Archiv für die Kategorie „Gesundheit“
Shiatsu
Ich komme gerade von meiner zweiten Shiatsu-Behandlung. Shiatsu ist eine Massagetechnik, die durch Drücken und Dehnen entlang der Körpermeridiane Energieblockaden aufspürt und auflösen kann. Und das Beste: Shiatsu beruht ganz und gar auf der Weisheit der Fünf-Elemente-Lehre, bzw. natürlich ursächlich auf den komplexen Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Jeder Körpermeridian wird in der TCM einem Organfunktionskreis und einem der Elemente zugeordnet, so ist z.B. der Lunge-Dickdarm-Funktionskreis dem Metallelement zugeordnet. Das ist quasi angewandtes Feng Shui für den Körper. Oder eben eine weitere Möglichkeit, die komplexen Zusammenhänge zwischen den fünf Elementen zum eigenen Wohl zu nutzen.
Ich habe heute am eigenen Leib erfahren, wie sich Blockaden des Blase-Nieren-Meridians anfühlen können, einige der Druckpunkte waren verflixt schmerzhaft. Jedoch ist das Wohlgefühl danach unbeschreiblich gut.
Der Blase-Niere Meridian wird dem Wasserelement zugeordnet und ein seelisches oder mentales Thema, das hier unmittelbar dazugehört, ist das Loslassen.
Loslassen von alten Angewohnheiten oder auch ganz banal: Loslassen von allem Zuviel in der Wohnung, im Leben.
Miriam Weber, die Shiatsu-Therapeutin hatte in ihrer Praxis auch ein wunderschönes Buch von Louise Hay stehen, in dem sich ganz viele schöne Texte und Affirmationen zu diesem Thema finden: Meditation für Körper & Seele
Hier die Seite zum Thema Loslassen:

Ein Auszug aus dem Stichwortregister:
Akzeptanz, Angst, Bewusstsein, Einkommen, Erfolg, Erwartungen, Familie, Finanzen, Gedanken, Geduld, Geschäft, Hausarbeit (!), Immunsystem, Kinder, Klarheit, Kontrolle, Lernen, Liebe, Macht, Meditation, Ordnung, Problemlösung, Rechnungen, Reisen, Religion, Schmerz, Schönheit, Schuldgefühle, Trauer, Tun, Unterstützung, Verantwortung, Verdauung, Verdienst, Verlust, Vorurteile, Wandel, Wahlfreiheit, und, und, und…
Wie man sieht, sind die elementaren Stichworte des Lebens hier versammelt. Ich denke, wenn man es schafft, sich mit diesen Texten zu beschäftigen, gerade bei den Themen, die bei einem selbst gerade “anbrennen”, dann erreicht man eine positive Sicht auf die Dinge und diese “Saat” wird einen Wandel im Leben, eine Entwicklung hin zu mehr Lebensqualität bewirken.
Leben ohne Diät
Zuerst hatte ich ja nur den BMI-Rechner entdeckt, je mehr ich jedoch in die Seite eingetaucht bin, umso begeisterter war ich. Das will ich Ihnen nicht vorenthalten…
Der BMI-Rechner
Das Verhältnis von Gewicht und Körpergröße kann über eine Formel zueinaner in Relation gebracht werden. Hier habe ich eine Webseite gefunden, die den Zusammenhang schön verdeutlicht: per Schieberegler können die einzelnen Werte eingestellt werden: BMI-Rechner
Das erinnert mich stark an Garfield: “Ich bin nicht dick, ich bin nur untergroß”
Die Philosophie des Autors lautet: Wer dick ist, kann nichts dafür. Sein Buch belegt, wie Zusatzstoffe im Essen dick machen, und zeigt, auf was man achten sollte, um abzunehmen. Ziel ist es dabei nicht, dem Symptom Übergewicht mit einer Diät zu begegnen, sondern vielmehr die Ursache für den gestörten Appetit zu finden.
Klasse. Dankeschön!
Fünf Elemente für den Alltag
Gerade ist das Buch von Daniela Herzberg erschienen und ich habe es bereits gelesen und bin sehr begeistert.
Amazon hat im Moment noch gar kein Titelbild, das wird sich hoffentlich noch ändern. Einstweilen ein Foto von meinem Exemplar:

Hier meine ausführliche Meinung zu dem Buch:
Fünf-Elemente für den Alltag
Bisher waren die Fünf Elemente immer gut versteckt zwischen den Buchdeckeln einzelner Kategorien. Am ehesten konnte man noch in der 5-Elemente-Küche fündig werden, dort gibt es sehr gute Bücher zum Kochen nach den 5 Elementen. Wer wie ich von der Richtung des Feng Shui zur Lehre der Fünf Elemente gekommen ist, hat hier Informationen bisher nur in sehr allgemeiner Form in Feng Shui Büchern gefunden. Dann gibt es noch eine unüberschaubar große Zahl an Büchern zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und spätestens hier leidet die Alltagstauglichkeit dieser wunderbaren Philosophie – man kann sich eben nicht einfach mal schnell zum TCM-Therapeuten ausbilden, nur um in den Segen dieser Lebensanschauung zu gelangen.
Dieses Buch ist eine wunderbare Hilfe, um die Weisheit, die in der taoistischen Philosophie der Fünf Elemente-Lehre steckt, in den eigenen Alltag zu integrieren. Es wird ein kompetenter Einstieg in die grundsätzlichen Zusammenhänge gegeben und der Leser erfährt zahllose alltagstaugliche und umsetzbare Beispiele.
Das erste Kapitel erklärt die grundsätzlichen Eigenschaften der Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, die in der östlichen Philosophie ja vor allem eine Metapher oder ein Symbol für weit reichende Energie- und Lebens-Qualitäten sind.
Die Philosophie der Wandlungsphasen, wie die Fünf-Elemente-Lehre auch genannt wird, beschreibt Zusammenhänge und dynamische Prozesse, die in der Natur ablaufen. Dazu gehören neben dem Lauf der Jahreszeiten auch geistige und seelische Entsprechungen, Gefühle, Emotionen und natürlich auch ein komplexes Körperbild, in dem Organsysteme und Organfunktionskreise zu den einzelnen Elementen zugeordnet werden. Wer sich selbst aufmerksam beobachtet, findet hier ein interessantes Feld für Selbsterkenntnis.
Im zweiten Kapitel können sich Leser und Leserin dann selbst überprüfen: Bin ich eher Yin oder Yang? Zu welchem der Elemente kann ich mich zuordnen? Bin ich eher ein Mischtyp? Ist eines der Elemente in meinem Körper im Ungleichgewicht? Mit Hilfe dieser Testergebnisse lassen sich dann Tipps der folgenden Kapitel umsetzen.
Das dritte Kapitel ist eine sehr anschauliche Einführung in die Prinzipien der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Hier kann man wirklich einige Zusammenhänge ganzheitlich betrachten und mir sind beim Lesen „einige Lichter aufgegangen“. Ergänzt wird das Kapitel mit Ausführungen zu den Fünf Säulen der Gesundheit: Akupunktur, Kräuterheilkunde, Ernährung, Akupressur und Qui Gong/ Tai Chi/ Meditation).
Sehr interessant ist das vierte Kapitel: Sexualität und die Fünf Elemente. Spätestens hier wird klar, dass das Buch ein sehr ungewöhnlicher Ratgeber ist. In diesem Kapitel wird der ein oder andere Leser/Leserin wohl auch mit eigenen Grenzen und Tabus konfrontiert werden. Auch hier finde ich vor allem beeindruckend, auf wie vielen verschiedenen Wegen man sich dem Ziel einer „strahlenden Gesundheit“ nähern kann.
Das fünfte Kapitel beschreibt allgemein förderliche Körper-, Atem- und Meditationsübungen und im sechsten Kapitel sind dann weitere Tipps und Tricks zur Stärkung der einzelnen Elemente aufgeführt. Das erstreckt sich nicht nur auf spezielle Elemente-Körperübungen, sondern beinhaltet auch Ernährungstipps und weitere Möglichkeiten, ein Element zu stärken, das sich im Ungleichgewicht befindet.
Einen wertvollen Abschluss bildet das siebte Kapitel, in dem nochmals ein Bogen zu den jahreszeitlichen Entsprechungen gespannt wird: Es beinhaltet ein 12-Monats-Programm „Gesund und fit durchs ganze Jahr“ – Hier können Sie sich ein Motto für jeden Monat herauspicken und gezielt die dann besonders aktiven Elemente fördern.
Witzigerweise startet das Jahresprogramm mit dem Monat Februar – lässt also auch hier seinen Bezug zur chinesischen Tradition erkennen, dort ist „Neujahr“ bekanntlich Anfang Februar.
Die einzelnen Themen sind: Februar: Frühjahrsputz für die Leber, März: Vertrauen in die eigene Intuition, April: Der gesunde Start in den Tag, Mai: Mehr Zeit für mich, Juni: Freude im Herzen wecken, Juli: Ordnung von außen und innen, August: Die heilende Bauchmassage, September: Das Atem-Qi lenken, Oktober: Über den eigenen Schatten springen, November: Die Lebenskraft schützen und bewahren, Dezember: Etwas Warmes braucht der Mensch und (abschließend) Januar: Stärkung durch die heilenden Laute.
Wer sich auf Entdeckungsreise im “Land” der Fünf Elemente befindet, wird eine Lebensweise finden, die uns westliche Zivilisationsmenschen wieder näher an die Zyklen und Rhythmen der Natur bringt. Dieses Buch ist bestens dazu geeignet, mehr Lebensqualität in den Alltag zu bringen.
Das Kiefergelenk
Im letzten Herbst ist es etwas ruhig um die Berichterstattung dieser Zahnepisoden geworden. Leider nicht, weil sich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat, sondern leider, weil das Chaos ausgebrochen ist.
Mein Zahnarzt und ich waren gerade dabei, den Biss mittels kleiner Schleif-Korrekturen anzupassen und störende Erhebungen zu beseitigen, als ich von jetzt auf nachher das Gefühl hatte, dass plötzlich gar nichts mehr passt.
Der Zahnarzt empfahl dann, eine Knirscher-Schiene anzupassen, um die Bewegungen im Zahnraum durch eine eventuelle nächtliche Überlastung abzufangen. Wir planten den Termin und dann kam die Nebenhöhlenentzündung, die sich ja bis heute hinzieht.
Irgendwann im Herbst kam dann meine Heilpraktikerin darauf, dass ich mir irgendwie den Unterkiefer ausgerenkt hatte. Nur ein ganz kleines bisschen, nicht so, dass es geschmerzt hätte oder gar runter gehangen wäre – nein, nur der Drehpunkt saß nicht an der Stelle, an die er hingehört hätte. Sie konnte den Kiefer wieder an Ort und Stelle platzieren, und siehe da: der Biss war wieder wesentlich besser.
Übrigens laufen ganz viele Menschen mit so einem leicht verschobenen Unterkiefer herum und wissen es gar nicht. Auch eine mögliche Ursache von Zahnproblemen und über die verbindenden Muskelketten eine mögliche Ursache von Wirbelsäulen-Problemen oder anderen orthopädischen Befunden – wie z.B. unerklärlicher Schulter-, Knie-, Hüft- und Fußschmerz.
Heute habe ich von meinem Zahnarzt eine Erklärung bekommen, was da im Kiefergelenk so alles passiert:
So sieht das in etwa in Ruhestellung aus:
Beim Öffnen des Mundes dreht sich der Unterkiefer normalerweise nur im Drehpunkt. Das sieht dann so aus:
Öffnet man den Mund etwas weiter als normalerweise, dann rutscht der Drehpunkt des Kiefergelenkes auf der dafür vorgesehenen Gleit-Ebene nach vorne. Das ist völlig normal. Jetzt werden die Bänder gedehnt und ziehen dann den Kiefer beim Schließen des Mundes wieder in die Ruhestellung. Das sieht etwa so aus:
Die beiden kleinen schwarzen Pfeile zeigen den normalen Verlauf einer Öffnungs-Bewegung: zuerst nur im Drehpunkt drehen, dann den Drehpunkt nach vorne verlagern und weiter drehen. Dann geht der Mund richtig weit auf.
Schlangen können an dieser Stelle den Unterkiefer aushängen, dann passt auch ein ganzes Kaninchen rein. Das brauchen wir Gottseidank nicht.
Dummerweise haben sich viele Menschen (so auch ich) einen Bewegungs-Ablauf beim Öffnen des Mundes angewöhnt, der durch den größeren schwarzen Pfeil symbolisiert wird:
Beim kleinsten Öffnen des Mundes rutscht der Drehpunkt automatisch nach vorne. Das führt dazu, dass die Bänder, die den Kiefer wieder in Position ziehen, mit der Zeit ausleiern. Dann kann es es relativ leicht passieren, dass der Unterkiefer mal eben so einfach verrutscht.
- So. Die gute Nachricht ist: Es ist eine Angewohnheit und aus der kann man auch eine Abgewohnheit machen.
Mein Zahnarzt sagt, man müsse nur etwa 3 Wochen vermeiden, die ganz große Öffnungsbewegung zu machen, denn es ist ein Unterschied, ob ich am Tag fünf oder zehn mal diese kleinen Bänder dehne, oder tausend mal.
Der Körper kann die Bänder leicht regenerieren und man gewöhnt sich in den berühmten 21 Tagen auch wieder an, den Mund nur drehend zu öffnen und nicht dreh-schiebend.
Er hat mir eine Übung gezeigt, die dem Körper das richtige Öffnen des Mundes wieder beibringt, die macht man dreimal täglich ein paar Minuten, dann werden auch die zugehörigen Nervenverknüpfungen für die korrekte Bewegung wieder im Gehirn verlegt.
Den Drehpunkt des Unterkiefers kann man neben dem Ohr tasten, auch das Vorwärtsgleiten des Kiefers.
Bitte zeigen Sie diesen Artikel Ihrem Zahnarzt oder Heilpraktiker, wenn Sie vermuten, dass Sie ebenfalls betroffen sind -
und lassen Sie sich den korrekten Tastpunkt und die korrekte Bewegung für den Unterkiefer zeigen!!!!!Dieser Artikel dient NUR der Sensibilisierung für die Thematik und ist in keinster Weise eine Anleitung zur Selbst-Therapie!
- Erkenntnis des Tages: Nie aufgeben. Es gibt immer einen, der auch in den wildesten Zahngeschichten helfen kann.
…abgemeldet.
Mich hat es mit einer Ohrenentzündung sehr heftig erwischt. Daher melde ich mich bis circa Mitte Januar von hier ab und wünsche allen meinen Lesern einen vor allem gesunden Start ins neue Jahr!
Claudia G. Schramm
eitrige und gerötete Augen…
… und gerötete, entzündete Bindehaut sind Anzeichen einer bakteriellen Infektion. Vom Arzt abklären lassen.
Da haben die Erzieherinnen im Kindergarten schon Recht, wenn sie zur Vorsicht mahnen.
Schwierig, diese Gratwanderung zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde.
Nachtrag: Es ist eine Mittelohrentzündung. Kaugummi kauen hilft, die Ohren zu belüften. Abschwellende Nasentropfen, Ohrentropfen, Augentropfen.



