Bei strahlendem Sonnenschein hat unser Pegnitzer Posaunenchor heute bei der Ökumenischen Wallfahrt nach Pottenstein mitgewirkt. Das war eine wunderschöne Veranstaltung.
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Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und die Vorbereitungen für den 2. Pegnitzer Krippenweg laufen auf vollen Touren.
Ich habe die Gestaltung der Drucksachen übernommen und dieser Tage ist mein Flyer und das Plakat druckfrisch angekommen.
Vielleicht sind Sie ja mal in der Gegend? Schauen Sie sich doch mal den Krippenweg an. Dieses Jahr sind es 53 Fenster und Stationen, alle mit wunderschönen Krippen ausgestaltet.
Hier die Informationen zum Download:
Flyer: flyer-krippenweg-web.pdf
Plakat:
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Hier meine neueste Rezension für ein Buch, das ich trotz Budget-Stopp unbedingt lesen musste…
Ich war in meiner Heimatstadt unterwegs und dort lagen in einer Buchhandlung ziemlich viele (und ziemlich weiße und damit sehr auffällige) Exemplare dieses Buches – sehr ungewöhnlich, aber als Überbleibsel einer Autorenlesung in der Stadt immerhin zu erklären…
Ich habe darin geblättert und das Buch schlägt sich (wegen dem Verlagsprospekt) automatisch an genau der Stelle auf, an der die provokative Überschrift steht: “Gott und Geld passen nicht zusammen” – und das hat mich dann nicht mehr losgelassen. Drei Tage bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, dann habe ich es trotz aller Zweifel gekauft … und nicht bereut.
Wer braucht dieses Buch? Kann man dieses Buch auch dann lesen, wenn man beim Wort “Jesus” schon Pickel kriegt? Ist das nur was für Christen, Kirchgänger, Glaubende oder religiöse Menschen? Oder können das auch Menschen lesen, die mit der “Institution Kirche” hadern?
Die Antwort lautet: Dieses Buch ist für Jeden.
Auch bei einem problematischen persönlichen Verhältnis zu Glaubensthemen werden doch die meisten Menschen hierzulande eine Ahnung von der ein oder anderen biblischen Geschichte haben.
Das Buch nimmt dann auch anhand der Lebensgeschichte Jesu aktuelle Themen ins Visier. Wie ein roter Faden ziehen sich die Geschichten und Gleichnisse von der Krippe bis zur Kreuzigung und Auferstehung durch das Buch und geben den Rahmen vor, in dem eine ganz neue Sicht auf das Leben möglich wird.
Es lohnt sich, sich auf diese alten Geschichten einzulassen und einen ganz neuen Blickwinkel auf das Leben und aktuelle Themen zu finden. Doch das Buch leistet noch mehr: Es gibt einem eine Ahnung von den Dingen, die wirklich wichtig sind, die wirklich zählen.
Es ist alles enthalten: Die wesentlichen Textstellen sind zitiert, die unglaublich liebenswerten Zeichnungen vertiefen und ergänzen die Aussagen und machen vielschichtige Bedeutungen sichtbar, Anregungen (auf optisch besonders hervorgehobenen Seiten) geben konkrete Umsetzungstipps und die wohltuende Deutung von Werner Tiki Küstenmacher bringt neue Tiefe in alle Themen des Lebens.
Wer braucht also dieses Buch?
Haben Sie Sorgen? Können Sie angesichts der Finanzkrise nicht mehr ruhig schlafen? Haben Sie Probleme mit der Gesundheit? Streit mit den Kindern oder dem Partner? Existenzielle Sorgen? Macht Ihnen das Altern Angst? Kennen Sie depressive Verstimmungen? Sind Sie in Trauer? Fühlen Sie sich ausgebrannt? Oder haben Sie “nur” einen ganz gewöhnlichen, langweiligen Alltag? Sind Sie ein Mensch und leben Sie?
Dann ist dieses Buch etwas für Sie.
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Zum Schluss – hier meine persönliche Lieblings-Luxus-Anregung, gleichzeitig ein Beispiel für die innere Gestaltung des Buches (hier eine der orange hervorgehobenen Seiten mit den konkreten Tipps);
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In meiner Reihe “Artikel für den Kirchenboten” erscheint im April eine Andacht zum Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld. (Markus 4, 3-8)
Ein Landwirt sät – vielleicht Getreide. Im Gleichnis wird erzählt, wie ein Teil auf den Weg fällt und verdorrt, ein Teil unter das Unkraut und ein Teil wird von den Vögeln gefressen. Nur ein Teil der Saat geht auf und bringt dann “hundertfach” Frucht.
Zwei Aspekte fallen mir dabei auf: Es gibt zum ersten eine fruchtbare Erde und diese Erde weist keinen Samen ab. Hätte der Bauer aus irgendeinem unerfindlichen Grund Disteln säen wollen, so wären auch diese in der fruchtbaren Erde gewachsen. Der Segen Gottes – die fruchtbare Grundlage – ist immer da, wir können selbst entscheiden, welche Saat, welches Talent oder welche Begabung, welches Verhalten und welche Tat wir ausbringen wollen.
Wir können uns für Freundlichkeit entscheiden – genauso aber auch für ein unfreundliches Wort gegenüber unserem Nächsten. Wir wählen selbst das Saatgut: Weizen oder Disteln?
Welches Saatgut würde uns denn hundertfach Ertrag bringen, wenn wir es denn aussäen würden?
Und das ist der zweite Aspekt: Wir müssen säen, wenn wir ernten wollen. Und ein paar Tage nach der Saat gibt es höchstens feuchte Keimlinge – es gehört auch die Pflege dazu, das Wässern, das Jäten, das Schützen der jungen Pflanzen und die Geduld.
Im übertragenen Sinne kann das auch bedeuten: wenn ich mich entscheide, eine Begabung auszusäen, ein Talent endlich anzuwenden, eine Idee endlich zu verwirklichen, dann muss ich das Risiko eingehen, dass meine Saat vielleicht auf harten Boden fällt, vielleicht von den Vögeln gefressen oder vom Unkraut erstickt wird. Ich muss dennoch handeln und säen. Der Teil der Saat, der auf fruchtbaren Boden fällt, wird jedoch aufgehen, weil Gott eine immer fruchtbare Basis bereithält.
Säen Sie! – und behalten Sie ihr Saatgut nicht in den Vorratskammern Ihrer Gedanken. Handeln Sie und riskieren Sie, dass ein Teil der Saat scheitern wird. Pflegen Sie die aufkeimende Saat und Gott wird seinen Segen dazu geben.
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Der Aschermittwoch ist nach der turbulenten Faschingszeit ein markanter Punkt im Kalender, ein Tag, an dem es sich lohnt, innezuhalten und seine Richtung zu überdenken. Ähnlich wie Neujahr markiert der Aschermittwoch den Beginn eines neuen Zeitabschnittes: der Fastenzeit vor Ostern.
Dies ist eigentlich nur ein kleineres Zeitintervall im Lauf eines Jahres, der Jahreszeiten und des Kirchenjahres. Solche Wendepunkte im Kalender eignen sich aber sehr gut, um einmal die Perspektive zu ändern.
(Bild: www.pixelio.de)
Heute beginnt übrigens – neben vielen anderen Aschermittwochsveranstaltungen – auch wieder die Fastenaktion der evangelischen Kirche: 7 Wochen ohne. Die nächsten 40 Tage bis Ostern kann ganz im Sinne des Fastens der Verzicht geübt werden: Schokolade, Fernsehen, Alkohol stehen auf der Liste ganz oben. Verzicht und Askese sind (wieder mal?) untrennbar mit den Wochen vor Ostern verbunden.
Das diesjährige Motto der Aktion ist jedoch erfrischend anders und erfrischend ungewohnt: Verschwendung – 7 Wochen ohne Geiz.
In der Beschreibung der Aktion heißt es:
“Die Menschen in unserer Welt brauchen dringend einen Frühling der Herzen. Die ständigen Fragen – was bringt es mir? was nützt es? –, die Erwartung, dass man für heute Investiertes schon morgen Erträge bekommen müsse, tötet jede spontane Geste. Eine geizige Welt schliddert in eine zweite, in eine soziale Klimakatastrophe – außen die Erderwärmung, innen die Eiszeit kalter Berechnung. Wenn alle aufhören, mit ihren Gaben zu geizen – seien sie materieller, seelischer oder geistiger Art –, dann taut das Eis in den Herzen” (…)
und weiter: “7 Wochen ohne – das heißt: eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen, die Routine des Alltags zu hinterfragen, seinem Leben möglicherweise eine neue Wendung zu geben oder auch nur wieder zu entdecken, worauf es ankommt.”
Für die nächsten 7 Wochen habe ich mir vorgenommen, auf negative Gedanken zu verzichten. Ich lese gerade wieder einen der ursprünglichsten Klassiker des Positiven Denkens: “Die Macht Ihres Unterbewußtseins” von Dr. Joseph Murphy.
Ich werde die nächsten 7 Wochen alte, eingeschliffene Denkmuster identifizieren, Glaubenssätze hinterfragen und neue Denkgewohnheiten einüben. Das wird meinem Leben eine neue Wendung geben…
Der Wochenplan (covey-wochenblatt_2.xls) wird mir dabei helfen, diesen Fokus bei meinen “mentalen” oder auch “spirituellen” Zielen im Auge zu behalten. Siehe auch: Wieviel Planung ist gesund?
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Fotos: www.kirchentag.net
Eine echte Bilanz werde ich nicht ziehen. Es war sehr individuell und persönlich. Für mich hat sich der Besuch in Köln gelohnt.
Ich habe mir “neue” Impulse gewünscht und ich habe lauter “alte” Impulse bekommen. Die Botschaft lautete: Besinne Dich auf das, was Du bereits kennst.
Es wird spannend bleiben.
Lebendig und kräftig und schärfer.

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Am Mittwoch geht es los: Der Deutsche Evangelische Kirchentag beginnt in Köln.
Ich freue mich auf 5 Tage voller Begegnung und Inspiration.
Da ich mit meiner Posaune in Köln zugegen sein werde, wird sich hier im Blog nix tun.
Sehen wir uns in Köln?

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So hat mich meine Heilpraktikerin heute verabschiedet. Ich hab gesagt: “Jaja, erst mal gesund werden” und sie sagte: “Nein. Bleiben Sie gesund.”
Und sie hat recht. In dem Moment, in dem ich denke, ich muss erst gesund werden, habe ich bereits akzeptiert, dass ich krank bin. Damit habe ich das Gesund-Sein auf später verschoben.
Wenn ich denke und sage “Ich bin gesund”, dann bin ich grundsätzlich auch gesund. Alle Maßnahmen, die ich jetzt unternehme, um z.B. den Schnupfen besser zu lösen oder das Kratzen im Hals etwas zu mildern, dienen lediglich dazu, mein Immunsystem zu stärken und meine Selbstheilungskräfte zu unterstützen.
Der Talmud kennt dazu auch folgende Weisheit:
Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Handlungen.Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal!
In allen Religionen der Welt sind die grundsätzlichen Lebensweisheiten bereits bekannt.
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Frierend steht ein Pendler am Bahnsteigrand und wartet im eisigen Wind auf den Zug, der ihn zur Arbeit bringt. Rund ein Dutzend Menschen steht im Halbdunkel, kaum einer spricht ein Wort. Unerbittlich rücken die Zeiger der Uhr weiter.
Froh kann man heutzutage sein, wenn man überhaupt Arbeit hat, dennoch sind manchmal große Opfer zu bringen. Immer weitere Strecken muss man zurücklegen, um zur Arbeit zu gelangen. Viel Zeit verschlingt das Pendeln zur Arbeit, jeden Morgen, jeden Abend. Lebenszeit, die man nicht mit der eigenen Familie verbringen kann. Manche Familienväter sind sogar die ganze Woche weg und kehren erst am Freitagabend zu Frau und Kindern zurück.
Die Industrialisierung hat uns technischen Fortschritt gebracht, zwingt den Arbeiter aber auch, zu seinem Arbeitsort zu fahren. Die Trennung von Wohnen und Arbeit ist endgültig, die erzwungene Mobilität geht als tiefer Riss durch die Familien, verursacht Streß, kostet Zeit und Geld.
Einsam und anonym sitzt man mit Hunderten von anderen Menschen im Zug, eilt zur Arbeit und fragt sich vielleicht irgendwann, wo genau denn das Leben „auf der Strecke“ geblieben ist.
So ist der Bahnhof auch ein Symbol für ein Leben „auf Achse“. Mobilität um jeden Preis fordert die Gesellschaft, die Folge ist ein beschleunigtes Leben, ein Leben voller Hetze und dennoch mit vielen endlosen leeren und einsamen Stunden in der anonymen Masse der Berufspendler.
Ich wünsche Ihnen allen, dass sie trotz aller Zwänge, die der Beruf und die Lebensumstände für Sie bereithalten, dennoch Momente der Ruhe, der Gemeinsamkeit und der Freude finden können. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die verbleibende Zeit mit Ihren Lieben voll auskosten können.
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