Archiv für die Kategorie „Buchempfehlungen“
Wendepunkt
Kann ein einzelnes Buch einen Wendepunkt markieren? Kann einen eine Idee so sehr beeinflussen, dass man sein Leben wirklich von jetzt auf nachher aus einem neuen Blickwinkel betrachten kann?
Ich habe im letzten Jahr folgendes erlebt:
Im letzten Jahr haben sich einige gesundheitliche “Projekte” eingeschlichen, die sich über die Zeit dann zu einer gewissen Empfindlichkeit und übersteigerter Ängstlichkeit entwickelt haben. Sehr unangenehm. Mich hat vor allem belastet, dass ich manchmal nicht so wirklich gut aus einer gewissen Angst- und Panikdenke herausgefunden habe.
Dann bin ich wieder einmal über das weite Feld der Hirnforschung und Neuroplastizität gestolpert, das ich früher bereits interessiert gestreift aber nicht wirklich intensiv verfolgt hatte. Aus welcher Quelle dann letztendlich der Hinweis auf den Vortrag “Evolve your Brain” kam, weiß ich nicht mehr. Allerdings weiß ich, dass dieser Vortrag DEN Wendepunkt in meinem letzten Jahr markiert hat, denn dadurch sind mir wirklich ein paar Lichter aufgegangen.
Kurz gesagt dreht es sich darum, dass wir gewohnheitsmäßig immer dasselbe denken. Dummerweise gibt es aus biologischen Gründen komplexe Verknüpfungen in der Körperchemie, die bewirken, dass wir immer wieder so denken wollen, wie wir es gewohnt sind, selbst wenn das uns nicht gut tut !!!
Denken ist eigentlich das Aktivieren von zusammengeknüpften Neuronen im Gehirn. Dieses “Feuern” schüttet gleichzeitig chemische Botenstoffe aus, die im Körper ein Gefühl verursachen. Ab einem bestimmten Alter (ungefähr jenseits der 35…) will der Körper dann so fühlen, wie er sich immer fühlt. Aus Gewohnheit veranlasst er per Botenstoffe, dass genau diese Gedanken wieder aktiviert werden, die zu der gewohnten Gefühlssoße führen. Der Körper ist im Prinzip abhängig von der Ausschüttung der gewohnten Peptide. Das ist der eigentliche Grund dafür, dass man sich endlos in so einer Gefühlssoße suhlen kann und da schlecht raus kommt.
Das Dumme ist, über die Jahre verdichtet und verfestigt sich das immer mehr zu richtig automatisierten Denkgewohnheiten, die Neuronen sind wie breit ausgebaute mehrspurige Autobahnen. Wer hätte das noch nicht erlebt? Irgendjemand sagt ein “falsches” Wort und schwupps, der Knopf ist gedrückt, das Programm wird vollautomatisch abgespult und hinterher fragt man sich, wie man aus einem nichtigen Anlass die Fassung verlieren konnte.
Das funktioniert übrigens aufgrund einer fiesen steinzeitlichen Überlebensstrategie (Stichwort Amygdala) besonders gut bei schlechten Gefühlen – schließlich sollte damals ja Gefahr erkannt werden.
Wenn da also gerade wieder eine vollautomatische Gefühlssoße abläuft, Angst, Panik, Ärger, Wut, Selbstmitleid, Jammerei und so weiter, dann ist das trotz aller emotionaler Heftigkeit nichts anderes als eine Automatik. Ein blankes chemisches Programm. Es hat nichts mit dem eigenen Selbst zu tun, außer, dass man sich gewohnheitsmäßig mit solchen Gefühlen identifiziert. Und sie für seine Persönlichkeit hält. “Ich bin nunmal so…”
Meine jetzige Situation ist also das Ergebnis dessen, was ich in den letzen Jahren und Jahrzehnten aus Gewohnheit, unbewußt und vollautomatisch gedacht habe. Das haben im Übrigen auch schon die alten Weiheitslehrer gesagt, aber mir hat erst der biologische Zusammenhang und die sehr wissenschaftliche Erklärung geholfen, das auch wirklich zu kapieren.
Die gute Nachricht an der ganzen Sache ist:
Ein Ausstieg ist möglich. Man ist nicht einfach so, wie man über sich denkt. Man kann sich neu entscheiden, anders über sich zu denken, andere Gedanken wählen und damit werden dank der Formbarkeit des Gehirns auch gut ausgebaute Denkautobahnen abgebaut und können neue Trampelpfade eines besseren Denkens angelegt werden. Niemand hat gesagt, dass das leicht ist, aber es ist machbar. Ich kann lernen anders zu denken und je früher ich damit beginne, umso weniger fest sind die betroffenen neuronalen Netzwerke bereits angelegt und verfestigt.
kurz: Wir sind was wir denken, wir denken, was wir schon immer gedacht haben und es ist möglich aus diesem Denken auszusteigen.
Mir hat letzten Herbst die fatale Mischung aus “Hypochonder” und “mich richtig schlecht fühlen” echt gelangt und so war der Vortrag von Joe Dispenza ein echter Wendepunkt – an dem ich mich für eine andere Denkweise entschieden habe.
Ich habe auch noch Joe Dispenzas weiterführendes und wesentlich umfassenderes Buch zum Thema gelesen: “Schöpfer der Wirklichkeit”.
Das war harte Arbeit, denn es liest sich zwar sehr schön, ist jedoch ein echter Wälzer und hat auch sehr detaillierte physiologische Zusammenhänge, durch die man sich richtig durchbeißen muss… ![]()
Für den Anfang ist es schon mal eine gute Idee, sich den Vortrag bei youtube anzuhören. Eine Playlist erleichtert es, die einzelnen Häppchen nacheinander abspielen zu lassen: Evolve your Brain
Endlich wieder zeichnen!
Es kommt ja nicht so oft vor, dass ich ein Buch wirklich so druckfrisch in Händen halte, aber an den vielen begeisterten Beiträgen in der amerikanischen Blogosphäre merke ich, dass ich diesmal was richtig Neues erwischt habe: Drawing Lab…
Und richtig: als ich aufs Erscheinungsdatum gucke, steht da Juli 2010 – Mann, und ich hab es gestern bekommen, abends bereits halb verschlungen und heute schon die erste Übung absolviert!
Dieses Buch macht mir *richtig* Lust aufs Zeichnen – anders als in anderen Büchern, in denen mehr oder weniger öde Übungen abgespult werden [ich zeichne nicht so gerne Bagels] – machen die einzelnen “Labs” wirklich Laune. Einfachste Englischkenntnisse reichen völlig aus, um die kurzen Anweisungen zu verstehen, die Bilder sprechen für sich und die Gestaltung des Buches ist ein Gedicht.
Vor einigen Tagen habe ich mir (und anderen) noch die Frage gestellt, was man denn jeden Tag tun könne, um etwas “Kreatives” zu machen – einige Monate sind schon ins Land gegangen, in denen ich meine kreativen Vorbilder bewundert habe und selber mit meinen eigenen Versuchen NUR unzufrieden war.
So richtig habe ich keinen Zugang gefunden, mir wirklich eine kleine mobile Kreativ-Tasche zu packen (neudeutsch: Art-Kit) oder wirklich mit einem visuellen Tagebuch zu beginnen (Art-Journal) – gleichwohl wuchs der Neid auf die anderen, die das zelebrieren, durchziehen, einfach machen und damit selig sind (und auch noch gigantisch tolle Blogs damit füllen).
Wie also geht der Schritt von der kreativen Anregung von außen hin zum eigenen Tun, das mir auch eine gewisse Befriedigung verschafft?
Drawing Lab könnte eine Antwort sein. Es ist nämlich gar nicht so leicht mit der großen Freiheit, wirklich alles malen zu können, eine riesige Liste an interessanten Themen zu haben und dann vor dem sprichwörtlichen weißen Blatt zu sitzen und vor lauter Blockade keinen Finger rühren zu können… noch dazu mit so angeborenen schwachen Entscheidungsmuskeln… tstststs…
In Drawing Labs wird bereits im Vorwort darauf eingegangen: Eine Einschränkung erst ermöglicht die Kreativität.
Diese Limitierung sieht in dem Buch so aus, dass jedes einzelne Lab (der Name erinnert nicht nur zufällig an einen Versuch im Labor), jede einzelne Übung ein ganz konkretes Thema hat. Und die ist eben zu bearbeiten.
Glücklicherweise macht schon das allererste Thema richtig Spaß:
Schnappe Dir Papier und einen Fineliner, setze Dich ins Bett und zeichne Katzen. Einfach so, aus der Vorstellung. Kopf, Ohren, Nase, die Augen mit der schmalen Pupille, Beine, Schwanz…
Das mit dem Bett ist wichtig, denn auf der Matratze ist der Untergrund wackelig und weich, da können keine “perfekten” Katzen entstehen.
Und zur Krönung soll man auch mal die nichtdominante Hand verwenden. Meine Überraschung war perfekt, als die mit “rechts” (ich bin *eigentlich* Linkshänderin) gezeichneten Katzen dann sogar auch noch richtig gut ausgeschaut haben!
Die 52 kreativen Übungen, “um Zeichnen zu einem Spaß zu machen” (so der Untertitel) gliedern sich in sieben Kapitel. Die einzelnen Themenbereiche sind:
Inspiriert durch…
- Tiere
- Leute
- berühmte Künstler
- Kinder und Kindheit
- Phantasie
- Natur
- Bücher und Kultur
Ich glaube, der Anspruch, das Zeichnen wirklich wieder zu einem Vergnügen und zu einer Bereicherung zu machen, ist in diesem Buch nicht zu hoch gegriffen. Zufriedenheit entsteht erst durchs Tun. “Schöne” Zeichnungen entstehen durch Übung – und nur was Spaß macht, wiederholt man oft genug, um “gut” zu werden.
Zeichnen ist eines der preiswertesten Hobbies überhaupt, nicht viel mehr als ein paar Sifte und Papier sind vonnöten. Zeichnen ist auch eine der glückstiftenden Tätigkeiten, das Verlangsamen des Alltags, das Hinschauen, das sich Einlassen auf die direkte Verbindung von Auge und Hand – ohne den störenden Verstand – das hat durchaus etwas Meditatives…
Ich bin froh, dass mir dieses Buch eine Antwort auf meine Frage nach dem “täglichen kreativen Tun” geben kann – für mich heißt es mit den 52 Übungen “back to the roots”, da ich als Kind und Teenager gerne gezeichnet habe und dies als Erwachsene nun schon lange genug negiert und ignoriert habe.
Für jemanden, der das Zeichnen gerne erlernen möchte, halte ich dieses Buch aber für ebenso geeignet – einfach weil der Spaßfaktor so sehr im Vordergrund steht und weil von Anfang an darauf Wert gelegt wird, dass kein falscher Perfektionsanspruch aufkommt.
Ich freu mich jedenfalls schon tierisch auf die Picasso-Dogs, die Paper-Dolls, die Käfer, die Klee-Transfer-Paintings oder die Übung mit den Mystery Colors… *glänz*
Und falls jemand Interesse hat, sich mit mir über die einzelnen Labs auszutauschen, dann bitte gerne eine Mail an mich (siehe Impressum) oder via Twitter @indivisuell mit #drawinglab als Stichwort.
Quantenheilung – eine Rezension
Wieder einmal habe ich ein Buch von vorne bis hinten durchgearbeitet und ich finde es so empfehlenswert, dass ich heute eine Rezension dazu verfasst habe:
Zuallererst muss ich ein Missgeschick gestehen, fälschlicherweise habe ich am Anfang zunächst statt des Begriffs Quantum “Entrainment” (QE) das Wort “Entertainment” gelesen … peinlich, peinlich… das ist wohl alten Lesegewohnheiten geschuldet.
Irgendwann in den ersten 40 Seiten, habe ich den Fehler bemerkt und so unpassend war dieser “Verleser” eigentlich ja nicht mal – Dr. Kinslow nimmt nämlich eine Methapher aus dem Unterhaltungsektor her, um die ganze Begrifflichkeit um die Themen Selbst, Bewußtheit, Gewahrsein oder Erleuchtung etc. zu veranSCHAUlichen. Diese Themen sind per Definitionem dem Verstehen und Begreifen durch reines Denken entzogen, was die Thematik natürlich nicht gerade leichter macht.
Trotzdem schafft es der Autor, den ganzen Prozess der Quantenheilung oder besser des Quantum Entrainments so anschaulich darzustellen und mit so pfiffigen Übungen einzuführen, dass es meiner Meinung nach jeder nachvollziehen und praktizieren kann, der sich auf die Beschreibung des Prozesses einlässt.
Man kann gar nicht “Übungen” sagen und Frank Kinslow betont ebenfalls immer wieder, dass es gar nicht darum geht, irgendetwas zu “machen” … umso verblüffender war für mich, dass es dann auch auf Anhieb geklappt hat.
Ich habe bereits einiges an anderen Autoren gelesen, die ebenfalls in diese Richtung verweisen, beispielsweise Eckehardt Tolle oder Safi Nidiaye
.
Doch immer hatte ich den Eindruck, dass die Erleuchtung oder Herzöffnung oder Transformation (jeder Autor hat ja zudem auch noch seine eigene Begrifflichkeit, was das Ganze ja nicht unbedingt erleichtert) ein so gewaltiges Erlebnis sein müsse – einfach weil es in der Literatur oft so dramatisch beschrieben wird – und dass ich kleines Würstchen diese Erleuchtung niemals durch meine Anstrengungen erreichen könnte.
Die erstaunlichste Erfahrung war für mich, dass ich dann das von Dr. Kinslow beschriebene Eu-Gefühl (“Eu-” ist die griechische Vorsilbe für “gut”) nicht nur sofort spüren konnte, sondern zudem schon immer gekannt habe und somit witzigerweise nie wirklich weit von der “Erleuchtung” weg gewesen bin…
Den ersten Band “Quantenheilung” von Frank Kinslow habe ich noch nicht gelesen. In der Buchhandlung habe ich – typisch Perfektionist – überlegt, ob ich zuerst das erste Buch dazu lesen müsse, weil dieses ja offensichtlich die Fortsetzung ist, aber dann habe ich mich dagegen entschieden und gleich diesen zweiten Band aus Dr. Kinslows Feder gekauft. Zum Glück. Dieses Buch kann völlig für sich allein stehen, es ist alles so gut erklärt, dass QE nachvollziehbar wird und sofort wirkt.
Ich will hier nicht “machbar” oder “umsetzbar” schreiben – denn das beschreibt das Wesen der Übungen nicht, man kann hier nicht wirklich etwas tun oder üben… eher geht es ums Lassen und Beobachten … und obwohl das so zutiefst passive “Tätigkeiten” sind … es klappt trotzdem.
Der erste Teil des Buches beschreibt die Grundlagen, Hintergründe und Wirkungen und erläutert den Prozess und ja – hier sind auch die “Übungen” beschrieben; im zweiten Teil wird das breite Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten im Alltag aufgezeigt. Erstaunlich! Geld, Heilung, Kreativität fördern, sportliche Leistungen steigern, Hilfe bei Schlaflosigkeit, Sex, Beziehungen, Besser Essen, Problemloses Reisen – nichts ist mehr unmöglich.
Besonders spannend war für mich das Thema “Raum-gehen” – eine der vielen Anwendungsmöglichkeiten. Dadurch habe ich erstmals eine Ahnung davon bekommen, woher die Wirkung der gebauten und gestalteten Umwelt auf uns kommt. Es könnte die quantenphysikalische Antwort auf die Frage sein, warum die pittoresken Städtchen der Toskana eine so ganz andere Wirkung auf uns haben als die Gewerbe- oder Neubaugebiete in Überall.
Im Anhang gibt es noch ausführliche Antworten auf einige sehr knifflige Fragen. An dieser Stelle habe ich überlegt, ob ich meiner Bewertung einen Stern abziehen soll, denn hier wird der Autor schon sehr salbungsvoll in der ständigen Wiederholung und Selbstbeweihräucherung der einfachen, umfassenden und genialen Wirkungsweise von QE – jedoch habe ich mich dagegen entschieden, denn erstens: der Anhang steht ja nicht für das ganze Buch, zweitens hat Dr. Kinslow generell einen sehr guten, leicht flapsigen und unterhaltsamen Schreibstil und drittens hat er es in diesem Buch geschafft, die nicht ganz leicht zu erklärende Thematik wirklich verständlich zu machen – soweit ein Verstand die Thematik überhaupt erfassen kann…
Fazit: rundum empfehlenswert, weil lebensnah.
Fotocollagen mit Picasa erstellen
Seit ich Ende April bei dem “ewiml“-Projekt mitgemacht habe ( -> Eine Woche in meinem Leben – fotografisch dokumentiert) haben sich die Anfragen gehäuft, wie ich denn diese Fotocollagen erstellen würde.
Wenn ich dann Picasa erwähne, ernte ich meist ungläubige Blicke:
- “Was? Picasa? Das kann sowas?” ist die erste Hälfte der Reaktionen
- …und die zweite Gruppe sagt: “Ohje, Picasa, das ist mir zu schwierig. Ich hab es wieder vom Rechner runtergeschmissen.”
Da ich nach wie vor von diesem Programm begeistert bin, weil es einfache und schnelle Lösungen für die meisten Alltagsaufgaben hat, habe ich mich hingesetzt und meine Erfahrungen in punkto Fotocollagen mit Picasa in ein e-Book gegossen.
Picasa ist ein umfangreiches Programm und ich habe bei der ersten Anwendung auch so den ein oder anderen Schrecken bekommen (“… warum scannt Picasa jetzt meinen Computer?”).
Wenn man allerdings einmal verstanden hat, wie Picasa strukturiert ist und die ersten Schritte mit dem Programm gegangen ist, möchte man es meist nicht mehr missen.
Ich hatte großen Spaß beim Schreiben des e-Books und ich hoffe, dass Ihnen als Leser oder Leserin das ein oder andere Licht im Umgang mit Picasa aufgeht.
Thema des e-books sind ausdrücklich nur die absoluten Essentials, um Picasa zum Laufen zu kriegen: Download, Installation, erster Programmstart. Dazu einige allgemeine Infos zur Struktur einer Fotoablage und schließlich NUR das Thema Fotocollagen.
Picasa kann natürlich auch Geotagging, Gesichtserkennung, Bildverwaltung, Publishing im Web und Bestellen von Produkten, Abzügen und mehr. Picasa hat auch ein ganzes Bündel an Funktionen, um Bilder schnell zu optimieren, aufzuhellen, einzufärben, geradezurücken und so weiter…
Aber das wäre ein dickeres Buch geworden. Ich habe mich auf die Fotocollagen beschränkt, weil ich diese Funktion am häufigsten nutze und sehr schätze. Viel Spaß beim Lesen!
Bei Lulu ist das e-book als PDF erhältlich.
Der Einführungspreis beträgt bis zum 31. Mai 4,99 €, danach wird das e-book 5,99 € kosten.
Inhalt: 56 Seiten, Screenshots, Erläuterungen
Ganz besonders freut es mich, dass die Firma HARIBO in Bonn die Verwendung der Fotos von Verpackung, Goldbär und Haribo-Schrift in dem e-book genehmigt hat, denn diese sind alle patentierte und geschütze Marken.
Vielen Dank nochmals an die dortige ausgesprochen nette Abteilung für Unternehmenskommunikation!
Hier eine Vorschau des E-books:
Das Wunschzettelbuch
Ich habe von meiner Freundin das sehr nette Buch “auf nach cappuccino” der Autorin Stephanie Schneider ausgeliehen bekommen. Der Untertitel ist Programm: Wohlfühltipps einer glücklichen Mutter.
Gleich im ersten Kapitel geht es ums “Aktiv werden in eigener Sache” – und den Tipp mit den Wunschzetteln habe ich mir direkt übernommen.
In wunderschöner kaffeebrauner Schrift sind über das Buch verteilt einige Wunschzettel abgedruckt. Durchnummeriert – und humorvoll…
Zu Hause hatte ich noch die kleinen A6-Hefte von Moleskine liegen, die sind schön handlich und genau richtig für so ein kleines Wunschzettelbuch…
Und weil ich sowieso gerade noch Reste eines Posters von einer Collage übrig hatte, habe ich den Einband gleich noch ein wenig verschönert, schließlich soll es ja Spass machen…
Eigentlich ist es ja ganz einfach, mit den Wünschen und dem Wünschen.
Erst mal alles aufschreiben. Auch wenn es banal erscheint.
Ich bin gespannt, welche meiner Wünsche ich in ein paar Wochen oder Monaten oder nächstes Jahr um die Zeit bereits ein Häkchen bekommen haben.
Und wenn mir mal langweilig sein sollte, dann lese ich in dem kleinen Büchlein wieder nach… das macht gute Laune…
Jesus Luxus

Hier meine neueste Rezension für ein Buch, das ich trotz Budget-Stopp unbedingt lesen musste…
Ich war in meiner Heimatstadt unterwegs und dort lagen in einer Buchhandlung ziemlich viele (und ziemlich weiße und damit sehr auffällige) Exemplare dieses Buches – sehr ungewöhnlich, aber als Überbleibsel einer Autorenlesung in der Stadt immerhin zu erklären…
Ich habe darin geblättert und das Buch schlägt sich (wegen dem Verlagsprospekt) automatisch an genau der Stelle auf, an der die provokative Überschrift steht: “Gott und Geld passen nicht zusammen” – und das hat mich dann nicht mehr losgelassen. Drei Tage bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, dann habe ich es trotz aller Zweifel gekauft … und nicht bereut.
- Hier meine Rezension, wie ich sie auch bei Amazon veröffentlicht habe:
Wer braucht dieses Buch? Kann man dieses Buch auch dann lesen, wenn man beim Wort “Jesus” schon Pickel kriegt? Ist das nur was für Christen, Kirchgänger, Glaubende oder religiöse Menschen? Oder können das auch Menschen lesen, die mit der “Institution Kirche” hadern?
Die Antwort lautet: Dieses Buch ist für Jeden.
Auch bei einem problematischen persönlichen Verhältnis zu Glaubensthemen werden doch die meisten Menschen hierzulande eine Ahnung von der ein oder anderen biblischen Geschichte haben.
Das Buch nimmt dann auch anhand der Lebensgeschichte Jesu aktuelle Themen ins Visier. Wie ein roter Faden ziehen sich die Geschichten und Gleichnisse von der Krippe bis zur Kreuzigung und Auferstehung durch das Buch und geben den Rahmen vor, in dem eine ganz neue Sicht auf das Leben möglich wird.
Es lohnt sich, sich auf diese alten Geschichten einzulassen und einen ganz neuen Blickwinkel auf das Leben und aktuelle Themen zu finden. Doch das Buch leistet noch mehr: Es gibt einem eine Ahnung von den Dingen, die wirklich wichtig sind, die wirklich zählen.
Es ist alles enthalten: Die wesentlichen Textstellen sind zitiert, die unglaublich liebenswerten Zeichnungen vertiefen und ergänzen die Aussagen und machen vielschichtige Bedeutungen sichtbar, Anregungen (auf optisch besonders hervorgehobenen Seiten) geben konkrete Umsetzungstipps und die wohltuende Deutung von Werner Tiki Küstenmacher bringt neue Tiefe in alle Themen des Lebens.
Wer braucht also dieses Buch?
Haben Sie Sorgen? Können Sie angesichts der Finanzkrise nicht mehr ruhig schlafen? Haben Sie Probleme mit der Gesundheit? Streit mit den Kindern oder dem Partner? Existenzielle Sorgen? Macht Ihnen das Altern Angst? Kennen Sie depressive Verstimmungen? Sind Sie in Trauer? Fühlen Sie sich ausgebrannt? Oder haben Sie “nur” einen ganz gewöhnlichen, langweiligen Alltag? Sind Sie ein Mensch und leben Sie?
Dann ist dieses Buch etwas für Sie.
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Zum Schluss – hier meine persönliche Lieblings-Luxus-Anregung, gleichzeitig ein Beispiel für die innere Gestaltung des Buches (hier eine der orange hervorgehobenen Seiten mit den konkreten Tipps);

















