Ein einzelnes kleines Wort

480

Der Jahreswechsel liegt schon über eine Woche zurück, aber das Jahr riecht noch frisch und neu. Was soll es bringen?
Ich habe im Trubel der Feiertage und Weihnachtsferien ein paar ruhige Momente für Rückschau und Ausblick gefunden.

Nein, in diesem Jahr gibt es für mich keine “guten Vorsätze”, nicht im klassischen Sinn. Das hat bei mir nie funktioniert, weil ja doch schneller als gedacht der Alltag wieder über einen hereinschwappt. Das Leben ist nun mal turbulent.

Im letzten Jahr bin ich bei Ali Edwards auf die Idee des “one little word” gestoßen. Das Konzept ist charmant: man wählt sich ein einzelnes Wort, das die Qualität am besten beschreibt, die man sich für das kommende Jahr wünscht.

In den langen Listen finden sich solche Worte wie: Chance, Energie, Traum, Balance, Gedeihen, Mut, Tiefe, Herausforderung, und viele mehr …
Eine Liste (in Englisch) ist hier zu finden: One little word 2012

Ich habe im letzten Jahr erstmals dieses “one little word” ausprobiert und habe gute und erstaunliche Erfahrungen damit gemacht.

Meine Wahl ist vor einem Jahr auf das Wort “change – Veränderung” gefallen. Was ist im Laufe des Jahres 2011 daraus geworden? Es sind nicht solche Veränderungen herausgekommen, wie ich sie geplant hätte, wenn ich sie denn hätte planen wollen – oder Veränderungen, die ich mir sonst per guter Vorsätze erhofft habe.

Aber es hat für mich im letzten Jahr deutliche Veränderungen gegeben. Zum Glück nicht auf die dramatische Art und zum Glück auch nicht als traumatisches Ereignis, aber dennoch nachhaltige Änderungen, das Loslassen von Überholtem, das Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten und eine lange Phase einer persönlichen Auszeit. Diese Veränderungen haben im vergangenen Jahr begonnen und sind noch in vollem Gang. Das ist etwas, was ich in den Jahren zuvor mit all ihren guten Vorsätzen nie erreicht habe.

Ich werde auch für dieses Jahr wieder ein einzelnes kleines Wort gedanklich mit mir herumtragen. 2012 soll mich das Wort “Lebensfreude” begleiten. Vielleicht ist es über den langen Zeitraum eines Jahres ein bisschen leichter, auf ein einzelnes Wort fokussiert zu bleiben, als in der unvermeidlichen Alltagshektik hochfliegende Pläne aus den Augen zu verlieren.

“Lebensfreude” – das soll mich vor allem an zwei grundsätzliche Fragen dazu erinnern:

  • Was macht mir denn eigentlich so richtig Freude?
  • Und warum ist es manchmal so schwer, Freude zu empfinden? Was blockiert dann gerade die Freude?

Vielleicht bringt dieser Fokus eine Verschiebung der Schwerpunkte mit sich. Keine Hoppla-Hopp-Änderung per Fingerschnippsen aber möglicherweise ein bisschen mehr Freude und etwas weniger Blockaden.

Was ist mit Ihnen? Haben Sie ein Leitwort, ein einzelnes kleines Wort für 2012?

Hula-Tanz-Workshop

Hula1

Aloha! Hier eine Workshopempfehlung:

Sylvia Hluchovsky – einigen Lesern vielleicht bereits bekannt von meinem befreundeten Blog “Eigentliches” – organisiert ein Hula Workshop Wochenende in Deutschland – hier der Ausschreibungstext:

Hula Tanz aus Hawai‘i

in Schwäbisch Hall
Workshop am 4. und 5. November 2011
Beginn: Freitag 10.00 Uhr Ende: Samstag ca. 16.00 Uhr

Geplanter Ablauf:
je eine vollständige Hula Choreographie am Freitag und am Samstag mindestens vier Stunden Hula pro Tag. Abends: entweder noch einmal üben oder was uns sonst noch so einfällt. Dazwischen: essen, plaudern, Kaffee trinken, faulenzen, spazieren gehen, Schwäbisch Hall erkunden, Sauna, Solarium, Salzgrotte, schwimmen, …

Da der Seminarraum zwei volle Tage lang uns „gehört“, können wir ziemlich flexibel sein.
Die Tänze sind für Anfänger/innen geeignet, Du brauchst keine Vorkenntnisse.

Ort:
Ringhotel Hohenlohe

Weilertor 14 D-74523 Schwäbisch Hall

http://www.hotel-hohenlohe.de

Kosten:
EUR 85,00 pro Tag (das sind EUR 60,00 für den Workshop und EUR 25,00 für den Seminarraum).
Der Workshop kann auch nur am Freitag oder Samstag besucht werden.

SchwäbischHall

Anreise + Unterkunft
Hotelempfehlung:
individuell – bitte die Unterkunft auch selbst buchen:

Hotel Hohenlohe; www.hotel-hohenlohe.de; das Standardzimmer ist auf Anfrage auch zum Sonderpreis für EUR 88,00 verfügbar, jedoch nur solange der „Vorrat reicht” und unter Angabe, dass Du Teilnehmer/in des Hula Tanzworkshops bist

…oder im dazugehörenden Hotel-21 (die etwas kostengünstigere Variante) www.hotel-21.de

Anmeldung und Info:
Bis spätestens 20.Oktober 2011 bei
Martina Hudecsek: info@hula-martina.at, oder
Sylvia Hluchovsky: sylvia.hluchovsky@aon.at
Zur verbindlichen Anmeldung bitten wir Dich um eine Anzahlung von EUR 50,00. Das Konto wird bei Anmeldung bekanntgegeben. Dein Platz ist nach Eingang der Zahlung fix reserviert.

Bitte mitbringen:
Bequeme Kleidung wie einen leichten, weiten Rock oder eine leichte Hose, ein Tuch oder einen Pareo zum um die Hüfte binden, Gymnastikschuhe (keine Turnschuhe oder Ähnliches) oder rutschfeste Socken.

Rückfragen beantworten wir gerne:
Martina Hudecsek: info@hula-martina.at, Mobil: 0043/6765199380
Sylvia Hluchovsky: sylvia.hluchovsky@aon.at, Mobil: 0043 676 32 48 860; Skype: Sylvia Hluchovsky

Ich freue mich auf ein Kennenlernen und/oder Wiedersehen!
Bis dahin… Aloha nui loa…
Martina Lokelani Hudecsek

Wenn Du mehr über den Hula Tanz und mich (Martina) erfahren möchtest, schau doch auf meiner Webseite vorbei: www.hula-martina.at
Sylvias Blog findest Du unter www.eigentliches.com

SHA 2

Das Lonetal-Pferdchen – Punkt 45 von der Liste

Ich habe ja schon ewig nix mehr geblogt und da ist es an der Zeit, mich mal der Aktualisierung der Liste zu widmen … ;-)

Lonetal-Pferdchen

Immer wieder mal komme ich auf der Autobahn A7 an diesem Schild vorbei – nicht allzuoft, aber dennoch hat sich mir dieses Bild von einem Fundstück aus der ausgehenden Altsteinzeit ins Gedächtnis gebrannt und den Wunsch verankert, dieses Pferdchen mal live zu sehen.

Vor einiger Zeit habe ich bereits schonmal im Internet recherchiert und herausgefunden, dass das Original im Museum der Universität Tübingen aufbewahrt wird. Das Pferdchen wurde nicht in der Charlottenhöhle gefunden, diese war nie von eiszeitlichen Jägern bewohnt. Jedoch wird eine Replik dieser Figur und Repliken von begleitenden Funden (Mammut, Löwe) im Höhlenhaus neben der Charlottenöhle im Lonetal ausgestellt.

Nun hat es sich ergeben, dass wir in dieser süddeutschen Gegend zu tun hatten und einen Besuch bei der Verwandtschaft eingeplant haben. Auf das Programm setzten wir: “Besuch in der Charlottenhöhle

Das mehr oder weniger enttäuschende Ergebnis war: Die Charlottenhöhle hat sehr darunter gelitten, dass sie eine Zeitlang frei zugänglich war, denn viele der kleineren Tropfsteine sind abgeschlagen und die ganze Schönheit des Naturwunders ist durch Vandalismus leider stark angekratzt. Natürlich gibt es noch einige schönen Formationen und auch beeindruckende Säle zu sehen, im Detail leidet der Eindruck in der Höhle schon sehr darunter. Vielleicht bin ich auch durch die noch beeindruckendere Schönheit der Teufelshöhle in Pottenstein verwöhnt… nun ja, so ist es eben.

Auch die Präsentation der Pferdchenreplik im Höhlenhaus ist eher eine Enttäuschung. In einem winzigen Leuchtkasten mit schwachem Licht wird das Pferdchen von hinten gerade soviel beleuchtet, dass man die Details auf der Vorderseite kaum noch erkennen kann. Hätte ich nicht eine Kamera dabeigehabt, mit der ich High-Dynamic-Range-Bilder aufnehmen kann, so wäre mir nur der Eindruck einer schwarzen Silouhette vom Pferdchen geblieben.

Zudem sind die drei Leuchtkästen mit den Repliken von Löwe, Mammut und Pferd sehr belanglos in einer Höhe angebracht, die es zwar Kindern gut ermöglicht, die Stücke zu betrachten, für einen Erwachsenen aber eine Zumutung ist. Schade, dass hier eine Chance vertan wurde, diese wertvollen und bedeutenden Stücke der Eiszeitkunst auch entsprechend wertig zu präsentieren.

382

Mein Fazit aus dem Besuch in der “Vorzeit” ist: Auf jedem Foto im Internet kann ich mehr erkennen. Ein Besuch im Lonetal ist zwar ganz nett, aber die Erwartungen sollten nicht allzuhoch angesetzt werden. Vielleicht ergibt sich noch die Gelegenheit, im Schloss in Tübingen tatsächlich mal das Original zu sehen. So habe ich zwar einen Punkt zumindest halb von meiner Liste streichen können, doch zufrieden bin ich nicht.

Was mich jedoch im Speziellen wundert, ist wie sehr mich dieses Bild von einem Steinzeit-Relikt eigentlich beeindruckt und beeinflusst…

Vogelherdhöhlenpferdchen

Punkt 38 von 41

Ja, nun ist er also abgehakt, der Punkt 38 – einen Shop bei Dawanda eröffnen.

Nicht das das besonders schwierig gewesen wäre, das Eröffnen geht sehr schnell, vor allem wenn man hier vor Ort liebe Dawandas hat, die einem mit Rat und Tat und kopierfähigen AGB zur Seite stehen ;-)

Doch nach der Eröffnung stand der Shop erst mal eine ganze Weile leer, denn ein Produkt ist dann doch nicht so leicht erstellt.

Miss Piggy

Zum Glück hilft manchmal der Zufall – diesmal in Form eines superlustigen Fotos, das mir vor wenigen Tagen geglückt ist und zu dem ich sehr schnell erste Anfragen nach einer Postkartenversion hatte…

Da ich ja schon eine Weile Erfahrung mit der Erstellung von Drucksachen habe, war eine Postkarte schnell “gestrickt” und auch gedruckt. Heute wurden die Schweinchen dann druckfrisch geliefert und ich konnte endlich auch den Shop bestücken.

Dort im Dawanda-Shop gibt es also jetzt das Schweinchenmotiv als 10er-Set und auf Anfrage auch in anderen Stückzahlen.

Viel Spaß damit!

2011-07-04

Sommernacht

2011-06-27

Es gibt solche Tage, wo irgendwie der Wurm drin ist. Man hat schlecht geschlafen, früh ist Hektik, weil die Schule nach den Pfingstferien wieder begonnen hat und jeder vor sich hin morgenmuffelt… dann reihen sich Termine aneinander, dazwischen gibt es leider nur wenig Wertvolles zu essen, sondern eher Zeugs aus der Junk-Kategorie und die Unzufriedenheit mit sich selbst steigert sich immer weiter. Die Hitze und ein Stau auf der Autobahn könnten einem dann schon den Rest geben…

Aber es gibt immer die Gelegenheit, auszusteigen, sich nicht weiter hineinzusteigern. Anzuhalten, die Fehler des Tages als geschehen über Bord zu werfen und sich einen ruhigen Moment hinzusetzen.

Auf dem Balkon der Sommernacht lauschen, die erfüllt ist mit Stimmen aus einem nahen Garten, hie und da dem leisen Surren eines vorbeifahrenden Autos. Zusehen, wie das Blau des Nachthimmels immer dunkler wird, wie Nachtfalter und eine Fledermaus durch die Luft schwirren, die heuwürzige Luft riechen und einen Hauch Rindenduft herausschmecken.

Es ist zu keinem Moment zu spät, dem Tag eine Wende zu geben.

Freitagsfüller #34

freitagsfullerbild

Den Originalartikel zum heutigen Freitagsfüller gibt es bei Scrap-Impulse
.

1. Mir schmeckt gebratene Aubergine mit Knoblauch.

2. Manchmal rede ich, ohne groß zu überlegen. :???:

3. Regen bringt Segen.

4. Morgenseiten schreiben und auf dem Trampolin hüpfen ist die beste Art den Tag zu beginnen.

5. Fast hätte ich kein Geburtstagsgeschenk für den Gemahl gefunden. Aber nur fast…

6. In einer besseren Welt haben alle Menschen Zugang zu sauberem Wasser, genug zu essen, ein beschützendes Dach über dem Kopf, alltägliche Annehmlichkeiten, eine solide Bildung und erfüllende Arbeit… lasst uns an dieser besseren Welt bauen!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf hoffentlich einen milden Abend am Balkon, morgen habe ich den Besuch einer Geburtstagseinladung (mmmh: Chili!) geplant und Sonntag möchte ich den Pfingstferien einen netten Abschluß geben!

Kategorien
Archive
Mein Dawanda
Mein Flickr

By Erik Rasmussen
Mein Twitter

follow me: indivisuell

Ich lese gerade…
my clock
Letzte Kommentare
Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

Momox.de - Einfach verkaufen.

Eine Komplettlösung mit kostenlosem Versand und fairer Erstattung.

Hier testen, ob das Buch angekauft werden kann: einfach die ISBN-Nummer eingeben und Preisangebot ermitteln:

(Affiliate-Link)