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Urlaub – Tag 2

… der begann erst mal damit, dass kein Krümelchen Brot oder Semmel mehr im Haus war. Ja, ok. Knäckebrot – aber hey, ich wollte FRÜHSTÜCK!

Die Scones sind fertig!

Zum Glück kamen erst gestern die Backmischungen aus Juchems Shop – unter anderem die Scones-Mischung, zweite Runde. Über meinen ersten Versuch mit den Scones habe ich ja schon hier berichtet und allein die Erinnerung an diese Scones ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Letztes Mal hab ich ja knapp 50 Minuten gebacken (also vom Öffnen des Pakets bis zum Servieren der Scones) und aus der damaligen Erfahrung wußte ich, dass ich die ganzen umständlichen Schritte mit bemehlter Arbeitsplatte, Teig ausrollen und Ausstechen getrost weglassen kann.

Die etwas unorthodoxe Methode lautet demnach:

  • Butter wird nicht gewogen, sondern der (originalverpackte) Würfel wird in fünf gleiche Teile markiert und zwei davon werden abgesäbelt – voilá 100g Butter
  • ein Ei ist ein Ei ist ein Ei, da lässt sich nix mehr ver-EI-nfachen ;-)
  • Milch – ok, ich hab einen Meßbecher eingesaut. Das trau ich mir dann doch nicht zu, das optisch abzschätzen. [Hey, ich verwende Backmischungen, bin also meilenweit von jeglicher Bäcker-, Hausfrauen- und Oma-Erfahrenheit entfernt, die man sich so landläufig vorstellt.]
  • Teig mit dem Rührgerät durchkneten. Und jetzt kommts:
  • mit dem Esslöffel schöne große Batzen direkt aufs Backpapier (oder die Dauer-Backfolie) setzen. Weil der Teig klebrig ist, hilft es, das vorhin zum Butter abschneiden verwendete Messer zur Hilfe zu nehmen.
  • Mit einem Schluck Milch bepinseln, ab in den Ofen. 12 Minuten. 230°C

Das Ergebnis: Jippieh – in nur 35 Minuten fertige Scones zum Frühstück! und da ist die Teig-Ruhe-Zeit von 10 Minuten im Kühlschrank schon mit eingerechnet! Also, was will man mehr? Reine Arbeitszeit sind grad mal 13 Minuten.

Also, das kriegt von mir das Prädikat:

Taugt auch für Besuch und Sonntagsfrühstück :-)

Anmerkungen an die Backmischungsentwicklerinnen und Notizen an mich:

  • Wer so große Bätzli aufs Blech setzt, dass statt der in der Anleitung angedachten 12 bis 16 Stück nur neun Scones entstehen, der sollte auch bei scharf backendem Ofen noch eine Minute zugeben [Notiz an mich: statt 12 lieber 13 Minuten backen]
  • Verwenden die Backmischungsentwickler und -Entwicklerinnen eigentlich Profi-Knetmaschinen oder wird die Backmischung auch mit haushaltsüblichen Handrührgeräten getestet? Nur so aus Neugier gefragt… denn:
  • Der Teig war beim Knethaken-rühren sehr fest und zäh, ich habe nochmal einen Schwapp Milch aus der Tüte dazugegossen, sonst hätte ich mein Handrührgerät vermutlich überfordert.
  • Aus diesem Grund kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die in der Backanleitung vorgeschlagene mürbere Variante mit noch weniger Milch wirklich problemlos herzustellen ist…
  • Mir sind die entstandenen Scones mürbe genug, sie haben ein wirklich angenehmes Bröseln und eine zarte Konsistenz, ich würde wahrscheinlich nicht noch weniger Milch nehmen wollen.
  • Und zu guter Letzt: Schon der Teig schmeckt himmlisch – keine Spur mehr von zu intensivem Vanille-Aroma. Da muss ich echt aufpassen, dass ich das nächste Mal wirklich auch 9 bis 10 und nicht etwa nur 8 Scones mache … roher Teig soll ja soooo ungesund sein (hat meine Oma immer gesagt)

Und auf der Liste für den restlichen Urlaubstag steht jetzt noch das Aufhübschen meiner Dachterrasse in Form von Küchenkräutern… mal schauen…
:-)

Ach übrigens: Kennt ihr den hier?

“Los, sag was Dreckiges!” – “Küche”

:mrgreen:

Scones

… in 50 Minuten vom Paket auf den Tisch …

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Heute habe ich meine Test-Backmischung von Schlauer Backen bekommen – im Paket war als nette Überraschung auch noch eine Backmischung meiner Lieblingskuchensorte drin: Mohn-Marzipan, vielen lieben Dank dafür!!!

Eine Stunde hatte ich noch Zeit, bis die Kinder abzuholen waren und ich habe geschwind kalkuliert: Teig rühren, Ruhezeit, Backzeit, das müsste zu schaffen sein.

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Also flugs alle Gerätschaften herbeigesucht, gleichzeitig den Ofen aufgeheizt, denn der braucht ein Weilchen, bis er die erforderlichen 230 Grad hat.

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Zu der Backmischung braucht es als weitere Zutaten nur Butter, Milch und ein Ei. Das war alles schnell abgemessen… Der Knethaken verarbeitet alles in kurzer Zeit zu einem sehr schweren Teig; schon hier fällt mir auf, dass der Teig ziemlich klebrig ist.

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10 Minuten muss der Teig im Kühlschrank ruhen – eigentlich ungewohnt, denn zum “Gehen” braucht es doch normalerweise eher Wärme? Ach ja: die Scones sind kein Hefeteig und vom Mürbteig erinnere ich mich auch an eine Kühlschrankrunde – also: hinein damit…

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Derweil kann ich ja den Rest vorbereiten: Arbeitsplatte bemehlen und ein Ausstech-Glas suchen…

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Das “Ausrollen” auf der bemehlten Platte ist easy – ich habe den Teig mit dem Teigschaber ein bisschen ausgebreitet, aber ich glaube, mir ist die Teigplatte etwas zu dünn geraten.

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Jetzt kam der Teil, de so gar nicht funktioniert hat: mit einem Glas ausstechen??? Huch? Also, der Teig ist im Glas gepappt, das hab ich gleich gelassen. Das Ausstechen ging erst, als ich nochmal großzügig Mehl auch auf dem Teig (und nicht nur auf der Arbeitsplatte) verteilt habe. Dann wurden die Kreise schön rund – aber wie gesagt, etwas zu flach.

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Die Tatsache, dass es ein relativ klebriger Teig ist (hatte ich das schon erwähnt?), führte dazu, dass ich die ausgestochenen Kreise nur mit einem Messer von der Platte kratzen konnte – Notiz an mich: Bemehlte Platte heißt beim nächsten Mal: VIEL mehr Mehl nehmen.

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Gut, die etwas verunglückten Teigkreise sitzen auf dem Backpapier, der restliche Teig wird zu handlichen Kugeln geformt und mit aufs Blech gesetzt.
Jetzt noch mit Milch bestreichen, Teigreste naschen (hmmm, schmeckt lecker!) und ab in den Ofen.

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Nach 12 Minuten sind die Scones braun und fix und fertig gebacken. Ein nicht zerstörungsfreier Test ergibt eindeutig: auch innen durchgebacken. 12 Minuten waren goldrichtig.

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Die Scones schmecken lecker. Der Test mit Creme Double und Marmelade wird noch etwas warten müssen, ich hab keine Creme Double im Haus… aber bereits blanko: superlecker.

Das Aroma nach Vanille ist vielleicht ein bisschen zu stark und ich würde den Teig vielleicht auch um 10 % weniger süß bevorzugen – allerdings bin ich lediglich Fan von deutschen Rosinenbrötchen und habe keine Ahnung, wie die Original englischen Scones schmecken müssen | sollen…

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Für meinen Geschmack ist es jedenfalls das, was ich mir gerne öfters mal zum Sonntagsbrunch backen würde… und wenn ich den umständlichen Teil mit dem Ausstechen weglasse und den Teig gleich in etwa portioniert als “Bollen” auf das Blech setze, spare ich mir rund 15 Minuten an Spülen und überflüssigem Aufwand.

Fazit: Gelungene Backmischung, etwas zu süß, leicht herstellbarer Teig. Und wenn man die Anleitung in Richtung “easy backen” abwandelt (und den Sermon mit dem Ausstechen weglässt), ist es auch ein schnelles Ding fürs Sonntagsbrunch.

Jetzt kommt noch der Unlust-Teil am Backversuch:
Abspülen – aber dafür kann die Backmischung ja nix ;-)

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MonCheri-Torte

Für das Probenwochenende unserer Kantorei habe ich wieder einmal meinen schnellen und beliebten Kuchen gebacken hergestellt: eine “MonCheri-Torte”.

Mit wenig Aufwand entsteht ein wirklich netter Kuchen…

Rezept

MonCheri-Torte

1 Bisquit-Tortenboden

1 großes Glas Sauerkirschen
1 Pck. Schokoladenpudding
Kirschsaft (ggf. aus einem zweiten Glas Sauerkirschen)

22 MonCheri (10 + 12)

2 Becher Sahne
2 Pck. Sahnefest
1 Pck. Vanillezucker

Die Kirschen abgießen und den Saft auffangen.
Mit zusätzlichem Kirschsaft zu 0,5 Liter ergänzen.
Aus dem Kirschsaft einen Schokoladenpudding kochen. [Den Saft statt Milch verwenden!]
Die Kirschen wieder zum Pudding hinzufügen.
Abkühlen lassen und das Schokoladenpudding-Kirsch-Gemisch auf den Bisquit-Tortenboden streichen.

2 Becher Sahne mit Sahnefest und Vanillezucker steif schlagen.
10 MonCheri zerkleinern und unter die Sahne heben.
Die Sahne-MonCheri-Mischung auf den Kuchen streichen.

Mit Schokoraspel verzieren. Für jedes Kuchenstück ein MonCheri zur Dekoration aufsetzen.

(… und wenn man die vorher nicht auspackt, muss man niemandem erklären, wie der Kuchen heißt ;-) )

P.S. In diesen großen MonCheri-Schachteln sind nur 5 eingewickelte und 10 “nackige” MonCheri drin. Will man den Kuchen mit eingewickelten MonCheri dekorieren, dann muss man zusätzlich auf die kleineren Packungen ausweichen, die es oft an der Supermarktkasse gibt.

P.P.S. Hier können Sie eine Rezeptkarte im Format 10x15cm herunterladen.

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

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