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15 Minuten Bewegung

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Wie so viele gute Vorsätze sind mir auch die 15 Minuten Bewegung jeden Tag bereits wieder abhanden gekommen.

Ich habe es nicht mal bemerkt.

Erst als ich mich gewundert habe, warum Flylady seit ein paar Tagen keine “Your new habit for may” mehr in ihren täglichen Mails auflistet und ich mich auf ihrer Homepage auf die Suche gemacht habe, ist mir plötzlich mein “Schlendrian” bewußt geworden – ich habe folgenden kleinen Artikel gefunden, der mich wieder aufgerüttelt hat:

Reinforce your habits!

Its time for a new month and a new habit. Its time for Moving in May! This month, we are going to Bless our Hearts by doing 15 minutes of Loving Movements each day. [...und diese Erinnerung taucht ja jeden Tag in den FlyladyMails auf...]

I know you can do it and will be cheering for you along the way. Our goal is for everyone to start moving 15 minutes a day. That is only 7 minutes in one direction and 7 minutes back. If that is too much then do this in 5 minute increments. Add just a little bit of loving movement to your day. Make this a habit for every day.

Are you ready to FLY into this new habit of Loving Movement?

Das Schöne ist, auf die wirklich wichtigen Dinge kommt man immer wieder zurück.

Tja. Seit vorgestern bin ich wieder jeden Tag auf meiner Runde um die Stadt. Heute früh habe ich eine Bachstelze auf einem Wasserpflanzenbündel im niedrigen Wasser der Pegnitz gesehen.

Erkenntnis des Tages: Raus ins Grüne! Der Mai duftet!

15 minutes


Meine Morgenroutine…

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So schöne Stimmungsbilder sieht nur, wer jeden Tag 15 Minuten spazieren geht. Zu jeder Tageszeit etwas anderes… Entdeckungsreisen lohnen sich!

(Glücklicherweise habe ich zu 98 % meine Kamera bei mir – weitere Bilder hiervon gibt es bei flickr.)


Wieder in Bewegung kommen

Nordic Walking ist wunderbar. Ich mach es nur nicht regelmäßig genug. Wenn ich genauer darüber nachdenke, überwiegen leider die Tage und Wochen, an denen ich nicht laufe bei Weitem…

Wie schaffe ich es also, wieder in Bewegung zu kommen?

Interessanterweise ist das Haupthindernis beim Nordic Walking mein Perfektionismus. “Es muss die eine Strecke sein, die mindestens 45 Minuten dauert, es muss mit Stöcken sein, es muss dreimal die Woche sein, sonst nützt es nichts…, man braucht spezielle Walking-Schuhe und überhaupt werden die Glukose-Speicher der Leber erst nach 30 Minuten Training leer und erst dann geht es ans Fett…” flüstert mir ein Perfektionismus-Teufelchen ins Ohr.

Wohltuenderweise gibt es Alternativen.

Flylady etabliert in ihren hilfreichen emails jeden Monat eine neue Gewohnheit. Jetzt im Oktober ist es “paper patrol” – im Mai war es “move” – mehr Bewegung. Im Mai habe ich die Flylady-Mails alle ungelesen gelöscht, auch im Juni und noch lange danach. Jetzt lese ich sie wieder und ich werde die neue Gewohnheit “Bewegung” eben im Herbst einführen. Worauf noch warten?

Du kannst alles für 15 Minuten tun. (Auch Laufen.)

Ich nehme meinen Timer, stelle ihn auf 8 Minuten (7:30 geht bei meinem nicht) und ich gehe zur Tür raus und gehe los. Ohne Stöcke, ohne Sportkleidung, mit ganz normalen Schuhen. Wenn der Timer piepst drehe ich um, gehe heim und dann bin ich eine Viertelstunde gelaufen.

Frische Luft, Grün, Natur, Nieselregen. Köstlich! Nahrung für alle Sinne! Was für ein Unterschied. Diese Viertelstunde habe ich jeden Tag. Nach einem Monat ist die neue Gewohnheit verankert. Es kann ja gerne mehr werden, aber diese eine Viertelstunde habe ich dann auf jeden Fall. Und kein Perfektionismus hindert mich mehr daran, mich jeden Tag ein bisschen zu bewegen.

15 minutes


Mini-Schritte für Bewegung

Heute morgen hatte ich die Idee, mein halbstündiges Krankengymnastikprogramm in 5-Minuten-Blöcke zu zerlegen, dann komme ich innerhalb einer Woche mit allen Übungen durch.

Und das ist für meine Schulter allemal besser, als gar nix zu machen. So läuft es nämlich mit allen diesen Kranken- und sonstigen Gymnastikprogrammen. Auch wenn die Regel heißt, dass zur Muskelkräftigung mindestens zweimal pro Woche trainiert werden muß, andernfalls droht Abbau der Muskelkraft…. Etwas ist besser als Nichts.
Diese Fünf Minuten habe ich morgens im Bad. Heute habe ich mal das klassische “Nach dem Walken-Stretching” gemacht, da wachen die Muskeln auch besser auf. Zur Zeit ist es echt richtig schlimm, morgens bin ich so richtig schmerzhaft verspannt, v.a. im Bereich der Brustwirbelsäule und da gerät dann das Projekt Bewegung wieder verstärkt in den Focus.
Mein Ziel ist, kleine Alltagsroutinen zu installieren.


Nordic Walking im Frühjahr

Ach, das ist so schön. Heute morgen wieder auf meiner Hausstrecke, die endlich eisfrei ist (zugegeben schon einige Wochen).

Am Wegesrand: Pulsatilla, die Küchenschelle. Veilchen, eine Wiese voller Schlüsselblumen. Die Buchen strotzen nur so vor Blättern im hellsten vorstellbaren Hellgrün. Über allem der Schrei des Bussards. Wer da noch zuhause hocken kann und Trübsal bläst…


Bewegungs-Puzzle

Heute war ich wieder bei der Heilpraktikerin. Die osteopathische Behandlung ergab, dass ich mittlerweile ein ziemlich gutes Gestell beieinander habe, nur ganz minimale Wirbelverschiebungen, kein Beckenschiefstand mehr, auch die Schulteverspannungen werden langsam besser. Meine Halswirbelsäule knackt jetzt öfters mal bei relativ normalen Bewegungen und meine HP sagt dazu ganz lapidar: “Das Ding heisst ja auch Bewegungsapparat
Also – der Körper will bewegt werden. Mir fallen in letzter Zeit auch immer mehr Möglichkeiten ein, die ich in die begrenzte Freizeit der Alltage mit Kindern einbauen kann.
- Kurztraining mit dem Flexibar
- Minutentraining, z.B. beim Zähneputzen oder Duschen
- Spaziergang
- …
Heute früh hatte ich sogar den verwegenen Gedanken: ich könnte ja mal ins Hallenbad gehen, wenn Sohnemann in der Kinderbetreuung ist…
mit dem Denken fängt es an.


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