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Morgenseiten und GTD
Derzeit schreibe ich jeden Morgen für 15 Minuten die sogenannten “Morgenseiten”. Die Idee ist ja schon bekannt, die stammt aus dem Buch “Der Weg des Künstlers”. Weil es dort relativ starre Regeln gibt, ist es wieder in der Versenkung verschwunden und erst durch das Buch “Geniale Momente” habe ich selbst die Freiheit wiedergefunden, jeden Morgen für “nur 15 Minuten” zu schreiben.
Nur, was mache ich mit den Perlen der Erkenntnis?
Es ergeben sich ja beim Schreiben immer wieder tolle Ideen oder wertvolle Erkenntnisse, sie ja auch für eine gewisse Lebens-Strategie nützlich sind (oder auch für eine Berufs-Strategie).
Bewährt hat sich bei mir im Moment folgendes Prozedere:
- 15 Minuten Schreiben
- Den Text nochmal durchlesen -
und die drei oder vier wichtigsten To Dos oder Erkenntnisse sofort als Stichpunktliste oder in knappen Sätzen hintendran hängen. So besteht die Chance, die Perlen der Erkenntnis auch später wiederzufinden – sie sind dann optisch schon mal als Zusammenfassung zu erkennen.
Weil sich aber im chronologischen Verlauf des täglichen Schreibens die Notizbücher oder College-Blocks schnell füllen, verschwinden viele Ideen einfach in den Untiefen der beschrifteten Seiten. Was also tun?
Ich schreibe mir also diese Stichworte/Sätze noch in mein Evernote, dort gibt es eine Rubrik “Ergebnisse von Genialen Momenten” und diese einzelnen Notizen kann ich dann den weiteren Rubriken aus GTD zuordnen, so kommen die guten Ideen, für die eine schnelle Umsetzung wünschenswert ist, automatisch schon mal auf die “Schritte-Listen”.
Je nach “Fachbereich” kann so eine einzelne Notiz auch noch mit einem weiteren Etikett versehen werden, z.B flylady, simplify, Business-Strategie, Marketing-Idee, Web-Recherche, und, und, und,…
Das erhöht die Chance, die Idee a) wiederzufinden und b) auch zu verwirklichen.
Vielleicht ist das eine Anregung, um die “Morgenseiten” erst mal überhaupt auszuprobieren oder wieder aufzunehmen und die dann entstehenden verwertbaren Ideen auch gleich in ein GTD-System einzupflegen.
- Erkenntnis des Tages: Ich finde, die Verbindung der beiden Ideen Morgenseiten und GTD macht sehr viel Sinn. Könnte zu Synergie-Effekten führen
Wer aber nicht an sich selbst arbeitet, an dem wird gearbeitet.
Wer dauernd Unüberhörbares überhört und Unübersehbares übersieht, der darf sich nicht wundern, wenn ihm eines Tages Hören und Sehen vergehen.Kurt Tepperwein
- Weiter im alten Trott? Alles wie gehabt? Das haben wir doch schon immer so gemacht!
- oder die Chance nutzen?
Nur einmal für 10 Minuten Gedanken auf das Papier schütten und über das innere Wissen staunen. Einen ersten Schritt machen, um sich selbst weiter zu entwickeln. Und weitere Schritte folgen lassen. Erfolg ist eine Folge…
Geniale Momente
… ist der Titel eines besonders feinen Fundstücks, das ich via Wissensagentur empfohlen bekommen habe. Es ist schlichtweg genial, was dieses kleine Buch zum Thema Schreiben bewirkt.
Ich habe einige Bücher zum Thema Schreiben, kreativem Schreiben und Tagebuchschreiben gelesen und eine gute Mischung der Techniken auch immer wieder mal gut und gerne angewendet.
Letztes Jahr habe ich mir dann eine Schreib-Pause verordnet, aus der ich nicht mehr so richtig herausgefunden habe und so ist dieses geniale Denk-Werkzeug einfach brachgelegen. Bis zu diesem Buch: Geniale Momente. Schon der Titel ist unwiderstehlich.
Als ich dann angefangen habe, die höchst einfache Schreibtechnik anzuwenden (man kennt es eigentlich ja bereits von den “Morgenseiten” einer Julia Cameron oder von der “Geistigen Kläranlage” einer Vera F. Birkenbihl), sind die Ergebnisse prompt und durchschlagend gefolgt.
Nur bisher waren mir die Regeln zum Schreiben immer zu starr. “Wer nicht gleich morgens mindestens 30 Minuten schreibt, hat für den Rest des Tages…” – na Sie wissen schon.
Geniale Momente ist anders. Kein Druck, nichts ist Zwang. Marc Levy hat einen überaus angenehmen Schreibstil, der sich in einem Rutsch durchliest und an einigen Stellen ein herzhaftes Lachen produziert.
Schreiben ist in 30-Minuten- aber auch in 3-Minuten-Einheiten sinnvoll. Das finde ich so erleichternd. Wann immer ich will, wo immer ich auch bin und die Zeit, die mir gerade zur Verfügung steht. Mit den wichtigsten Werkzeugen: Papier, Stift und ein Küchenwecker (!) – Das kommt mir doch bekannt vor? Es ist so erleichternd, dass es so einfach gehen kann: gerade so, wie es gerade passt.
Kein Thema ist zu klein, um nicht be-schrieben werden zu können. Folgen auch Sie den Gedanken, die in Ihrem Kopf sind und schütten Sie sie aufs Papier und die genialen Momente werden nicht ausbleiben!
Natürlich beschreibt Marc Levy auch noch weiterführende Techniken, um das Ganze dann zu verfeinern… das ist die Kür. Ich freue mich darauf und habe meine Schreib-Blockade endlich überwunden. Es kommt nicht darauf an, das perfekte Tagebuch zu führen. Es kommt darauf an, den Gedanken mit dem Stift zu folgen.
Wer ist Doktor Mahn?
Bei der Recherche zum Basilicos-Artikel bin ich über zwei Scans gestolpert, die eine jeweils andere Ausgabe des Artikels zeigen:
Hier gibt es einen Scan des Artikels, den ich auch aus unserer Fernsehzeitung kenne.
Und hier habe ich in einem thematisch ganz anders orientierten Forum ebenfalls einen Scan gefunden, der den gleichen Artikel zeigt.
Jetzt stellt sich die Frage: Wer ist Dr. Mahn?
Diese hier?
oder diese?

Die blonde Schönheit im Foto oben soll angeblich die Schauspielerin Kelly Rowan sein. Ich muss zugeben, dass ich weder die Schauspielerin, noch die Serie O.C. California kenne, jedoch gibt es jede Menge Leute, die sich damit sehr gut auskennen und ein paar interessante Fakten sind im dortigen Forum nachzulesen.
Ein paar Zitate aus dem Forumsbeitrag:
“…Habe das zufällig vorhin entdeckt und finde es ganz amüsant für was Bilder/Schauspieler (wahrscheinlich ohne deren Wissen) missbraucht werden
Kann natürlich auch sein das die beiden sich einfach nur ähnlich sehen und das gar nicht Kelly ist aber ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das sie es ist.”
“… Dazu sage ich nur das jeder Artikel fälschen kann der sich halbwegs damit auskennt
”
“… zum foto bei dem artikel… ist das nich hinter kelly die tür der cohens hehe..(ich kann mich irren aber wer weiß) ”
“… Ist ja auch ein Promobild von der ersten Staffel.
”
Ende der Zitate.
Erkenntnis des Tages: AHA.
wie fühlen Sie sich?
Heute hält mein Mondkalender wieder ein sehr zutreffendes Tagesmotto für mich bereit. Denken Sie doch auch mal darüber nach:
Vielleicht haben Sie schon einmal bemerkt, dass es durchaus seinen Sinn hat, wenn Sie sich unausgeglichen und orientierungslos fühlen, denn dadurch lernen Sie, wie man ausgeglichener wird und seine Orientierung im Leben findet.
Sanaya Roman

