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Aromatische Kürbissuppe
Noch ist Kürbiszeit und ich hatte noch so ein Hokkaido-Exemplar zuhause liegen.
So geht es:
- Den Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und mitsamt der Schale kleinschneiden.
- Eine Zwiebel (schälen und) würfeln.
- Ein etwa daumengroßes Stück Ingwer schälen und ebenfalls würfeln und
- beides im Kochtopf in Butter andünsten.
- Jetzt die Kürbis-Stücke mit andünsten.
- Mit kochendem Wasser (Wasserkocher) aufgießen und zusammen weich kochen, das dauert etwa 20 Minuten. Dann mit dem “Zauberstab” (ESGE) pürieren. Ich liebe dieses Gerät, weil es am unteren Ende komplett aus Edelstahl ist und somit auch in kochenden Flüssigkeiten benutzt werden kann.
- Einen Schuss gutes Öl zugeben.
- Jetzt kommen die Gewürze dazu, die ich nicht mehr mitkoche, sondern nur in der heißen Suppe ziehen lasse: Rosenpaprika, Pfeffer, Oregano, Thymian, Rosmarin, Salz und Zitronensaft. Ich habe eine ganze Zitrone genommen. Die Suppe ist sehr aromatisch geworden.
Weil ich die Zitrone als letztes zugegeben habe, endet der Kochzyklus im Holzelement. Damit ist die Suppe quasi “adressiert” – es sind alle Elemente enthalten und sie stärkt besonders das zuletzt zugegebene Holzelement.
Also, das war mit Abstand die leckerste Suppe, die ich diesen Herbst gezaubert habe.
Ganz in meinem Element

Im Feng Shui dreht sich ja vieles alles um die Frage, welchem Element man selbst zugeordnet wird. Darauf gründen sich die ganzen folgenden Maßnahmen, die auf das förderliche Element nach den Wandlungsphasen setzen.
Wer sich mit dieser Lehre näher beschäftigt, wird zwangsläufig auf Widersprüche in der Zuordnung zum persönlichen Element stoßen. Es gibt nicht nur die verschiedenen Feng Shui-Schulen, die das unterschiedlich handhaben – nein, zu allem Überfluss stößt man unweigerlich auch auf die Lehren der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und damit auch auf die Ernährung nach den Fünf Elementen.
Zusätzlich kann man sich noch die verschiedensten psychologischen und astrologischen Richtungen in der Elementelehre aussuchen. Die Schwierigkeit ist, dass jedem der Fünf Elemente so unglaublich viele Entsprechungen auf allen Ebenen des Daseins zugeordnet werden – da kann man schon den Überblick verlieren. Jetzt wird es erst richtig kompliziert.
Auf der Suche, welches Element ich denn nun eigentlich bin, habe ich mich durch die verschiedensten Bücher und Methoden gearbeitet und einige viele Tests gemacht. Ich habe auch mehrere Testpersonen nach diesen Facetten analysiert und bin fast verzweifelt. Je nach Blickrichtung war ein eindeutiger “Erd-Mensch” plötzlich dem Holz zugehörig und ein nach Feng-Shui eindeutiger “Metall-Mensch” war plötzlich Feuer. Mich hat auch die Frage getrieben, wie es denn eigentlich sein kann, dass alle Menschen eines Jahrgangs einem einzigen Element zugeordnet werden können – wo bleibt denn da die Vielfalt? Wo bleibt die Persönlichkeit?
Darüberhinaus geht es ja in der östlichen Weisheit immer um die Harmonie der Elemente. Es soll ja ein Fließen der Fünf Elemente erreicht werden, also sind immer alle Elemente erforderlich.
Wer sich ein wenig in die TCM einliest und das geht ganz leicht, wenn man sich für die Ernährung nach den Fünf Elementen interessiert, der stößt irgendwann auf die Tatsache, dass es ein “angespanntes Holzelement” und eine “Yin-Fülle” und “trockene Hitze” und “Feuchtigkeit” gibt – und noch verwirrend viel mehr.
So. Und was mache ich jetzt?
Immer dann, wenn es um die Persönlichkeit und um den Menschen selbst geht, nehme ich einen Test, der das momentane Zustandsbild nach den Fünf Elementen abbildet. Jetzt fällt die Interaktion mit der Wohnung zunächst mal weg und es geht um das Gleichgewicht der Elemente im Menschen selbst.
Jetzt sind zum Beispiel die Zuordnungen der Elemente zu verschiedenen Symptomen oder eben auch Tests über die Persönlichkeit hilfreich, weil sie helfen ein Ungleichgewicht im Körper oder in der Seele zu erkennen. Hier kann ich mit Hilfe der Nahrung oder mit Hilfe von Aktivitäten ganz gezielt in das Ungleichgewicht regulierend eingreifen.
Beispiel: Atemübungen werden dem Metall-Element zugeordnet. Metall ist das Sinnbild für Struktur. Nichts ist strukturierter und geordneter als die Atmung. Auch Musik und Mathematik gehören meiner Meinung nach zum Metall-Element.
Weiteres Beispiel: Der saure Geschmack (Zitronen etc.) wird dem Holz zugeordnet. Er hilft, die Leber (ebenfalls dem Holz zugeordnet) zu entspannen. Ob man eine angespannte Leber oder ein angespanntes Holzelement hat, sieht man häufig an einem emotionalen Ungleichgewicht: man ist möglicherweise aggressiv, reizbar oder jähzornig. Hier kann mit der Ernährung nach den Fünf Elementen viel ausgeglichen werden. Schon der Volksmund kennt die Redensart: “Sauer macht lustig.”
Das ist die Faszination an den Fünf Elementen. Es ergibt eine höhere Ordnung und man erhält Einblicke in die Zusammenhänge des Lebens, wenn man sich mit dieser sehr ausgereiften Lehre beschäftigt. Es passt einfach so gut.
Welches Element bin ich denn nun? Was nehme ich? Woran orientiere ich mich? Die Antwort sieht vielleicht so aus:
- Im Feng-Shui wird die Zuordnung nach den Geburtsjahren vorgenommen. Alle Menschen eines Jahrgangs haben dann das gleiche Geburtselement. Auch wenn das eine sehr sehr grobe Einteilung ist – für die Feng-Shui Maßnahmen passt diese Einteilung. Hier geht es um die Interaktion des Menschen mit seiner Wohnung. Metall-Menschen sollen Erde-Farben zur Förderung ihrer Energie einsetzen. Nur als Beispiel. Ich nehme nach wie vor mein Geburtselement – wenn es z.B. um die Beziehungen zwischen mir und meiner Wohnung geht. Dazu gehört beispielsweise schon nicht mehr die Auswahl der Kleidungsfarben.
- Dann gibt es für mich den auf den Menschen allein (ohne Wohnung) bezogenen Aspekt, der emotionale Anteile enthält, sprich die psychologische Persönlichkeit und eventuell auch körperliche Krankheitsbilder beinhaltet. Hier gibt es nur ein eventuelles Ungleichgewicht – es müssen alle Elemente enthalten sein, ich kann nur versuchen, eine eventuelle Disharmonie auszugleichen.
Hier ist der Rat eines Fachmanns empfehlenswert – Bei Krankheiten ein Mediziner, der sich mit Traditioneller chinesischer Medizin auskennt und bei Ernährungsfragen ein Fünf-Elemente-Ernährungsberater.
Wer jedoch gerne in den Spiegel seiner Seele blickt und Vergnügen an Typologien hat, die den Menschen in verschiedene Klassifizierungen (hier eben die 5 Elemente) einteilen, dem sei das oben abgebildete Buch ans Herz gelegt. Es beinhaltet einen Test, um herauszufinden, welchem Persönlichkeitstyp man zuzuordnen ist und behandelt also mehr den psychologischen Aspekt der Fünf-Elemente-Lehre.
Ich halte übrigens die Zuordnung zu verschiedenen Klassifizierungen schon für hilfreich – es beinhaltet ja immer einen Lösungsansatz… Auch ein Choleriker muss versuchen, ruhiger zu werden und sich zu entspannen und der Abenteurer handelt so ganz gegen sein Holz-Element, wenn er die Freiheit und das Abenteuer nicht auslebt.
Viel Vergnügen bei eigenen Entdeckungsreisen im Universum der Fünf Elemente!
Nach Myrtillus kommt jetzt diese Woche die Perlhirse
Schon wieder so ein Gesundheits-Artikel in unserer (kostenlosen, weil der Zeitung beigelegten) Fernseh-Zeitschrift.
Offensichtlich wird die Verbreitung dieses Magazins durch die Anzeigenwerbung finanziert.
Es ist immer das gleiche haarsträubende Muster, in dem die Artikel geschrieben sind:
- Aufmacher/ Titel: – diesmal: “Perlhirse, das kräftigste Haarwuchsmittel der Welt”.
- Schlagzeile: “Tests ergaben, dass Perl-Hirse die Haare noch besser als z.B. Süßgras wachsen lässt.” – sehr geschickter Schachzug, hier wird Bezug genommen auf frühere Anzeigenserien, in denen das Süßgras angepriesen wurde.
- Wissenschaftlicher Bezug: Hier ist es der Lobpreis auf das Süßgras als ultimativem Haarwuchsmittel (diese “Tatsache” wurde übrigens vor allem durch frühere Anzeigenkampagnen zu den Süßgras-Kapseln erzeugt und ist durch die wiederkehrende Präsenz in den Druckerzeugnissen der Yellow Press in den Köpfen der Leser als Fakt verankert).
- Neue wissenschaftliche Erkenntnisse: Diesmal ist es Prof. John Clark, Dermatologe von der Uni Los Angeles. “Uni Los Angeles” ist eine stark vereinfachende Bezeichnung. Wer in Google nach dieser Uni sucht, findet entweder die California State University, Los Angeles oder die University of California. Erstere hat keine medizinische Fakultät, wie ein Blick auf die Karte des Campus offenbart. Letztere hat eine Medizinische Fakultät und sogar eine Dermatologische Abteilung. Und hier finden sich auch die Namen der dortigen Ärzte, des Chefarztes und des Oberarztes. Ein Professor John Clark ist nicht darunter. Hach, wer hätte das gedacht?
- Dann der sachliche Teil zu der Pflanze. Inhaltsstoffe, Herkunft, Name, Familie, Artnamen. Die Perlhirse gibt es tatsächlich. Auch die Angaben zu den Inhaltsstoffen sind sicherlich richtig. Ich denke, durch diese Aufzählung von naturwissenschaftlichen Fakten wird der Eindruck erweckt, es handelt sich hier um reale neue Forschungen. Oder zumindest um hoch wissenschaftliche Informationen. Diese Informationen sind jedoch in jedem Lexikon zu finden.
- Witzig ist auch der Vergleich der Bilder. Das was in der Fernsehzeitschrift abgebildet ist, sieht aus, wie die Kolbenhirse, die als Wellensittichfutter verkauft wird. Ich weiß nicht, wie die Pflanze auf dem obigen Bild heißt, denn selbst Kolbenhirse sieht nicht so aus. Perlhirse sieht jedenfalls laut Wikipedia SO aus.
- Jetzt kommt der Hinweis auf die sensationelle neue und “bislang nicht gekannte” (Zitat Ende) Wirksamkeit der Pflanze. Es ist von hormonellem Ungleichgewicht die Rede. Sicherlich eine der Hauptursachen für Haarausfall. Ich bezweifle, dass ausgerechnet Perlhirse dieses Ungleichgewicht im Hormonhaushalt beheben kann.
- Und zum Schluss der obligatorische “Hinweis für Verbraucher“, dass Perlhirse leider nicht im Bioladen oder Supermarkt erhältlich ist, aber jeder Apotheker gleich mehrere Hersteller von hochwirksamen Perlhirse-Extrakt-Kapseln im Computer finden würde.
Grmmpf! Das ist der Punkt, an dem mir der Kamm schwillt.
Ich glaube schon, dass Perlhirse einen hohen Gehalt an Kieselsäure hat und diese sorgt für schönere Nägel, Haut und Haar. Ich glaube auch, dass es sicherlich gesund ist, Hirse oder auch Perlhirse zu essen. Die Nutzpflanze ist sehr robust und trockenheitsbeständig, daher dient sie in Afrika und Asien als ein Hauptnahrungsmittel.
Meine Folgerung würde diesmal lauten: Um die Inhaltsstoffe der Hirse zu nutzen, wäre es in jedem Fall angebracht, Hirse überhaupt erst einmal als Nahrungsmittel in den Speiseplan aufzunehmen. Hirse gibt es in (fast) jedem Supermarkt. Es gibt auch Hirseflocken, die man ins Müsli mischen kann.
Hirse, selbst wenn es nicht die Perlhirse ist, hat in jedem Fall tolle Inhaltsstoffe, die unseren Weizenmehl-dominierten Alltag in jedem Fall bereichern würde.
Was mir besonders sauer aufstößt, ist wie in diesen Anzeigenserien mit den Mitteln der Sprache ein Meinungsbild in der Bevölkerung aufgebaut wird. Ganz gezielt wird hier (meiner Meinung nach) auf den vielleicht nicht so hohen Bildungsstand der Zielgruppe spekuliert, die sich durch eine gewisse Pseudo-Wissenschaftlichkeit schnell beeindrucken lässt. Und in der Folge dann zum Apotheker rennt, weil ja bereits im Artikel diese Handlung vorgeschlagen wird.
So wird “Selber denken” unnötig und die Kassen der Kapselhersteller klingeln.
Ich prangere vor allem die Art und Weise an, die den normalen Bürger hinters Licht führen soll.
Myrtillus-Beeren und wie wir für dumm verkauft werden
Ich habe wieder in unserer Fernsehzeitschrift einen Artikel zur Gesundheitspflege gefunden, über dem in kleinen Lettern oben rechts “Anzeige” steht. Aha. Wieder einmal ein pseudowissenschaftlich aufgemachter Medikamentenverkauf. Werbung unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft.
So arg pseudowissenschaftlich ist der Artikel diesmal übrigens gar nicht. Da war die Story vom Süßgras schon etwas wilder…
Ich habe mal die Fakten nachrecherchiert, die im Artikel genannt werden.
- Die berühmte Tufts-Universität gibt es tatsächlich. Sie liegt in Boston.
- James Johnson ist im dortigen Personalverzeichnis tatsächlich aufgeführt, er ist auch tatsächlich Neurologe. Der Professorentitel wird im Personalverzeichnis nicht erwähnt, nur ein Doktor-Titel. Nehmen wir das mal als künstlerische Freiheit der Werbetexter.
- Anthocyan ist ein Farbstoff der tatsächlich für das Blau der Heidelbeeren, Brombeeren, Aroniabeeren etc. sorgt. In der Wikipedia gibt es dazu einen exzellenten Artikel. Dieser Artikel nennt sogar die Hauptwirkungsweise des Anthocyan: Einfangen von Freien Radikalen, Sonnenschutz für die Pflanze (auch Auberginen enthalten Anthocyan) – insofern ist das tatsächlich die erwünschte Wirkung von Anthocyan.
Nur leider – und das steht auch in dem Artikel – ist die Wirkung von isoliertem Anthocyan im menschlichen Körper nicht nachweisbar, weil die Bioverfügbarkeit in vivo (d.h. im lebenden Körper) schlecht ist.
Sprich, Mensch kann isoliertes Anthocyan gar nicht verwerten.
Anthocyan ist übrigens auch eine E-Nummer in der Lebensmittelindustrie: E163.
- Interessant, dass die ursprüngliche Meldung aus den Labors der Tufts-University auch lautet: Anthocyan kann freie Radikale einfangen und den Alterungsprozess aufhalten. Wurde im Tierversuch bewiesen. (Wenn nur alle Tierversuche so harmlos wären, dass Ratten Heidelbeeren fressen müssen) – Die Folgerung lautete jedoch, dass die Phytochemische Forschung nur weiter beweist, wie wichtig es ist, dass die Menschen ihr Obst essen.
Die Folgerung lautete nicht, dass die Menschen Myrtillus-Kapseln schlucken sollen.
- Da wären wir noch bei der geheimnisvollen Myrtillus-Beere aus Mexiko, die im Delikatessenladen so horrend teuer ist und die gleich kiloweise verzehrt werden müsse, um eine Effekt zu erzielen…
Hier sind wir an der Stelle angelangt, an dem der geneigte Leser tatsächlich für dumm verkauft wird:
Myrtillus ist der wissenschaftliche Artname der eurasischen Heidelbeere oder auch Blaubeere. Diese unterscheidet sich von der amerikanischen Blaubeere dadurch, dass sie durch und durch blau gefärbt ist – sprich einen hohen Anthocyangehalt besitzt.
Aus der amerikanischen Heidelbeere wurde die Kulturheidelbeere gezüchtet, diese hat helles Fruchtfleisch und nur eine blaue Schale.
Interessant ist, dass es meines Erachtens keinerlei mexikanische Myrtillus-Beere gibt. Gleicher Schwindel wie beim Süßgras. Nur durch die Verwendung des Artnamens entsteht eben nicht gleich eine neue Wunderpflanze.
Also, was lernen wir daraus? Die Fakten können schon teilweise stimmen in so einem Artikel. Ich wäre immer vorsichtig, wenn oben drüber “Anzeige” steht, denn dann geht es immer ums Geld.
Die Reaktion der Wahl wäre: Etwas öfter als üblich unsere wunderbaren europäischen Schwarzbeeren essen. (bitte abkochen, wegen dem Fuchsbandwurm!)
Guten Appetit!
Neue Gewohnheit für November: Menü-Planung
Es ist ja erstaunlich, dass Flylady genau weiß, welche Dinge bei mir absolut im Argen liegen: Ein funktionierender Plan, was an welchen Tagen gegessen wird, wäre nicht schlecht. Das schiebe ich schon eine ganze Weile vor mir her.
Jetzt gibt es die neue Gewohnheit für November. Erstellen eines Menü-Plans oder Mahlzeiten-Plans. Prima. Ein ganzer Monat voller kleiner Baby-steps, um sich so einen Plan zu erstellen. Nach 21 Tagen geht sowas Neues dann ja in Fleisch und Blut über…
Die erste Mission lautet: Lege Papier und Bleistift bereit, nimm Deinen Timer, stelle ihn auf 15 Minuten und fang an. Ich sage nicht, dass Du alle Deine Kochbücher herausziehen sollst. Wir arbeiten nur an einem Plan. Mach einen Wochen-Basis-Plan.
Es könnte ein “Ethno-Thema” sein: Montags Italienisch, Dienstags Mexikanisch, Mittwochs Chinesische Küche…
oder Du nimmst ein anderes Thema: Montags Huhn, Dienstags Rind, Mittwochs Schwein… Donnerstags Reste, Freitags Kinder-Koch-Tag, Samstags Picknick und Sonntags das Festessen.
Ich werde versuchen, einen Ess-Plan mit Fünf-Elemente-Rezepten zu erstellen.
Ich bin es so leid, mich jeden Tag aufs Neue zu fragen: “und was koche ich heute?” Dieses Thema ist ganz eng mit der gesunden Ernährung verknüpft. Ich kann nur essen, was ich im Haus habe. Ansonsten ist nur noch die Fast-Food-Falle offen. Und nur, wenn ich vernünftige Dinge im Haus habe, kann ich vernünftige Dinge essen. Banale Weisheit.
So ganz nebenbei wird so ein Plan auch jede Menge Geld sparen, weil nicht immer wieder Verdorbenes weggeworfen wird. Und Zeit sparen, weil man nicht jeden Tag zum Einkaufen rennen muss.
Variationen für ein warmes Frühstück
Ich habe in der letzten Zeit ein paar verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Mir behagt die Kompott-Variante, weil sie superschnell geht und ich mag Grießbrei und Haferschleim nicht so sehr.
Also:
- Ein Stück Obst klein schnippeln. Ich liebe Nektarinen und Pfirsiche, da die Saison jedoch vorbei ist, gibt es jetzt eben eine Handvoll Zwetschgen (Pflaumen) oder einen Apfel oder eine Birne.
- Im Topf mit wenig Wasser ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten. In die Müslischale geben.
- Ich nehme noch eine Handvoll meiner Lieblings-Nuss-Mischung (selbstgemachtes Studentenfutter): Walnüsse, Mandeln, Cashew, Pistatien und eine ordentliche Portion ungeschwefelte Rosinen (idealerweise alle Zutaten aus dem Bio-Laden).
- Dann noch ein gehäufter Löffel Haferflocken, fertig. Sehr lecker.
Warmes Frühstück, an besonders kalten Tagen noch wärmender mit einer Prise Zimt. Da kommt fast schon Weihnachts-Stimmung auf
Die Zutaten können nach Gusto variiert werden, dann ist es niemals so eintönig wie ein Marmeladenbrötchen.
Zur Nachahmung sehr ans Herz gelegt…einfach mal ein paar Tage ausprobieren!