Archiv für die Kategorie „Bild-schön“

Bild des Tages – eine Zwischenbilanz

Seit ersten Sepember fotografiere ich jeden Tag ein “Bild des Tages”. Inspiration dazu war mir vor allem Chez Larsson, wie ich in diesem Artikel etwas ausführlicher beschrieben habe.

Zwei volle Monate habe ich es bis jetzt durchgehalten.

2010-09-29

Beobachtungen, einige wenige Highlights aus meinem Album und was sonst noch daraus entstanden ist:

  • Ich gehe sehr viel mehr als früher spazieren. Früher (= vor dieser Aktion) hatte ich echt Probleme, mich zum Hinausgehen aufzuraffen. Heute denke ich nur daran, was ich alles Schönes entdecken könnte … und hab schon beinahe die Schuhe an :-)
    Es geht im besten Sinne darum, die Landschaft einzusaugen, mich nicht sattsehen zu können…
  • 2010-09-11 2010-10-27

  • Es ist sehr knifflig, bei trübem oder regnerischem Wetter ein zufriedenstellendes Bild zu fotografieren. Die besten Ergebnisse habe ich dann erzielt, wenn ich mich auf das Wetter eingelassen habe – eine gute Übung, um das anzunehmen, was jetzt gerade ist, auch wenn Sonnenschein natürlich knuffiger und sehr viel leichter wäre.
  • 2010-09-28 2010-09-25

  • Ich habe meine kompakte Kamera buchstäblich besser kennengelernt und auch mit den Automatikprogrammen experimentiert. Habe endlich kapiert, wie klein der Abstand zum Motiv sein darf, damit Makroaufnahmen noch etwas werden und bin an technische Grenzen gestoßen, bei denen ich mir gewünscht hätte, jetzt sofort und per Fingerschnippen eine Spiegelreflexkamera mit sowas vom Teleobjektiv in den Fingern zu haben. Ich habe Grenzen ausgelotet und teilweise überschritten. Auf jeden Fall kenne ich jetzt meine fotografischen Möglichkeiten besser.
  • Es ist ein intensiveres Erleben, wenn ich auf einem Spaziergang buchstäblich die Augen offen halten muss, um ein Motiv aufzustöbern. Automatisch nehme ich meine Umgebung intensiver wahr… sehe Frostnadeln an Rosenblüten und schwarze Katzen auf sonnenbeschienenen Mauern lauern… daran wäre ich früher achtlos vorbeigegangen.
  • 2010-10-22 2010-09-21

  • Dadurch, dass ich so gut wie jeden Tag mein Bild des Tages auf Twitter veröffentliche, bekomme ich auch sehr viel positive Rückmeldung meiner Freunde und Bekannten aus dem Bereich “social media” – und es ist eine großartige Gelegenheit, dort wirklich dabeizubleiben und die Kontakte auch zu halten und zu pflegen. Social eben.
  • Mein Album DreiSechsFünf in Flickr ist mir selbst zu einer Quelle der Freude geworden – eine Sammlung an Erinnerungen und schönen Momenten. Die ich im Bild festhalten konnte, weil ich mich auf den Augenblick eingelassen habe. Persönliche Momente, die ohne diese Aktion mit dem Bild des Tages vielleicht niemals fotografierenswert geworden wären, einfach, weil der Blickwinkel normalerweise eher auf Urlaub und Familienfesten liegt und nicht so sehr auf der Schönheit des Alltags.
  • 2010-09-13 2010-09-09

  • Eine liebe Freundin hat mir zum Geburtstag ein Fotobuch aus den Septemberbildern gemacht *Danke.danke :-) * – und ich muss sagen, das hat nochmal eine ganz eigene Qualität: die Bilder ausgedruckt, in Buchform, auf hochwertigem Papier in den Händen zu halten. Das ist auf jeden Fall ein Ansporn, das mit einem ganzen Jahr voller Bilder zu machen.
  • 2010-10-02 2010-10-03

  • Ich ertappe mich zunehmend dabei, dass ich mir denke: “ach, das hast Du ja schon fotografiert, wie langweilig” – auch wenn ein und dasselbe Motiv an jedem Tag anders aussehen würde, es ist doch ein hartnäckiges inneres Stimmchen, das da meckert. Andererseits ist es auch eine gute Gelegenheit, neue Wege und unbekanntes Terrain zu begehen, zu erforschen und die Komfortzone zu verlassen. Gelegenheit zu Wachstum.
  • Genau das schätze ich besonders daran, wie es sich entwickelt hat: Ein buntes Mosaik meines alltäglichen Lebens sind die Bilder geworden. Ich kann nur jeden ermuntern, ähnliches zu beginnen. Es macht wirklich Spaß!
    2010-09-14 2010-10-13

Die Ökohandtasche auf Reisen…

… hat auch bei mir in Pegnitz Station gemacht.

Die Tasche ist ja sowas von fotogen! Mir ist es wahrlich schwer gefallen, aus der Bildervielfalt dann letztendlich diejenigen auszuwählen, die in die Collagen hineingekommen sind.

Von daher gibt es im Flickr-Album noch ein paar weitere Eindrücke von der Reisestation Pegnitz und den wunderbaren Details der Tasche zu sehen.

Fotoprojekt Eine Handtasche auf Reisen

Eine tolle Aktion, die mir viel Spaß gemacht hat. Ich bin auf die Werke meiner Kollegen und Kolleginnen sehr gespannt!

P.S. obiges Portrait von mir hat mein “local hero” @Xminatorclaud aufgenommen :)

Ein Bild am Tag – Woche zwei

Wider Erwarten bin ich auch nach der Woche zwei noch dabei – offensichtlich hat dieses Projekt gerade den richtigen Umfang, um es gut in den Alltag einbauen zu können.

Hier meine Bilder der zweiten Woche:

Woche 02

Die Bilder mit einem jeweiligen Kommentar zum Tag finden sich alle in meinem Fotostream bei Flickr, einsortiert habe ich sie in das Album DreiSechsFünf

Der Vollständigkeit halber hier die Bilder aus der ersten Woche, diesmal auf einen Blick:

Woche  01

Eine Woche (oder ein Jahr?) in Bildern

2010-09-01 2010-09-02 2010-09-03

Schon seit langem begeistert mich die Aktion “365 Days” auf Chez Larssons Blog: Benita Larsson fotografiert seit Beginn des Jahres jeden Tag (mindestens) ein Bild und ihre Bilder sind wunderbar in Szene gesetzt.
Sie benützt auch digitale Datum-Overlays von Ali Edwards, die in USA wohl als die Königin der Scrapbooker-Szene gelten kann…

Die Bilder von Chez Larsson haben auch eine phantastische Qualität – sowohl was Motiv als auch technische Details angeht, man sieht einfach, dass Benita ein Profi ist. Was ich an der Idee an sich hübsch finde, ist wieder einmal ein Stück Alltagsdokumentation – jedoch nicht so heftig viel wie beim Projekt “Eine Woche in meinem Leben”.

2010-09-04 2010-09-05

Es ist ohnehin schon schwierig genug, sich bei den Bildern auf nur eines zu beschränken, aber das trainiert den Entscheidungsmuskel ganz gut.

2010-09-06

Mein persönliches 365 Projekt hat ein paar Grundgedanken, Regeln will ich gar nicht dazu sagen…

  • Jeden Tag wird fotografiert.
  • Ziel ist, jeden Tag einen besonders schönen Moment zu dokumentieren.
  • Ziel ist, zum Fotografieren möglichst rauszugehen und so frische Luft und Bewegung zu bekommen.
  • Ein Foto des Tages wird ausgewählt.
  • Die Schrift wird ganz easy und ohne viel zusätzliches Programmgedöns einfach in Picasa aufgepinselt.
  • Die Monatsnamen werden in einheitlicher Schrift geschrieben.
  • Die Zahlen werden in einer beliebigen anderen Schriftart geschrieben.
  • Wenn es keine 365 Tage werden, ist es auch gut.
  • Lücken sind ok.
  • Mach, was machbar ist…
  • Das Projekt muss nicht am 1. Januar starten, aber ein Monats-Erster ist eventuell hilfreich oder einfach nett.

2010-09-07

Ob ich erläuternden Text zu den Bildern verfassen werde, habe ich noch nicht entschieden, wenn, dann am ehesten im Flickr-Fotostream, wo ich die Bilder primär hochladen werde. vielleicht werde ich im Blog Wochenzusammenfassungen zeigen, vielleicht auch nicht – das lasse ich erst mal offen.

Mal sehen, wohin das Projekt mich trägt und ob ich mir damit nicht wieder mal zuviel aufgebürdet habe. (obwohl – die dreieinhalb Stunden an der frischen Luft hätte ich diese Woche ohne den Anreiz “Bilder machen” sicherlich nicht verbuchen können ;-) )

ein magischer Ort

ein magischer Ort

Das Projekt, eine Woche in meinem Leben zu dokumentieren ist zwar zu Ende, nicht jedoch meine Begeisterung fürs Fotografieren. Heute habe ich mir eine Stunde Auszeit genommen und habe einen Lieblingsplatz besucht. Es ist ein wahrhaft magischer Ort… da kann die Seele auftanken.

…mit Aussicht

Schlossberg Pegnitz

Wenn man in einer Kleinstadt wohnt, gibt es nicht viele Gebäude, die mehr als 2 Sockwerke haben, somit gibt es auch kaum gesunde Treppen zu steigen. Schade, denn Treppen steigen ist echtes Herz-Kreislauf-Training. Nun habe ich jedoch eine Idee, wie ich einen sehr ordentlichen Höhenunterschied zu Trainingszwecken überwinden könnte.

Direkt neben der Innenstadt erhebt sich der Schlossberg in eindrucksvoller Silouhette und sein Gipfel wird von einem Aussichtsturm gekrönt!

Ich bin ja nun nicht wirklich die drahtige Sportlerin und Schweißausbrüche bekomme ich bereits beim Gedanken an Bewegung, quasi schon mal vorab. Trotzdem ist mir der Zweck eines jeden Trainings sehr wohl bewußt.

Meine Inspiration und Idee ist nun folgende: Ich besuche den Aussichtsturm und belohne mich mit einem Ausblick weit übers Land (bei gutem Wetter sogar bis ins Fichtelgebirge). Da ich leidenschaftlich gerne fotografiere, kann ich mir jedesmal ein wundervolles Landschaftsbild mitbringen (ähem, mehre Dutzend).

Die Bewegung ist quasi nicht mehr Selbstzweck, Antrieb ist jetzt die Motivsuche, im Sinne des Wortes Motivation. Und wenn ich dann nach einiger Zeit zurückschaue, kann ich mich an den wechselnden Jahreszeiten erfreuen.

Und ich mache ganz bewußt keine 52-Wochen-Aktion daraus. Ich freue mich über meinen Gedankenblitz – und dass ich heute früh tatsächlich dort oben war :-) 121 Höhenmeter

Pegnitz vom Aussichtsturm

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

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