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Fastenaktion

Alexandra Graßler von der Wissensagentur hat wie im vergangenen Jahr auch dieses Jahr wieder eine mitmachwürdige “Blogger goes Fastenzeit” – Aktion gestartet.

Im letzten Jahr war eine selbstgewählte Herausforderung durchzuziehen: ich hatte mich für “jeden Tag zeichnen” entschieden. In diesem Album sind die Ergebnisse vom letzten Jahr zu sehen: Fastenchallenge

Dieses Jahr geht es nun um konkrete Aufräum- und “Loswerd”-Arbeiten. Perfekt für mich, denn anders als die vielen “solltest” und “müsstest” die mit den üblichen Verzichtsaktionen verbunden sind (Schokolade, Facebook…) und in mir nur ein schlechtes Gewissen und Druck erzeugen, verspreche ich mir von einer Aufräumaktion hoffentlich ein nachhaltiges Ergebnis: Mehr Freiraum zum Durchatmen.

Am Montag startet die Aktion bei der Wissensagentur und es gibt schon mal eine Aufräumaufgabe für die Ungeduldigen ;-)

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Das Auto-Handschuhfach! :shock: wie gemein! :?

Hier mein Ergebnis:

Puh! Zum Glück ist es nicht ganz so chaotisch, wie ich befürchtet hatte:

Handschuhfach - vorher

Alles mal rausgeräumt:

alles mal raus
(peinlich, peinlich)

Die Brillenputztücher sind zahlenmäßig schon ein bisschen überlegen, das hab ich mal reduziert und ein geschmeidiger Gummiring hält diese jetzt schön zusammen und bietet außerdem eine Möglichkeit diese unsäglichen Sanifair-Coupons aufzubewahren, die man ja dann doch im Auto mitführen sollte, weil sie der Bäcker umme Ecke nicht einlöst…:

Handschuhfach - nachher

Neu hinzugefügt habe ich eine Rolle mit kleinen Müllbeuteln, denn mit den Kids auf längeren Touren gibt es dafür einfach Bedarf.

Und wie? Brillenputztücher?? :shock:

Abe´ isch `abe doch gar keine Brille! :mrgreen:

Die Lösung des Rätsels: ich verwende die Brillenputztücher, um die Windschutzscheibe innen abzuwischen.


Fastenzeit

Moos

Die Passionszeit steht wieder vor der Tür, bald wird die fünfte Jahreszeit eingemottet und verschiedene Aktionen zur Fastenzeit bieten Möglichkeiten, sich endlich einmal bewußt um sich selbst zu kümmern.

Aus evangelischen Kreisen ist mir die Aktion “Sieben Wochen ohne” bereits ein Begriff, die jedes Jahr mit einem neuen und immer außergewöhnlichen Thema startet.

In diesem Jahr ist es: Sieben Wochen ohne Ausreden.

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Eine weitere bemerkenswerte Aktion startet dieses Jahr Alexandra Graßler von der Wissensagentur: Blogger goes Fastenzeit.

Im Kern geht es darum, sich einer selbstgewählten Herausforderung zu stellen – entweder eine schlechte Gewohheit abzulegen oder sich eine neue erfreuliche Gewohnheit anzugewöhnen.

Da die moderne Hirnforschung immer mehr Beweise zur Neuroplastizität und zur Formbarkeit unserer Synapsen im Oberstübchen liefert, liegt der Schlüssel zum Erfolg im kontinuierlichen Üben.

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, welche Erfolge man beim Thema Üben oder Einüben mit dem ganz klassischen *Sternchen-in-den-Kalender-kleben* hat, denn ich nutze bereits seit Monaten eine moderne Version davon, die Tracking-Liste, die mir immer wieder meine erreichten Ziele in Sachen *gute Vorsätze* vor Augen führt.

Ich habe mir auch ein Ziel für die Fastenzeit vorgenommen, nämlich das kontinuierliche und tägliche Zeichnen bzw. Malen. Das ist einer meiner Herzenswünsche und anhand meiner Trackingliste kann ich derzeit sehr genau ablesen, dass die Abstände zwischen den Tagen, an denen ich kreativ bin gerade schleichend größer werden – und wenn ich nicht aufpasse und wirklich jeden Tag Zeit und Raum dafür schaffe, dann geht das hehre Vorhaben wieder einmal gnadenlos im Terminsumpf und Alltagstrubel unter.

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Ich möchte also glasklar folgendes zu diesem Thema sagen:

  • Ich nutze bereits mit Erfolg eine Trackingliste, ähnlich der, die in der Aktion “Blogger goes Fastenzeit” verwendet werden wird.
  • Ich kenne die Erfolge, die das schriftliche *tracken* mit sich bringt
  • Ich werde mitmachen.

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Alle weiteren Details zur Aktion, z.B. was es mit den Amazon-Gutscheinen, die man gewinnen kann auf sich hat und warum auch ein SOS-Kinderdorf von dieser Aktion profitieren wird, sind genau bei der Initiatorin der Aktion nachzulesen – und ich hoffe doch schwer, dass sich der ein oder andere mit anschließt und keine weiteren *Ausreden* mehr hervorkramt, warum das doch keine gute Idee sein sollte…

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P.S. Die Fastenzeit dauert heutzutage weder die 40 Tage, die Jesus in der Wüste gefastet hat, noch sind es exakt 7 Wochen…!?
Etwas Licht in die unterschiedlichsten Regelungen bringt wie immer das umfassende Wissen der Menschheit, die Wikipedia, in einem sehr informativen Artikel zur Fastenzeit.


Aschermittwoch

Free Image Hosting at allyoucanupload.comDer Aschermittwoch ist nach der turbulenten Faschingszeit ein markanter Punkt im Kalender, ein Tag, an dem es sich lohnt, innezuhalten und seine Richtung zu überdenken. Ähnlich wie Neujahr markiert der Aschermittwoch den Beginn eines neuen Zeitabschnittes: der Fastenzeit vor Ostern.

Dies ist eigentlich nur ein kleineres Zeitintervall im Lauf eines Jahres, der Jahreszeiten und des Kirchenjahres. Solche Wendepunkte im Kalender eignen sich aber sehr gut, um einmal die Perspektive zu ändern.

Umbruch-grafik weiß (Bild: www.pixelio.de)

Heute beginnt übrigens – neben vielen anderen Aschermittwochsveranstaltungen – auch wieder die Fastenaktion der evangelischen Kirche: 7 Wochen ohne. Die nächsten 40 Tage bis Ostern kann ganz im Sinne des Fastens der Verzicht geübt werden: Schokolade, Fernsehen, Alkohol stehen auf der Liste ganz oben. Verzicht und Askese sind (wieder mal?) untrennbar mit den Wochen vor Ostern verbunden.

Das diesjährige Motto der Aktion ist jedoch erfrischend anders und erfrischend ungewohnt: Verschwendung – 7 Wochen ohne Geiz.

In der Beschreibung der Aktion heißt es:

“Die Menschen in unserer Welt brauchen dringend einen Frühling der Herzen. Die ständigen Fragen – was bringt es mir? was nützt es? –, die Erwartung, dass man für heute Investiertes schon morgen Erträge bekommen müsse, tötet jede spontane Geste. Eine geizige Welt schliddert in eine zweite, in eine soziale Klimakatastrophe – außen die Erderwärmung, innen die Eiszeit kalter Berechnung. Wenn alle aufhören, mit ihren Gaben zu geizen – seien sie materieller, seelischer oder geistiger Art –, dann taut das Eis in den Herzen” (…)

und weiter: “7 Wochen ohne – das heißt: eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen, die Routine des Alltags zu hinterfragen, seinem Leben möglicherweise eine neue Wendung zu geben oder auch nur wieder zu entdecken, worauf es ankommt.”

Für die nächsten 7 Wochen habe ich mir vorgenommen, auf negative Gedanken zu verzichten. Ich lese gerade wieder einen der ursprünglichsten Klassiker des Positiven Denkens: “Die Macht Ihres Unterbewußtseins” von Dr. Joseph Murphy.

Die Macht Ihres Unterbewusstseins

Ich werde die nächsten 7 Wochen alte, eingeschliffene Denkmuster identifizieren, Glaubenssätze hinterfragen und neue Denkgewohnheiten einüben. Das wird meinem Leben eine neue Wendung geben…

  • …und vielleicht ist das ja die eigentliche Bedeutung von Ostern: Auferstehen von den Toten? – bereits jetzt alte und tote Gewohnheiten ablegen und ein ganz neues, frisches, lebendiges Leben beginnen?

Der Wochenplan (covey-wochenblatt_2.xls) wird mir dabei helfen, diesen Fokus bei meinen “mentalen” oder auch “spirituellen” Zielen im Auge zu behalten. Siehe auch: Wieviel Planung ist gesund?

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