Archiv für die Kategorie „Bewegung“

Wieder in Bewegung kommen

Nordic Walking ist wunderbar. Ich mach es nur nicht regelmäßig genug. Wenn ich genauer darüber nachdenke, überwiegen leider die Tage und Wochen, an denen ich nicht laufe bei Weitem…

Wie schaffe ich es also, wieder in Bewegung zu kommen?

Interessanterweise ist das Haupthindernis beim Nordic Walking mein Perfektionismus. “Es muss die eine Strecke sein, die mindestens 45 Minuten dauert, es muss mit Stöcken sein, es muss dreimal die Woche sein, sonst nützt es nichts…, man braucht spezielle Walking-Schuhe und überhaupt werden die Glukose-Speicher der Leber erst nach 30 Minuten Training leer und erst dann geht es ans Fett…” flüstert mir ein Perfektionismus-Teufelchen ins Ohr.

Wohltuenderweise gibt es Alternativen.

Flylady etabliert in ihren hilfreichen emails jeden Monat eine neue Gewohnheit. Jetzt im Oktober ist es “paper patrol” – im Mai war es “move” – mehr Bewegung. Im Mai habe ich die Flylady-Mails alle ungelesen gelöscht, auch im Juni und noch lange danach. Jetzt lese ich sie wieder und ich werde die neue Gewohnheit “Bewegung” eben im Herbst einführen. Worauf noch warten?

Du kannst alles für 15 Minuten tun. (Auch Laufen.)

Ich nehme meinen Timer, stelle ihn auf 8 Minuten (7:30 geht bei meinem nicht) und ich gehe zur Tür raus und gehe los. Ohne Stöcke, ohne Sportkleidung, mit ganz normalen Schuhen. Wenn der Timer piepst drehe ich um, gehe heim und dann bin ich eine Viertelstunde gelaufen.

Frische Luft, Grün, Natur, Nieselregen. Köstlich! Nahrung für alle Sinne! Was für ein Unterschied. Diese Viertelstunde habe ich jeden Tag. Nach einem Monat ist die neue Gewohnheit verankert. Es kann ja gerne mehr werden, aber diese eine Viertelstunde habe ich dann auf jeden Fall. Und kein Perfektionismus hindert mich mehr daran, mich jeden Tag ein bisschen zu bewegen.

15 minutes

Mini-Schritte für Bewegung

Heute morgen hatte ich die Idee, mein halbstündiges Krankengymnastikprogramm in 5-Minuten-Blöcke zu zerlegen, dann komme ich innerhalb einer Woche mit allen Übungen durch.

Und das ist für meine Schulter allemal besser, als gar nix zu machen. So läuft es nämlich mit allen diesen Kranken- und sonstigen Gymnastikprogrammen. Auch wenn die Regel heißt, dass zur Muskelkräftigung mindestens zweimal pro Woche trainiert werden muß, andernfalls droht Abbau der Muskelkraft…. Etwas ist besser als Nichts.
Diese Fünf Minuten habe ich morgens im Bad. Heute habe ich mal das klassische “Nach dem Walken-Stretching” gemacht, da wachen die Muskeln auch besser auf. Zur Zeit ist es echt richtig schlimm, morgens bin ich so richtig schmerzhaft verspannt, v.a. im Bereich der Brustwirbelsäule und da gerät dann das Projekt Bewegung wieder verstärkt in den Focus.
Mein Ziel ist, kleine Alltagsroutinen zu installieren.

Nordic Walking im Frühjahr

Ach, das ist so schön. Heute morgen wieder auf meiner Hausstrecke, die endlich eisfrei ist (zugegeben schon einige Wochen).

Am Wegesrand: Pulsatilla, die Küchenschelle. Veilchen, eine Wiese voller Schlüsselblumen. Die Buchen strotzen nur so vor Blättern im hellsten vorstellbaren Hellgrün. Über allem der Schrei des Bussards. Wer da noch zuhause hocken kann und Trübsal bläst…

Bewegungs-Puzzle

Heute war ich wieder bei der Heilpraktikerin. Die osteopathische Behandlung ergab, dass ich mittlerweile ein ziemlich gutes Gestell beieinander habe, nur ganz minimale Wirbelverschiebungen, kein Beckenschiefstand mehr, auch die Schulteverspannungen werden langsam besser. Meine Halswirbelsäule knackt jetzt öfters mal bei relativ normalen Bewegungen und meine HP sagt dazu ganz lapidar: “Das Ding heisst ja auch Bewegungsapparat
Also – der Körper will bewegt werden. Mir fallen in letzter Zeit auch immer mehr Möglichkeiten ein, die ich in die begrenzte Freizeit der Alltage mit Kindern einbauen kann.
- Kurztraining mit dem Flexibar
- Minutentraining, z.B. beim Zähneputzen oder Duschen
- Spaziergang
- …
Heute früh hatte ich sogar den verwegenen Gedanken: ich könnte ja mal ins Hallenbad gehen, wenn Sohnemann in der Kinderbetreuung ist…
mit dem Denken fängt es an.

Spaziergang

aus dem “Zeit zu leben“-Newsletter stammt folgender Beitrag zum Thema Spaziergang:

Ein echtes Allheilmittel

Sie werden ja oft angeboten, aber selten halten sie, was sie
versprechen: die so genannten “Allheilmittel”. Tatsaechlich
stoesst man aber hin und wieder doch auf etwas, was diese
Bezeichnung verdient.

Und zwar ist mir bewusst geworden, dass etwas ganz Unscheinbares,
etwas, was fuer eigentlich jede/n von uns machbar ist, ein
richtiges, kleines Wundermittel ist.

Ich rede vom Spaziergang.

Warum ich das Spazierengehen fuer ein Allheilmittel halte?

  • Weil das Laufen den Kopf frei macht.
  • Weil wir eine kleine Horizonterweiterung erleben.
  • Weil man auf neue Ideen kommt.
  • Weil es dem Koerper und der Seele gut tut.
  • Weil wir unseren Standpunkt veraendern (was z.B. gerade inKonflikten vieles loesen kann).
  • Weil man draussen freier durchatmen kann.
  • Weil in der Natur die Welt oft ganz anders aussieht.
  • Weil man Erdung finden kann.
  • Weil man “anders” zurueckkommt”.

Spaziergaenge lassen sich in allen moeglichen Situationen
gewinnbringend einsetzen:

  • Wenn Sie sich mit Ihrem Partner / Ihrer Partnerin streiten.
  • Wenn Sie ein kniffliges Problem loesen muessen.
  • Wenn Sie Ideen brauchen.
  • Wenn Sie jemanden einstellen wollen (Ja, fuehren Sie dasEinstellungsgespraech einmal beim Gehen!).
  • Wenn Sie fuer den Moment nicht weiterwissen.
  • Wenn Sie traurig sind.
  • Wenn Ihnen die Decke auf den Kopf faellt.
  • Wenn Sie verspannt sind.
  • Wenn Sie muede und erschoepft sind.
  • Wenn Sie nervoes und “hibbelig” sind.
  • Wenn Sie vor etwas Angst haben.
  • Wenn Sie sich Sorgen machen.
  • Wenn Sie in Gruebelschleifen geraten.
  • Wenn Sie auf eine Nachricht warten.
  • Wenn Sie sich nach Abwechslung sehnen.
  • Wenn Sie zu einfach gar nichts Lust haben.
  • Und, und, und…

Wie man an dieser Liste sieht, handelt es sich hier wirklich um
eine Art Allheilmittel, denn die sinnvollen Einsatzmoeglichkeiten
eines kleinen Spaziergangs sind nahezu grenzenlos.

Und das Beste: Es ist vollkommen kostenlos :-)

Beweglichkeit

Eine kleine Bemerkung meines Schwagers vom Sonntag geht mir noch heute im Kopf herum. Wir waren mit den Kids beim Schlittenfahren und notgedrungen hat sich die Elterngeneration 30+ etwas schwer getan beim Besteigen der UFO-Schüssel oder wie auch immer diese flachen runden Schlitten sonst heißen…

Ich sagte: “Schade, dass so ab 30 die Beweglichkeit nachlässt” und er meinte: “Tja, das liegt halt daran, dass man sich nicht mehr so viel bewegt.”

Dieser glasklare Zusammenhang war mir die ganze Zeit nicht bewußt, kann man sich sowas vorstellen? Da habe ich auf einer meiner vielen Wunschlisten “mehr Beweglichkeit” (Zur Wort-Falle “mehr ) und erwarte tatsächlich, dass sich “Mehr Beweglichkeit” irgendwann von alleine einstellt. Schon witzig.

Ja, natürlich ist mir bewußt, dass dazu irgendeine Form von Gymnastik gehört, das hab ich alles auf “Irgendwann” verschoben und mir gedacht, es reicht, wenn ich im Moment Nordic Walking betreibe…
Durch diese Bemerkung meines Schwagers ist mir die Bedeutung meiner Wünsche in punkto Bewegung und Beweglichkeit wieder bewußt geworden. Sehr gut.

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Entrümpeln: Bücher
Mir fällt es unheimlich schwer, ein Buch wegzuwefen. Altpapier ist einfach viel zu grausam für die papiernen Freunde.

Die sonstigen Möglichkeiten mit Versteigern oder auf Online-Marktplätzen anbieten... das finde ich alles so aufwendig.

Bücher, die ich nicht mehr behalten will, wandern jetzt zu momox.

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