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Routinen
In meinem Artikel zum Thema “Ferien” habe ich über die Bedeutung von festen Regeln und einer festen Struktur nachsinniert. Diese werden nach dem Verständnis der Fünf Elemente der Wandlungsphase Metall zugeordnet..Wer kennt nicht diese Tage, an denen “alles aus den Fugen gerät”?
Die Sprache ist verräterisch: “aus den Fugen” meint, dass sonst fest zusammen Gefügtes nicht mehr zusammenhält. Die Fugen klaffen auseinander und die Struktur zerfällt.
- Wie kann ich dieses so notwendige “Metall”-Element nun auch wieder in den Tagesablauf hineinbringen?
Die schlichte Antwort lautet: Routinen.
Flylady hat es vorgemacht und ich habe an jedem einzelnen Tag, an dem ich meine “Morgenroutine” durchgezogen habe und mir nichts in die Quere gekommen ist, gemerkt, um wieviel besser der Tag läuft. Es ist einfach von Anfang an Struktur und ein fester Rahmen in allen Dingen.
Interessant finde ich auch aus Feng-Shui-Sicht den Zusammenhang mit den sogenannten “Perioden”.
Die schlauen Chinesen haben ihre Zeitrechnug in Zyklen und Perioden und und Ären strukturiert. Im Jahr 2004 fand nun der Wechsel von der Periode 7 in die Periode 8 statt. Der 7 ist das Metall-Element zugeordnet und die 8 ist Erde.
Was also in den 20 Jahren (so lange dauert eine Periode) vor 2004 schon einmal einfach von Natur aus da war, nämlich das Metall der Periode 7, muss in diesen Jahren erst einmal wieder neu beachtet werden.
Vielleicht legen Sie auch einmal Ihren Fokus auf das Metall-Element in Ihrem Leben: Schauen Sie doch mal, wie Ihr Tag, Ihre Woche, Ihr Jahr, Ihr Leben strukturiert (Metall) ist. Dann bekommen Sie vielleicht wieder mehr Luft zum Atmen (die Lunge wird ebenfalls dem Metall zugeordnet).
Auberginenmus und Reis
Eine Fünf-Elemente-Wohltat für den Körper

4 Auberginen (E) waschen, halbieren und im Backofen bei 220° ca. 20 bis 30 Minuten backen (F). Das weiche Fruchtfleisch herauslösen. In einer Schüssel mit 1 EL Tahin (=Sesammus) (E), 1 EL gutem kretischen Olivenöl (E) (kaltgepresst!), mit Pfeffer( M), nach Belieben etwas Knoblauch (M), Cumin (M)(=Kreuzkümmel), Salz (W) und dem Saft einer halben Zitrone (H) pürieren.
Dazu gibt es einen leckeren Reis (M), eine Mischung aus Basmati und Wildreis.
60 g (roher) Reis ergeben eine reichliche Portion für eine Person. Den Reis sorgfältig waschen! Mehrmals abschwenken und dann in die doppelte Menge kochendes Wasser geben und 20 Minuten auf kleinster Hitze kochen. Ich erwähne das mit dem Waschen vom Reis, weil ich das früher auch nicht gewußt und somit nicht gemacht habe. Es macht am Geschmack einen riesigen Unterschied.
Die Mahlzeit erfordert etwa 10 Minuten tatsächliche Arbeitszeit und etwa 20 bis 30 Minuten Garzeit und ist somit ein schnell gekochtes Mittagessen.
Dieses Essen lässt eigentlich keine Wünsche offen. Ich denke, man könnte es mit Salat oder vielleicht Hähnchen ergänzen, aber ich habe kein Bedürfnis danach. Es ist meiner Erfahrung nach auch eines der wenigen Gerichte, bei denen ich hinterher kein Verlangen nach etwas Süßem habe…. ein Zeichen dafür, dass mein Erd-Element ausreichend genährt wurde
Die Buchstaben geben wie immer die Elemente an (E) ist Erde, (F) Feuer, (M) Metall, (W) Wasser und (H) Holz.
Erde

Urbild: Das sich flach in alle Himmelsrichtungen ausbreitende Land. Der Ackergrund mit seinen parallel verlaufenden, horizontalen Furchen. Erde bezeichnet das Substanzielle und steht für Stabilität und Solidität. Die sammelnden Kräfte der Erde sorgen für Nahrung und Sicherheit. Diese Kraft wird auch im Mittelpunkt der Elemente dargestellt und ist dem Zentrum, dem Tai Chi zugeordnet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Fünf Elemente
Holz - Feuer - Erde - Metall - Wasser
Die Wandlungsphasen oder Fünf Elemente

Die Elemente stehen zueinander in unterschiedlichen Beziehungen, die als Wandlungsphasen bezeichnet werden.
Die drei Wirkungs-Zyklen sind völlig wertfrei. Durch gezielte Maßnahmen können beispielsweise auch die so genannten „zerstörerischen“ Kräfte nutzbringend angewandt werden.
Wichtig ist zunächst der fördernde Zyklus. Hier nährt und fördert ein Element das im Uhrzeigersinn jeweils nachfolgende Element:
Holz fördert Feuer (Holz ist der Brennstoff für das Feuer)
Feuer fördert Erde (aus der Asche entsteht neue Erde)
Erde fördert Metall (Erze werden in der Erde gebildet)
Metall fördert Wasser (das Wasser kondensiert auf metallischen Oberflächen)
Wasser fördert Holz (Wasser nährt alle Pflanzen)
Im schwächenden Zyklus geschieht genau das Entgegengesetzte: Das Element entzieht dem jeweils vorhergehenden seine Kraft (Feuer schwächt Holz, usw.)
Im kontrollierenden Zyklus sind die Auswirkungen stärker: Holz „zerstört“ (durch seine Wurzeln) Erde, Erde zerstört Wasser (Schlamm), Wasser „löscht“ Feuer, Feuer schmilzt Metall und Metall „zerstört“ Holz (die Axt…)