg und es geht um das Gleichgewicht der Elemente im Menschen selbst.
Jetzt sind zum Beispiel die Zuordnungen der Elemente zu verschiedenen Symptomen oder eben auch Tests über die Persönlichkeit hilfreich, weil sie helfen ein Ungleichgewicht im Körper oder in der Seele zu erkennen. Hier kann ich mit Hilfe der Nahrung oder mit Hilfe von Aktivitäten ganz gezielt in das Ungleichgewicht regulierend eingreifen.
Beispiel: Atemübungen werden dem Metall-Element zugeordnet. Metall ist das Sinnbild für Struktur. Nichts ist strukturierter und geordneter als die Atmung. Auch Musik und Mathematik gehören meiner Meinung nach zum Metall-Element.
Weiteres Beispiel: Der saure Geschmack (Zitronen etc.) wird dem Holz zugeordnet. Er hilft, die Leber (ebenfalls dem Holz zugeordnet) zu entspannen. Ob man eine angespannte Leber oder ein angespanntes Holzelement hat, sieht man häufig an einem emotionalen Ungleichgewicht: man ist möglicherweise aggressiv, reizbar oder jähzornig. Hier kann mit der Ernährung nach den Fünf Elementen viel ausgeglichen werden. Schon der Volksmund kennt die Redensart: “Sauer macht lustig.”
Das ist die Faszination an den Fünf Elementen. Es ergibt eine höhere Ordnung und man erhält Einblicke in die Zusammenhänge des Lebens, wenn man sich mit dieser sehr ausgereiften Lehre beschäftigt. Es passt einfach so gut.
Welches Element bin ich denn nun? Was nehme ich? Woran orientiere ich mich? Die Antwort sieht vielleicht so aus:
- Im Feng-Shui wird die Zuordnung nach den Geburtsjahren vorgenommen. Alle Menschen eines Jahrgangs haben dann das gleiche Geburtselement. Auch wenn das eine sehr sehr grobe Einteilung ist – für die Feng-Shui Maßnahmen passt diese Einteilung. Hier geht es um die Interaktion des Menschen mit seiner Wohnung. Metall-Menschen sollen Erde-Farben zur Förderung ihrer Energie einsetzen. Nur als Beispiel. Ich nehme nach wie vor mein Geburtselement – wenn es z.B. um die Beziehungen zwischen mir und meiner Wohnung geht. Dazu gehört beispielsweise schon nicht mehr die Auswahl der Kleidungsfarben.
- Dann gibt es für mich den auf den Menschen allein (ohne Wohnung) bezogenen Aspekt, der emotionale Anteile enthält, sprich die psychologische Persönlichkeit und eventuell auch körperliche Krankheitsbilder beinhaltet. Hier gibt es nur ein eventuelles Ungleichgewicht – es müssen alle Elemente enthalten sein, ich kann nur versuchen, eine eventuelle Disharmonie auszugleichen.
Hier ist der Rat eines Fachmanns empfehlenswert – Bei Krankheiten ein Mediziner, der sich mit Traditioneller chinesischer Medizin auskennt und bei Ernährungsfragen ein Fünf-Elemente-Ernährungsberater.
Wer jedoch gerne in den Spiegel seiner Seele blickt und Vergnügen an Typologien hat, die den Menschen in verschiedene Klassifizierungen (hier eben die 5 Elemente) einteilen, dem sei das oben abgebildete Buch ans Herz gelegt. Es beinhaltet einen Test, um herauszufinden, welchem Persönlichkeitstyp man zuzuordnen ist und behandelt also mehr den psychologischen Aspekt der Fünf-Elemente-Lehre.
Ich halte übrigens die Zuordnung zu verschiedenen Klassifizierungen schon für hilfreich – es beinhaltet ja immer einen Lösungsansatz… Auch ein Choleriker muss versuchen, ruhiger zu werden und sich zu entspannen und der Abenteurer handelt so ganz gegen sein Holz-Element, wenn er die Freiheit und das Abenteuer nicht auslebt.
Viel Vergnügen bei eigenen Entdeckungsreisen im Universum der Fünf Elemente!
Was hat Flylady mit Feng Shui zu tun?
Dieses Blog hat ja primär das Thema Feng Shui und Fünf Elemente zum Thema, einfach, weil dies auch mein Beruf ist.
In der letzten Zeit habe ich nur sehr wenig zum Thema Feng Shui veröffentlicht. Mit Erstaunen habe ich heute bemerkt, dass sich der Schwerpunkt meiner Berichte auf Themen der Selbstorganisation verlagert hat.
Ich glaube, dass das Thema Selbstorganisation sehr viel mit Feng Shui zu tun hat, denn das Ziel von Feng Shui ist es, mit kleinen Eingriffen oder Maßnahmen die Umgebung oder das Umfeld zu verbessern.
Feng Shui stützt sich dabei auf die sehr subtile Wirkung der Maßnahmen, die eigentlich schon in eine eher homöopathische Ebene gehört und mit dem Wort “energetisch” vielleicht ganz gut umschrieben werden kann.
Wenn Feng Shui nun geeignet ist, mittels feiner Energien das Umfeld zu verbessern, um wie viel mehr ist es dann erst hilfreich, solche massiven Blockaden aus dem Weg zu räumen, die sich bei z.B. mangelhafter Selbstorganisation in das ganz persönliche Umfeld - die Psyche und das Unterbewußtsein hängen!
Unerledigte Dinge kleben förmlich an einem und ziehen Energie, Lebenskraft ab. Es ist aufwendig und schmerzhaft, an Unerledigtem festzuhalten.
Auswege sind zum Beispiel: Entrümpeln oder Routinen… Daher gibt es soviele Beiträge, die sich mit dem Erledigen von Dingen und mit der persönlichen Selbstorganisation befassen.
Alles was das persönliche Umfeld verbessert - sei es das Unterbewußtsein, die Gefühle oder das Zuhause – ist für mich “gutes Feng Shui”.
Grün kaputt
Dieter Wieland: Grün kaputt.

Leider lernt man seine Vorbilder nicht immer persönlich kennen. Durch Dieter Wielands Buch “Grün kaputt” und seine Dokumentarfilmreihe “Topographie” habe ich immens viel über den Wert traditioneller Bauweisen, landschaftsgebundener Architektur und der Harmonie zwischen Mensch und Natur gelernt.
Gute Architektur ist jene Bauweise, die den Menschen und dessen Platz im Gefüge der Umgebung berücksichtigt. Lebensqualität entsteht dort, wo Mensch und Naturraum ein harmonisches Miteinander leben. mehr…
Der Salz-Säulen-Effekt
Ich bin beim Entrümpeln meines Büros auf große innere Widerstände gestoßen. Immer wieder habe ich einen Anlauf genommen, um dem Chaos Herr zu werden. Doch immer, wenn ich das überquellende Regal voller “clutter” (Gerümpel) gesehen habe, bin ich wie Frau Lot zur Salzsäule erstarrt.
Nicht einmal das Flylady-Tool “You can do everything in 15 minutes” hat mir geholfen, denn beim Anblick des Regals war ich wie gelähmt und konnte keinen Timer mehr in die Hand nehmen.
Was hier einzig und allein geholfen hat, ist fremde Hilfe. Eine liebe Freundin oder sogar ein professioneller Aufräum- und Organisationsdienst kann in solchen schweren Fällen das Anfangen erleichtern.
Es ist eine ganze Kette von Entscheidungen notwendig, das macht es so schwer. An vielen Dingen klebt eine Erinnerung, eine Geschichte und die Summe dieser (meistens nicht so tollen) Energien verursachen dieses Verharren und den Stillstand. Viel Schuld und Selbstvorwürfe und Perfektionismus klebt in so einem gordischen Knoten.
Ich habe gestern in fünf Stunden (!) diesen gordischen Knoten entwirren können.
Dabei haben wir allen in diesem Regal gelagerten Gegenständen wieder Kategorien zugeordnet und alles konnte in der Wohnung an einen angestammten Platz gebracht werden.
Für einige Dinge wurde endlich erstmals ein angestammter Platz gefunden. Und das ist das Geheimnis der Ordnung:
- Alle Dinge an ihrem Platz
- für alles einen Platz finden.
- Und was wirklich Gerümpel ist, wandert in den Müll.
Flylady sagt hier:
You can´t organize clutter, you can only get rid of it!
(Du kannst Gerümpel nicht organisieren, Du kannst es nur loswerden!)
Wir haben es alle verdient, dass unser Leben wieder in Fluss kommt. Da darf man auch einmal um Hilfe bitten.
Die Reichtumsecke
In der populären Feng-Shui Literatur wird ja ausführlich das Drei-Türen-Bagua erläutert und verwendet. Es ist schön einfach anzuwenden. Hinten links in der Ecke des Raumes liegt dann nach dieser Theorie die sogenannte Reichtumsecke.
Viele Feng-Shui-Anwender wünschen sich mehr Reichtum und dann werden erst mal da die Zimmerbrunnen aufgestellt. So in dieser Form funktioniert es nur meistens dann nicht. Es ist nicht damit getan, einfach irgendeine “Ecke” zu aktivieren.
Es gibt eine Tatsache, die prinzipiell die Voraussetzung für Wohlstand ist.
Dazu ein kleiner Exkurs in unsere schöne und aussagestarke Sprache. Die sprachliche Wurzel für wohl liegt in den alten indogermanischen Verben für wollen (ganz viel früher sagte man zum Beispiel wellen, wiljan, vilja uns so weiter). Also bedeutet wohl im eigentlichen Sinne erwünscht und nach Wunsch. Das beinhaltet natürlich viel mehr als nur Geld, daher ist es wichtig, für die erwünschten Reichtümer im Leben auch diese ganz wichtigen immateriellen Dinge mit einzubeziehen:
Freunde, Familie, Kinder, Gesundheit, Gelassenheit, Freude, Zeit – das alles sind unbezahlbare Reichtümer.
Nun zur Praxis: Wie ist es um Ihren Wohl-Stand bestellt? Schauen Sie sich in Ihrer Wohnung um. Können sie sich bewegen, ohne über irgendwelche Dinge zu stolpern? Ist Ihr Fußboden frei und aufgeräumt? Gibt es Stapel mit unerledigten Dingen? Können Sie in Ihren Räumen bequem stehen und auch verschiedene Stand-Punkte einnehmen?
Räumen Sie den Fußboden frei!
Das ist die allererste Voraussetzung für Wohl-stand, denn erst dann können Sie sich wieder frei bewegen (und mit Ihnen kann die Energie zirkulieren). Dann kann sich Reichtum und Fülle ein-stellen.
