12. April 2008

Meine Erfahrungen mit Weight-Watchers

Free Image Hosting at allyoucanupload.comZunächst klingt das Konzept super:

Das Ausgangsgewicht und einige zusätzliche Faktoren (Bewegung oder sitzende Tätigkeit, Alter, Geschlecht) bestimmen die Menge an Punkten (oder “Points” in der Weight-Watchers-Sprache), die ich pro Tag zur Verfügung habe. Bewegung verschafft Bonuspunkte und die Bilanz muss über den Wochenverlauf gehalten werden, man darf die Punkte je nach Anlass etwas hin- und herschieben.
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Dazu gibt es schön gemachte, ansprechende Broschüren, die alles Wesentliche enthalten. Lebensmittel-Listen helfen am Anfang, die Punkte richtig in das Points-Tagebuch einzutragen. Man begreift sehr schnell, dass Gemüse und Obst und mageres Fleisch nur wenige Punkte haben und der ganze Rest mit den vielen Punkten nicht so richtig satt macht, weil am Ende der Punkte noch so viel Hunger übrig ist.
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Auch die anderen Bausteine sind wie dafür geschaffen, alles in die Richtung einer gesunden Lebensweise zu drehen: Das Treffen, die Motivation, jede Woche ein neues Thema im Treffen, das mit dem Abnehmen zu tun hat, lauter Gleichgesinnte, eine anonyme Erfolgskontrolle, ein Belohnungs-System, die Fit-Formeln: Bewegung, 5x am Tag eine Portion Obst oder Gemüse, das richtige Fett, genug trinken, auf das Calcium achten, und…und…und.
Es ist alles da. So könnte man mit dem Konzept der Weight Watchers seine Ernährung wirklich dauerhaft und richtig umstellen.
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Es gibt eine Unmenge an wirklich guten und leckeren Rezepten (und Kochbüchern), und die vorgeschlagenen Portionen sind in aller Regel wirklich satt machend.
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Warum bin ich auch mit den Weight Watchers gescheitert?
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Die Gleichgesinnten.
So richtig habe ich mich in der Gruppe nicht aufgehoben gefühlt. Wir hatten alle das gleiche “Problem”, aber irgendwie war es trotzdem schwierig, mal wirklich ins Gespräch zu kommen. Das kann auch ein Charakterfehler auf meiner Seite sein und ich will es den Weight-Watchers nicht anlasten. Fakt ist jedoch: mit der Gruppe wurde ich nicht warm. Auch nicht in den anderen Gruppen, die ich so unterwegs mal besucht habe. Ich bin wahrscheinlich kein Team-Player.
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Das Geld.
Woche für Woche wurden damals 11,00 € fällig. Die aktuellen Preise kenne ich nicht. Für den “Eintritt” gab es eine bunte Broschüre, das Treffen und das “geheime” Wiegen – nur die Kursleiterin und ich kannten die Zahl, die im WW-Pass eingetragen wurde.
Wenn es funktioniert, und ich in einem absehbaren Zeitraum mein Ziel erreiche, dann ist das Geld sicher gut angelegt. Wenn sich jedoch Woche für Woche nur wenig tut, dann summiert sich dieses Geld zu einer gigantischen Fehlinvestition.
Ob man darüberhinaus das ausgeklügelte Marketing-Konzept nutzt und die zahllosen WW-Produkte kauft, bleibt jedem selbst überlassen. Es gibt durchaus recht schmackhafte Produkte, doch diese sind aber meiner Meinung nach eher in der Unterzahl – somit fiel es mir persönlich recht leicht, hier das Geld zu sparen, denn der Name und das Logo auf dem Joghurt und der Lasagne kosten freilich auch ihren Teil.
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Die Inhalte.
Als Leserin diverser Bücher über positives Denken, Zielsetzung und anderer Techniken war ich mit der Formulierung von Zielen eigentlich schon vertraut. Ich war sehr überrascht, als ich in der Motivationsbroschüre die Anleitung fand, mein Ziel nicht – wie eben bereits bekannt und erprobt – in der Gegenwartsform/ Präsens zu formulieren, weil dies die Erreichung des Zieles bereits vorausnimmt (und die Gedanken erschaffen die Realität). Stattdessen sollte ich das Futur nehmen. “Ich werde …kg wiegen.” oder “Ich werde … am … ereichen.” Durch diese Zukünftigkeitsform in der Formulierung bleibt das Ziel auf immer zukünftig. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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Dies gab mir schon in der Frühphase meiner Teilnahme einen Stich und mit geschärftem Blick habe ich alle Informationen hinterfragt. Es war nicht unbedingt leichter dadurch, dass ich mich zufällig parallel auch noch mit der Ernährung nach den 5 Elementen befasst habe, das sollte man keinesfalls vermischen! Es hilft nämlich leider gar nicht. Wahrscheinlich war das einfach zuviel Durcheinander. Weight Watchers empfahlen z.B. Joghurt oder Milchprodukte wegen dem Calcium – bei den 5 Elementen (respektive der Traditionellen Chinesischen Medizin) “verschleimen” die Milchprodukte und bilden “Feuchtigkeit” oder kühlen den Körper zumindest unnötig aus. Das “Verdauungsfeuer” wird geschwächt…
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Die Vorder- und Rückseite einer Medaille gleichzeitig anzusehen hat auch bei mir nicht geklappt.
Ich bin auch nicht hundertprozentig z.B. mit den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung einverstanden. Die Verteilung von Kohlenhydraten und Eiweiß und Fett kann je nach dem gewählten Ernährungskonzept ja doch erhebliche Unterschiede ausmachen und mit dem Wissen aus den vielen gelesenen Büchern über “Glyx” oder “Zuckerknacker” oder “Trennkost” oder … habe ich irgendwann den Durchblick verloren.
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Wahrscheinlich ist dies sogar der wahre Grund meines Scheiterns. Ich habe versucht, das Weight Watchers-Konzept in die anderen Konzepte einzuordnen. Jedes Konzept für sich hat sehr gute Ideen, aber die Regeln des einen widersprechen den Regeln des anderen. Eine Mischung aus allen Konzepten geht meiner Meinung nach wegen dieser Widersprüche nicht und immer dann, wenn ich ein Konzept in Reinkultur umsetzen will, gerate ich an den internen Ungereimtheiten unter Streß – bautz, das war´s dann.
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Ich bleibe weiter auf der Suche :-)
(…und fühle mich einstweilen erst mal so wohl, wie ich gerade bin)
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Dieser Artikel gehört in die Reihe: Diätversuche – ausprobiert
14. März 2008

Das Mini-Trampolin

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Allerorten liest man ja, dass es mehr Bewegung bräuchte, damit man gesund bleibt. Ich habe auch schon von dem Konzept berichtet, jeden Tag 15 Minuten um den Block zu laufen, doch da ist der innere Schweinehund immer noch riesengroß (momentan schaue ich gerade auf ein ungemütliches Regenwetter).

  • Was also tun, um endlich mehr Bewegung in meinen Alltag und in mein Leben zu integrieren?
Die Lösung kam in Form einer begeisterten Empfehlung: Meine Freundin erzählte mir, dass sie sich ein Mini-Trampolin gekauft habe – und zwar ein medizinisches. Wegen der Rückenschmerzen.
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Zunächst habe ich das nur am Rande registriert und die innere Stimme flüsterte: “Naja, das hatten wir ja auch schon, so ein Trampolin. Das war damals vom Sportgeschäft. Stand auch nur in der Ecke. Dieses Trampolin hast du dann irgendwann verschenkt. Du hast es eh` so gut wie nie benutzt. Und überhaupt weiß man ja, was mit diesen ganzen tollen Fitnessgeräten so passiert, die man sich so anschafft… in der Regel nichts.”
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Jedoch, es gibt einen Unterschied: die Aussage über das Trampolin nistete hartnäckig in meinem Hinterkopf und irgendwann habe ich dann nochmal nachgehakt. Hab meine Freundin nochmal gefragt: “Du sag mal, wie war das mit dem Trampolin? Ist das was?” Und die begeisterte Anwenderin hat mich durch ihr Schwärmen dazu gebracht, mir die Infos ganz gezielt im Internet nachzuschlagen.
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Ich surfe also los und besuche die Internetpräsenz von Bellicon. Sieht alles sehr nett aus, und dann finde ich diesen Artikel: “Besser falsche Ernährung als zuwenig Bewegung” – und darin eine Aussage, die mich elektrisiert hat:
„Es ist besser sich falsch zu ernähren als sich zu wenig zu bewegen”. Die Ernährung liefere zwar die Chemie für den Stoffwechsel, aber ohne Bewegung gebe es keinen Stoffwechsel. „Da nützt dann auch die beste Ernährung nichts.”
Meine mehrjährige Erfahrung mit Heilpraktikern hat mir im Lauf der Zeit schon meine Basisprobleme aufgezeigt: Übersäuerung, mangelnder Fluß der Lymphe, Stoffwechselstörung, Allergien. Nichts Ungewöhnliches für einen westlichen Menschen mit ausgeprägtem Hang, sich am Computer aufzuhalten.
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Sollte hier der Hund begraben sein? Ich habe viele Jahre von der falschen Seite her versucht, die Tür zu öffnen. Alle möglichen Ernährungskonzepte habe ich ausprobiert. Ein geschlagenes dreiviertel Jahr habe ich mich sogar streng vegan ernährt und gebessert hat sich NIX! Die vielen einzelnen Schritte haben sicher meine Gesundheit sehr verbessert, meine Wahrnehmung von Ernährungs- und Gesundheits-Themen hat sich geschärft und eine Basis-Entsäuerung ist immer eine gute Idee, doch das alles ist nichts, wenn nach wie vor die Bewegung fehlt. Ohne Bewegung keinen Stoffwechsel.
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Das war Anfang Januar. Ich habe mir das Belli-Swing bestellt und seitdem bin ich beinahe jeden Tag mindestens 10 Minuten auf dem Trampolin. Und was das Wichtigste ist: ES MACHT SPASS!
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Das weiche Trampolin hat eine harmonische Schwingung und anders als bei den landauf, landab verbreiteten Exemplaren bekommt der Körper nicht auch noch einen Schlag in die Wirbelsäule, wenn er auf der Matte nach unten schwingt.
  • Das Belliswing macht einfach nur gute Laune, lockert Verspannungen und macht wach.
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Es gibt ein Begleitbüchlein, in dem die vielen Vorzüge des Trampolin-Schwingens ausführlich dargestellt sind: “Kleiner Aufwand – große Wirkung”. So trainieren z.B. die Astronauten der NASA auf dem Trampolin und interessanterweise haben die Sportler mit Trampolintraining signifikant bessere Trainingsergebnisse als eine Vergleichsgruppe ohne Trampolintraining.
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Ein bisschen schwierig ist es für Perfektionisten wie mich, zu akzeptieren, dass diese Form der Bewegung, die Kunhardt als “subjektive Unterforderung” bezeichnet, wirklich wirken soll, doch auf der Bellicon-Seite gibt es ein sehr überzeugendes Video, in dem man einen kleinen Test sehen kann, der beweist, dass durch das Trampolin-Schwingen wirklich jeder Muskel im Körper bewegt wird. Ich habe diesen Test selbst durchgeführt – es stimmt!
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Na, genug der Worte, ich habe endlich eine Bewegungsform gefunden, die mir Spaß macht (das scheint der entscheidende Faktor zu sein!) und die ich durchhalten kann. Und die darüberhinaus noch hocheffektiv ist! Ich habe das Trampolin sogar mit auf die Reise genommen, denn mit einem Meter Durchmesser passt es gut in den Kofferraum und ich muss nicht tagelang ohne mein Belliswing darben…
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Der Anschaffungspreis von 309,00 €, der im ersten Moment eine Hürde darstellen könnte, hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht, denn nichts ist so teuer als ein Gerät, das nicht benutzt wird.
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Wenn Sie das Trampolin erst mal ausprobieren wollen, dann schauen Sie doch mal, ob es einen Trampolin-Laden in der nächsten größeren Stadt gibt – die sind mittlerweile schon relativ verbreitet. Ich verspreche Ihnen, dass Sie den Unterschied sofort merken werden und nie wieder so ein anderes Dingens anrühren wollen!
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In meinem Wochenplan habe ich meine täglichen Übungen verankert und mein derzeitiges Ziel ist, die Übungseinheiten von einmal täglich auf zweimal täglich auszudehnen. Ich bewege mich in kleinen Schritten in die richtige Richtung, das minimiert die Gefahr, mit allzu großen Vorsätzen zu scheitern.
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Sollten Sie sich auch die Anschaffung eines Trampolins überlegen, würde ich mich freuen, wenn Sie in der Rubrik “empfohlen durch…” meinen Namen nennen würden :-)
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Ich gönne Ihnen von Herzen, dass Sie auch endlich den Spass an der Bewegung entdecken!
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Bildquelle: Trampolin “Belliswing” – mit freundlicher Genehmigung durch Bellicon.de
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15 minutes
2. März 2008

Meine Erfahrung mit … Metabolic Balance

Free Image Hosting at allyoucanupload.comIch habe davon über einen Bekannten erfahren. Drei Wochen relativ strenges Ernährungskonzept, danach ist der Stoffwechsel “umgestellt” und man fühlt sich super. Das sollte zu schaffen sein, dachte ich.
Das Konzept klingt auch wirklich gut:

Meine Körperchemie wird mit den dazu passenden Nahrungsmitteln in eine “metabolische” Balance gebracht, mein eigener Hormonhaushalt stabilisiert sich, speziell die Insulinausschüttung wird wieder in einen natürlichen Rahmen gelegt, die Bauchspeicheldrüse entlastet, das Gewicht normalisiert sich.
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Eine Blutuntersuchung und Auswertung der Blutwerte per speziellem Computerprogramm ermittelt die für mich goldrichtigen Nahrungsmittel. Darauf wird ein hochspezieller nur für mich zugeschnittener Ernährungsplan aufgebaut, der mich in mehreren Phasen zum Ziel führt.
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Hier gibt es noch weitere und genauere Informationen: Metabolic Balance
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Ich habe auch das Buch gelesen, mir einen Berater vor Ort gesucht und das Ganze begonnen. Alle Informationen sind zutiefst logisch und einsichtig, das kann ja nur das Richtige sein!
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Per Blutuntersuchung wurden also meine individuellen gut verträglichen Nahrungsmittel ermittelt. Die Liste ist nicht einmal soo kurz. Und es sind viele meiner Lieblingslebensmittel dabei, also kann ich bisher nicht so verkehrt gelegen haben…
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Bei Metabolic Balance gibt es eine Reihe von sehr strengen Ernährungsregeln, die man für eine erfolgreiche Umstellung des Stoffwechsels (zumindest für die Dauer der Umstellungsphase) befolgen muss.
  • Beispielsweise gehört eine 5-stündige Esspause zwischen den Mahlzeiten unbedingt dazu, was an sich logisch ist, den das viele Klein-Klein so zwischendurch hält den Blutzucker-Spiegel relativ konstant hält und das ist nicht so doll, wenn das auch noch auf hohem Niveau passiert.
  • Das Konzept von Metabolic Balance besagt auch: Nur eine Eiweiß-Art zu jeweils einer Mahlzeit und man beginnt IMMER mit einem Bissen von diesem Eiweiß, also beispielsweise ein Löffel Hüttenkäse, wenn es zum Frühstück ein Brot mit Hüttenkäse und Obst sein soll.

Das sind nur zwei von mehreren Geboten, die unbedingt zu befolgen sind, will man Erfolg haben.

Der Knackpunkt war für mich: Die Milch im Kaffee ist eine andere, weitere, zusätzliche Eiweiß-Art und daher verboten. Das hat mich wirklich hart getroffen. Natürlich kann man sich an Kaffee schwarz gewöhnen. Wenn man will.
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Ich wollte nicht, denn nach drei Tagen mit diesen vielen Regeln war ich einem Nervenzusammenbruch nahe. Ich habe die “Diät” sofort abgebrochen und seither nicht mehr den Mut gehabt, es nochmals zu versuchen.
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Ich hatte den psychischen Faktor außer Acht gelassen. Irgendetwas in mir weigert sich hartnäckig, sich irgendwelchen Regeln zu unterwerfen und so lange diese Blockade besteht, werden Programme dieser Art nicht funktionieren.
Mein Fazit: Ich will NIE wieder so streng gegen meinen Körper kämpfen und mich so strengen Regeln und Geboten und Verboten unterwerfen.
Die Beratung und Blutuntersuchung ist relativ teuer, wenn man sich danach nicht an die Regeln hält, ich habe es unter “Lehrgeld” abgeschrieben.
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Die Kosten für Beratung und Blutuntersuchug sind jedoch ihren Preis wert (”preiswert”), wenn das Konzept dann letztlich wirklich zu einer gesünderen Ernährung führt – und es gibt sicher eine Menge Leute, die mit Metabolic Balance Erfolg haben.
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Dieser Artikel gehört in die Reihe: Diätversuche – ausprobiert

Diätversuche – ausprobiert

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Ich bin ja ein bisschen pummelig und habe daher immer wieder mal einen Versuch gestartet, Gewicht zu reduzieren. Das war bisher leider nicht von Erfolg gekrönt, daher stagniert mein Geicht nach wie vor auf hohem Niveau. Leider weiß ich auch noch nicht so genau, warum und woran ich im Einzelnen gescheitert bin, ich möchte aber gerne von meinen Erfahrungen mit folgenden Diät-Konzepten berichten:

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Das Thema Ernährung ist ein so elementarer Bestandteil der Gesundheit, dass ich nach wie vor überzeugt bin, dass es sich lohnt, ein vernünftiges Ernährungskonzept aufzubauen – jedoch habe ich den “Stein der Weisen” auch noch nicht gefunden…
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aber ich bleibe dran!
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28. Juni 2007

Auberginenmus und Reis

Eine Fünf-Elemente-Wohltat für den Körper

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4 Auberginen (E) waschen, halbieren und im Backofen bei 220° ca. 20 bis 30 Minuten backen (F). Das weiche Fruchtfleisch herauslösen. In einer Schüssel mit 1 EL Tahin (=Sesammus) (E), 1 EL gutem kretischen Olivenöl (E) (kaltgepresst!), mit Pfeffer( M), nach Belieben etwas Knoblauch (M), Cumin (M)(=Kreuzkümmel), Salz (W) und dem Saft einer halben Zitrone (H) pürieren.

Dazu gibt es einen leckeren Reis (M), eine Mischung aus Basmati und Wildreis.

60 g (roher) Reis ergeben eine reichliche Portion für eine Person. Den Reis sorgfältig waschen! Mehrmals abschwenken und dann in die doppelte Menge kochendes Wasser geben und 20 Minuten auf kleinster Hitze kochen. Ich erwähne das mit dem Waschen vom Reis, weil ich das früher auch nicht gewußt und somit nicht gemacht habe. Es macht am Geschmack einen riesigen Unterschied.

Die Mahlzeit erfordert etwa 10 Minuten tatsächliche Arbeitszeit und etwa 20 bis 30 Minuten Garzeit und ist somit ein schnell gekochtes Mittagessen.

Dieses Essen lässt eigentlich keine Wünsche offen. Ich denke, man könnte es mit Salat oder vielleicht Hähnchen ergänzen, aber ich habe kein Bedürfnis danach. Es ist meiner Erfahrung nach auch eines der wenigen Gerichte, bei denen ich hinterher kein Verlangen nach etwas Süßem habe…. ein Zeichen dafür, dass mein Erd-Element ausreichend genährt wurde :-)

Die Buchstaben geben wie immer die Elemente an (E) ist Erde, (F) Feuer, (M) Metall, (W) Wasser und (H) Holz.

9. März 2007

Leben ohne Diät

Leben ohne DiätZuerst hatte ich ja nur den BMI-Rechner entdeckt, je mehr ich jedoch in die Seite eingetaucht bin, umso begeisterter war ich. Das will ich Ihnen nicht vorenthalten…

Der BMI-Rechner

Das Verhältnis von Gewicht und Körpergröße kann über eine Formel zueinaner in Relation gebracht werden. Hier habe ich eine Webseite gefunden, die den Zusammenhang schön verdeutlicht: per Schieberegler können die einzelnen Werte eingestellt werden: BMI-Rechner

Das erinnert mich stark an Garfield: “Ich bin nicht dick, ich bin nur untergroß”

    Zur Erinnerung: unter 20 ist üblicherweise Untergewicht, 20 bis 25 ist der gesunde Bereich, ab einem BMI von 30 spricht man von “krankhafter Fettsucht” (Adipositas). Wie immer ist die Einteilung in eine bestimmte genormte Schablone immer ein Problem – auch hierzu gibt es einen sehr guten Artikel: “Normwerte – das leidige Thema“.Meiner Meinung nach ist der BMI noch am Besten geeignet, um tatsächlich eine Einstufung zu erreichen und die grafische Aufmachung mit den Schiebereglern ist wirklich sehr schön :-) Und nun noch zum Besten, was diese gesamte Seite zu bieten hat: “Leben ohne Diät” favorisiert eine Ernährung, die ganz auf natürliche und biologische Nahrungsmittel setzt. Nur diese verdienen den Namen “Lebens-Mittel”.

    Die Philosophie des Autors lautet: Wer dick ist, kann nichts dafür. Sein Buch belegt, wie Zusatzstoffe im Essen dick machen, und zeigt, auf was man achten sollte, um abzunehmen. Ziel ist es dabei nicht, dem Symptom Übergewicht mit einer Diät zu begegnen, sondern vielmehr die Ursache für den gestörten Appetit zu finden.

      Das Buch von Horst Klier ist auch im Buchhandel erhältlich. Das Allerbeste jedoch ist: auf seiner Homepage kann man das ganze Buch auch gleich online lesen! (Klicken Sie dazu auf das Bild am linken Rand.)
      Klasse. Dankeschön!

4. März 2007

Fünf Elemente für den Alltag

Gerade ist das Buch von Daniela Herzberg erschienen und ich habe es bereits gelesen und bin sehr begeistert.

Gesund und vital mit den Fünf Elementen. Das grosse Praxisbuch

Amazon hat im Moment noch gar kein Titelbild, das wird sich hoffentlich noch ändern. Einstweilen ein Foto von meinem Exemplar:

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Hier meine ausführliche Meinung zu dem Buch:

Fünf-Elemente für den Alltag

Bisher waren die Fünf Elemente immer gut versteckt zwischen den Buchdeckeln einzelner Kategorien. Am ehesten konnte man noch in der 5-Elemente-Küche fündig werden, dort gibt es sehr gute Bücher zum Kochen nach den 5 Elementen. Wer wie ich von der Richtung des Feng Shui zur Lehre der Fünf Elemente gekommen ist, hat hier Informationen bisher nur in sehr allgemeiner Form in Feng Shui Büchern gefunden. Dann gibt es noch eine unüberschaubar große Zahl an Büchern zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und spätestens hier leidet die Alltagstauglichkeit dieser wunderbaren Philosophie – man kann sich eben nicht einfach mal schnell zum TCM-Therapeuten ausbilden, nur um in den Segen dieser Lebensanschauung zu gelangen.

Dieses Buch ist eine wunderbare Hilfe, um die Weisheit, die in der taoistischen Philosophie der Fünf Elemente-Lehre steckt, in den eigenen Alltag zu integrieren. Es wird ein kompetenter Einstieg in die grundsätzlichen Zusammenhänge gegeben und der Leser erfährt zahllose alltagstaugliche und umsetzbare Beispiele.

Das erste Kapitel erklärt die grundsätzlichen Eigenschaften der Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, die in der östlichen Philosophie ja vor allem eine Metapher oder ein Symbol für weit reichende Energie- und Lebens-Qualitäten sind.

Die Philosophie der Wandlungsphasen, wie die Fünf-Elemente-Lehre auch genannt wird, beschreibt Zusammenhänge und dynamische Prozesse, die in der Natur ablaufen. Dazu gehören neben dem Lauf der Jahreszeiten auch geistige und seelische Entsprechungen, Gefühle, Emotionen und natürlich auch ein komplexes Körperbild, in dem Organsysteme und Organfunktionskreise zu den einzelnen Elementen zugeordnet werden. Wer sich selbst aufmerksam beobachtet, findet hier ein interessantes Feld für Selbsterkenntnis.

Im zweiten Kapitel können sich Leser und Leserin dann selbst überprüfen: Bin ich eher Yin oder Yang? Zu welchem der Elemente kann ich mich zuordnen? Bin ich eher ein Mischtyp? Ist eines der Elemente in meinem Körper im Ungleichgewicht? Mit Hilfe dieser Testergebnisse lassen sich dann Tipps der folgenden Kapitel umsetzen.

Das dritte Kapitel ist eine sehr anschauliche Einführung in die Prinzipien der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Hier kann man wirklich einige Zusammenhänge ganzheitlich betrachten und mir sind beim Lesen „einige Lichter aufgegangen“. Ergänzt wird das Kapitel mit Ausführungen zu den Fünf Säulen der Gesundheit: Akupunktur, Kräuterheilkunde, Ernährung, Akupressur und Qui Gong/ Tai Chi/ Meditation).

Sehr interessant ist das vierte Kapitel: Sexualität und die Fünf Elemente. Spätestens hier wird klar, dass das Buch ein sehr ungewöhnlicher Ratgeber ist. In diesem Kapitel wird der ein oder andere Leser/Leserin wohl auch mit eigenen Grenzen und Tabus konfrontiert werden. Auch hier finde ich vor allem beeindruckend, auf wie vielen verschiedenen Wegen man sich dem Ziel einer „strahlenden Gesundheit“ nähern kann.

Das fünfte Kapitel beschreibt allgemein förderliche Körper-, Atem- und Meditationsübungen und im sechsten Kapitel sind dann weitere Tipps und Tricks zur Stärkung der einzelnen Elemente aufgeführt. Das erstreckt sich nicht nur auf spezielle Elemente-Körperübungen, sondern beinhaltet auch Ernährungstipps und weitere Möglichkeiten, ein Element zu stärken, das sich im Ungleichgewicht befindet.

Einen wertvollen Abschluss bildet das siebte Kapitel, in dem nochmals ein Bogen zu den jahreszeitlichen Entsprechungen gespannt wird: Es beinhaltet ein 12-Monats-Programm „Gesund und fit durchs ganze Jahr“ – Hier können Sie sich ein Motto für jeden Monat herauspicken und gezielt die dann besonders aktiven Elemente fördern.

Witzigerweise startet das Jahresprogramm mit dem Monat Februar – lässt also auch hier seinen Bezug zur chinesischen Tradition erkennen, dort ist „Neujahr“ bekanntlich Anfang Februar.
Die einzelnen Themen sind: Februar: Frühjahrsputz für die Leber, März: Vertrauen in die eigene Intuition, April: Der gesunde Start in den Tag, Mai: Mehr Zeit für mich, Juni: Freude im Herzen wecken, Juli: Ordnung von außen und innen, August: Die heilende Bauchmassage, September: Das Atem-Qi lenken, Oktober: Über den eigenen Schatten springen, November: Die Lebenskraft schützen und bewahren, Dezember: Etwas Warmes braucht der Mensch und (abschließend) Januar: Stärkung durch die heilenden Laute.

Wer sich auf Entdeckungsreise im “Land” der Fünf Elemente befindet, wird eine Lebensweise finden, die uns westliche Zivilisationsmenschen wieder näher an die Zyklen und Rhythmen der Natur bringt. Dieses Buch ist bestens dazu geeignet, mehr Lebensqualität in den Alltag zu bringen.

9. Januar 2007

Mohrrüben-Gemüse

Als Kind habe ich die immer und ewig gleichen gekochten Mohrrüben gehasst. Dieser ewig gleiche Geschmack nach in Butter gedünsteten Karotten war nix für mich. Worst Case war die Kombination mit Erbsen.
Heute habe ich mir ein Karottengemüse nach den 5 Elementen gekocht:

Vorbereitung:

  • Karotten in die gewünschte Größe schnippeln
  • Zwiebeln in Würfelchen schneiden

Dann geht es los:

  • Eine trockene Pfanne erhitzen (F) – nicht überhitzen, die Pfanne soll nur warm sein wenn das Öl hineinkommt.
  • etwas Öl hineingießen (E)
  • die Karottenstücke im Öl anbraten (E)
  • die Zwiebeln dazugeben (M) – wenn sie glasig sind, sind sie Erdelement (E)
  • deswegen noch etwas Pfeffer (M), um im Kreis herum nichts zu überspringen…
  • Salz - gutes natürliches Steinsalz! (W)
  • ein Glas Wasser (W), dann werden die Karotten schneller weich
  • ein Spritzer Zitronensaft (H)
  • Kurkuma, nur eine Prise (F)
  • eventuell nochmal zurück ins Holzelement mit Petersilie (H) oder einem weiteren Spritzer Zitronensaft (H)
  • alles bei geschlossenem Deckel bis zur gewünschten Bißfestigkeit garen.

Dieses Karottengemüse hat mir geschmeckt. Das ist weit entfernt von eingedosten orangefarbenen Zelluloseklumpen.

Und bei so einem Gemüseteller, der alle Elemente enthält, dürfen die Beilagen dann ruhig Pommes und Leberkäse sein. Dazu gab es noch einen richtig leckeren Feldsalat (auch: Schafmäulchen, Rapunzel).

Ich finde die Idee ganz prima, einmal am Tag einen “Fünf-Elemente-Teller” zu essen. Wenn im Essen alle Geschmacksrichtungen drin sind, ist erstaunlicherweise auch der Heißhunger auf Süßes nach der Mahlzeit nicht vorhanden. (Der eine oder andere kennt diese Sucht nach dem Dessert vielleicht auch…)

11. Dezember 2006

Zeit für einen Ölwechsel

Welches Öl benutzen Sie zum Kochen? Welches Fett essen Sie?

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Fette und Öle sind lebenswichtige Bausteine, die unser Körper für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt. Beinahe jeder hat schon von essentiellen und ungesättigten Fettsäuren gehört. Diese sind nur in naturbelassenen und kaltgepressten Ölen drin. Fett und Öl, das über 42°C erwärmt wird, beginnt, sich chemisch zu verändern.
In der Nahrungsmittelindustrie werden Speise-Öle in etwa so hergestellt: Die Rohstoffe (Samen und Nüsse) werden auf Temperaturen von 80 bis 120°C erhitzt. Dadurch wird die Molekularstruktur entscheidend verändert zerstört. Die warme Saat wird gepresst, um möglichst viel Öl aus den Rohstoffen heraus zu quetschen. Dann wird aus dem nach der Pressung verbleibenden Presskuchen das letzte bisschen Öl mithilfe von Lösungsmitteln ausgewaschen. Ziel ist die maximale Ausbeute an Öl aus dem Pflanzen-Rohstoff.

Jetzt folgt die Raffination: Entschleimung, Neutralisierung, Bleichung, Desodorierung, Filtration, Wiedereinfärbung und Abfüllung. Die sekundären Pflanzenstoffe und Vitamine gehen auf diesem industriellen Weg größtenteils verloren.

Solche Fette und Öle sind für den Organismus wertlos.

“Schlechtes” Fett kann nur unter großen Schwierigkeiten verstoffwechselt werden und verbleibt im Körper. Die berühmte Cellulite entsteht unter anderem durch solche Ablagerungen im Zellzwischenraum. Dazu kommen dann noch Schlacken und andere Depots mit Abfallprodukten eines überforderten Stoffwechsels.

Ich denke, es ist essentiell wichtig, wieder verstärkt gutes, kaltgepresstes Öl zu verwenden (bitte nicht erhitzen!) – das gibt dem Körper die Chance, seine Depots aus “schlechtem Fett” langsam wieder aufzulösen.

Kaltgepresstes Öl kann leicht über den Salat gegossen werden oder auch hinterher über das noch warme fertige Essen geträufelt werden. So muss es nicht mitgekocht werden.

So schlecht ist übrigens unsere Butter in dieser Hinsicht nicht: sie ist zumindest nicht erhitzt.

Und zum Thema “das ist ja alles so teures Öl“: Ich habe mal bei ölscheich24 recherchiert, welches Motoren-Öl mein Auto brauchen würde: TITAN Supersyn ECOFLEX – SAE 5W-30. Da kostet der Liter 15,10 €. Probieren Sie es aus, es gibt dort einen Ölfinder, geben Sie die Marke Ihres Autos ein und schauen Sie, was das Öl für Ihr Auto kosten würde..

Diesen Betrag kann ich doch leicht für das Öl ausgeben, das ich in in meinen Körper fülle, oder?

Foto: mattmaxx – pixelquelle 

4. Dezember 2006

Aromatische Kürbissuppe

Noch ist Kürbiszeit und ich hatte noch so ein Hokkaido-Exemplar zuhause liegen.

So geht es:

  • Den Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und mitsamt der Schale kleinschneiden.
  • Eine Zwiebel (schälen und) würfeln.
  • Ein etwa daumengroßes Stück Ingwer schälen und ebenfalls würfeln und
  • beides im Kochtopf in Butter andünsten.
  • Jetzt die Kürbis-Stücke mit andünsten.
  • Mit kochendem Wasser (Wasserkocher) aufgießen und zusammen weich kochen, das dauert etwa 20 Minuten. Dann mit dem “Zauberstab” (ESGE) pürieren. Ich liebe dieses Gerät, weil es am unteren Ende komplett aus Edelstahl ist und somit auch in kochenden Flüssigkeiten benutzt werden kann.
  • Einen Schuss gutes Öl zugeben.
  • Jetzt kommen die Gewürze dazu, die ich nicht mehr mitkoche, sondern nur in der heißen Suppe ziehen lasse: Rosenpaprika, Pfeffer, Oregano, Thymian, Rosmarin, Salz und Zitronensaft. Ich habe eine ganze Zitrone genommen. Die Suppe ist sehr aromatisch geworden.

Weil ich die Zitrone als letztes zugegeben habe, endet der Kochzyklus im Holzelement. Damit ist die Suppe quasi “adressiert” – es sind alle Elemente enthalten und sie stärkt besonders das zuletzt zugegebene Holzelement.

Also, das war mit Abstand die leckerste Suppe, die ich diesen Herbst gezaubert habe.