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Silvester 2008

Heute habe ich noch ein wunderschönes Video gefunden: Sky in Motion

Zum gucken: Sky in motion

Wunderschöne Bilder von astronomischen Erscheinungen, untermalt von beruhigender Musik. Der passende Einstieg ins Jahr der Astronomie – 2009

Ich wünsche allen meinen Lesern
einen wunderschönen restlichen Tag in 2008
und ein gesundes und traumhaft schönes Jahr 2009

edit: sollte die Ladezeit beim obigen Link zu lange dauern, so findet sich dieses Video auch auf der Seite The Sky in Motion - links in der Playlist das Video “Sky in Motion” suchen (oder einfach alle der wunderschönen Nachthimmel-Videos angucken ;-) )


Meine Poster

Ich habe einen alten Traum verwirklicht und eine Auswahl aus meinen heißgeliebten Digitalbildern zu richtigen Postern zusammengestellt. Inspiration war mir ein vor Urzeiten gesehenes Poster “Doors of Ireland” – das fand ich schon immer toll, diese wunderbaren alten Türen, die so richtig typisch für einen Landstrich sind.

Der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich “gelernte” Städtebauerin bin und meine Leidenschaft gilt unterwegs immer dem “Genius Loci”, dem Geist des Ortes. Ich möchte immer ganz viel von der Stimmung und dem Charisma eines Ortes in meinen (Urlaubs-) Bildern mitnehmen. Vielleicht ist es mir ja geglückt.

Ich habe zunächst drei Poster gemacht mit folgenden Motiven:

  • St. Bartholomäus

Dies ist die Kirche, in deren Gemeinde ich auch recht aktiv bin. Die Fotos sind über mehrere Jahre entstanden und irgendwie mag ich dieses Bauwerk, wie es sich so im Wechsel der Jahreszeiten zeigt. Naturgemäß sind dies keine Urlaubsbilder, weil ich dort in Pegnitz ja wohne ;-)

St. Bartholomäus

  • Krk, Kroatien

Das zweite Poster zeigt die Stimmung in der Stadt Krk (zugegeben: ein Bild ist aus Stara Baska, aber immerhin auf der Insel Krk, somit gilt der Titel “Beauty of Krk trotzdem ;-) ) Dies ist das Poster, das den berühmten “Doors of Irgendwo” am nächsten kommt. Ich habe auch einen Riesenspaß dabei gehabt, durch die Stadt zu streifen und die interessantesten Türen und sonstigen Baurteile “einzufangen”

Krk-Kroatien

  • Lago Maggiore, Tessin

Und mein drittes Poster ist aus meinem heißgeliebten Tessin. Ich habe eine erste Bildauswahl mal nur auf den Lago Maggiore beschränkt, ein weiters Poster mit den so typischen Steinhäusern und der etwas rauheren Bergwelt ist noch in Planung…

Lago Maggiore
Umbruch-grafik weiß

Für den, der die Bilder als Poster haben möchte, hier der Link zu meinem Postershop “Collagen-Die Schönheit der Orte”: Mein Postershop – hier klicken

Und wenn jemand ein Portrait seines Lieblingsortes haben möchte… ich stehe gerne zur Verfügung und erstelle ein Angebot.


Ordnung in meinen Digitalbildern

p1130559.JPGDa habe ich schon einige Monate ein richtig großes Projekt vor mir her geschoben: Auf meinem früheren Laptop hatte ich nur eine relativ kleine Festplatte zur Verfügung, somit existierten sehr viele Sicherungskopien (CDs und DVDs) von allen meinen Digitalbildern und ich hatte nur noch die absolut neuesten hier auf meiner aktuellen Festplatte.

Ein Teil der älteren Fotos lagert auf einer externen Festplatte, jedoch auch nicht alle und irgendwie beschleicht mich immer wieder das ungute Gefühl, dass da was verloren gehen könnte, zumal eben die glänzenden Scheiben auch nicht das ewige Leben haben.
Einige Digitalfoto-Sicherungen sind jetzt durchaus schon 6 oder 7 Jahre alt und somit erreicht das Speichermedium schon bald das Ende seiner prognostizierten Lebensdauer. Was also tun? Es herrscht ein gewisses Chaos und die Menge der Bilder ist schier unüberschaubar.

Zudem gibt es hier einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema “Archivieren”, in dem genau auch die Problematik kompatibler Formate, begrenzter Lebensdauer von Speichermedien und fortschreitender technischer Entwicklung (ich sage nur Floppy Disk Drei-ein-viertel-Zoll!) diskutiert wird. Der hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Wußten Sie, dass die NASA ganze Lagerhallen voller uralter Computer hat, nur weil diese Geräte die einzigen in der Welt sind, die heute noch die Daten der Mondlandung 1969 lesen können? Das schafft kein BlueRay-Laufwerk heute!

Zurück zu meiner umfangreichen Digitalbild-Sammlung: Die einzige sinnvolle Lösung ist, alles an einem Ort zu vereinen und von diesem Ort aus adäquate Sicherungskopien zu machen. Vor diesem Sortier- und Kopier-Kram habe ich mich wohlweislich lange gedrückt. Eine echte Unlust-Aufgabe.

Wie so oft kommt der Anstoß zum Handeln dann aus einer ganz unerwarteten Richtung. Meine Freundin erzählte mir, dass sie sich mit Picasa, dem kostenlosen Bildverwaltungsprogramm von Google eine Collage gemacht hat. Picasa kannte ich von früher, hatte es aber nicht mehr installiert. Das habe ich nachgeholt und seither darf ich staunen, wo überall auf meinem Rechner sich noch Bilder verstecken!

Es macht zusehends Spass, die alten CDs wieder auf eine speziell angelegte “Foto-” Partition meiner Festplatte aufzuspielen und zuzusehen, wie Picasa alles ver-indext (ich will jetzt nicht “indizieren” sagen – das hat grad so um den Jahrestag der Bücherverbrennungen herum so einen Beigeschmack).

Die einzelnen Schritte:

  • Eine Partition auf der Festplatte nur für Fotos erstellen – möglichst groß ;-)
  • Ordner für die einzelnen Jahre anlegen (die reichen bei mir zurück bis ins Jahr 2000, der Jungsteinzeit der Digitalfotografie)
  • Alle CDs und DVDs werden in der Wohnung zusammengesucht und an einem Ort gesammelt
  • Eine Karteikarte trennt schon kopierte von noch nicht kopierten Datenträgern…
  • Ein durchgängiges Ordnungssystem für die Dateien ist sehr hilfreich, ich benenne die Ordner mit den Fotos grundsätzlich nach dem Schema “Jahr-Monat-Tag der Aufnahme“, evtl. ergänzt durch ein Stichwort, das den Inhalt beschreibt. So wird eine chronologische Sortierung möglich. Wenn Sie das bisher nicht hatten, können Sie die Daten ja ab jetzt so abspeichern, für ältere Daten reicht es sicher, diese grob in Monatsordner zu sortieren.

Jetzt geht es ans kopieren. Picasa erkennt automatisch Duplikate, sehr fein.
Wenn alles geschafft ist, darf geschwelgt werden – Picasa hat eine Zeitstrahl-Funktion, so kann man sehr leicht ein bestimmtes Zeitfenster anwählen (huch, klingt ein wenig wie Stargate *gg*)

Man kann auch chronologisch die einzelnen Ordner anschauen und jetzt kommt der eigentliche Vorteil von Picasa: Ich kann beliebeig viele Alben anlegen und nach Themen sortieren: Mein Heimatort, meine Kinder, Meine Wohnung, Interessantes für den Blog, Blumen, Tiere, Gebäude, Fundsachen, Urlaub hier und Urlaub dort…. alles ist endlich sortierbar und einzelnen Themen zuordenbar.

Die einzelnen Dateien bleiben dabei an Ort und Stelle, aber im Album habe ich trotzdem unmittelbaren Zugriff auf alle zugehörigen Fotos. Und es ist wesentlich weniger aufwendig, als alle Fotos mit “tags” zu versehen, auch wenn “Tag2find” eine fantastische Idee ist…

…mit Picasa geht es für meine Zwecke völlig ausreichend und vor allem schneller. Immerhin spreche ich hier von momentan etwa 22.000 Bilddateien…(und ich bin leider doch noch nicht ganz fertig mit dem Zusammensammeln, weil die Partition doch schneller als erwartet voll geworden ist…)
Mir gefallen auch an Picasa die vielen netten Möglichkeiten, gerade bei der schnellen Bildbearbeitung: schiefe Fotos geraderücken, zuschneiden, drucken, …alles viel schneller und anwenderfreundlicher als z.B. mit dem Micros*ft Picture Manager.


Der echte Nikolaus…

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… hat KEINE rote Zipfelmütze!

mehr Informationen:

Nachtrag: hier gibt es das Bild: Nikolaus.zip


Weihnachtspostkarten

Ich habe mich erstmals in meinem Bildbearbeitungsprogramm versucht, bisher habe ich ja immer den “großen Bruder” Corel Draw benutzt – nun also einmal Gehversuche in PhotoPaint.

Herausgekommen erst mal zwei kleine Weihnachtspostkarten, die ich mangels einer E-Card-Funktion im Blog nur zum Download anbieten kann.

Zur freien Verwendung:

Weihnachtslandschaft Weihnachtslandschaft – als zip-Datei: Weihnachtslandschaft.zip
Engel Engel – als zip-Datei: Engel.zip

Nachtrag: Ich habe oben im Menü unter dem Stichpunkt “Mein Angebot” ein Untermenü mit der (ausbaufähigen) Postkartensammlung eingerichtet.


Visuelle Ablage

Die Organisation anstehender Projekte ist ein leidiges, weil nahezu unendliches Thema. Jedes Projekt verlangt, eine gewisse Zahl an Schriftstücken, Ideen, Notizen und Referenzmaterial zusammen zu halten. Bei den unterschiedlichen Projekten ist das oft sehr bunt gemischt.

Ich habe es lange mit Hängemappen versucht. Die simplify-Idee vom “gedrehten Stapel” ist sehr einleuchtend. Das schaut dann so aus:

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Wie man sieht, sieht man nichts.

Für mich als Augentierchen ist das ein gravierender Nachteil: ich brauche hier eine zusätzliche Liste, um zu wissen, was in welcher Mappe lagert. Fazit: Wenig praxistauglich.

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Auch die Umstellung auf das Classei-System war kein echter Fortschritt. Die Hängemappen sind lediglich dünner, man spart wirklich Platz, aber das grundsätzliche Problem ist das gleiche. Nicht-Sichtbarkeit des Inhaltes.

Das habe ich gemerkt, als ich bei einer längeren Suche ein bestimmtes Thema in drei verschiedenen Mappen gefunden habe, jeweils mit einem anderen Stichwort, das jedesmal für mich total zutreffend war, jedoch ein halbes Jahr später habe ich eben ein anderes Schlagwort benutzt… Fazit: die Wiederfindbarkeit ist ebenfalls sehr begrenzt.

Auch eine Schlagwortkartei in Evernote oder der Versuch, meine Projekte mittels Nummern zu sortieren, ist nur von begrenztem Erfolg. Das merke ich jedesmal, wenn mehr als eine Woche zwischen den echten Arbeitsprozessen verstrichen ist und ich wieder mal bei Null angefangen habe.

Immer das gleiche Problem: Alle Verzeichnisse und Listen und Sortierkriteren sind entweder Wörter oder Nummern gewesen. Nix für die Augen… :-(

Das taugt mir als visuell orientiertem Menschen nicht. Ich brauche Bilder.
Meine Lösung sieht jetzt so aus:

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Ich habe transluzente Clip-Mappen gefunden.
Darin ist jeweils EIN Projekt hineingeklemmt.
Manche haben noch einen “Umschlag” aus einem gefalteten A3 oder A4-Blatt, das ein Titelbild trägt. Ganz fix skizziert oder ein für das Projekt typisches Bildchen ausgedruckt.

Oder wenigstens der Name/Titel in großen bunten Buchstaben auf dem Titelblatt. Vielleicht auch als Birkenbihl`sches KAWA…

Abgeschaut habe ich mir diese Idee in dem Architekturbüro, in dem ich seinerzeit mein Praxissemester hatte: Dort wurden alle Unterlagen zu einer Planung in einer Papp-Mappe gesammelt – und weil man in einem Architekturbüro immer wenigstens eine Skizze eines Bauvorhabens hat, war als Titelblatt eben eine Kopie des Entwurfes mit einer charakteristischen Ansicht des Häuschens auf die Mappe draufgeklebt. Manche Mappen waren so dick, dass der Inhalt mit großformatigen Gummiringen zusammengehalten werden musste. Die schicken Clipmappen gab es damals noch gar nicht.

Übrigens tut es der Umschlag aus einem gefalteten Papier auch ohne die Clipmappe, ich mag lediglich sehr gerne die schönen Farben der Clips und die Tatsache, dass alles wirklich fest beieinander klemmt. Und wenn die Mappe zu voll ist, dann muss eben ausgemistet werden… oder in Teilprojekte zerlegt werden….

Viel Spass bei der visuellen Ablage!

Die Mappen gibt es übrigens günstig bei Aldi, Mc Geiz oder sogar bei amazon:

Klemmmappe SWINGCLIP, Hartfolie, transluzenter Vorderdeckel


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