Archiv für die Kategorie „Fundsachen“
Gruppe “Drawing Lab” bei Flickr
Zu dem Buch “Drawing Lab” von Carla Sonheim gibt es auch eine Gruppe bei Flickr, in der die Ergebnisse vieler begeisterter Leser zu sehen sind.
Die Bilder oben stammen aus dem Fotostream von Carla Sonheim.
Die Flickr-Gruppe ist hier zu finden.
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Gummibärchen-Orakel
Bei Sven Christeleits neuem Blog “Alles und Nichts” bin ich auf das Gummibärchen-Orakel gestoßen. Dieses gibt es nun auch in einer Online-Variante: http://www.gummibaerchen-orakel.ch/orakel/
Ich hab das natürlich voller Begeisterung ausprobiert und: Ich schwöre! Das war meine Kombination beim allerersten Versuch:
Hier die zugehörige Deutung (Also, ich nehme das jetzt mal als bärengutes Zeichen…):
Na? Haben Sie auch nicht geschummelt? Sie haben die unwahrscheinlichste Kombination gezogen: exakt ein Bärchen von jeder Farbe. Entweder also Sie sind ein Schlitzohr – oder ein Genie. Sie entscheiden sich für Genie? Na, gut, dann müssen wir Sie ein bisschen bremsen. Sie haben die Anlagen dazu. Voll entwickelt haben Sie die noch nicht. Aber Ihre Talente und Begabungen ergänzen sich auf wunderbare Weise. Sie verfügen über einen klaren Geist und gute Intuition (weiss), dazu über Festigkeit und gesundes Selbstvertrauen (grün). Sie sind kontaktbegabt und schöpferisch (orange), dazu zielstrebig und geschäftstüchtig (gelb). Schliesslich haben Sie auch noch die Liebe und die Energie, all das zu Ihrem und zu anderer Nutzen anzuwenden (rot). Erstaunt Sie das ein bisschen? Also, uns erstaunt es. Und uns ärgert an dieser Kombination auch etwas: dass wir Ihnen daraus gar nichts Boshaftes lesen können. Wir würden Ihnen gern ein bisschen am Zeug flicken. Aber Sie haben nun mal diese seltene Verbindung von Talenten, und Sie fangen jetzt an, die zum Blühen zu bringen, um alsbald die Früchte zu ernten – und hoffentlich zu verteilen. Im Grunde können wir uns nur hochachtungsvoll verbeugen und Beifall klatschen. Und ehrlicherweise müssen wir auch noch gestehen, dass Albert Einstein ebenfalls diese Kombination gezogen hat. In seiner Villa in Princeton werden in einer Vitrine seine persönlichen Glücksbringer gezeigt, darunter – schon etwas eingetrocknet – die gleichen fünf Gummibärchen, die Sie jetzt gezogen haben. Aber Ihre Bärchen brauchen Sie nicht auszustellen, die dürfen Sie auch essen. Die Botschaft geht damit nicht verloren. Und die lautet: Sie sind ungewöhnlich vielseitig und harmonisch begabt, und wenn Sie diese Begabungen anwenden, werden Sie ein lebender Glücksfall. Wenn Sie nicht doch geschummelt haben.
Orakel vom Samstag, 27. Februar 2010, 14:20 Uhr
Skizzieren online
Heute ausnahmsweise kein “Adventskalender-Making-Of…”, sondern eine nette Fundsache:
Mein erster Versuch mit Odosketch. Dort findet sich rechts in Rosa die Schaltfläche “create a sketch” – für eigene Versuche. Mich begeistert die Farbpalette, alles in ein wenig gedeckten Farbtönen. Es wirkt ein wenig wie Pastellkreide und ich wünschte, ich könnte solche Effekte auch auf dem Papier erzeugen – na, da hab ich ja wieder was zu experimentieren.
Das Autofocus-System
gefunden bei Mark Forster.
Für alle GTD-Junkies und für alle, die (wie ich) immer noch mit einer funktionierenden Selbstorganisation kämpfen (weil es immer noch nicht geklappt hat, GTD wirklich zum Laufen zu bringen…) habe ich hier ein Fundstück, das eine komplett andere Herangehensweise propagiert.
Es ist im Prinzip eine Super-Liste, wie dies auch aus dem Ansatz “Superbuch” bekannt ist. Genial finde ich aber hier den Ansatz, das Unbewusste oder die eher kreative rechte Gehirnhälfte oder die Intuition oder wie man es auch immer nennen will, in die Bewertung und Auswahl der Aufgaben einzubeziehen.
Eine deutschsprachige (!) Anleitung, wie es funktioniert findet sich HIER.
Hyazinthen als Nahrung für die Seele
und in deinem kargen Speisenlager
nur noch über zwei Brote verfügst,
verkauf das eine und mit der kleinen Gabe
besorg dir Hyazinthen als Nahrung für die Seele.
Dieses Zitat und die folgende Geschichte dazu stammt aus dem Buch Was du heute kannst besorgen … von Rita Emmet:
(…) Eine Woche vor der Hochzeit wanderten Robb, Michelle und ich [Rita Emmet] mit einem Picknikkorb ausgerüstet um einen See. Es war ein traumhafter Oktobertag mit einem strahlend blauen Himmel, purpurrot und golden gefärbten Bäumen und klarer Herbstluft und die Braut murmelte, beim Laufen den Blick auf die Füße gerichtet: “Nur noch sechs Tage bis zur Hochzeit. Ich habe so viele Listen, was ich noch erledigen muss, das sich eine riesige Liste mit den Listen gemacht habe, und ich gehe hier picknicken.
Robb sagte, du wirst mir erklären, warum wir das machen, es soll etwas mit Hyazinthen zu tun haben. Ich lachte und erzählte ihr von dem Gedicht und was es mir bedeutet und dann packten wir das Picknik aus. Es war ein wirklich erholsamer, “re-generierender” Nachmittag und Michelle erzählte mir dass sie sich, als sie für den Endspurt der letzten paar Tage vor der Hochzeit nach Hause kam, viel sicherer und ausgeglichener fühlte und ihr wieder richtig bewusst geworden war, dass es bei der Hochzeit in erster Linie um ihre Eheschließung ging und nicht um den Festsaal oder andere Einzelheiten.
Einige Zeit später bekamen Robb und Michelle einen Sohn. Als Connor drei Monate alt war, lernte Michelle – neben der ausfüllenden Beschäftigung mit einem Neugeborenen – für ihre Abschlussprüfung an der Schwesternschule. Irgendwann rief sie mich an und fragte, ob ich mit ihr und Connor ein Mittagspicknick im Park machen wolle.
Ich sagte: “Aber du hast so viel zu tun, mit dem Lernen und dem Baby und allem”. “Ich weiß”, erwiderte sie. “Wir machen eine Pause und das hat etwas mit Hyazinthen zu tun.” (…)
Vor einigen Tagen gab es dann auch noch im täglichen Simplify-Mail diesen Hinweis:
Lichttherapie für Wohnung und Seele
Holen Sie sich leuchtend bunte Blumen (und damit verfrühte Frühlingsgefühle) in Ihre Wohnung. Im Fachhandel erhalten Sie jetzt Frühblüher wie Tulpen, Krokusse oder Narzissen. Arrangieren Sie die Pflanzenzwiebeln in kleinen Körben oder Blumenschalen zu Energie spendenden Frühlingsinseln. Pflanzen sind Leben und erfreuen das Herz – auch das von Menschen, die sich »eigentlich« nichts aus Blumen machen.
Und zu guter Letzt “stolperte” ich dann doch tatsächlich im Supermarkt auf eine kleine Auswahl recht preiswerter Blumenzwiebeln, die schon ein gutes Stück ausgetrieben hatten und prächtige Blütenansätze zeigten…
Jetzt beginnen gerade die rosa Hyazinthen ihre Blüten zu öffnen und einen unglaublichen Duft zu verbreiten. Es ist eine ganz andere Stimmung in dem Raum, seit die beiden Töpfe dort stehen.
Vielleicht sind Ihnen diese Geschichten ein letzter notwendiger Stups, um ebenfalls einen Topf mit Frühlingsblumen vom Einkauf mit nach Hause zu nehmen.





