Artikel-Schlagworte: „Erfahrungen“
ich fass es nicht…
… gerade habe ich meine schlafende Tochter betrachtet und dann ist mir schlagartig aufgefallen, dass sie mit dem Kopf auf einem Barbie-Kopfkissen liegt, auf dem eine strahlende Barbie-Prinzessin mit riesengroßen blauen Kulleraugen abgebildet ist. Das gleiche Bild auch auf der Zudecke, die hellwachen Augen noch viel größer. Seit zwei Tagen kommt mein Schatz nachts wieder ins Elternbett. Und vor genau zwei Tagen wurde das Bett überzogen.
Möglicherweise hat das mit dem Phänomen der Morphischen Felder zu tun. Das Bild trägt die Information “wach” und somit ist es leichter, nachts tatsächlich wach zu werden. Ich werde das mal weiter beobachten und speziell die Veränderung, wenn ich wieder andere Bettwäsche verwende. Vielleicht ist es ja nur Einbildung – oder purer Zufall, aber es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir uns je zu träumen wagen.
Die Feng-Shui-Analyse
Ich habe eine Arbeit gefunden, die mir so richtig Spass macht. Ich stehe um kurz vor 6 auf, weil ich die Stunde bevor die Kinder aufwachen nutzen will, um die Auswertung in Word zu schreiben… oder einen Grundriss in seine Sektoren aufzuteilen… oder die Fliegenden Sterne auszuwerten… und ich hänge abends noch zwei, drei Stunden an… Das nenne ich einen motivierenden Job!Was mir daran gefällt?
Schrittweise eine Vorstellung zu bekommen, wie schön das jeweilige Haus oder die Wohnung werden kann und was für eine Lebensqualität durch diese Umgestaltungsempfehlungen entstehen könnte…
Warum ich mich an diese “esoterischen” Regeln des Feng Shui halte?
Nur weil sie nicht bewiesen sind, heißt das ja nicht, dass sie nicht trotzdem gelten. Die Schwerkraft oder die Jahreszeiten werden im Allgemeinen auch nicht hinterfragt, auch wenn sie nicht hundertprozentig wissenschaftlich nachvollziehbar sind.
Ich denke, es ist ein Glück, dass es tausende von Jahren chinesische Meister gegeben hat, die diese Regeln erstellt und weitergegeben haben. Und ein Glück, dass heute dieses Wissen so einfach zugänglich ist.
Es könnte ja sein, dass solche Regeln wirklich wirken… ich werde über meine Erfahrungen damit berichten.
Vorerst ist es Beruf.ung
Blickrichtungen
Laut einer Feng Shui – Ansicht habe ich am Schreibtisch sitzend in eine meiner ungünstigen Richtungen geschaut. Hat sich allein dadurch, dass mein “Stehpult” ja jetzt um 180° gedreht ist, eine veränderte Situation ergeben? Ich mag das Stehen ja nicht wirklich, das geht ganz schön auf den Rücken, jedoch arbeite ich sehr gerne hier so am Laptop und mag es gar nicht unbedingt wieder zurück auf den Schreibtisch stellen. Wieviel ist jetzt da an dem angeblich so “esoterischen Hokuspokus” dran? und wieviel ist da dran, wenn ich jetzt in meine “Tien Yi” Richtung schaue – den “Himmlische Heiler”??
Vorher war es “Ho Hai” – “Missgeschicke”. Eigentlich (ja, eigentlich) wollte ich diesem “Richtungszauber” im Feng Shui ja keine größere Bedeutung beimessen, sondern das Ganze schön brav in westlich-analytischem Verständnis belassen…
Diese Drehung der Arbeitsrichtung kam auch eher durch Zufall, es hat sich ja aus dem Zwang ergeben, dass mein USB-Kabel zwischen Router und Laptop zu kurz ist, um bis an den Schreibtisch zu reichen. Die jetzige Situation ist ja quasi ein Provisorium.
Ich bin jedoch schlicht verblüfft über die Veränderungen in meinem Alltag, die sich seit meiner jüngsten Büro-Räum-Aktion ergeben haben: ich schaffe unglaublich viel in die Tat umzusetzen, was sich bisher bestenfalls auf irgendwelchen “Ich sollte mal…” – Listen getummelt hat, sonst aber einfach nur “procrastinated” – aufgeschoben wurde. Flylady würde sagen: Today is Anti-Procrastinating-Day.
Es sind die 15 Minuten-Schritte und die Änderung im Denken.
Und ist nicht eine Änderung der Blickrichtung gleichzeitig auch eine Änderung im Denken? Bisher hatte ich das ja nur im übertragenen Sinne verstanden. Verblüffend, dass es auch “andersherum” funktioniert.
