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Reflektion Fastenchallenge

Tassen 1

Okay – Eigentlich schon am Sonntag wäre die Reflektion drangewesen, aber – ähem – Unpässlichkeiten haben mich etwas ausgebremst. (“Boah, isch ´ab Rücken, ey!”)

Ich nehm mir einfach mal die Fragen vor, die Alexandra so vorgegeben hat:

  • Wie war das Ordnung machen für mich? Was wurde mir dadurch bewusst?

Naja. Der erste Gedanke war:
“Oh nein, die Besteckschublade! Als ob es nicht Wichtigeres gäbe! Es wäre doch an allen Ecken und Enden nötig!”
Der zweite Gedanke war:
“Okay – wenn es schon an allen Ecken und Enden nötig ist, kann ich auch genauso gut hier anfangen. Was solls?”

Der Anfang war am Schwierigsten. Sich zu entscheiden, *jetzt* an *genau dieser* Stelle anzufangen und nicht alle anderen Probleme gleichzeitig zu wälzen… Das hatte bisher etwas von “Die Bälle in der Luft halten” und durch das Nachdenken konnte ich schön verhindern, dass ich etwas tue.

Zu wissen, dass andere an genau der gleichen Aufgabe arbeiten ist ein schöner Nebeneffekt und mir macht es vor allem auch Spaß, die Bilder der anderen in der Flickr-Gruppe anzuschauen ;-)

  • Wie war es diese Entscheidungen zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht?

Eher leicht. Bei Kinderbesteck kein Thema und auch andere ungeliebte Schrankinhalte waren eher schnell identifiziert und aussortiert.

  • Wie ging es mir mit dem Entsorgen und Loslassen?

Das ist der Knackpunkt Nummer eins! Das Zeux ist jetzt ein Stapel an anderer Stelle -…- weil es bis zum nächsten Flohmarkt-Termin noch zwei Monate dauert -…- weil es noch gutes Geschirr ist, das jemand noch verwenden kann -…- weil ich es nicht einfach in die Mülltonne werfen will.
Die vorläufige Lösung lautet: Ich habe die Adressen der Gebrauchtwarenhöfe in der Umgebung recherchiert und warte jetzt auf einen geeigneten Termin in der dortigen Gegend, um das Zeux dort abgeben zu können.

Bei Dingen die offensichtlich Müll waren (öhm, das Curry aus 2002 :shock:) war es überhaupt kein Problem, das in den Müll zu werfen

  • Wie betrachte ich nun die Dinge, für die ich mich bewusst entschieden habe, sie zu behalten?

Ich finde die neu eingeräumten Küchenschränke total schnuffig. Ich freu mich jedesmal, dass z.B. das Ausräumen der Spülmaschine dadurch viel leichter von der Hand geht und in den Schränken und Schubladen auch mehr Raum ist, das verbleibende Geschirr besser aufzuräumen.

  • Was ist der wichtigste Gedanke, den ich mir aus dieser Woche mitnehme?

Der Anfang ist schwierig – ist der jedoch gemacht, wird das Ganze eigentlich zum Selbstläufer. Jedenfalls bis zu dem Punkt, wo der Engpass mit der Weitergabe/dem Loslassen auftaucht. Diesen Engpass hab ich erkannt und ich werde einfach für jede Sorte von wiederverwendbaren Dingen ein Ziel suchen: Flohmarkt, Gebrauchtwarenhof, Second-Hand-Shop, Kleiderkammer (wir kommen sicher noch ins Schlafzimmer, oder?)

Allgemein hab ich an der Aktion nicht so konsequent mitgemacht wie ich es gerne gehabt hätte. Von den 6 Themen habe ich nur immerhin vier bearbeitet:

  • Besteckschublade
  • Gewürze
  • Tassen und Teller
  • Plastikbehälter

Die Vorräte scheiterten daran, dass in unserer Speis gerade “Baustelle” herrscht und die eine Hälfte des Regales abgebaut bleiben muss, vorerst jedenfalls … und unter der Spüle hab ich nix auszumisten…!

*gnihi*

… dazu hab ich einfach zu oft das entsprechende Mail von den flylady-Missionen geöffnet.
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[Wer es nicht kennt: flylady ist ein amerikanisches Aufräum- und Organisations-System, in erster Linie für Haushalt und Wohnung. Die Wohnung wird dabei in 5 Zonen eingeteilt und jede Woche wird eine andere Zone bearbeitet. Mittels täglicher Mails werden die einzelnen Aufgaben herausgegeben.]
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Ich hab diese Mails abonniert und übersehe sie sehr sehr oft. Aber jedesmal, wenn ich das Mail geöffnet habe, dann war die “tägliche Mission” gerade: “unter der Spüle sauber machen”. Das ist also quasi die Keimzelle der Ordnung ;-) *kicher*


Tag 1 – die Besteckschublade

Alexandra hat ja diese Fasten-Challenge mit dem Entrümpeln angestoßen und ich hab beschlossen, so viele der Aufgaben zu lösen, wie es mir möglich ist.

Soso, Aufgabe eins ist also die Besteckschublade …hmm, irgendwie trifft es mich ja ziemlich hart, denn ich hab vier fünf solche Kruschtelschubladen. :shock: …und beim Umherschweifen des Blickes hab ich auch noch gerümpeliges Zeux an der Hakenleiste entdeckt… tststs. Hülft alles nix. Raus mit dem Zeux…

Erstaunliche Dinge habe ich gefunden – also den “Milchwächter” hab ich noch nie benutzt…
das kann weg...

…und aus diesem Alter sind meine Kinder definitiv entwachsen:
ohne Worte...

…und ein paar Dinge brauch ich nicht soo furchtbar täglich, die finden einen anderen Platz etwas weiter entfernt:
ein neuer Platz...
Hier die Vorher-Nachher-Bilder:

Schubi eins:
Schubi 1
Schubi zwei:
Schubi 2
Schubi drei:
Schubi 3
Schubi vier: :shock:
Schubi 4

Auf die Wunschliste kommen:

  • Lange Löffel, um Honig auch in der hohen Teetasse umrühren zu können – check ✔
  • eventuell mal einen neuen Sieblöffel, aber das eilt nicht

Die fünfte Schublade ist keine Besteckschublade und kommt demnächst dran. Erst mal brauch ich ne Idee, was ich mit der neu gewonnenen leeren Schublade jetzt so anstelle! :mrgreen:


Fastenaktion

Alexandra Graßler von der Wissensagentur hat wie im vergangenen Jahr auch dieses Jahr wieder eine mitmachwürdige “Blogger goes Fastenzeit” – Aktion gestartet.

Im letzten Jahr war eine selbstgewählte Herausforderung durchzuziehen: ich hatte mich für “jeden Tag zeichnen” entschieden. In diesem Album sind die Ergebnisse vom letzten Jahr zu sehen: Fastenchallenge

Dieses Jahr geht es nun um konkrete Aufräum- und “Loswerd”-Arbeiten. Perfekt für mich, denn anders als die vielen “solltest” und “müsstest” die mit den üblichen Verzichtsaktionen verbunden sind (Schokolade, Facebook…) und in mir nur ein schlechtes Gewissen und Druck erzeugen, verspreche ich mir von einer Aufräumaktion hoffentlich ein nachhaltiges Ergebnis: Mehr Freiraum zum Durchatmen.

Am Montag startet die Aktion bei der Wissensagentur und es gibt schon mal eine Aufräumaufgabe für die Ungeduldigen ;-)

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Das Auto-Handschuhfach! :shock: wie gemein! :?

Hier mein Ergebnis:

Puh! Zum Glück ist es nicht ganz so chaotisch, wie ich befürchtet hatte:

Handschuhfach - vorher

Alles mal rausgeräumt:

alles mal raus
(peinlich, peinlich)

Die Brillenputztücher sind zahlenmäßig schon ein bisschen überlegen, das hab ich mal reduziert und ein geschmeidiger Gummiring hält diese jetzt schön zusammen und bietet außerdem eine Möglichkeit diese unsäglichen Sanifair-Coupons aufzubewahren, die man ja dann doch im Auto mitführen sollte, weil sie der Bäcker umme Ecke nicht einlöst…:

Handschuhfach - nachher

Neu hinzugefügt habe ich eine Rolle mit kleinen Müllbeuteln, denn mit den Kids auf längeren Touren gibt es dafür einfach Bedarf.

Und wie? Brillenputztücher?? :shock:

Abe´ isch `abe doch gar keine Brille! :mrgreen:

Die Lösung des Rätsels: ich verwende die Brillenputztücher, um die Windschutzscheibe innen abzuwischen.


Resumée zur Fastenzeit

04-15#1

Ostern ist nun schon ein paar Tage vorbei und damit auch die Fastenzeit, in der Alexandra zur Aktion Blogger goes Fastenzeit eingeladen hatte.

Ein kleiner Kreis fand sich, der das gemeinsame Tracking-Dokument nutzte. Das stille Beobachten, wie sich die Zeilen langsam mit Kreuzchen und Links füllten trug sicherlich zum Erfolg der Aktion bei.

Ich habe mir ein Projekt ausgesucht, das den Schwerpunkt nicht auf den Verzicht legte, sondern auf das Kultivieren einer neuen (guten) Gewohnheit. Der ein oder andere mag schon mitbekommen haben, dass ich mir vorgenommen habe, jeden Tag zu zeichnen – und das war nicht sehr leicht.

Ganz zum Schluß fehlen mir zwei oder drei Tage, in denen ich es nicht durchgehalten habe (einer davon war der aufregende Gründonnerstag mit dem ganzen Fernsehgewimmel), aber in der übrigen Zeit habe ich ganz regelmäßig – immer zu meiner morgendlichen ersten Tasse Kaffee mein kleines Skizzen-Ringbuch vorgeknöpft. Der Druckbleistift steckte schon in der Drahtbindung und damit war einfach alles bereit – was ein wesentlicher Faktor ist, um das zeichnen wirklich durchzuziehen. Hätte ich erst mal jeden Morgen nach Stift und Papier suchen müssen… keine Chance!

Das kleine gelbe Skizzenbuch hab ich jedoch auch im schlimmsten morgendlichen Dämmerzustand auf meinem Schreibtisch gefunden und das ziellose Draufloszeichnen mit einigen wenigen Linien hat in den allermeisten Fällen zu Zeichnungen geführt, die mich selbst überrascht haben.

Ganz am Anfang der Fastenzeit lag unser Ausflug nach Wien und es war bestimmt kein Zufall, dass ich mich vom Werk des Friedensreich Dunkelbunt Regentag Hundertwasser beinflussen hab lassen… seine Bilder waren das, was mich in Wien am meisten beindruckt hat.

Aus einem eher latenten Kopieren der Stilelemente Hundertwassers hat sich dann zu meiner Überraschung eine relativ eigene Formensprache entwickelt, einfach dadurch, dass es jeden Tag aufs Neue eine Möglichkeit gab, ein wenig zu experimentieren.

Thematisch haben es mir vor allem wohl Gartenszenen angetan, das könnte auf ein gewisses Defizit hindeuten, mal sehen was noch daraus wird… :mrgreen:

04-09#2

Schade, dass die Challenge jetzt vorbei ist, mit hat der Anreiz, gemeinsam mit Anderen ein gestecktes Ziel zu erreichen auf jeden Fall gut getan – ich war in zeichnerischer Hinsicht produktiv wie selten zuvor … und natürlich gab es auch diesen Tag, an dem mir nichts anderes übrigblieb als mein Glas mit dem Asprin drin abzuzeichnen :-D

03-29

Ein Zuckerl hat sich mir dann zu guter Letzt auch noch geboten, denn ich war unter den glücklichen Drei, die einen der angekündigten Amazon-Gutscheine gewonnen haben – diesen habe ich gleich in ein gewisses Buch investiert und damit bin ich beim Ausblick, was ich aus der Fastenzeit und der Challenge mitnehme:

Ich gedenke, diese gute Gewohnheit weiter zu pflegen und auf einer regelmäßigen Basis kreativ tätig zu bleiben. Den Gutschein habe ich für das Buch “Art-Journal-Workshop” angelegt und ich will die nächsten Monate dafür verwenden, diese kreative Gewohnheit zu konsolidieren und gut zu pflegen.

04-10

P.S. Das Album auf Flickr ist noch nicht vollständig, weil mein Scanner vor einigen Tagen seinen Geist aufgegeben hat. Der Neue steht jedoch schon bereit und sobald die Inbetriebnahme absolviert ist und ich Gelegenheit habe, die restlichen Skizzen einzuscannen, wird das Album vervollständigt!


Fastenzeit

Moos

Die Passionszeit steht wieder vor der Tür, bald wird die fünfte Jahreszeit eingemottet und verschiedene Aktionen zur Fastenzeit bieten Möglichkeiten, sich endlich einmal bewußt um sich selbst zu kümmern.

Aus evangelischen Kreisen ist mir die Aktion “Sieben Wochen ohne” bereits ein Begriff, die jedes Jahr mit einem neuen und immer außergewöhnlichen Thema startet.

In diesem Jahr ist es: Sieben Wochen ohne Ausreden.

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Eine weitere bemerkenswerte Aktion startet dieses Jahr Alexandra Graßler von der Wissensagentur: Blogger goes Fastenzeit.

Im Kern geht es darum, sich einer selbstgewählten Herausforderung zu stellen – entweder eine schlechte Gewohheit abzulegen oder sich eine neue erfreuliche Gewohnheit anzugewöhnen.

Da die moderne Hirnforschung immer mehr Beweise zur Neuroplastizität und zur Formbarkeit unserer Synapsen im Oberstübchen liefert, liegt der Schlüssel zum Erfolg im kontinuierlichen Üben.

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, welche Erfolge man beim Thema Üben oder Einüben mit dem ganz klassischen *Sternchen-in-den-Kalender-kleben* hat, denn ich nutze bereits seit Monaten eine moderne Version davon, die Tracking-Liste, die mir immer wieder meine erreichten Ziele in Sachen *gute Vorsätze* vor Augen führt.

Ich habe mir auch ein Ziel für die Fastenzeit vorgenommen, nämlich das kontinuierliche und tägliche Zeichnen bzw. Malen. Das ist einer meiner Herzenswünsche und anhand meiner Trackingliste kann ich derzeit sehr genau ablesen, dass die Abstände zwischen den Tagen, an denen ich kreativ bin gerade schleichend größer werden – und wenn ich nicht aufpasse und wirklich jeden Tag Zeit und Raum dafür schaffe, dann geht das hehre Vorhaben wieder einmal gnadenlos im Terminsumpf und Alltagstrubel unter.

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Ich möchte also glasklar folgendes zu diesem Thema sagen:

  • Ich nutze bereits mit Erfolg eine Trackingliste, ähnlich der, die in der Aktion “Blogger goes Fastenzeit” verwendet werden wird.
  • Ich kenne die Erfolge, die das schriftliche *tracken* mit sich bringt
  • Ich werde mitmachen.

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Alle weiteren Details zur Aktion, z.B. was es mit den Amazon-Gutscheinen, die man gewinnen kann auf sich hat und warum auch ein SOS-Kinderdorf von dieser Aktion profitieren wird, sind genau bei der Initiatorin der Aktion nachzulesen – und ich hoffe doch schwer, dass sich der ein oder andere mit anschließt und keine weiteren *Ausreden* mehr hervorkramt, warum das doch keine gute Idee sein sollte…

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P.S. Die Fastenzeit dauert heutzutage weder die 40 Tage, die Jesus in der Wüste gefastet hat, noch sind es exakt 7 Wochen…!?
Etwas Licht in die unterschiedlichsten Regelungen bringt wie immer das umfassende Wissen der Menschheit, die Wikipedia, in einem sehr informativen Artikel zur Fastenzeit.


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