Artikel-Schlagworte: „Aufräumen“

Motivationsbild: Freie Oberfläche

Räume eine Fläche frei

Mein Plan ist, mir ein Minialbum mit den erwünschten Ergebnissen zusammenzustellen. Vielleicht ist die Aufräum-Lust dann etwas größer.
Bei zwei Kids hat das immer etwas von Don Quijote und Sancho Pansa… das mit dem Kampf gegen Windmühlen…

Inbox Zero

zen your life thursday

Es gibt jede Menge Anregungen im weltweiten Netz. Heute, beim Stöbern im Google Reader habe ich diese hier bei “Goddess Guidebook” gefunden: Inbox Makeover.

Die Eingangsbox im Mailprogramm auf Null herunterfahren. Ja, ich weiß – das ist nicht wirklich neu. Allerorten wird gepredigt, dass man seine Dinge geregelt kriegen soll und ganz ehrlich, die Handlungen, die dafür erforderlich sind, sind auch alle bekannt. Keiner muss das Rad neu erfinden, im Prinzip ist alles bereits gedacht, gesagt und geschrieben.

Nun geht es “nur noch” ums Umsetzen.

Die Herausforderung für heute lautet also: Inbox Zero. Vielleicht sind es die hübschen Zeichnungen in Leonie Allans Blog, die mich tatsächlich motiviert haben. Oder die gefühlte “Machbarkeit” der Aufgabe. Alles was klar umrissen und beschrieben ist, ist nicht mehr ganz so schwammig und nebulös, kein so riesiges, hässliches “Ich-sollte-wirklich-mal-Monster” mehr.

Erst neulich bin ich zu Thunderbird gewechselt, von daher ist es für mich nicht mehr ganz so einfach wie in Outlook, eigene Ordner zu Projekten oder Leuten anzulegen, in denen dann die Mails unreflektiert hinverschoben werden und bis zum Sankt Nimmerleinstag verschwinden.
Ich bin mir sicher, dass das auch in Thunderbird gehen würde – aber ich will das glaube ich gar nicht mehr.

Um etwas mehr “Zen” in meine Mails zu bringen, habe ich heute aber einen anderen Weg gewählt:

  • Alle Newsletter, die ich abonniert hatte, habe ich abbestellt. Bis auf zwei, die ich wirklich sehr schätze.
  • Alle im Posteingang herumlungernden Mails wurden – eine nach der anderen angeschaut und
  • entweder sofort gelöscht,
  • oder die noch wichtigen Anhänge auf der Festplatte in einem zugehörigen Ordner gespeichert (z.B. die Rechnungen für DSL).
  • zu Beantworten gab es keine, aber das käme dann der Vollständigkeit halber noch dazu.

Recht viel mehr Möglichkeiten gibt es meiner Meinung nach nicht, was ich mit Mails machen sollte, oder?

Ach ja: Ich habe wirklich einen leeren Posteingang. Und als nächstes wäre etwas mehr “Zen” im Feed-Reader dran ;-)

You can do anything…

… for 15 minutes!

15 minutes

Ja, ich weiß. Ich wiederhole mich.

Ich habe so ein ungeliebtes Projekt vor mir hergeschoben: die völlig überfüllte und gerümpelte Speisekammer. Es hat nur eines winzigen Funkens bedurft, um die Initialzündung auszulösen. Mein Partner stand in der Speis und guckte so herum, wo er denn anfangen könnte, mit dem Aufräumen – *zisch* – schon war ich mittendrin:

  • Selten Benötigtes in die allerobersten Regale.
  • Die Umzugskartons mit zu Sortierendem in das Büro (DAS ist jetzt der allerletzte ungeordnete Ort in unserer Wohnung).
  • Weiter im Text: Vorräte nach Gruppen sortiert in die Regale.
  • Ein Packerl Reis war mit diesen winzigen Tierchen versetzt. Weg damit.
  • Und noch ein paar andere Dinge in die Tonne…

Es hat alles in allem natürlich ein wenig länger gedauert als nur 15 Minuten.
Aber es hat wesentlich weniger lange gedauert, als ich mir immer vorgestellt habe…

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  • Erkenntnis des Tages:
    Anfangen hilft. Nach 15 Minuten darf ich aufhören, wenn es absolut keinen Spaß macht. In 15 Minuten komme ich überraschend weit.
    Es ist wesentlich hilfreicher, mir vorzustellen, wie es (das Projekt) fertig aussehen wird, als mir vorzustellen, wie lange ich wohl dazu brauchen werde…

    Freie Startbahn

    Irgendwie bedrückt mich das vorweihnachtliche Chaos ein wenig. In meinem Büro schaut es ziemlich furchtbar aus und die Chancen, dass alles Entrümpeln und Aufräumen wieder mal zu einem Silvester-Vorsatz wird, stehen gut. Warum nur ist es so schwer, Überflüssiges los zu lassen?

    Gerade vor Weihnachten vervielfacht sich der Stress und es steht 1 zu 12, dass auch noch irgendein lieber Mensch ausgerechnet im Advent Geburtstag hat. Chaos, fehlender Überblick, Druck und Streß prägen (bei mir) die “stade” Zeit.

    Ein Telefonat mit der Wissensagentur hat mir wieder einmal eine Tatsache von “Getting Things Done” ins Gedächtnis gerufen, die ich schon seit einiger Zeit verdrängt hatte. David Allen schreibt in “Wie ich die Dinge geregelt kriege”, das die Startbahn frei sein muss, wenn man mit dem Flugzeug fliegen will.

    Schon damals habe ich beim Lesen des Buches eine Zeichnung dazu angefertigt… die habe ich mir jetzt wieder herausgesucht.

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    Außerdem habe ich gestern meinen Schreibtisch b l i t z e b l a n k aufgeräumt. Es ist NIX mehr drauf.

    Und jetzt stellt sich so langsam das Gefühl ein, ich könnte ja diese eine Mappe auf den Schreibtisch legen und durchsehen und verschlanken… oder diese Kiste mit den CD`s für den Computer… mal gucken, welche Datensicherung noch wichtig ist….

    Mit der freien Startbahn habe ich endlich Platz, um so ein Projekt zu starten. Dann finde ich auch die nötigen 15 Minuten.

    Ich war zu lange gedanklich auf der Ebene 2, ohne mich um den Zustand meines Rollfeldes zu kümmern.

    15 minutes

    Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag.

    Weihnachten steht vor der Tür!

    Und zwar in Kisten. Endlich! Alle Christbaumkugeln sind wieder verstaut, die Lichterketten abgehängt und die komplette Deko der Weihnachtszeit liegt wohlverstaut in den zugehörigen Kisten – und diese stehen vor der Tür, um endlich wieder in den Keller zu wandern. Jetzt gibt es wieder ein wenig mehr Platz im Büro. Es lichtet sich.

    Danke Alexandra, für die alles entscheidenden Fragen:

    • “Wie lange wird es dauern?” (8 Minuten) und:
    • “Was fehlt im Moment?” (nur ein leerer Umzugskarton)
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    Ich lese gerade…
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    Entrümpeln: Bücher
    Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

    Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

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