Archiv für die Kategorie „Feng Shui Praxis“

Der Traum von der hellen Wohnung

Wenn ich die Frage stelle, was Wohnqualität bedeutet, dann ist in den Top Ten der Antworten auf jeden Fall der Wunsch nach einer hellen Wohnung enthalten.

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Was bedeutet den jetzt genau “eine helle Wohnung”? Jeder von uns ist in der Lage, sie zu erkennen, wenn er sie betritt.

  • Die Master-Frage zu diesem Thema lautet: Wie baut man so etwas?
  • Eine weitere Frage lautet: Ist eine Wohnung auch dann noch hell, wenn der Sommer gerade seine prächtigsten Gewitter auspackt und der Himmel ziemlich bedeckt ist? Oder der Winter mit kurzen und trüben Tagen klotzt?
  • Und noch eine dritte Frage fällt mir ein: Was machen Sie, wenn die Wohnung mit den vielen Fenstern dann zu hell ist?
Also, der Reihe nach:
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Bauen wollen die meisten Menschen eine “helle Wohnung” zuallererst mit vielen Fenstern. Möglichst groß, breit, hoch und auf jeden Fall bis zum Boden.
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Klar: Die Fenster sind die Öffnungen nach daußen, nur durch sie kommt Licht herein.
Also möglichst viele. Viele Fenster bringen viel Licht und haben aber folgende Nachteile:
  • Es gibt dann nur noch eine reduzierte Möglichkeit für Stellfläche für Möbel/Schränke und dieser Stauraum ist ebenso wichtig für das Wohlbefinden, wie das Licht.
  • Wer nur Fenster in die Wände schlägt, wird (nicht nur aus Feng-Shui-Sichtweise) kaum einen geschützten Sitzplatz, beispielsweise für den Ess-Tisch finden, weil er dann in jeder Ecke im “Durchzug” sitzt – und nicht nur im Durchzug vom “Chi”, dieser “Zug” kann sich auch ganz real als Luftzug bemerkbar machen. Das merkt man aber meistens erst beim Probe-Wohnen. Und das ist relativ spät.
  • Viele Fenster geben viel Ausblick, aber auch viel Einblick. Denken Sie an den Sichtschutz.
Was ist mit großen Fenstern?
  • Es gibt Monsterfenster, die quadratmeterweise nur Glasfläche haben. Ein bisschen sind sie aus der Mode gekommen. Glas ist schwer und so ein Fensterflügel hat eine enorme Wucht, wenn er mal vom Wind hin und her geworfen wird. Achten Sie also bei großen Fensterflächen auf eine “handliche” Fensterteilung – nur diese ist “hand-hab-bar”. (Da sind wir auch schon beim “Menschen als Maßstab” … allein ein neues Thema wert)
  • Große Fenster lassen viel Licht herein und viele Blicke. Überlegen Sie bitte genau, wieviel Einblick Sie Ihren Nachbarn gewähren wollen, vor allem, wenn das Haus in einem Baugebiet entstehen soll, in dem zwischen den Häusern genau 6 Meter Abstand vorgesehen sind: 3 Meter bis zur Grenze, dann der MaschendrahtZaun und dann nochmal 3 Meter. Aber das hatten wir ja schon bei der Fenstermenge.
  • Große Fenster haben eine Wintergartenwirkung. Sie sammeln die Sonnenwärme wie verrückt, das ist das, was Glas besonders gut kann. Es kann also durchaus passieren, dass Sie den Sommer über eine überhaupt nicht so helle Wohnung haben, weil ständig die Jalousien geschlossen sind, um die Hitze wenigstens ein bisschen draußen zu halten. Ich kenne eine solche Wohnung sehr gut.
Kommen wir zum Thema “Fenster bis zum Boden” – die machen dann Schwierigkeiten, wenn eine klassische Heizung mit Heizkörpern eingebaut werden soll, denn die Heizkörper sitzen nunmal zur Bewegung der Warmluftwalze im Zimmer am besten in den Fensternischen. Warm-Luft-Walze ist eh`eine nicht besonders tolle Heizform, aber das ist schon wieder ein anderes Thema…
  • Alles was höher ist als Erdgeschoß, braucht eine Absturz-Sicherung in Form eines “französischen Balkons”, sprich ein Gitter/Geländer. Das schaut ja meistens auch ganz gut aus. Auch eine Querteilung ist möglich, unten eine Festverglasung, die man nicht öffnen kann und oben ein Öffnungsflügel, sprich ein normales Fenster. Funktioniert gut.
  • Blumen stehen dann alle auf dem Boden, das sieht nur bei Großpflanzen gut aus. Aber Fensterbretter sollten ja eh nicht so zugestellt werden, weil das dann Probleme beim Öffnen macht. Da gibt es mittlerweile auch schon echt clevere Fenster (mit Fensterbrett), die im unteren Bereich eben so eine Festverglasung haben (diesmal nicht als Absturz-Sicherung, sondern als Blumentopf- und Küchenkräuter-Reservat).
So. Jetzt wissen wir, dass “viele” und “große” Fenster nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Wie macht man es dann?
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Ich bin in der traditionellen Bauweise fündig geworden:
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Stellen Sie sich mal so einen bäuerlichen Alltag im Jahreslauf vor. Im Sommer ist es lange hell, genug Zeit, um vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang Feld und Vieh zu versorgen.
Im Winter ruht die Feldarbeit. Das Vieh frisst von den Vorräten und die Bauern und Bäuerinnen sitzen in der Stube und arbeiten… Reparaturen am Werkzeug, Herstellung von Kleidung, Stricken, Klöppeln, Spinnen, Weben… Typische Wintertätigkeiten.
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Jetzt ist aber der Winter nicht unbedingt als strahlend helle Jahreszeit bekannt. Zudem war Glas sehr teuer, Elektrisches Licht gab es nicht und wer schon einmal versucht hat, im Kerzenlicht irgendetwas Handwerkliches zustande zu bringen, weiß, wie essentiell Licht ist.
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Ich halte ganz viel von den überlieferten Bauformen unserer Vorfahren:
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(Bild: Bauernhausmuseum Wolfegg (Allgäu) pixelio.de)
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So eine Bauernstube war und ist in den traditionellen Bauernhäusern meistens ein nicht besonders großer Raum. Und er hat Licht von zwei Seiten. Vier Fenster meistens, zwei in der einen Wand, zwei in der anderen -
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Das ist ein heller Raum und das ist das Geheimnis:
  • Licht von zwei Seiten.
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(Bild: Die gute Stube in einem alten Bauernhaus in Kloster Veßra, pixelio.de)
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Es kommt also vor allem darauf an, das rechte Maß zu finden. Die richtige(!) Größe, die Anzahl und die Lage der Fenster entscheiden darüber, ob eine Wohnung hell ist oder nicht.
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Routinen

MetallIn meinem Artikel zum Thema “Ferien” habe ich über die Bedeutung von festen Regeln und einer festen Struktur nachsinniert. Diese werden nach dem Verständnis der Fünf Elemente der Wandlungsphase Metall zugeordnet..Wer kennt nicht diese Tage, an denen “alles aus den Fugen gerät”?

Die Sprache ist verräterisch: “aus den Fugen” meint, dass sonst fest zusammen Gefügtes nicht mehr zusammenhält. Die Fugen klaffen auseinander und die Struktur zerfällt.

  • Wie kann ich dieses so notwendige “Metall”-Element nun auch wieder in den Tagesablauf hineinbringen?

Die schlichte Antwort lautet: Routinen.

Flylady hat es vorgemacht und ich habe an jedem einzelnen Tag, an dem ich meine “Morgenroutine” durchgezogen habe und mir nichts in die Quere gekommen ist, gemerkt, um wieviel besser der Tag läuft. Es ist einfach von Anfang an Struktur und ein fester Rahmen in allen Dingen.

Interessant finde ich auch aus Feng-Shui-Sicht den Zusammenhang mit den sogenannten “Perioden”.

Die schlauen Chinesen haben ihre Zeitrechnug in Zyklen und Perioden und und Ären strukturiert. Im Jahr 2004 fand nun der Wechsel von der Periode 7 in die Periode 8 statt. Der 7 ist das Metall-Element zugeordnet und die 8 ist Erde.

Was also in den 20 Jahren (so lange dauert eine Periode) vor 2004 schon einmal einfach von Natur aus da war, nämlich das Metall der Periode 7, muss in diesen Jahren erst einmal wieder neu beachtet werden.

Vielleicht legen Sie auch einmal Ihren Fokus auf das Metall-Element in Ihrem Leben: Schauen Sie doch mal, wie Ihr Tag, Ihre Woche, Ihr Jahr, Ihr Leben strukturiert (Metall) ist. Dann bekommen Sie vielleicht wieder mehr Luft zum Atmen (die Lunge wird ebenfalls dem Metall zugeordnet).

Endlich Ferien!

Heute hat es auch mich (nicht ganz unerwartet) erwischt und ich weiß noch nicht so recht, ob ich lachen oder mich gruseln soll: der Kindergarten hat seine Tore für die nächsten 3 Wochen geschlossen…

In unserer Tageszeitung war passenderweise auch ein geeigneter Cartoon zum Thema:

Ferien

Ich kenne einige Mütter, für die die Ferienzeit eine Zeit ohne Kinderbetreuung ist – und damit eine einzige Katastrophe darstellt – und ich kenne einige wenige Leute, die sich zusammen mit ihren Kindern auf die gemeinsame freie Zeit freuen.

Warum können “Ferien” für die überlasteten Eltern eine Katastrophe werden?

Ich komme immer wieder auf die gleiche Sache zurück. Wenn die eigene klare Vorstellung fehlt, was ich denn in dieser Zeit mit den Kindern anfangen soll, dann werde ich von außen diktiert bekommen, wie die Ferienzeit abläuft.

Also lohnt es sich, eigene Wünsche und Bedürfnisse zu entdecken und klarzustellen. Das braucht natürlich auch Übung. Schließlich ist auch hier kein Meister vom Himmel gefallen.

Meine beiden Kids haben heute vormittag auch versucht, die Wohnung auf den Kopf zu stellen. Ist ihnen auch ein bisschen gelungen *schmunzel*. Sie haben ganz knallhart getestet, wie weit sie in der “ungewohnten Freiheit” zu Hause gehen können.
Ich habe jedoch in einigen unverrückbaren Regeln ganz streng auf die Einhaltung bestanden und je fester der Rahmen und je klarer die Struktur, desto klarer und enger auch der Handlungsspielraum, in dem sich das Chaos dann eben nur abspielen kann.

Ein weiterer Punkt ist die eigene Sichtweise, bzw. die Erwartung. Meine Einstellung bestimmt, wie ich die durchaus schwierige Situation handhabe:

Ich kann mich entweder vor der langen Zeit fürchten, in der ich nicht so einfach die Dinge so erledigen kann, wie sonst;
oder
ich kann es als eine Herausforderung betrachten, die kreative Lösungen erfordert und auch eine konsequente Abgrenzung. Alles eine Frage des Blickwinkels.

Ferien können eine Krise sein, aber jede Krise beinhaltet eine Chance, hier die Chance einer gemeinsam verbrachten schönen Zeit – eine neue Familien-Gemeinschaft.

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Duden 07. Das HerkunftswörterbuchDas bringt mich zum Schluss noch zu meinem Lieblings-Duden: “Das Herkunftswörterbuch”.

“Ferien” ist ein lateinisches Fremdwort, das ursprünglich geschäftsfreie Tage und Ruhetage im Bereich der Rechtsprechung bezeichnete: An diesen “Urlaubstagen” wurden keine Gerichtssitzungen abgehalten.

In der Sprachwurzel stammt Ferien von lat. feriae. Hieraus hat sich auch unser Wort “Feier” entwickelt. Bei den Römern waren die “feriae” die für religiöse Kulthandlungen vorgesehenen Festtage. Feiertage, festlich, feierlich.

Feierabend gehört ebenfalls in diese Wortfamilie. Die Ursprungsbedeutung “Vorabend vor dem Fest” wurde später umgedeutet in “Ruhezeit nach dem Arbeitstag” und genau diese Ruhezeit nach der Lernarbeit in Schule und Kindergarten ist das, was die Kinder auch brauchen. Die Ferien bringen auch ein großes Stück Struktur in den Jahreslauf - wer von uns “Erwachsenen” erinnert sich nicht daran, die Tage bis zu den nächsten Ferien gezählt zu haben?

Jetzt, wo ich auf der anderen Seite stehe (und nicht mehr die Tage zähle) und nur erkenne, wie sehr die Kinder die Ruhepause im Jahr brauchen, kann ich nur dastehen und zusehen, dass der Rahmen des Zusammenlebens, die Regeln und die Struktur weiterhin erhalten bleiben. Das ist mein Plan für die Ferien.

Und ich werde die gemeinsame Zeit genießen.

Ihnen allen auch “schöne Ferien”!

P.S: Aus der Sicht der Fünf Elemente werden die “Struktur” und die Regelnder Wandlungsphase “Metall” zugeordnet und Metall kann aufs Beste die überschiessende “Holz“-Energie der Kinder kontrollieren. Feng Shui in den Ferien ;-)

Shiatsu

Ich komme gerade von meiner zweiten Shiatsu-Behandlung. Shiatsu ist eine Massagetechnik, die durch Drücken und Dehnen entlang der Körpermeridiane Energieblockaden aufspürt und auflösen kann. Und das Beste: Shiatsu beruht ganz und gar auf der Weisheit der Fünf-Elemente-Lehre, bzw. natürlich ursächlich auf den komplexen Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Jeder Körpermeridian wird in der TCM einem Organfunktionskreis und einem der Elemente zugeordnet, so ist z.B. der Lunge-Dickdarm-Funktionskreis dem Metallelement zugeordnet. Das ist quasi angewandtes Feng Shui für den Körper. Oder eben eine weitere Möglichkeit, die komplexen Zusammenhänge zwischen den fünf Elementen zum eigenen Wohl zu nutzen.

Ich habe heute am eigenen Leib erfahren, wie sich Blockaden des Blase-Nieren-Meridians anfühlen können, einige der Druckpunkte waren verflixt schmerzhaft. Jedoch ist das Wohlgefühl danach unbeschreiblich gut.

Der Blase-Niere Meridian wird dem Wasserelement zugeordnet und ein seelisches oder mentales Thema, das hier unmittelbar dazugehört, ist das Loslassen.

Loslassen von alten Angewohnheiten oder auch ganz banal: Loslassen von allem Zuviel in der Wohnung, im Leben.

Miriam Weber, die Shiatsu-Therapeutin hatte in ihrer Praxis auch ein wunderschönes Buch von Louise Hay stehen, in dem sich ganz viele schöne Texte und Affirmationen zu diesem Thema finden: Meditation für Körper & Seele
Hier die Seite zum Thema Loslassen:

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Ein Auszug aus dem Stichwortregister:

Akzeptanz, Angst, Bewusstsein, Einkommen, Erfolg, Erwartungen, Familie, Finanzen, Gedanken, Geduld, Geschäft, Hausarbeit (!), Immunsystem, Kinder, Klarheit, Kontrolle, Lernen, Liebe, Macht, Meditation, Ordnung, Problemlösung, Rechnungen, Reisen, Religion, Schmerz, Schönheit, Schuldgefühle, Trauer, Tun, Unterstützung, Verantwortung, Verdauung, Verdienst, Verlust, Vorurteile, Wandel, Wahlfreiheit, und, und, und…

Wie man sieht, sind die elementaren Stichworte des Lebens hier versammelt. Ich denke, wenn man es schafft, sich mit diesen Texten zu beschäftigen, gerade bei den Themen, die bei einem selbst gerade “anbrennen”, dann erreicht man eine positive Sicht auf die Dinge und diese “Saat” wird einen Wandel im Leben, eine Entwicklung hin zu mehr Lebensqualität bewirken.

Meditation für Körper & Seele

Fünf Elemente für den Alltag

Gerade ist das Buch von Daniela Herzberg erschienen und ich habe es bereits gelesen und bin sehr begeistert.

Gesund und vital mit den Fünf Elementen. Das grosse Praxisbuch

Amazon hat im Moment noch gar kein Titelbild, das wird sich hoffentlich noch ändern. Einstweilen ein Foto von meinem Exemplar:

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Hier meine ausführliche Meinung zu dem Buch:

Fünf-Elemente für den Alltag

Bisher waren die Fünf Elemente immer gut versteckt zwischen den Buchdeckeln einzelner Kategorien. Am ehesten konnte man noch in der 5-Elemente-Küche fündig werden, dort gibt es sehr gute Bücher zum Kochen nach den 5 Elementen. Wer wie ich von der Richtung des Feng Shui zur Lehre der Fünf Elemente gekommen ist, hat hier Informationen bisher nur in sehr allgemeiner Form in Feng Shui Büchern gefunden. Dann gibt es noch eine unüberschaubar große Zahl an Büchern zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und spätestens hier leidet die Alltagstauglichkeit dieser wunderbaren Philosophie – man kann sich eben nicht einfach mal schnell zum TCM-Therapeuten ausbilden, nur um in den Segen dieser Lebensanschauung zu gelangen.

Dieses Buch ist eine wunderbare Hilfe, um die Weisheit, die in der taoistischen Philosophie der Fünf Elemente-Lehre steckt, in den eigenen Alltag zu integrieren. Es wird ein kompetenter Einstieg in die grundsätzlichen Zusammenhänge gegeben und der Leser erfährt zahllose alltagstaugliche und umsetzbare Beispiele.

Das erste Kapitel erklärt die grundsätzlichen Eigenschaften der Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, die in der östlichen Philosophie ja vor allem eine Metapher oder ein Symbol für weit reichende Energie- und Lebens-Qualitäten sind.

Die Philosophie der Wandlungsphasen, wie die Fünf-Elemente-Lehre auch genannt wird, beschreibt Zusammenhänge und dynamische Prozesse, die in der Natur ablaufen. Dazu gehören neben dem Lauf der Jahreszeiten auch geistige und seelische Entsprechungen, Gefühle, Emotionen und natürlich auch ein komplexes Körperbild, in dem Organsysteme und Organfunktionskreise zu den einzelnen Elementen zugeordnet werden. Wer sich selbst aufmerksam beobachtet, findet hier ein interessantes Feld für Selbsterkenntnis.

Im zweiten Kapitel können sich Leser und Leserin dann selbst überprüfen: Bin ich eher Yin oder Yang? Zu welchem der Elemente kann ich mich zuordnen? Bin ich eher ein Mischtyp? Ist eines der Elemente in meinem Körper im Ungleichgewicht? Mit Hilfe dieser Testergebnisse lassen sich dann Tipps der folgenden Kapitel umsetzen.

Das dritte Kapitel ist eine sehr anschauliche Einführung in die Prinzipien der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Hier kann man wirklich einige Zusammenhänge ganzheitlich betrachten und mir sind beim Lesen „einige Lichter aufgegangen“. Ergänzt wird das Kapitel mit Ausführungen zu den Fünf Säulen der Gesundheit: Akupunktur, Kräuterheilkunde, Ernährung, Akupressur und Qui Gong/ Tai Chi/ Meditation).

Sehr interessant ist das vierte Kapitel: Sexualität und die Fünf Elemente. Spätestens hier wird klar, dass das Buch ein sehr ungewöhnlicher Ratgeber ist. In diesem Kapitel wird der ein oder andere Leser/Leserin wohl auch mit eigenen Grenzen und Tabus konfrontiert werden. Auch hier finde ich vor allem beeindruckend, auf wie vielen verschiedenen Wegen man sich dem Ziel einer „strahlenden Gesundheit“ nähern kann.

Das fünfte Kapitel beschreibt allgemein förderliche Körper-, Atem- und Meditationsübungen und im sechsten Kapitel sind dann weitere Tipps und Tricks zur Stärkung der einzelnen Elemente aufgeführt. Das erstreckt sich nicht nur auf spezielle Elemente-Körperübungen, sondern beinhaltet auch Ernährungstipps und weitere Möglichkeiten, ein Element zu stärken, das sich im Ungleichgewicht befindet.

Einen wertvollen Abschluss bildet das siebte Kapitel, in dem nochmals ein Bogen zu den jahreszeitlichen Entsprechungen gespannt wird: Es beinhaltet ein 12-Monats-Programm „Gesund und fit durchs ganze Jahr“ – Hier können Sie sich ein Motto für jeden Monat herauspicken und gezielt die dann besonders aktiven Elemente fördern.

Witzigerweise startet das Jahresprogramm mit dem Monat Februar – lässt also auch hier seinen Bezug zur chinesischen Tradition erkennen, dort ist „Neujahr“ bekanntlich Anfang Februar.
Die einzelnen Themen sind: Februar: Frühjahrsputz für die Leber, März: Vertrauen in die eigene Intuition, April: Der gesunde Start in den Tag, Mai: Mehr Zeit für mich, Juni: Freude im Herzen wecken, Juli: Ordnung von außen und innen, August: Die heilende Bauchmassage, September: Das Atem-Qi lenken, Oktober: Über den eigenen Schatten springen, November: Die Lebenskraft schützen und bewahren, Dezember: Etwas Warmes braucht der Mensch und (abschließend) Januar: Stärkung durch die heilenden Laute.

Wer sich auf Entdeckungsreise im “Land” der Fünf Elemente befindet, wird eine Lebensweise finden, die uns westliche Zivilisationsmenschen wieder näher an die Zyklen und Rhythmen der Natur bringt. Dieses Buch ist bestens dazu geeignet, mehr Lebensqualität in den Alltag zu bringen.

Wo soll ich nur anfangen?

Ich habe mir lange hin und her überlegt, mit welchem Raum in der Wohnung ich denn beginnen soll. “Entrümpeln, Unordnung beseitigen und ein bisschen schöner gestalten”, das waren so schwammige Vorstellungen im Kopf. “Wenn möglich, auch ein bisschen die Feng Shui-Regeln nach den 5 Elementen beachten”, alles nur sehr vage definiert…

… das Ende vom Lied war, das ich nirgendwo angefangen habe und es überall unbefriedigend ausgeschaut hat.

Letzte Woche habe ich dann einfach mit dem kleinen Bad im Obergeschoss angefangen. Dort hat mich immer gestört, dass man möglicherweise zum Fenster hineinsehen kann – also musste eine neue Lösung für den kürzlich kaputt gegangenen Rollo her. Das war ein guter Auslöser, denn jetzt ist es richtig nett geworden: ein neuer Sichtschutz, zwei Teelichter auf der Ablage, in Kürze kommen noch schöne rote Handtücher und ein roter Badteppich. Passend zum Süden (Feuer).

Erkenntnis des Tages:
Einfach mit dem Punkt anfangen, der am meisten nervt. (hier der fehlende Sichtschutz).

    Nebenbei kann man dann noch…

    • in diesem Raum ein wenig Überflüssiges aussortieren und die Ablageflächen etwas entschlacken (15 Minuten)
    • Fenster putzen (nur diesen einen Raum, eventuell sogar nur EIN Fenster, das sind 10 Minuten)
    • und eine farbliche Grundrenovierung mit neuen Handtüchern (gibt es immer wieder mal im Set billiger – einfach mal in den Versandkatalogen blättern)

    Wenn man erst mal angefangen hat, kommen die Ideen ganz von alleine:

    • Welches Möbelstück würde noch fehlen?
    • Gibt es ein Stauraum-Problem?
    • Gibt es ein nettes Deko-Stück, das schon immer hierher gehört hätte?
    • Was ist mit ein, zwei frischen Pflanzen?
    • Haben Sie eine Duftlampe, die an anderer Stelle verkümmert?

    Das Bad ist auch aus einem weiteren Grund der ideale Anfangspunkt: Hier beginne ich morgens meinen Tag und hier pflege ich meinen Körper. Hier sollte ich mich zuallererst wohlfühlen!

    Aus diesem Grund kommt dann gleich als Nächstes das Schlafzimmer dran :-)

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

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