Archiv für die Kategorie „Fünf-Elemente Küche“
Warmes Frühstück
Das warme Frühstück ist A und O der Fünf Elemente Ernährung. In der Literatur findet man vor allem lang gekochte Getreidebreie, z.B. Reiscongee (das klassische Essen aller Chinesen). Also meins ist das ja nicht so direkt und im Seminar hat uns Daniela Herzberg auch einen wunderbaren Tipp gegeben, wie man warm und schnell frühstückt:
Ein warmes Obstkompott zubereiten und darüber ein selbstgemachtes Müsli streuen.
Die Zutaten des Müsli kann man dann noch nach seinen persönlichen Elemente-Bedürfnissen zusammenstellen, wer die (noch) nicht kennt, nimmt Zutaten (sprich Getreide) aus dem Erdelement, denn die Mitte muss immer gestärkt werden
Kompott:
Eine Nektarine (beispielsweise) oder einen Apfel in Stücke schneiden (Kerngehäuse/Kern entfernen). Die Stücke mit einer Bodendecke Wasser bei geschlossenem Topfdeckel etwa 5 Minuten kochen bis sie die gewünschte Konsistenz haben, nach Belieben pürieren.
Müsli:
- 500g Flocken (Erdelement: Mais, Hirse, Gerste, Weizenkleie, Amaranth, Quinoia – die letzten beiden können auch wie Popcorn in der Pfanne mit Öl aufgepoppt werden; zum Holzelement würde z.B. Dinkel gehören)
- 250g Samen/Nüsse (Mandeln, Sesam, Kürbiskerne, Leinsamen, Walnuss, Pinienkerne…)
- 3 EL Honig und
- 3EL kaltgepresstes Öl und
- 6 EL Wasser verrühren
- mit den Flocken und den Nüssen/Kernen in einer Schüssel mischen
- bei 150°C im Backofen cross backen bzw. rösten, 2 bis 3 mal wenden.
Das Ganze wird im luftdichten Glas aufbewahrt und hält sich einige Wochen.
Frühstück: warmes Kompott, darüber das selbstgemachte Müsli. Geht schnell, ist lecker und entspricht mir persönlich mehr, als ein schlappgekochter Reisbrei.
Die Ernährung nach den Fünf Elementen
Gestern habe ich in Frankfurt das Seminar von Daniela Herzberg besucht. Die Grundlagen der Ernährung nach den 5 Elementen sind:
- die Einteilung der Lebensmittel in die 5 Elemente-Gruppen Wasser-Metall-Erde-Feuer-Holz
- die thermische Wirkung der Lebensmittel von kalt über erfrischend zu neutral, wärmend und heiß.
Anders als in den üblichen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung geht es in dieser östliche Ernährungsphilosophie um die Wirkung der Lebensmittel auf den Körper, nicht so sehr um den Inhalt der Nahrungsmittel (Kalorien oder Vitamine).
Beispiele:
- Die Suppen der 5-Elemente-Küche können nach 3 Stunden Kochzeit kein einziges Vitamin mehr enthalten. Trotzdem kommen Kranke durch eine solche Hühnersuppe schnell wieder auf die Beine.
- Viele traditionelle Hausrezepte lassen sich mit den Regeln der Elemente-Küche erklären: Haferschleim stärkt den Magen, bestes (wenn auch nicht leckerstes) Mittel bei Verdauungsbeschwerden. Hafer wird zu Metall gezählt und das Element Metall hilft bestens, ein gestautes Erdelement auszuleiten. Dem Erdelement wird der körperliche Wirkkreis Magen-Milz-Bauchspeicheldrüse zugeordnet.
- Orangensaft enthält viel Vitamin C, trotzdem schützt er nicht davor, sich eine Erkältung einzufangen. Nach den Regeln der Elemene-Küche wird Orangensaft zum Holz-Element gezählt (weil säuerlich) und hat eine erfrischende Wirkung. Gerade im Winter braucht der Körper jedoch bereits viel Energie, um den Körper auf Temperatur zu halten. Hier wäre der Erkältungsvorbeugung mehr gedient, wenn der Körper bereits wärmende Speisen und Nahrung erhalten würde.
Faszinierende Einblicke in eine faszinierende Lehre.
Völlige Verblüffung über die Teffsicherheit herrschte bei mir, als wir meine Konstitution ermittelt haben und sich alle körperlichen und emotionalen Schwächen und Beschwerden der letzten Zeit wie von selbst in den Zuordnungen ablesen ließen.
Was für ein Potenzial!
Zimt und Zucker
Also, Zimt, so hört man allerorten, Zimt wärmt. Nach den Fünf Elementen gehört Zimt zum Element Metall und hat wärmende Wirkung. Also aufgepasst! Nicht alles, was wärmt, gehört automatisch zum Feuerelement!
Die Einteilung zu den Elementen erfolgt durch den vorwiegenden Geschmack des Lebensmittels: Zwiebeln beispielsweise (um beim Buchstabe Z zu bleiben *grins*) gehören roh zum Element Metall: scharfer Geschmack. Werden sie gebraten, wandern die Zwiebeln ins Erdelement, weil sie dann süß schmecken. Würde man dann noch “im Kreis rum” kochen wollen (Kür), dann müsste man erst wieder eine “Metallzutat” hinzufügen, bevor man dann weiter ins Wasserelement wechseln darf.
Huch, das wird ja jetzt schon wieder superspeziell.
Vielleicht mal als allgemeine Info noch die Reihenfolge der Fünf Elemente im so genannten “nährenden” Zyklus: Wasser – Holz – Feuer – Erde – Metall – Wasser – Holz und so weiter; das kann man sich folgendermaßen gut merken: Wasser nährt Holz (Bäume), diese ergeben ein wunderbares Feuerchen, welches zu perfekter Asche/Erde verbrennt, aus der Erde gewinnt man die Metallerze und am Metall kondensieren die Wassertröpfchen… Letzte Anmerkung: Dem Feuer wird der bittere Geschmack zugeordnet…
Zurück zum Zimt. Da ich ja in letzter Zeit öfters mal ein wenig länger im Internet sitze und an meinem Blog bastle, krieg ich kreislauftechnisch schon ab und zu mal kalte Pfoten. Dann gibt es einen lecker Malzkaffee mit einer winzigen Prise Zimt drin. Und “schwupps”, ist mir wieder pudelwarm.
Was lerne ich daraus? Es genügen winzigste Mengen einer Zutat, um den ganzen Körper zu beeinflussen.
Und was ist mit dem Zucker? Mir geht der Satz meines ehemaligen und supergenialen Fitnesstrainers Peter nicht mehr aus dem Kopf: “Wenn Du ein Löffelchen Zucker am Tag isst, dann ist der Tag gelaufen.” (Speziell das Zusammenwirken und gegenseiteige Ausnocken der Hormone Insulin und Glukagon). Zusammen mit den Infos aus dem Buch Der neue Zucker-Knacker“>Zuckerknacker (muss ich mir unbedingt noch mal besorgen) ergibt das ein ziemlich vernichtendes Bild für das “Lebens“mittel Zucker.
Kinesiologisch lässt sich das sogar beweisen, denn der Proband reagiert immer schwach, wenn er Zucker auf die Zunge bekommt.
Es ist mir wieder in den Sinn gekommen, wie schädlich Zucker eigentlich ist. (und wieder passen Denke und Tat nicht zusammen).
Pizza versus Zucchini-Gemüse
Au Mann! Diese Worte einmal aus meinem Munde: Die Pizza heute mittag war furchtbar! Und das mir, dem ultimativen bekennenden Pizza-Freak.
Bin ich bereits zu sehr entgiftet? Ich vertrage dieses Fast Food nicht mehr. *einglück!* Die Zucchini, die ich mir gestern nach den Fünf Elementen gekocht hatte, waren hundertmal schmackhafter und verträglicher…
Rezept:
Zucchinigemüsein einer heißen Pfanne(F)
Olivenöl(E) oder Butter(E) erhitzen,
Zucchini(E) in feine Streifen geschnitten braten,
gemahlenen Pfeffer(M),
Salz(W) und
einen Spritzer Zitrone(H) hinzufügen
Die Buchstaben in Klammern zeigen die Zugehörigkeit zu den Elementen an: Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz. Wenn man die Zutaten in dieser Reihenfolge verwendet, kocht man außerdem “im Kreis rum“, sprich, man folgt dem nährenden Zyklus der Elemente, der besonders förderlich ist. Nicht umsonst steht auch in unseren überlieferten Rezepten die Reihenfolge “Pfeffer, dann Salz” – ich denke, unsere Großmütter haben vielleicht mehr davon geahnt, als wir denken….
Und für mich habe ich große Hoffnung, endlich eine vernünftige Ernährung einzuführen. Basisch, biologisch, nahrhaft, verträglich, gesund….das wärs, als Zugabe gerne auch schnell *zwinker*