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Art-Journal

Wie bereits am Freitag in meinem Freitagsfüller geplant, habe ich mit meiner Tochter endlich wieder mal was Kreatives gemacht. Sie liebt es ebenso wie ich, mit Acrylfarben und Bilderschnipseln Collagen zu machen. Seit meinem Adventskalender-Projekt im letzten Jahr ist es da jedoch mit den Gelegenheiten etwas rar geworden.

Art-Journal-Session

Zudem gibt es neben fehlender Gelegenheit (“aufraffen, herräumen..”) auch noch andere Hindernisse: Bisher haben wir für die Collagen immer einen fertigen Malgrund hergenommen, so eine mit Leinwand bezogene Pappe, die vorgrundiert ist.
Das Problem ist nur: Das geht a) irgendwann ins Geld und b) was macht man mit den ganzen entstehenden Werken? Alle kann man die ja nicht in der Wohnung aufhängen.

create

Unsere Lösung heißt: wir machen ein Art-Journal. Das ist ein leeres Notizbuch*, in das man nach Herzenslust malen, kleben, schnipseln und stempeln kann. Da können wir nun Seite für Seite einfach nur spielerisch ausprobieren, über tolle Effekte staunen, Spaß haben, kreativ sein und haben letztlich “nur” ein Buch, das wir aufbewahren müssen. Platzproblem elegant gelöst :-)

create everyday

So lässt sich das Motto, das ich in mein Journal gestempelt habe, vielleicht auch wirklich umsetzen:
“create everyday”

Anmerkung: * Es gibt auch Art-Journals [Journale?], die nicht in leere Notizbücher angelegt werden, sondern die in richtige (alte) gedruckte Bücher gefertigt werden. Das nennt sich dann “altered book” in der einschlägigen englischsprachigen Szene.


Hyazinthen als Nahrung für die Seele

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Umbruch-grafik weiß
Wenn auf Erden Du nichts mehr besitzt
und in deinem kargen Speisenlager
nur noch über zwei Brote verfügst,
verkauf das eine und mit der kleinen Gabe
besorg dir Hyazinthen als Nahrung für die Seele.
(Aus Persien)

Umbruch-grafik weiß

Dieses Zitat und die folgende Geschichte dazu stammt aus dem Buch Was du heute kannst besorgen … von Rita Emmet:

(…) Eine Woche vor der Hochzeit wanderten Robb, Michelle und ich [Rita Emmet] mit einem Picknikkorb ausgerüstet um einen See. Es war ein traumhafter Oktobertag mit einem strahlend blauen Himmel, purpurrot und golden gefärbten Bäumen und klarer Herbstluft und die Braut murmelte, beim Laufen den Blick auf die Füße gerichtet: “Nur noch sechs Tage bis zur Hochzeit. Ich habe so viele Listen, was ich noch erledigen muss, das sich eine riesige Liste mit den Listen gemacht habe, und ich gehe hier picknicken.

Robb sagte, du wirst mir erklären, warum wir das machen, es soll etwas mit Hyazinthen zu tun haben. Ich lachte und erzählte ihr von dem Gedicht und was es mir bedeutet und dann packten wir das Picknik aus. Es war ein wirklich erholsamer, “re-generierender” Nachmittag und Michelle erzählte mir dass sie sich, als sie für den Endspurt der letzten paar Tage vor der Hochzeit nach Hause kam, viel sicherer und ausgeglichener fühlte und ihr wieder richtig bewusst geworden war, dass es bei der Hochzeit in erster Linie um ihre Eheschließung ging und nicht um den Festsaal oder andere Einzelheiten.

Einige Zeit später bekamen Robb und Michelle einen Sohn. Als Connor drei Monate alt war, lernte Michelle – neben der ausfüllenden Beschäftigung mit einem Neugeborenen – für ihre Abschlussprüfung an der Schwesternschule. Irgendwann rief sie mich an und fragte, ob ich mit ihr und Connor ein Mittagspicknick im Park machen wolle.

Ich sagte: “Aber du hast so viel zu tun, mit dem Lernen und dem Baby und allem”. “Ich weiß”, erwiderte sie. “Wir machen eine Pause und das hat etwas mit Hyazinthen zu tun.” (…)

Vor einigen Tagen gab es dann auch noch im täglichen Simplify-Mail diesen Hinweis:

Lichttherapie für Wohnung und Seele
Holen Sie sich leuchtend bunte Blumen (und damit verfrühte Frühlingsgefühle) in Ihre Wohnung. Im Fachhandel erhalten Sie jetzt Frühblüher wie Tulpen, Krokusse oder Narzissen. Arrangieren Sie die Pflanzenzwiebeln in kleinen Körben oder Blumenschalen zu Energie spendenden Frühlingsinseln. Pflanzen sind Leben und erfreuen das Herz – auch das von Menschen, die sich »eigentlich« nichts aus Blumen machen.

Und zu guter Letzt “stolperte” ich dann doch tatsächlich im Supermarkt auf eine kleine Auswahl recht preiswerter Blumenzwiebeln, die schon ein gutes Stück ausgetrieben hatten und prächtige Blütenansätze zeigten…

Jetzt beginnen gerade die rosa Hyazinthen ihre Blüten zu öffnen und einen unglaublichen Duft zu verbreiten. Es ist eine ganz andere Stimmung in dem Raum, seit die beiden Töpfe dort stehen.

Vielleicht sind Ihnen diese Geschichten ein letzter notwendiger Stups, um ebenfalls einen Topf mit Frühlingsblumen vom Einkauf mit nach Hause zu nehmen.

Was du heute kannst besorgen . . .


Farbe pur

Beim Lesen meiner Blogs bin ich über ein geniales Tool gestolpert: Man klickt auf eine oder mehrere Farben und bekommt die farblich passenden interessantesten Fotos von Flickr angezeigt. Ein Spielzeug zum Schwelgen…

hier: Multicolr Search Lab

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hundert Wasser… :-)

hundert Wasser?

Mit einfachsten Mitteln eine Märchenwelt in den (Vor-)Garten zaubern.

Die Illusion von Tausendundeiner Nacht wird durch einen relativ einfachen Gartenstab perfekt.

Und zum supereinfachen Selbermachen: der bemalte Blumentopf…


Bali-Fahne

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Ich liebe diese bunten, schlanken,

farbenfrohen Fahnen – und ich finde sie ungemein belebend.

Einfach fröhlich.

Farbe tut gut

farbe-tut-gut
Mit so wenig Aufwand so viel erreichen – leider ist Kreide nicht sehr regenfest.
Aber:
Farbe tut gut.

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