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Neue Gewohnheit für November: Menü-Planung
Es ist ja erstaunlich, dass Flylady genau weiß, welche Dinge bei mir absolut im Argen liegen: Ein funktionierender Plan, was an welchen Tagen gegessen wird, wäre nicht schlecht. Das schiebe ich schon eine ganze Weile vor mir her.
Jetzt gibt es die neue Gewohnheit für November. Erstellen eines Menü-Plans oder Mahlzeiten-Plans. Prima. Ein ganzer Monat voller kleiner Baby-steps, um sich so einen Plan zu erstellen. Nach 21 Tagen geht sowas Neues dann ja in Fleisch und Blut über…
Die erste Mission lautet: Lege Papier und Bleistift bereit, nimm Deinen Timer, stelle ihn auf 15 Minuten und fang an. Ich sage nicht, dass Du alle Deine Kochbücher herausziehen sollst. Wir arbeiten nur an einem Plan. Mach einen Wochen-Basis-Plan.
Es könnte ein “Ethno-Thema” sein: Montags Italienisch, Dienstags Mexikanisch, Mittwochs Chinesische Küche…
oder Du nimmst ein anderes Thema: Montags Huhn, Dienstags Rind, Mittwochs Schwein… Donnerstags Reste, Freitags Kinder-Koch-Tag, Samstags Picknick und Sonntags das Festessen.
Ich werde versuchen, einen Ess-Plan mit Fünf-Elemente-Rezepten zu erstellen.
Ich bin es so leid, mich jeden Tag aufs Neue zu fragen: “und was koche ich heute?” Dieses Thema ist ganz eng mit der gesunden Ernährung verknüpft. Ich kann nur essen, was ich im Haus habe. Ansonsten ist nur noch die Fast-Food-Falle offen. Und nur, wenn ich vernünftige Dinge im Haus habe, kann ich vernünftige Dinge essen. Banale Weisheit.
So ganz nebenbei wird so ein Plan auch jede Menge Geld sparen, weil nicht immer wieder Verdorbenes weggeworfen wird. Und Zeit sparen, weil man nicht jeden Tag zum Einkaufen rennen muss.
Weihnachten steht vor der Tür
Unabhängig davon, ob man es gut findet oder nicht, dass die Regale der Supermärkte bereits Ende September mit Lebkuchen vollgestopft werden und was man auch immer über Advent und die ruhige Fastenzeit denken mag, die so kommerzialisiert ausgedeht wird – Weihnachten steht vor der Tür.
In meinem aktuellen Flylady-Mail, das ich gestern endlich wieder mal gelesen habe, gibt es eine Mission, sich ein Feiertags-Kontroll-Journal anzulegen. Das halte ich für eine gute Idee. (den Originaltext der Mission habe ich unten eingefügt)
Besonders tröstlich sind für mich immer die Bemerkungen dieser Art: “Mach es nicht perfekt, nimm einfach einen gebrauchten Karoblock, reisse die beschriebenen Seiten heraus und nutz die restlichen Seiten. Klebe oder klammere einen Briefumschlag hinein, dann kann man lose Zettel darin aufbewahren.”
In diesem Ideen-Journal werden die Weihnachtstage und Ferien geplant.
Damit es so wird, wie ich es gerne hätte – und ich nicht an Heilig Abend feststelle: “Hoppla, der ganze Adventsstreß hat mir leider keine Zeit zum Nachdenken gelassen”.
Das Schöne ist: Ich kann jetzt einen Block A5 nehmen, oder auch kleiner, kann ihn in die Handtasche stopfen und mir immer dann, wenn ich eine Idee zum Thema habe, diese dann dort notieren. Immer dabei. Ich kann dann und wann 5 Minuten nehmen und nachdenken. Ich kann kleine Babysteps machen. Bereits jetzt.
Menü, Gäste, Geschenke, Verreisen, Dekoration, Katalogbestellungen, Gottesdienstzeiten. Natürlich braucht nicht JEDER ALLES – Aber: Es werden Themen kommen! Kinder, Schwiegerfamilie, Partner, Geschenke, Patenkinder, Weihnachtsgrußkarten, “Weihnachten im Schuhkarton“, Briefe, Plätzchen backen, Spenden…. jeder von uns hat “Verstrickungen”
irgendwelcher Art in seinem sozialen Umfeld.
Ich kann mir jetzt darüber Klarheit verschaffen, welche Fäden noch wichtig sind, welche ich abschneiden kann, welche mir von aussen angeknotet werden und welche ich eigentlich gar nicht möchte.
Und dieses Jahr wird Weihnachten so wie ich es mir vorstelle. Wenn ich mir darüber im Klaren bin, kann ich auch mit der Familie über deren Vorstellungen reden. Dann können wir gemeinsam planen.
Und wenn das für jemanden bedeutet, dem Trubel und der Weihnachtshektik komplett zu entfliehen, dann kann auch dieses mit dem “Holiday-Planer” angedacht werden.
Holiday heißt schließlich Ferien aber auch “Heiliger” Tag – Feiertag. Ich denke, es ist eine gute Idee, sich über beides Gedanken zu machen.
Hier ist der Link zur Flylady-Seite, wo die Idee mit dem Holiday-Journal ausführlich erklärt wird. In der rechten Spalte findet man dort auch noch Links für gerümpelfreie Geschenk-Ideen für Women, Men, Children, Grandparents und Those Other Special People Who Touch Your Lives.
Stöbern und lesen lohnt sich!
Leider ist das ganze geniale Flylady-Konzept nur auf Englisch zu haben und es gibt meines Wissens keine annähernd erfolgreiche Methode im deutschsprachigen Raum. Für die, die des Englischen mächtig sind, ist es ein wunderbares Konzept, seine Dinge in den Griff zu bekommen.
Original-Text aus dem Flylady-Mail:
Tue Oct 17, 2006 7:19 am (PST)
a Holiday Planning notebook. Now before you break out the colored
index tabs and sheet protectors DO NOT get caught up in having
the “perfect” holiday planner and think that you need a fancy
notebook or specific type of planner.I have done this for the past few years and I usually go and grab an
old spiral notebook from one of my children and rip out the used
pages. I am able to take this with me shopping and I try to make
sure I take it in the car with me. You can also add some lined
notebook paper to your control journal and make it a holiday
section. Just remember not to get so obsessed over what you use that
you end up not using it because you are spending too much time making
it perfect.You use this notebook to plan ahead for menus, meals, gift lists,
decorating, grocery lists, etc. This is what you can use to keep
track of catalog orders, church schedules, phone numbers and
miscellaneous errands that need to be taken care of. Tape or staple
an envelope in the notebook and this is where you can keep track of
your receipts.For today, grab a notebook and start jotting down some of the basics
that are necessary for the way that you celebrate the holidays.Don’t forget to take some time out just for you today!!We have a 25 page Holiday Control Journal on our website for you to
down load.http://flylady.net/pages/holidaycruising1.asp(Anmerkung: hier gibt es auch ein Beispiel-Journal zum Download) To see yesterday’s WBIR Clip go to this page and click on the green watch video box at the top of the page. To see the Holiday mission scroll toward the bottom of the page on the right and you will see a box for the most watched videos. There you will find the holiday mission
Mini-Schritte für Bewegung
Heute morgen hatte ich die Idee, mein halbstündiges Krankengymnastikprogramm in 5-Minuten-Blöcke zu zerlegen, dann komme ich innerhalb einer Woche mit allen Übungen durch.
Und das ist für meine Schulter allemal besser, als gar nix zu machen. So läuft es nämlich mit allen diesen Kranken- und sonstigen Gymnastikprogrammen. Auch wenn die Regel heißt, dass zur Muskelkräftigung mindestens zweimal pro Woche trainiert werden muß, andernfalls droht Abbau der Muskelkraft…. Etwas ist besser als Nichts.
Diese Fünf Minuten habe ich morgens im Bad. Heute habe ich mal das klassische “Nach dem Walken-Stretching” gemacht, da wachen die Muskeln auch besser auf. Zur Zeit ist es echt richtig schlimm, morgens bin ich so richtig schmerzhaft verspannt, v.a. im Bereich der Brustwirbelsäule und da gerät dann das Projekt Bewegung wieder verstärkt in den Focus.
Mein Ziel ist, kleine Alltagsroutinen zu installieren.
Stundenplan
Ich möchte mir eine Idee aus Flylady zur Anregung nehmen und mir -in Babysteps – einen eigenen Stundenplan basteln. (Basic Weekly Plan). So wie damals in der Schule. Montag, Dienstag, …
Flylady hat gewisse Themen-Tage: Dienstags ist beispielsweise “Plan and Play” (Planung und Vergnügen), Donnerstag ist “Errand-Day” (Besorgungen). Es macht Sinn, sich solche wiederkehrenden Tätigkeiten als Routine in der Woche vorzunehmen. Wenn nichts zu tun ist: prima! – Zeit zum Lesen, Faulenzen und so weiter…
Wichtiger Punkt: Einmal in der Woche das “Home-Office” aufsuchen und den Eingangskorb (ein Hilfsmittel aus dem Konzept Getting Things Done – GTD) sichten. So werden die verschiedenen Systeme zur Selbstorganisation zusammengeführt.
Und nach diesem Traum-Wochenende voller Musik werde ich es diesmal auf meine Liste setzen: Wenigstens einmal pro Woche zusätzlich 15 Minuten Posaune üben, nicht nur die wöchentliche Probe besuchen.
Woran lag es bisher? Die Posaune ist nicht ausgepackt, die Noten liegen nicht bereit. Jetzt habe ich jedoch ein abschließbares Büro und somit auch eine Kindersicherung *breitgrins*
Ich bin zuversichtlich. Stundenplan oder Wochenplan ist eine gute Idee.
So und jetzt gehe ich meine sink shinen.
