Archiv für die Kategorie „Lebensqualität“
Punkt 1 von 41
Der Zufall wollte es, dass ich bereits heute die Gelegenheit bekam, den ersten Punkt von der Liste zu verwirklichen:
Besuch von der Schwester samt Familie, ein freier Nachmittag und trockenes, mildes Wetter. Die Umstände waren günstig für den Besuch im Kletterwald und damit kann ich den ersten Punkt, nämlich die Nummer 3 – “Im Kletterwald den Gibbon-Parcours klettern” heute voller Stolz von der Liste streichen.
Die Herausforderung war jetzt nicht wahnsinnig groß, wenn ich auch erst mal geschluckt habe – auf der ersten Plattform, vier Meter über dem Boden. Aber nachdem ich sonst immer dazu tendiert habe, lieber was zu lesen, anstatt mitzuklettern, ist so eine kleine Herausforderung schon ein deutlicher Aktivitätsschub.
41 Dinge – Die Liste
Im letzten Freitagsfüller habe ich den vorgegebenen Satzanfang “Ich werde…” mit einer Idee vollendet, die mich schon eine Weile hartnäckig verfolgt:
Ich werde mir eine Liste anlegen, mit genau soviel Dingen, die ich tun will, wie ich Jahre an meinem nächsten Geburtstag feiere.
Andrea Jenkins schreibt in ihrem Blog Hula Seventy viele Beiträge in Listenform. Unter anderem stellt sie schon seit einigen Jahren zu jedem Geburtstag eine Liste von Dingen auf, die vor ihrem nächsten Geburtstag erleben will.
Ich finde das eine wunderbare Idee – es ist glaube ich eine ideale Art, sich immer wieder an seine Wünsche zu erinnern.
Im Jahr 2008 habe ich mir eine Liste mit 100 Dingen angelegt, die Spaß machen könnten. Die Grundidee der Liste ist richtig, doch was fehlte war die Verwirklichung. Die Ideen waren nur semi-konkret und alles war ziemlich unverbindlich. Diese Liste hätte ich ohne die Blogartikel auf Hula Seventy einfach vergessen…
Ich denke, mit so einer Geburtstags-Aktions-Liste kann ich die Wünsche und Ideen gegenwärtig halten. Allerspätestens am Geburtstag wird mir diese Aktion wieder einfallen. Die ganz große Chance aber ist, mit der Schriftlichkeit dieser ausgewählten Punkte erstmals so richtig konkret auch über Einzelheiten und damit über die Verwirklichung der einzelnen Punkte nachzudenken.
Und wenn ich nicht alle Dinge schaffe? Befreiend finde ich da Andreas Listen aus den Vorjahren: ganz viele Punkte sind unerledigt geblieben – aber die Mehrzahl der Vorhaben wurde auch verwirklicht.
Hier ihre Beispiele:
- 36-things-to-do-before-i-turn-37
- 37-things-to-do-before-i-turn-38
- 38-things-to-do-before-i-turn-39
- 39-things-to-do-before-i-turn-40
Es besteht also keine Notwendigkeit, unerledigte Punkte auch in Folgejahre mitzuziehen…
… es hat eben nach einer guten Idee geklungen.
Einen Umsetzungszwang gibt es nicht.
Und ja: es sind auch Punkte auf meiner Liste, die mich an meine Grenzen bringen (und ich meine nicht nur den Punkt mit dem grünen Smiley)
Tja. Jetzt ist es raus: Mein 41. Geburtstag ist in einigen Wochen, es macht für mich keinen Sinn, jetzt auf die Schnelle 40 Punkte in der kurzen Zeit abarbeiten zu wollen.
Ich will andererseits auch nicht bis zu meinem Geburtstag warten, um mit so einer Idee zu beginnen, also dehne ich die Definition einfach ein bisschen und nehme mir ein Jahr plus einige Wochen Zeit.
- Zweitens werde ich auch Andrea Jenkins Formel übernehmen: “Jahre minus eins = Punkte auf der Liste”
Hier ist sie also – meine Liste: {41 things to do before i turn 42}
- Die Kräuterspirale fertigstellen und bepflanzen
- Eine Skulptur für den Garten bauen
- Im Kletterwald den Gibbon-Parcours klettern – done 11.8.20101
- Das Stück “Andante für Posaune” von dieser CD selber auf der Posaune spielen
- Stockbrot backen – done 21.8.2010
- Eine Figur aus Pappmache modellieren
- Alle 52 Übungen aus dem Buch Drawing Lab fertigstellen
- (und im Speziellen das Lab “100 Gesichter” – ein fortlaufendes Projekt)
- Ein Insektenhotel bauen
- Marshmallows am Lagerfeuer rösten – done 21.8.2010
- Die H-Moll-Messe mitsingen
- Kiesel in der Isar sammeln (= ein Ausflug nach München oder an einen anderen Punkt der Isar)
- Am Artfest 2011 teilnehmen
- Fotos in einem Paßbildautomaten machen
- Eine Skulptur oder ein anderes Kunstwerk aus Strandgut bauen (öhem… Urlaub am Meer?)
- Eine Windfahne nähen und / oder bunte Bänder in den Sonnenschirm binden
- ein Rag-Doll-Stofftier nähen
- Einen Steingarten in einer Schale anlegen – done 25.8.2010
- Einen interkulturellen Garten besuchen
- Meine Stempel-Alphabethe auf Holzklötze montieren (wie in diesem Video von Lisa Sonora Beam)
- Das Naturkundemuseum in Bamberg besuchen
- Ein Gedicht schreiben
- Brot backen
- Ein Kunstmuseum besuchen
- Ein Diorama aus Urlaubsmitbringseln bauen
- An einem inspirierenden Seminar teilnehmen
- Ein indisches Rezept nachkochen (ich denke da an Tandoori oder so…)
- Einen Kilometer am Stück joggen können
- Eine Hasenvilla für unsere Hasis bauen
- Karamel selbermachen
- Löwenzahnsirup machen
- Eine Zine gestalten
- Eine Stadt besuchen, in der ich noch nicht gewesen bin
- Einen Fotowalk organisieren
- Eine Burg oder ein anderes riesiges, altes, beeindruckendes Gemäuer an den Stellen erkunden, die normalerweise nicht zugänglich sind
- Eine mir völlig neue Kreativ-Technik ausprobieren
- Wieder einmal rund um die Stadtmauer von Nördlingen gehen – done 30.10.2010
- Einen Shop bei Dawanda eröffnen
- Windlicht-Gläser für Balkon und Garten gestalten (was Nettes einfallen lassen)
- Am ganzen Zaun entlang Sonnenblumen pflanzen
- Ein Buch lesen, das kein Sachbuch ist – done 30.10.2010
{die Bilder sind dieses Wochenende auf einem Sommerfest entstanden}
*urlaubsreif*
Heute früh bin ich mit nur sehr mäßiger Stimmung aufgewacht. Ein klassischer Durchhänger nach einer schlecht geschlafenen Nacht. Das Wetter tat mit der grauen Suppe außerhalb der Fenster ein Übriges.
Die Kinder sind eine Woche in Ferien und fehlen mir schon am zweiten Tag. Für diese “freien Tage”, in denen ich nicht mit Schul- und sonstigem Alltagskram belastet bin, hatte ich mir vorgenommen, die ein oder andere Altlast aufzuarbeiten. Oder ersatzweise auch den nie endenden Papiertiger zu zähmen…
Doch meine Stimmung machte mir einen massiven Strich durch die Rechnung. “Da hat man mal ein paar Tage frei und kriegt nichts auf die Reihe” – so lauteten im Groben die Selbstvorwürfe, die mir durch den Kopf waberten.
Zerknirscht, verbissen, hartnäckig… diese Worte beschreiben nicht nur Stimmungslagen, sondern auch körperliche Symptome und das engstirnige Vorhaben, mein Leben im Hau-Ruck-Verfahren in den Griff kriegen zu wollen.
Schließlich predige ich ja hier massig über genau dieses Ziel, das ich selbst noch nicht erreicht habe: Lebe weise. Manchmal kommt mir das selbst vor wie blanker Hohn.
Zum Glück gibt es unter anderem das Web 2.0 – diesmal hat mich der Kontakt nach “da draußen” sprichwörtlich aus dem grauen Tag gezogen.
Konkrete Begebenheiten:
- Rausgehen. Gar nicht so einfach. Doch mit Hilfe sanfter Ermahnungen (speziell über Twitter) habe ich mich dann aufgerafft und bin vom Spaziergang tatsächlich erfrischt, belebt, durchgelüftet und mit einer Hand voll Fotos zurück gekommen. So funktionieren Freundschaften, auch über große Entfernungen.
- Fundsachen im Reader. Jawoll. Jede Menge Blogs habe ich abonniert und der Grat zwischen “Inspiration” und “sich im Internet verirren” ist schmal. Die Stunden vor dem Computer fressen die Zeit im realen Leben. Doch heute habe ich eine sehr tröstliche Stelle gefunden- und jawoll, es ist eine Stelle in der Bibel:
Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es … (Eph 2,8)
Gefunden habe ich sie im Skizzenblog von Liz und Borromini – und manchmal ist es eben genau so ein Wort, das mich berührt und tröstet – und den ganzen Perfektionismus und die Gefühle der Unzulänglichkeit in die Tonne tritt. Weil ich auch nur ein Mensch bin und himmelweit davon entfernt, perfekt, ein Übermensch oder eine Übermutter zu sein.
- Weitere Fundsachen: Einer meiner Lieblingsblogs ist Chez Larsson und Benita schreibt gerade heute über klassische Donald Duck Momente, die einem im Leben widerfahren: z.B. den Fußboden lackieren und das laufende Radio steht danach unerreichbar auf dem Regalbrett – die Nachtruhe war im Eimer…
Solche Geschichten zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht – nicht etwa aus Schadenfreude, sondern wegen der Menschlichkeit und der Echtheit, die da durchblitzen.
Chez Larsson zeigt mir auch im heutigen Artikel, dass es manchmal nur die allerkleinsten Dinge und Schritte sind, die einen echten Unterschied machen. Zum Beispiel ein zweiter Nagel in der Wand. - Die Begegnung mit einer Freundin im Tedi. Jawoll, im Ramsch-Laden. Ich hab Kräuselband in Gold in der Hand und dann sprechen wir über genau das: die kleinen machbaren Schritte. Totz Durchhänger, trotz Handicaps. Selten hab ich diesen Laden so aufgebaut verlassen
Meine Erkenntnis, die bei diesem Gespräch gereift ist: Ich bin urlaubsreif. Ich werde die freien Tage bis zur Rückkehr meiner Kinder nutzen und *nur* etwas machen, was Spaß macht. Ich hab schon ewig nicht mehr gezeichnet. Es gibt eine Unmenge Orte in der näheren Umgebung, die ich noch nicht besucht und gesehen habe.
Der konkrete Beschluss und die Idee lautet:
Ich mache Urlaub.
Der Papiertiger und das Chaos-Büro warten auf mich, da bin ich mir ganz sicher. Jetzt geht es erst mal ganz konkret ums Auftanken. Ums Anhalten der Verpflichtungsmühle und ums Herunterfahren der eigenen Ansprüche.
Jetzt geht es mal ganz konkret um pure Lebensfreude.
Nieder mit der Lebensbalance
Da predigen sie Lebensbalance allerorten und die Spatzen pfeifens von den Dächern. Jahrelang bin ich hinterhergehetzt, habe Dutzende von Ratgeberbüchern verschlungen (in denen überall dasselbe drinsteht…).
Lebensbalance heißt das Zauberwort.
Alle wichtigen Bereiche Deines Lebens müssen ausbalanciert sein, sonst gerät man in ein ungesundes Ungleichgewicht.
Praktischerweise liefern die Zeitplan- und Selbstorganisations-Autoren dann auch gleich ein Lebensmodell mit. Je nach Ausrichtung beinhaltet so ein Lebensmodell dann verschiedene Kategorien. Beispiele:
- Gesundheit
- Bewegung
- Finanzen
- Beruf
- Glück
- Familie
- Partner
Soweit so schön. Alle diese Ratgeber versprechen, dass man sein Leben in den Griff bekommt, wenn man nur eifrig genug in allen Kategorien aufpasst, sie plant, steuert, Ziele erstellt und diese nachdrücklich verfolgt.
Warum bin ich dann aber immer noch kein 50 kg-Rehlein, das es endlich geschafft hat, alle diese vielen dicken Kilos abzuspecken?
Warum verursacht es mir immer noch keine Freude, mich joggend und schnaufend in sportliche Betätigung zu stürzen? Radfahren, Walking – Sport ist doch ein so wichtiger Lebensbereich….
Warum scheitere ich daran, jeden Tag zu meditieren? Gymnastik? Yoga? Warum nur sind alle die kleinen und großen Probleme mit Partner und Kindern immer noch da? Warum klappt es mit den Finanzen nur mehr oder weniger gut?
Ich muss da immer an den Spruch von John Lennon denken:
Leben ist das, was passiert, während Du andere Pläne machst.
Also – ich habe jahrelang eifrig Listen geschrieben, Balance-Räder gezeichnet, Lebenswünsche in Feng-Shui-Baguas verortet und bin meinen Zielen in den einzelnen Sektoren hinterher gehechelt.
Die Tage mit Kindern und Familie sind vollgepackt und eine einzelne alltägliche Zwischenfall-Singularität kann alles über den Haufen werfen und ich habe mich immer wieder gefragt, was denn aus meinen hehren Vorhaben (zum Vergleich: Neujahrs-Vorsätze) geworden ist.
Meistens nix, alles längst schon wieder vergessen.
Was ist also falsch an den ganzen Plänen, an den Denkmodellen?
Keines dieser Modelle ist vollständig. Besonders gerne mochte ich beispielsweise bisher das Balance-Rad aus Oliver Fritschs Buch “Alles Anders“.
Mit Begeisterung habe ich immer wieder mehr oder weniger zackige Räder gezeichnet. Das Schaubild hat mir dann die Mängel in meinem Leben aufgezeigt und mittels Masterplänen und S.M.A.R.T.en Zielsetzungen soll das dann alles behebbar sein.
Das hat nicht geklappt.
Kürzlich habe ich mir mal die Mühe gemacht und die mir bekannten Modelle der Lebens-Sortiererei in eine Excel-Tabelle gepackt. Da sind mir endlich die Augen aufgegangen, denn zwischen den Einträgen in den einzelnen Kategoriespalten klaffen riesige Lücken. Je nach Modell wird mal der eine, mal der andere Lebensbereich mehr oder weniger betont.
Also, wenn das Sortieren und Planen der einzelnen Lebensbereiche *nicht* funktioniert, was funktioniert dann? Nun, meine (noch sehr kurze, weil neue) Erfahrung ist:
Ein Leben ist automatisch in Balance, wenn alle elementaren Bedürfnisse erfüllt werden.
Und dazu zähle ich primär vor allem die tief im Inneren vergrabenen und versteckten Wünsche, Träume und Visionen.
Im besten Fall weiß man über den Sinn seines Lebens bereits Bescheid, aber meistens ist es doch eher nur eine Ahnung, ein Glimmen, ein kleiner glühender Funke – leider noch weit entfernt davon, einen flammenden, leuchtenden Sinn ins Leben zu zaubern.
Ich habe das große Glück gehabt, Methoden gefunden zu haben, die mir eine individuelle Betrachtung meines eigenen Lebens ermöglichen. Das hat mich weitergebracht. Die nachdrückliche Suche nach dem “Was will ich wirklich?” hat mich zum Glück lange genug angetrieben, bis ich für mich wirklich eine Antwort gefunden habe.
Positive Sätze
Es gibt jede Menge Prinzipien, um seinem Leben eine andere Richtung zu geben, irgendetwas zu verändern, sich auf mehr Erfolg zu programmieren, und so weiter…
Eine davon ist, mit positiven Sätzen zu üben, die so peu à peu die negativen Selbstgespräche im Kopf ersetzen sollen.
Dazu kann man zum Beispiel jeden Morgen eine Handvoll positiver Sätze – neudeutsch auch “Affirmationen” in ein einfaches Heft schreiben.
Gestern habe ich eines meiner aktuellen Hindernisse mit meiner Erfolgsteam*-Partnerin Monika besprochen.
Sie hat ein unglaublich gutes Talent, aus solchen Beschreibungen den Kern des Problemes herauszuhören und dann passende Affirmationen zu formulieren und so habe ich von ihr zwei Sätze bekommen, die meine Situation schon sehr gut treffen.
Interessanterweise sind dies auch Affirmationen, die ich mir selbst niemals so formuliert hätte – und dass sie sich etwas reiben ist für mich ein Zeichen, dass da auch ein Widerstand ausgehend von meinen Denkgewohnheiten vorhanden ist.
Konkretes Beispiel: Ich beschreibe meine Situation, diese Unzufriedenheit und diese Hindernisse – zum Beispiel dass ich den ganzen Tag lang nur so vor Ideen sprühe – nur dann, wenn ich mich hinsetze und etwas malen will, dann gibt es nur einen leeren Kopf.
Da nützt es auch nichts, wenn ich mir meine Ideen eifrig in meinem Notizbuch aufschreibe, denn in der konkreten Situation (Ich habe endlich Zeit zum Zeichnen und Malen) vergesse ich schlicht, dass ich dieses Notizbuch habe oder mag alternativ nichts aus diesen Ideen umsetzen.
Das Ganze deutet natürlich auf noch viel tiefliegendere Blockaden hin, irgendetwas in meinem Unterbewußtsein glaubt vermutlich, dass es gefährlich sein könnte, jetzt zu zeichnen und kreativ zu sein. Das wäre eine mögliche Erklärung.
Eine andere Erklärung findet sich in einem Podcast von Hedwig Seipel auf dem Feng Shui Blog. In kurzen Worten: Eine nicht abgeschlossene Vergangenheit führt zu Gerümpel (vorzugsweise im Keller) und die Lieblingsausrede dieser Betroffenen lautet:
“Ich würde ja so gerne…[hier Wunsch einfügen] …. aber ich muss erst noch …[Steuererklärung, Bügelwäsche, Telefonat]… erledigen.”
Sprich: es gibt immer etwas, was gerade noch wichtiger ist.
Da mir diese Formulierungen sehr bekannt vorkommen, habe ich von Monika folgenden positiven Satz zum Üben bekommen:
Ich erlaube mir, kreativ zu sein, auch wenn andere Dinge wichtiger sind.
Mein letztes Unbehagen mit diesem Satz habe ich mit dieser Endgültigkeit der Feststellung, dass andere Dinge wichtiger sind.
Ich hätte gerne keine solche Wertung darin…denn…vielleicht ist nämlich die Kreativität letztlich viel wichtiger als alle diese anderen Todos, die ich so verzweifelt mit allen möglichen Selbstmanagement-Verfahren zu managen versuche…
Wäre dies vielleicht eine bessere Formulierung?
Ich erlaube mir, kreativ zu sein, auch wenn andere Dinge ebenso wichtig sind.
Das würde zumindest eine Gleichwertigkeit herstellen.
Ich freue mich über Kommentare … auch zu diesen Formulierungen.
*Erfolgsteam: Dieses Konzept wird in Barbara Shers Buch “Wishcraft” ausführlich beschrieben.
Weitere Artikel hierzu gibt es unter dem Tag: Erfolgsteam
Neu-Anfang
Irgendwann langts. Ich drehe mich seit Jahren im Kreis, suche nach dem Sinn des Lebens, habe hunderte von Büchern und Ratgebern gelesen. Alles läuft letztlich immer wieder darauf hinaus (Achtung: bereits bekannt!) – dann man etwas TUN muss.
Hier im Blog war es in letzter Zeit etwas ruhiger, weil ich unter anderem darüber nachgedacht habe, in welche Richtung mein Blog weitergehen soll. Ich war nicht mehr zufrieden damit, einfach nur dieses Sammelsurium an Themen und Beiträgen aneinanderzureihen.
Ich bin so vielfältig interessiert und habe dennoch das Gefühl, an der Stelle zu kleben und nicht das Leben zu leben, das ich mir wünsche. Sinnigerweise habe ich auch noch einen wirklich anspruchsvollen Titel für mein Blog ausgewählt: “Lebe weise” – es soll oder sollte Motto und Leitfaden sein, aber irgendwie ist in den letzten Jahren nicht viel passiert, oder doch?
Schliesslich haben alle Themen, die ich durchgeackert habe ja letztendlich dazu geführt, dass ich heute die bin, die ich bin und hier stehe, wo ich stehe – mit allen meinen Themen, Interessen, Begabungen, Wünschen und Hoffnungen.
Jetzt geht es ums Tun. Ums Umsetzen. Und darüber werde ich in nächster Zeit berichten.
Diese Postkarte hängt vor mir an meiner Pinwand – eigentlich habe ich sie gekauft, weil mich die Farben auf der Palette angesprochen haben – ein Anklang an meine kreativen Wünsche. Der Text von Nietzsche ist mir aber mittlerweile genauso wichtig geworden:
Alles Fertige wird angestaunt, alles Werdende wird unterschätzt.
Friedrich Nietzsche












