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Die Reichtumsecke
In der populären Feng-Shui Literatur wird ja ausführlich das Drei-Türen-Bagua erläutert und verwendet. Es ist schön einfach anzuwenden. Hinten links in der Ecke des Raumes liegt dann nach dieser Theorie die sogenannte Reichtumsecke.
Viele Feng-Shui-Anwender wünschen sich mehr Reichtum und dann werden erst mal da die Zimmerbrunnen aufgestellt. So in dieser Form funktioniert es nur meistens dann nicht. Es ist nicht damit getan, einfach irgendeine “Ecke” zu aktivieren.
Es gibt eine Tatsache, die prinzipiell die Voraussetzung für Wohlstand ist.
Dazu ein kleiner Exkurs in unsere schöne und aussagestarke Sprache. Die sprachliche Wurzel für wohl liegt in den alten indogermanischen Verben für wollen (ganz viel früher sagte man zum Beispiel wellen, wiljan, vilja uns so weiter). Also bedeutet wohl im eigentlichen Sinne erwünscht und nach Wunsch. Das beinhaltet natürlich viel mehr als nur Geld, daher ist es wichtig, für die erwünschten Reichtümer im Leben auch diese ganz wichtigen immateriellen Dinge mit einzubeziehen:
Freunde, Familie, Kinder, Gesundheit, Gelassenheit, Freude, Zeit – das alles sind unbezahlbare Reichtümer.
Nun zur Praxis: Wie ist es um Ihren Wohl-Stand bestellt? Schauen Sie sich in Ihrer Wohnung um. Können sie sich bewegen, ohne über irgendwelche Dinge zu stolpern? Ist Ihr Fußboden frei und aufgeräumt? Gibt es Stapel mit unerledigten Dingen? Können Sie in Ihren Räumen bequem stehen und auch verschiedene Stand-Punkte einnehmen?
Räumen Sie den Fußboden frei!
Das ist die allererste Voraussetzung für Wohl-stand, denn erst dann können Sie sich wieder frei bewegen (und mit Ihnen kann die Energie zirkulieren). Dann kann sich Reichtum und Fülle ein-stellen.
Schnelle Wirkung!
Gestern habe ich mit einer Klientin die Ergebnisse der Feng-Shui-Analyse durchgesprochen. Hauptbrennpunkt, sprich größter Lebenswunsch ist die Partnerschaft, die seit dem Umzug in die neue Wohnung relativ stark stagniert.
Zu der Wohnung gehört eine wunderbare große Dachterrasse, die jedoch genau den im Kompass-Bagua zur Partnerschaft gehörenden Sektor Süd-West schwächt. Dieser liegt nämlich jetzt zu 80% ausserhalb der Wohnung und somit existiert ein massiver Fehlbereich.
Besagte Klientin hat nun gestern einige Edelsteinsetzungen vorgenommen, Diesen Beitrag weiterlesen »
Drei-Türen-Bagua
Vergleich Drei-Türen-Bagua und Kompass-Bagua
Das Drei-Türen-Bagua ist sehr einfach zu erstellen, es wird ein Rechteck über die jeweils längsten Wände des Grundrisses gelegt. Jede Seite dieses Rechtecks wird in drei gleiche Teile unterteilt, so dass am Ende ein Raster mit 9 exakt gleich großen Feldern über dem Grundriss liegt. In der Literatur finden sich sehr gute Beschreibungen zur Ausführung.
Knifflig wird es dann meistens bei der Beurteilung der Erweiterungen oder Fehlbereiche…
Das Drei-Türen-Bagua ist sehr gut geeignet, um einen einzelnen Raum oder eine Schreibtischfläche zu beurteilen, jedoch ist es für die Beurteilung von ganzen Grundrissen eher nicht geeignet. In diesem Beispiel wurde bewusst eine Gegenüberstellung zum Kompass-Bagua dargestellt, eine klare Basis für eine Feng Shui-Analyse ist mit dieser Bagua-Form nicht vorhanden!
Kompass-Bagua
Vergleich Kompass-Bagua und Drei-Türen-Bagua
Die Erstellung eines Kompass-Baguas ist komplex und erfordert zunächst eine exakte Messung der Ausrichtung der Eingangstür zu den Himmelsrichtungen. In weiteren Schritten werden dann Mittelpunkt der Wohnung (für jedes Geschoss extra!) und die exakte Größe der einzelnen Sektoren ermittelt. Jeder Sektor erhält genau ein Neuntel der Grundfläche. Fehlbereiche betreffen jetzt meist mehrere Lebensbereiche.
Das Kompass-Bagua ist eine sehr differenzierte Methode zur Beurteilung eines Grundrisses. Der relativ große Aufwand bei der Erstellung erschwert eine Anwendung für interessierte Laien und hat sich daher in der Literatur nicht durchgesetzt.
Vergleich Kompass-Bagua und Drei-Türen-Bagua
In den meisten Feng Shui Büchern finden Sie das sehr einfache Drei-Türen-Bagua, das einen Raum in 9 gleich große rechteckige Felder aufteilt.
Das Bagua wird an der Eingangstür angelegt, und zwar so, dass die Tür zum Raum oder zur Wohnung auf der Linie liegt, die durch die drei Bagua-Bereiche “Wissen/ Karriere/ Hilfreiche Freunde” gebildet wird. Man schaut also beim Betreten des Raumes in Richtung “Ruhm/ Reichtum/ Partnerschaft”.
Der Ursprung dieser Methode liegt vermutlich in den dicht bebauten Städten des alten chinesischen Kaiserreiches, in denen eine Orientierung an den Himmelsrichtungen aufgrund der engen und bedrängten Lebensverhältnisse nicht mehr möglich war. Für den Einstieg ins Feng Shui und für eine erste grobe Beurteilung der Situation ist diese Methode ausreichend.
Schwierig wird es, wenn ganze Häuser oder Wohnungen betrachtet werden sollen, deren Grundriss sich über zwei oder mehr Etagen erstreckt. Häufig ist in der Literatur dann der Rat zu finden, die oberste Treppenstufe als Eingangstür zum Anlegen des Bagua zu wählen. Daraus resultieren dann sehr oft andere Anordnungen der Bagua-Bereiche als im Eingangsgeschoss. Meiner Meinung nach kommt es dadurch zu Verwirrung und Unklarheit.
In der überlieferten Lehre sind die einzelnen Lebenswünsche, die den Bagua-Feldern zugeordnet werden, sehr genau auch über die Himmelsrichtungen definiert. Im Osten herrscht nun einmal die Energie des Sonnenaufgangs, der Morgenstimmung und des Aufbruchs. Warum sollten dann beispielsweise die dem Osten oder Südosten zugeordneten Lebensthemen dann beliebig in der Wohnung plaziert werden können?
Die Verwendung des Kompass-Baguas stellt die Feng Shui Analyse von Anfang an auf ein solides Fundament. Jetzt ist es möglich, alle Themen, die dem jeweiligen Bagua-Sektor zugeordnet werden, zu erfassen und zu bearbeiten. Diese sind vielfältig und sehr weitreichend und beschränken sich nicht nur auf die bekannten und populären Lebenswünsche. In den einzelnen Sektoren der Himmelsrichtungen können darüberhinaus auch gesundheitliche oder strukturelle Themen abgefragt und verändert werden. Zudem herrscht durch die Verwendung des Kompass-Baguas von Anfang an Klarheit und Durchgängigkeit.
Ausgleich von Fehlbereich “Hilfreiche Freunde”
Eine Klientin berichtet, dass sie einen Bergkristall im Schlafzimmer aufgestellt hat. Und zwar auf dem Fensterbrett, das zur Terrasse zeigt. Hier liegen zwei große Fehlbereiche der Wohnung: “Hilfreiche Freunde” und “Karriere”. Seitdem der Bergkristall dort steht, sind bei ihr ganz viele schöne und neue Kontakte zustandegekommen, die viele neue Möglichkeiten und Ideen (auch beruflich) ergeben haben.


